Waschmaschinenmotor kurzschluss

OP #7123543
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Hallo an Alle,

ich zeige den Fall in Kurzform!
Waschmaschine, Bosch, ca 25 Jahre alt.

- Sicherung flog raus
- Motor abgeklemmt = Sicherung bleibt drin. Z.B. Abpumpen funktioniert 
einwandfrei

- Motor ausgebaut und draussen laufen lassen = Sicherung fliegt nicht, 
Läuft einwandfrei(ohne last),

- laufenden Motor mit Gehäuse an Wama gehalten = Sicherung fliegt sofort 
raus

Also irgendwie Kurzschluss im Motor? Oder gibt’s andere Möglichkeiten?

Vielen dank schon mal für Tipps :-)

VG Herman
OP #7123555
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Falk B. schrieb:
> Herman W. schrieb:
>> Also irgendwie Kurzschluss im Motor? Oder gibt’s andere Möglichkeiten?
>
> Ein Erdschluß zum Gehäuse. Da fliegt nicht die Sicherung, sondern der
> FI-Schalter.

Danke für die Antwort. Verstehe nur nicht so richtig.
Einen FI gibt es nicht in der Wohnung.
Die Sicherung fliegt nur wenn Motorgehäuse mit Wama in Verbindung kommt.

? :-)
(Firma: Funkenflug Industries) #7123815
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Ohne FI kann nicht N am Motorgehäuse gelegen haben, dann passiert 
nämlich nicht viel wenn man einen Kurzschluß gegen Erde erzeugt. Das 
muss schon "ein wenig L" haben und dann gibts auch Knall Blitz und Rauch 
wenn man an das geerdete Gehäuse der Waschmaschine ditscht. Aber 
Vorsicht, bitte nicht nachmachen was der TE da macht, kommt mir recht 
gefährlich vor, zumal die gute alte Waschmaschinen-Reihenschlussmaschine 
viele Teile hat, wo die Spannung großflächig völlig offen liegt. Wenn 
man da aus Versehen klebenbleibt, wird man klein und schwarz und 
hässlich - und das geht auch nicht mit einem Vollwaschgang wieder raus.
Gast #7124011
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Herman W. schrieb:
> Die Sicherung fliegt nur wenn Motorgehäuse mit Wama in Verbindung kommt.

Wann ?   Wenn die Maschine startet oder zu einem bestimmten 
Programmzeitpunkt ?

Nachdem die Türverriegelung überprüft wurde startet die Maschine mit dem 
Öffnen des Magnetventils. Gleichzeitig wird der Wasserstand überprüft. 
Dann erst beginnt der Motor erstmalig zu drehen. Erst wenn das Wasser 
vollständig eingelaufen ist, wird die Heizung zugeschalten. usw.usf.

Klescht es also gleich zu Beginn,
mal nach dem Magnetventil sehen. Das ist zu Beginn der einzige Bauteil, 
der unter Strom steht (und natürlich:  die Türverriegelung). Wenn es für 
230V~ ist, brauchst nur ein Stromkabel kurz drauffhalten, ob es 
arbeitet. Ist es für 12/24V= solltest mal nach dem Trafo sehen . 
Hinweis: Arbeitet es NICHT, dann steht die Maschine.


Nachdem nur die Sicherung und nicht der FI fliegt, kannst nur Schritt 
für Schritt suchen . Schätze du hast irgendwo ein herabgefallenes Kabel 
oder Wasser drin .
Gast #7124013
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Das Problem an diesen Waschmaschinenmotoren sind die vielen Kabel und 
Wicklungen. Der Motor läuft vor- und zurück, schnell und langsam, 
Schleudergang, also so einfach ist 'anschließen und überprüfen' nich.

Die Frage ist: WANN es klescht ?  im laufenden Betrieb !
(Firma: Funkenflug Industries) #7124220
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> Das Problem an diesen Waschmaschinenmotoren sind die vielen Kabel
> und Wicklungen. Der Motor läuft vor- und zurück, schnell und
> langsam, Schleudergang, also so einfach ist 'anschließen und
> überprüfen' nich.
Klar. Den Rotor mit dem Stator in Reihe, beim Stator die volle Wicklung 
nutzen (im Leerlauf nicht gerade den Feldschwächebetrieb zum Schleudern) 
und dann kann man den Motor auf dem Basteltisch anschmeißen, der läuft 
sogar an 12Vdc aus dem Labornetzteil wenn einem die 230V zu heiß sind.

Und bitte kommt nicht wieder mit diesem Mythos, daß sich so ein Motor im 
Leerlauf an 230V zerlegen würde. Die Lager werden die hohe Drehzahl 
nicht mögen... aber ich hab schon ein paar Mal in Erwartung eines tollen 
spektakulären Effekts, der überall versprochen wird, versucht, so einen 
Motor auf diese Weise zu sprengen... natürlich auch im 
Feldschwächebetrieb, es ist mir bislang nicht gelungen. Bei den Motoren, 
die ich dafür aus irgendwelchen alten Waschmaschinen herausgerupft 
hatte, sind nicht mal die Lager festgelaufen. Ich will's weiterhin nicht 
komplett ausschließen, aber bislang waren diese Versuche überaus 
enttäuschend.
(Firma: Funkenflug Industries) #7124266
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>> Ohne FI kann nicht N am Motorgehäuse gelegen haben,
> Natürlich kann das! In vielen Häuser gibt
> es noch die klassische Nullung [..]
Dann müsste aber L am Waschmaschinengehäuse gelegen haben damit's kracht 
wenn sich beides berührt. Ich glaube das wäre dann doch ein arg 
bedenklicher Zustand, vor allem wenn L am Gehäuse so stark wäre, daß 
durch die Berührung mit N die Sicherung (nicht FI) fliegt. Das mag ich 
dann doch nicht so ganz glauben.
OP #7124275
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Ben B. schrieb:
> Ohne FI kann nicht N am Motorgehäuse gelegen haben, dann passiert
> nämlich nicht viel wenn man einen Kurzschluß gegen Erde erzeugt. Das
> muss schon "ein wenig L" haben und dann gibts auch Knall Blitz und Rauch
> wenn man an das geerdete Gehäuse der Waschmaschine ditscht. Aber
> Vorsicht, bitte nicht nachmachen was der TE da macht, kommt mir recht
> gefährlich vor, zumal die gute alte Waschmaschinen-Reihenschlussmaschine
> viele Teile hat, wo die Spannung großflächig völlig offen liegt. Wenn
> man da aus Versehen klebenbleibt, wird man klein und schwarz und
> hässlich - und das geht auch nicht mit einem Vollwaschgang wieder raus.

Richtig, da kein FI vorhanden knallt und blitzt es tatsächlich.
Gast #7124278
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Ich würde dort sicherheitshalber einen Personenschutzschalter 
nachrüsten, auch beim Wasserkocher, Toaster und (falls vorhanden) 
Aquarium.

Diese Dinger gibt es preisgünstig als Zwischenstecker.
https://www.amazon.de/KlingerBorn-Personenschutzschalter-FI-Schutzschalter/dp/B018NUSFJ6
https://www.brennenstuhl.com/de-DE/produkte/stecker-kupplungen/personenschutz-adapter-bdi-a-2-30-ip54
OP #7124286
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Rudi Ratlos schrieb:
> Das Problem an diesen Waschmaschinenmotoren sind die vielen Kabel und
> Wicklungen. Der Motor läuft vor- und zurück, schnell und langsam,
> Schleudergang, also so einfach ist 'anschließen und überprüfen' nich.
>
> Die Frage ist: WANN es klescht ?  im laufenden Betrieb !


Es kletscht:
- bei eingebauten Motor sofort nach einschalten des mechanischen 
Einausschalters wenn Motor-Laufprogramm an. Übrigens geht dann die 
Sicherung auch nicht mehr rein.
- sofort mit Blitz und Knall bei ausgebauten aber angeschlossenen 
laufenenden Motor sobald ich das Motorgehäuse an das 
Waschmaschinengehäuse(natürlich blanke Stelle) halte.

Also: so lange der Motor keine Verbindung zum Wama Gehäuse hat, läuft 
der Motor korrekt und natürlich fliegt auch keine Sicherung raus.

?
OP #7124288
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Robert K. schrieb:
> MaWin schrieb:
>> Na ja, es ist ja angeblich die Sicherung raus geflogen und nicht der FI
>> Schalter, den gibt es ja angeblich dort nicht.
>
> Stefan schrieb:
>> In der Wohnung ist laut TO kein FI vorhanden. Wo kein FI ist kann auch
>> kein FI fliegen.
>
> Tja, Schnäppchenhäuser :-)

Nach dem Krieg mit billigsten Mitteln gebaut um Wohnraum zu schaffen und 
nie was dran gemacht. Normal :-)
OP #7124289
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ich würde dort sicherheitshalber einen Personenschutzschalter
> nachrüsten, auch beim Wasserkocher, Toaster und (falls vorhanden)
> Aquarium.
>
> Diese Dinger gibt es preisgünstig als Zwischenstecker.
> 
https://www.amazon.de/KlingerBorn-Personenschutzschalter-FI-Schutzschalter/dp/B018NUSFJ6
> 
https://www.brennenstuhl.com/de-DE/produkte/stecker-kupplungen/personenschutz-adapter-bdi-a-2-30-ip54

Gute Idee!
(Firma: Zombieland) #7124298
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Herman W. schrieb:
> Also: so lange der Motor keine Verbindung zum Wama Gehäuse hat, läuft
> der Motor korrekt und natürlich fliegt auch keine Sicherung raus.
>
> ?
Damit hast Du gezeigt, daß nicht der Motor selbst, sondern die Zuleitung 
oder der Ein/Ausschalter den Erdschluß auslöst.
Oder aber (nicht ganz unmöglich) Dein eingebauter Motor berührt nach 
Jahren des Betriebes aus unerfindlichen mechanischen Gründen das 
Gehäuse, allerdings sehr unwahrscheinlich.
OP #7124380
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Ben B. schrieb:
> Schnapp Dir ein mindestens 500V Isolationsmessgerät und miss die Stator-
> und die Rotorwicklung des Motors gegen sein Gehäuse. Alles was dabei
> nicht im hohen Megaohm-Bereich liegt, ist schlecht für die Zukunft des
> Motors.

Hallo, habe aktuell nur ein Multimess.
Habe im 200k Bereich gemessen:
Beide Kohlebürsten gegen Masse: je nachdem wo der Rotor stand zwischen 2 
komma paar zerquetschte bis 100,etwas.
Alle andere Anschlusskabel = null gegen Masse, Also kein durchgang.

? :-)
Beitrag #7124388 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7124394
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Herman W. schrieb:
> null gegen Masse, Also kein durchgang.

Null Ohm Gegen Masse wäre aber perfekter Durchgang/Kurzschluss!

> Habe im 200k Bereich gemessen:
> Beide Kohlebürsten gegen Masse: je nachdem wo der Rotor
> stand zwischen 2 komma paar zerquetschte bis 100,etwas.

Klingt übel. Kannst du mal in kommentierten Fotos zeigen, wo du was 
gemessen hast?
#7124409
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Für einen satten Körperschluss (LS fliegt raus) ist mir der garantiert 
vorhandene Kohlestaub (Bürstenabrieb) eigentlich zu schwach. Daher mal 
am Stecker messen, wo der Schluss sitzt. Dann den Dreck dort wegmachen 
und nochmal messen. Ist etwas sicherer als das mit Netzspannung zu 
testen. Insbesondere, da der TO wohl kein in Elektrik versierter Mensch 
ist.
Gast #7124416
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Der Dreck erzeugt eine leitfähige brücke, die brennt einen besser 
leitenden Bereich ins Plastik. muß man reinigen und ggf. die gut 
leitende Brücke mechanisch entfernen. Die meisten Wama-Motoren lassen 
sich mit etwas Vorsicht gut zerlegen und wieder montieren. Das einzige 
wirklich empfindliche ist der Magnetring für den Dynamo.
OP #7124433
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Herman W. schrieb:
>> null gegen Masse, Also kein durchgang.
>
> Null Ohm Gegen Masse wäre aber perfekter Durchgang/Kurzschluss!
>
>> Habe im 200k Bereich gemessen:
>> Beide Kohlebürsten gegen Masse: je nachdem wo der Rotor
>> stand zwischen 2 komma paar zerquetschte bis 100,etwas.
>
> Klingt übel. Kannst du mal in kommentierten Fotos zeigen, wo du was
> gemessen hast?

:-) Nein, nicht null ohm, sondern zeigt nix. Also ohm ohne ende.

Bin nun schlauer!
Habe nun nochmal Motor angeschlossen und nochmal alles gemessen.

Motorgehäuse hat 230 V gegen Masse. Und zwar über das Kabel auf dem 230 
Anliegen, das graue Kabel das direkt auf 3 cm - ab Anschlussklemmen - 
ohne an irgend etwa anliegen zu können zu einer Schleifkohle geht.
Der Fehler kann also nur zwischen dem Anschlussklemmschuh der 
Kohlebürste und dem Motorgehäuse liegen. Irgendwo am Anker.

Ich glaube ich besorge mir den Schlüssel zum Motor öffnen, und mach ihn 
erstmal sauber. Sind ja auch schon die 2. Kohlen drin. Alles etwas 
schwarz :-).
OP #7124434
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Bin nun schlauer!
Habe nun nochmal Motor angeschlossen und nochmal alles gemessen.

Motorgehäuse hat 230 V gegen Masse. Und zwar über das Kabel auf dem 230 
Anliegen, das graue Kabel das direkt auf 3 cm - ab Anschlussklemmen - 
ohne an irgend etwa anliegen zu können zu einer Schleifkohle geht.
Der Fehler kann also nur zwischen dem Anschlussklemmschuh der 
Kohlebürste und dem Motorgehäuse liegen. Irgendwo am Anker.

Ich glaube ich besorge mir den Schlüssel zum Motor öffnen, und mach ihn 
erstmal sauber. Sind ja auch schon die 2. Kohlen drin. Alles etwas 
schwarz :-).
OP #7124438
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Helge schrieb:
> Wie gesagt. Abrieb von den Kohlen entfernen und dann noch mal messen.
> Vielleicht hat sich irgendwo eine leitende Brücke gebildet.

Bin nun schlauer!
Habe nun nochmal Motor angeschlossen und nochmal alles gemessen.

Motorgehäuse hat 230 V gegen Masse. Und zwar über das Kabel auf dem 230 
Anliegen, das graue Kabel das direkt auf 3 cm - ab Anschlussklemmen - 
ohne an irgend etwa anliegen zu können zu einer Schleifkohle geht.
Der Fehler kann also nur zwischen dem Anschlussklemmschuh der 
Kohlebürste und dem Motorgehäuse liegen. Irgendwo am Anker.

Ich glaube ich besorge mir den Schlüssel zum Motor öffnen, und mach ihn 
erstmal sauber. Sind ja auch schon die 2. Kohlen drin. Alles etwas 
schwarz :-).
Gast #7124439
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Herman W. schrieb:
> Motorgehäuse hat 230 V gegen Masse.

Verstehe ich nicht, das Motorgehäuse ist doch die Masse. Zeige in 
Bildern, was du wo gemessen hast. Durch deine Schreibweise provozierst 
du Missverständnisse und unnötige Rückfragen die das Ganze hier ewig in 
die Länge ziehen.
OP #7124440
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Helge schrieb:
> Der Dreck erzeugt eine leitfähige brücke, die brennt einen besser
> leitenden Bereich ins Plastik. muß man reinigen und ggf. die gut
> leitende Brücke mechanisch entfernen. Die meisten Wama-Motoren lassen
> sich mit etwas Vorsicht gut zerlegen und wieder montieren. Das einzige
> wirklich empfindliche ist der Magnetring für den Dynamo.


Bin nun schlauer!
Habe nun nochmal Motor angeschlossen und nochmal alles gemessen.

Motorgehäuse hat 230 V gegen Masse. Und zwar über das Kabel auf dem 230 
Anliegen, das graue Kabel das direkt auf 3 cm - ab Anschlussklemmen - 
ohne an irgend etwa anliegen zu können zu einer Schleifkohle geht.
Der Fehler kann also nur zwischen dem Anschlussklemmschuh der 
Kohlebürste und dem Motorgehäuse liegen. Irgendwo am Anker.

Ich glaube ich besorge mir den Schlüssel zum Motor öffnen, und mach ihn 
erstmal sauber. Sind ja auch schon die 2. Kohlen drin. Alles etwas 
schwarz :-).
Gast #7124443
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Herman W. schrieb:
> Bin nun schlauer!
> Habe nun nochmal Motor angeschlossen

Herman W. schrieb:
> Bin nun schlauer!
> Habe nun nochmal Motor angeschlossen

Herman W. schrieb:
> Bin nun schlauer!
> Habe nun nochmal Motor angeschlossen

Herman W. schrieb:
> Bin nun schlauer!
> Habe nun nochmal Motor angeschlossen

einmal reicht. Gehe mal lieber auf meine Rückfrage bezüglich Fotos ein.
OP #7124445
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Herman W. schrieb:
>> Motorgehäuse hat 230 V gegen Masse.
>
> Verstehe ich nicht, das Motorgehäuse ist doch die Masse. Zeige in
> Bildern, was du wo gemessen hast. Durch deine Schreibweise provozierst
> du Missverständnisse und unnötige Rückfragen die das Ganze hier ewig in
> die Länge ziehen.

Sorry, aber ich finde es ist klar wenn man sagt das das M-Gehäuse 230 V 
gegen Masse hat. Vielleicht sollte ich noch sagen das der Motor neben 
der Wama lag, also nicht eingebaut. Der Hinweis ist evtl unterwegs 
verloren gegangen.
:-)
Gast #7124490
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Durch probeweises Herausnehmen der Kohlen (es sind ja schon die 
zweiten...) lässt sich der Rotor völlig spannungslos/kontaktfrei machen. 
Dadurch könntest Du den Fehlerort etwas eingrenzen.
#7124504
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Herman W. schrieb:
> Mal nett gefragt, woran erkennt man das denn? :-)

Meiner Meinung nach an der Ausdrucksweise. Ist aber gar nicht bös 
gemeint. Wollte nur manchen "Vollprofis" etwas den Wind aus den Segeln 
nehmen, damit sie nicht gleich wieder die große Keule rausholen von 
wegen: "Laien haltet die Finger weg vom Strom" und so.

Aber noch ein paar Fragen zur Sache:
Fotos gehen  wohl nicht?
Messung der Widerstände von den Anschlußpins gegen Motorgehäuse?
Damit kann man den Fehlerort schon kräftig eingrenzen.
#7124511
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Nichtverzweifelter schrieb:
> Durch probeweises Herausnehmen der Kohlen (es sind ja schon die
> zweiten...) lässt sich der Rotor völlig spannungslos/kontaktfrei machen.
> Dadurch könntest Du den Fehlerort etwas eingrenzen.

Wenn der Motorstecker abgezogen ist, ist der Rotor elektrisch vom Rest 
der Wicklungen getrennt. Die Anschlüsse der Kohlen gehen direkt auf den 
Stecker.
Um die Kohlen vom Rotor elektrisch zu trennen, reicht es, ein Stück 
papier zwischen die Kohle und den Rotor zu stecken. Dazu einfach die 
Kohle ein wenig anheben und Papier unterschieben. Das vermeidet etwaige 
Beschädigungen der Kohlen (Abbrechen)
Gast #7124513
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Herman W. schrieb:
> Sorry, aber ich finde es ist klar wenn man sagt das das M-Gehäuse 230 V
> gegen Masse hat.

Welche Masse soll das sein? Üblicherweise ist das Gehäuse auf 
Massepotential.

Der Schutzleiter des Schukokabels (grün-gelber Leiter) ist mit dem 
Gehäuse verbunden.

Also, was exakt meinst Du? Zwischen welchen Kontakte/Anschlüssen etc. 
hast Du gemessen?

Zeig Bilder!
(Firma: Zombieland) #7124564
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Hugo schrieb:
> Herman W. schrieb:
>> Sorry, aber ich finde es ist klar wenn man sagt das das M-Gehäuse 230 V
>> gegen Masse hat.
>
> Welche Masse soll das sein? Üblicherweise ist das Gehäuse auf
> Massepotential.
>
> Der Schutzleiter des Schukokabels (grün-gelber Leiter) ist mit dem
> Gehäuse verbunden.
>
> Also, was exakt meinst Du? Zwischen welchen Kontakte/Anschlüssen etc.
> hast Du gemessen?
>
> Zeig Bilder!

Riskant, wenn am M-Gehäuse 230V anliegen - deswegen löst im eingebauten 
Zustand die Sicherung aus.
Der Motor läuft extern, weil die Gehäuse-Masse keine Verbindung zum 
Null-Leiter hat - sonst würde auch da schon ausgelöst.
Kohlestaubdreck als Ursache für den eigentlichen Fehler glaube ich nicht 
- aber probiere es aus, Reinigung kann nicht schaden.
Wenn's das dann nicht war, dann sind doch mal ein paar Bilder fällig :-)

Herman W. schrieb:
> Horst V. schrieb:
>  Insbesondere, da der TO wohl kein in Elektrik versierter Mensch
>> ist.
>
> Mal nett gefragt, woran erkennt man das denn? :-)
vor der Reinigung netzfrei machen.
Weiß man bei Dir nicht, da Du ja neu bist - deshalb muß man immer vom 
Schlimmsten ausgehen :-)
Beitrag #7124679 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7125069
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Auch das Modell der Waschmaschine ist geheim.
> Mein Troll-Indikator ist inzwischen hellrot!

Du bist trollig! was interessiert WEN die Typewnbezeichnung. Ist ja wohl 
scheißegal, wo genau ein Waschmaschinenmotor eingebaut ist,
der: 230V~ "gegen MASSE" hat.
Warum es 'ihn' dabei aber nicht anständig vögelt, wenn er den Motor 
Richtung WaMa hieft, verstehn viele hier nicht.

TATSACHE ist jetzt jedenfalls: irgendwo ist ein leitender Kontakt.
Da es ihn weder vögelt, wenn er den Motor angreift, noch vögelt, wenn er 
die Waschmaschine angreift, schon seltsam genug, und es bloß klescht, 
wenn er beide miteinander in Berührung bringt :   k a n n  der Fehler 
sowohl im Motor als auch in der Waschmaschine liegen, da unabhängig 
voneinander:  beide problemlos funktionieren. Könnte daher auch am 
Programmschalter liegen, der irgendwelche Kabeln falsch miteinander 
verbindet.

Der FehlerStrom fließt offensichtlich nur zwischen Motor und 
Waschmaschine.
Also gibts -irgendwo- einen Erdungsschluß. Weil jedes Gerät das mit 
Wasser in Berührung kommt, geerdet sein muß!

Wie jemand in einem Haus ohne FI leben kann, verstehe ich nicht. Der muß 
eine Elektro-Installation aus dem 19. und nicht dem 20. Jh. haben.
Weil ohne FI  kriegst nirgends einen Stromanschluß.
Gast #7125074
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Ewald schrieb:
>> Es kletscht:
>
> Was soll das für ne Sprache sein?

Hast jetzt einen Klescher? oder  Du nix Deitsch!
Kleschen bedeutet "donnern, krachen": Das Auto ist in die Mauer 
geklescht. Beim Gewitter hat es ordentlich geklescht. Aber eben auch: 
eine kleschen = eine saftige Watschen einfangen ...
Daitsche Sprahch sär schwäre Spraach


Rainer Z. schrieb:
> In den alten Bundesländern kletscht es meines Wissens nicht.
Richtig Kleschen tuts auch nur im bairischen Sprachraum, also nach 
Nürnberg gen Süden .



Herman W. schrieb:
> Es kletscht:
> - wenn Motor-Laufprogramm an.

Nochmal: Es gibt kein "Motorlauf"-Programm. Das ist eine 
multifunktionale Maschine, deren Funktionselemente gleichzeitig arbeiten 
!

Wenn du also einen Erdungsschluß irgendwo hast, dann ist dessen 
"Auslösen" offenbar 'vom Motor' abhängig. Dieser, wie alle anderen 
Elemente, werden aber vom Programmschalter gesteuert. Wie das genau 
gehen soll, da sind hier die Meisten überfragt. Also kontrolliere mal 
die Kabel: am Programmschalter - und dann an den Anschlüssen.

Danach alle Motorkabel, wieviel Widerstand zwischen den Kabeln und dem 
Gehäuse selbst besteht. Bei allen Kabeln muß das Multimeter "O.L." 
anzeigen. Zeigts überall "O.L." an, mußt dasselbe mit allen anderen 
Kabeln machen.

> Also: so lange der Motor keine Verbindung zum Wama Gehäuse hat, läuft
> der Motor korrekt und natürlich fliegt auch keine Sicherung raus.
Es muß nämlich nicht -der Motor- einen Erdungsschluß haben, der kann 
natürlich auch vom Waschmaschinengehäuse ausgehen. Beide stehen im 
Fehlerfall unter Vollstrom .
Gast #7125123
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michael_ schrieb:
> Da waren FI nicht verbreitet.

Wo oder wann? Du mußt ja, wenn du ein Haus baust und dort Strom haben 
willst, einen Hausanschluß (Sicherungskasten) haben. Der muß bestimmte 
gesetzl. und netzbetreib. Mindestanforderungen erfüllen. Und dazu gehört 
auch eine Erdung.
Ich glaube nicht, daß dir irgendein Beamter seit 1950 eine Anlage ohne 
Erdung "abnimmt".!  Du brauchst eine Bau-genehmigung und nach dem Bauen 
eine Bau-Abnahme. Sonst kannst dein Haus wieder wegreissen.

Änderungen im Sicherungskasten dürfen später auch nicht vorgenommen 
werden. Ich habe Schmelzsicherungen (teurer Spaß) drin, darf aber keine 
Sicherungsautomaten verbauen. Gibt es irgendwann keine 
Schmelzsicherungen mehr, muß die gesamte Elektrik im Haus erneuert 
werden. Also der Sicherungskasten komplett neu gemacht werden - nach 
Vorschrift - und damit wird der Elektriker auch gleich alle Leitungen 
auswechseln wollen.


Meines Erachtens müßte beim TO also --irgendwo-- ein FI auslösen.



Nichtverzweifelter schrieb:
> Ich bin zwar Bayer, habe aber "kleschen" wirklich  noch nie gehört,

Es gibt viele Wörter, die manche nicht kennen. Viele Wörter werden auch 
nur kleinräumig-regional verwendet. Auch die Aussprache eines Wortes 
verrät die Herkunft. Letztendlich verstehen wir alles "Deitsch", von 
Bozen bis Buxtehafen. Wenn auch oft 'nicht ganz' , so können wir doch 
intuitiv den Sinn darin erkennen ...

Ich persönlich habe keinerlei Probleme mit "Deitsch"-Dialekten, bis auf 
gewisse schweiz.Bergtäler-Dialekte. Man kann sich aber sehr schnell 
"reinhören" in das ganze deitsche Kauderwelsch.

Fränkisch ist auch nicht bayerisch. Is owa Deitsch!
Gast #7125131
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Bayerisch ist eine eher weiche Sprache, fährst über Passau nach 
Oberösterreich, wird dieselbe Sprache ('boarisch', =bairisch) sehr hart 
und gepreßt. Fährst übern Berg weiter nach Süden und Südosten, wird sie 
breiter und weiter und gemütlicher.
Du kannst auch nach Norden oder Westen oder Osten fahren, Sprache 
verändert sich hinter fast jedem Hügel, auf jeder Seite eines Flusses 
spricht man eine 'andere Sprache'.
Oberbayerisch ist ja auch was anderes als Niederbayerisch. Und 
Baden-Württembergisch was anderes als Schwyzerdütsch oder 
(Süd-)Tirolerisch.

Schlußendlich führen die -regionalen- lautmalerischen Verschiebungen 
zu "Fremdsprachen" wie Englisch oder Französisch.

Achtet man nicht zu sehr auf die korrekte Aussprache (und insb. die 
Schreibweise), kann man auch Fremdsprachen recht gut verstehen .  Früher 
nannte man ein Zimmer "Kammer" in Italien 'Kammera' in England 'Kamber' 
in Frankreich 'Kambre' oder in Spanien 'Kamara' .
Gast #7125136
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michael_ schrieb:
> Ging nicht das 20. Jahrhundert von 1900 bis 1999?
Ja sicher.
Aber Erdungsbänder gibts wohl schon lange, ebenso wie 'Blitzableiter'. 
Und alles was noch älter ist, muß irgendwann mal modernisiert worden 
sein.
Ich bin mir nicht sicher, welchen Anteil da die Netzbetreiber haben, 
also ob diese Vorteile aus FI-Schaltern ziehen . . weil die brauchen ja 
die Verbindung zur Erde.

Ich glaube nicht,
daß hier in Mitteleuropa noch jemand in einem Haus aus der 
Jahrhundertwende wohnt. Mit Wasserentnahme-hähnen in den Gängen und 
einem Plumpsklo in -jedem- Stockwerk. .
Gast #7125137
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Und nachdem der TO n.e.A. wohl schon --Sicherungsautomaten-- im Haus 
hat, erscheint es recht ungewöhnlich, warum er trotzdem noch keinen 
FI-Schalter haben soll . Oder vielleicht kennt er den Unterschied nicht?
#7125148
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Unsere, nicht mehr vorhandene Siemens, kommt ja auch aus dem BSH-Regal, 
hatte damals noch eine in den Motor geführte Anschlussleitung.
In dieser war mal eine Ader direkt am Übergang in den Motor gebrochen. 
Betraf nur die Schleuderwicklung. Bei solchen Fällen könnte es auch 
passieren, dass ehe eine Unterbrechung endgültig festgestellt wird die 
Isolation an der Bruchstelle zu einer Nachbarader durchbrennt.
Da aber hier auf Bilder verzichtet wird...
#7125225
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Ben B. schrieb:
>>> Ohne FI kann nicht N am Motorgehäuse gelegen haben,
>> Natürlich kann das! In vielen Häuser gibt
>> es noch die klassische Nullung [..]
> Dann müsste aber L am Waschmaschinengehäuse gelegen haben damit's kracht
> wenn sich beides berührt. Ich glaube das wäre dann doch ein arg
> bedenklicher Zustand, vor allem wenn L am Gehäuse so stark wäre, daß
> durch die Berührung mit N die Sicherung (nicht FI) fliegt. Das mag ich
> dann doch nicht so ganz glauben.
Ach was. Schnelle Nullung mit Schukodose, N demzufolge am WaMa Gehäuse, 
Motor darin mit Körperschluss, dann fliegt die Sicherung.
Was ist daran so schwierig zu verstehen?

Bedenklich ist die Nullung allemal, und deshalb nicht mehr zeitgemäß.
Gast #7125299
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Rudi Ratlos schrieb:
> Ist ja wohl scheißegal, wo genau ein Waschmaschinenmotor eingebaut ist,

Nach der Modellnummer wurde nicht ohne Grund gefragt. Es gibt hier 
Leute, die kennen die Schwachpunkte bestimmter Produkte aus Erfahrung. 
Außerdem gibt es sehr unterschiedliche Antriebsmotoren in 
Waschmaschinen. Meine hat z.B. einen klitzekleinen Brushless Motor, der 
mich stark an mein Modellauto erinnert.
Gast #7125302
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Rudi Ratlos schrieb:
> Wie jemand in einem Haus ohne FI leben kann, verstehe ich nicht. Der muß
> eine Elektro-Installation aus dem 19. und nicht dem 20. Jh. haben.

In meinem Haus wurde er erst 2020 nachgerüstet, obwohl ich schon 10 
Jahre vorher darum bat, als der Hauptverteiler/Zählerkasten im Keller 
erneuert wurde.
Gast #7125386
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Sagenhaft, wirklich phänomenal 🤩

Inzwischen wurde dem Threadstarter mehrfach angedichtet, ein Lügner zu 
sein.

Gleichzeitig "muss" er einen FI haben und Nullung! 😱🤮 Zwar totaler Mist, 
aber trotzdem wird behauptet: Isso...
OP #7125757
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Ben B. schrieb:
> Schnapp Dir ein mindestens 500V Isolationsmessgerät und miss die Stator-
> und die Rotorwicklung des Motors gegen sein Gehäuse. Alles was dabei
> nicht im hohen Megaohm-Bereich liegt, ist schlecht für die Zukunft des
> Motors.

Hallo,

ich habe nun den Motor auseinander. Sichtmässig alles OK.

Folgende Messwerte habe ich:
Vom Kommutator zu den Ankerblechen je ca 355 Ohm. Gleiche Werte auch zur 
Achse.
Von den Ankerblechen zur Achse = 0 Ohm.
Vom Kommutator über das vordere kugellager ca 1800 Ohm und es fliessen 
230 Volt im Versuchsaufbau über das vordere Kugellager.
Über das hintere Lager läuft nichts. Keine Ahnung wie das isoliert ist.

Kannst Du mit den Werten was anfangen?

Danke H.
(Firma: Funkenflug Industries) #7125889
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> Kannst Du mit den Werten was anfangen?
Masseschluss. 355 Ohm sind sehr wenig, bei 230V muß es noch deutlich 
weniger sein (sonst würde es keine Sicherung rausblasen).

Wie schon gesagt wurde, Du kannst probieren, den Kollektor komplett zu 
reinigen und schauen ob da irgendwelche Furchen eingebrannt sind, die 
zur Masse hin laufen. Die könnte man evtl. noch wegkratzen. Alles andere 
bedeutet Rotor neu wickeln und da hast Du wahrscheinlich keine Lust 
drauf.
Beitrag #7126072 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7126114
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Zwischen der Steckdose in der Wand und den Dreifachstecker an dem Lampe,
> Pumpe und Heizung hängen.

Du hast kein Aquarium ? - oder

Sonst wüsstest Du, dass an der Heizung, und an der Pumpe nur 2-pol. 
Stecker sind. Ich frage mich dann, wo der PE an der Heizung und Pumpe 
ist?

Beleuchtung ist mittlerweile vieles (nicht alles) auf LED (12V, 24V). Da 
wirds dann auch schwierig mit PE.
Gast #7126167
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PC-Freak schrieb:
> Du hast kein Aquarium ?
doch

> Sonst wüsstest Du, dass an der Heizung, und an der Pumpe nur 2-pol.
> Stecker sind.
auch das weiss ich.

> Ich frage mich dann, wo der PE an der Heizung und Pumpe
> ist?
nirgendwo, na und?

> Beleuchtung ist mittlerweile vieles (nicht alles) auf LED (12V, 24V). Da
> wirds dann auch schwierig mit PE.
na und? Was hat das mit dem Personenschutzschalter zu tun?

Wenn die Pumpe undicht wird und jemand dann ins Becken greift, schaltet 
das Ding ab. Dafür ist es da.
Gast #7126270
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> die kennen die Schwachpunkte bestimmter Produkte aus Erfahrung.
Ich glaube an diese Märchen nicht. Die WaMa des TO ist 25 Jahre alt, daß 
hier irgendwann Defekte auftreten ist sicher keine 
Obsoleszenz-Schwachstelle .
Was anderes wäre eine autor. Hersteller-Servicestelle, die tatsächlich 
einen Überblick über 'Designfehler' haben könnte. Aber diese wird sich 
hier auf µC nicht das Geschäft nehmen lassen . Und den Hersteller 
rufmorden..

> In meinem Haus wurde er erst 2020 nachgerüstet, obwohl ich schon 10
> Jahre vorher darum bat, als der Hauptverteiler/Zählerkasten im Keller
> erneuert wurde.
Das ist aber nicht Dein Ernst ?   Lebst du in Ostdeutschland?
Gabs in der DDR sowas nicht per Vorschrift ?
Bitte Entschuldige, für mich ist das unvorstellbar.!


Auch weil ich vor Jahren irgendwo gehört oder gelesen habe, daß die 
Netzbetreiber eine Verbindung : zur Erde : brauchen. Ich weiß nimmer 
warum genau, aber genau deswegen, aus lauter Schreck,  hab ich mir das 
gemerkt. Ich habe angenommen, daß das im *mitteleurop. Stromnetzverbund* 
Standard und Vorschrift ist.
(Firma: Funkenflug Industries) #7127429
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Das kommt auf die Netzform an. TT und TN-C(S) haben zwar beide 
Anlagenerder, aber beim TT-Netz sind diese nicht miteinander verbunden. 
Bei TT muss der Anlagenerder gut genug sein, daß Fehlerströme Richtung 
Erdung (beispielsweise Metallgehäuse) hoch genug sind, daß 
Sicherungseinrichtungen zuverlässig auslösen, vor allem in alten Anlagen 
ohne FI-Schutzschalter. Damit gibts bei TT regelmäßig Probleme, kann 
schon reichen wenn es mal ein paar Wochen nicht vernünftig geregnet hat.

Bei TN-C(S) sind alle Erder und der Sternpunkt des speisenden 
Ortsnetztrafos über den PEN-Leiter miteinander verbunden. Der einzelne 
Anlagenerder dient nur noch einem möglichst guten Potentialausgleich, 
aber er muß keinen hohen Fehlerströme mehr tragen - diese können über 
PEN fließen und Sicherungseinrichtungen damit deutlich zuverlässiger zum 
Auslösen bringen.

Altanlagen genießen in Deutschland Bestandsschutz. Sprich alles was 
irgendwann mal normgerecht war, einen Zähler bekam und eingeschaltet 
wurde, darf normalerweise weiterbetrieben wie keine Änderungen an der 
Anlage vorgenommen werden. Bei Änderungen heißt's dann schnell mal 
kompletter Neubau wenn sich die alte Verkabelung nicht mehr auf ein 
aktuelles Sicherheitsniveau bringen lässt.

Gab nur in seltenen Fällen ein Betriebsverbot bzw. Umrüstungsfplicht für 
bestimmte Anlagenteile. Prominentestes Beispiel dürfte der 
DDR-Kragenstecker Marke "Bauerntod" gewesen sein. Bei diesen haben die 
Kontakte keinen Schutz gegen verdrehtes Einstecken, dieser war nur durch 
eine Nase am Stecker gegeben, die ziemlich oft abbrach. Ohne diese Nase 
ist es möglich, diesen Stecker um 180° gedreht zu stecken, was zur Folge 
hat, daß der Erdkontakt des Steckers auf einer Phase der Steckdose 
liegt. Sehr unschön wenn daran Metallgehäuse angeschlossen sind, die 
eigentlich geerdet sein sollten. Einmal angefasst war wohl etliche Male 
das letzte Mal. Bei Steckern mit Metallgehäuse reicht das Einstecken des 
Steckers wenn dieses mit dem vermeintlichen Erdleiter verbunden war.
  Bei CEE z.B. geht das nicht, der Erdleiter ist ein deutlich dickerer 
Kontaktstift als alle übrigen. Selbst wenn man die Führungsnase am 
Stecker abbrechen sollte, bekommt man den Stecker keinesfalls verdreht 
in die Steckdose, er passt allein durch die Kontaktform der Stifte nur 
in einer einzigen Stellung.
Gast #7127601
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Rudi Ratlos schrieb:
>> In meinem Haus wurde er erst 2020 nachgerüstet, obwohl ich schon 10
>> Jahre vorher darum bat, als der Hauptverteiler/Zählerkasten im Keller
>> erneuert wurde.

> Das ist aber nicht Dein Ernst ?  Lebst du in Ostdeutschland?

Nein, in der Landeshauptstadt von NRW, Düsseldorf.

> Bitte Entschuldige, für mich ist das unvorstellbar.!

Ist aber so, und kein Einzelfall. Als Mieter hat man auf so etwas wenig 
Einfluss. Ich kann ja schlecht mit meiner Familie unter die Brücke am 
Volksgarten umziehen (der Platz ist nämlich schon von anderen 
Obdachlosen belegt).
OP #7131947
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Ben B. schrieb:
>> Kannst Du mit den Werten was anfangen?
> Masseschluss. 355 Ohm sind sehr wenig, bei 230V muß es noch deutlich
> weniger sein (sonst würde es keine Sicherung rausblasen).
>
> Wie schon gesagt wurde, Du kannst probieren, den Kollektor komplett zu
> reinigen und schauen ob da irgendwelche Furchen eingebrannt sind, die
> zur Masse hin laufen. Die könnte man evtl. noch wegkratzen. Alles andere
> bedeutet Rotor neu wickeln und da hast Du wahrscheinlich keine Lust
> drauf.


Hallo, ich habe nichts optisch sehen können. Motor neu wickeln kostet 
mehr als neue Wama.

Also haben wir neue gekauft. Nach 25 j. OK :-)
Gast #7132180
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Nichtverzweifelter schrieb:
> Ich bin zwar Bayer,

Dito.

> habe aber "kleschen" wirklich  noch nie gehört,

Dito.

> auch in Franken nicht ("...südlich von Nürnberg").

Kann das gleiche für Ober- und Niederbayern sagen.

> Auch "kletschen" mit t nicht.

Ja, auch das nicht.

Muß nichts heißen, aber...


Onkel Hotte schrieb:
> PC-Freak schrieb:
>> Ich frage mich dann, wo der PE an der Heizung und Pumpe
>> ist?
>>
>> Beleuchtung ist mittlerweile vieles (nicht alles) auf LED (12V, 24V). Da
>> wirds dann auch schwierig mit PE.
>
> Du hast die Funktion eines FI nicht im Ansatz verstanden.

Habt doch Gnade mit PC-Freak. Ich vermute folgendes:

E-Meister "nur" durch Vitamin B (bzw. Bestechung). Firma "nur" am Leben
gehalten durch Angestellte mit weit mehr Ahnung als er.

Um beides zu verdrängen, herrscht er mit möglichst viel Terror über sie.

Hier im Forum aber will er doch tatsächlich "was gut(-)machen" oder halt
anders gesagt kostenlos anderen helfen.

(Oder sich doch nur vergewissern, daß er seinen Status nicht nur 
besagter
Sachlage oben zu verdanken hat...?)

Nur blöd, daß das (egal, was von beiden) ahnungslos nicht 
funktioniert.

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