Gast
#7120024
Hi, vielleicht hat hier jemand einen praktischen Tipp für mich. Um eine endlich im Kreis laufende Angelschnur anzutreiben habe ich auf einer Achse zwei Seiltrommeln und auf der gegenüberliegenden Achse eine Umlenkrolle angebracht. Leider hatte ich mich mit der Theorie nicht genauer befasst und musste feststellen, dass ein gleichzeitiges Auf- und Abwickeln mehrerer Lagen auf identischen Seiltrommeln zu einem Durchhang der Schnur führt. Das hatte ich mir anders vorgestellt. Spanne ich die Schnur so, dass sie nicht von der Umlenkrolle springt, erhöht sich die Spannung in den Endlagen derart, dass mein Antrieb zu stark zusätzlich belastet wird. Wie könnte ich einfach mein Ziel erreichen eine Angelschnur endlich oder endlos im kreis fahren zu lassen? Ich drucke alle Teile aus PETG was doch recht wenig Reibung gegenüber einer Angelschnur aufweist. - Antriebsseitig zwei "Riemenscheiben gegeneinander laufen lassen und die Schnur dazwischen einquetschen, um die Reibung zu erhöhen? - die Antriebsrolle mit Silikon/Gummi/etc. ummanteln und die Schnur spannen, um die Reibung zu erhöhen? - Knoten in regelmäßigen Abständen in die Schnur machen, und den Antrieb wie einen Kettentrieb (Ankerkette) ausführen? - Kettentrieb ohne Knoten, sondern duch Quetschung der Schnur wie bei einem Keilriemen? - nur einlagige seiltrommeln (Bauraum zu klein um die benötigte Seilstrecke einlagig aufzuwickeln) - Umschlingung der Antriebsrolle? Die Angelschnur hält 28kg und muss etwa eine Nutz-Kraft entsprechend von 5kg aufbringen. Sie könnte also ziemlich stark gespannt werden. Welche Möglichkeiten fallen euch noch ein und welche wäre die praktisch zielführendste in euren Augen? Ziel des ganzen Konstrukts ist es meinen Vorhang als Lichtwecker zeitgesteuert automatisch aufzufahren. Es funktioniert, aber ich bin mit der Zuverlässigkeit unzufrieden, da die Schnur eben ab und zu von der Rolle fällt. Langlebigkeit ist jetzt nicht so das Thema, wenn ich jährlich die Schnur tauschen muss ist das OK. Ich bin gespannt.
