Kennt jemand ungefähr die Wirkungsgrade dieser mehrfachen
Energieumwandlungen und Transportverluste und kann abschätzen, ob es
günstiger sein könnte, das Gas doch direkt in die bereits vorhandene
Brennwerttherme mit solarer Brauchwasser-Unterstützung einzuleiten?
Hans-Herbert
Hans-Herbert schrieb:> Kennt jemand ungefähr die Wirkungsgrade dieser mehrfachen> Energieumwandlungen und Transportverluste und kann abschätzen, ob es> günstiger sein könnte, das Gas doch direkt in die bereits vorhandene> Brennwerttherme mit solarer Brauchwasser-Unterstützung einzuleiten?
WP = Heizen mit Strom = ineffizienteste und teuerste Heizmethode die es
gibt.
Nachtspeicheröfen sind tot, bei Heizlüftern weiß jeder dass es zu teuer
ist, aber bei WP wird aktuell halt noch das Märchen vom COP erzählt.
Total Effizient, im Sommer, wenn keiner Heizen muss. Ach doch.
Warmwasser will man trotzdem. Ach blöd, dafür sind WP wieder eher
schlecht.
Und im Winter hat man einen COP = 1. Bei uns ist es ja nur 5 Monate
kalt. Mindestens. Um überhaupt über die Runden zu kommen geht das
sowieso nur bei extrem gedämmten Neubauten. Mit Lüftung und
Wärmerückgewinnung und natürlich FH.
Und Neukunden zahlen aktuell beim örtlichen Grundversorger 60-70 c/kWh.
Aber zum Ausgleich bekommt man eine WP schon für 30-40k. Wer überlegt da
bitte noch?
Für nur 30k mehr, wird die auch noch in der Erde verbuddelt. Das ist
dann NOCH EFFIZIENTER.
Rechne es doch selbst nach. Ein recht ineffizientes Gaskraftwerk hat
einen Wirkungsgrad von 39%. Die Transportverluste werden in Deutschland
mit ca. 5,7% angegeben.
Eine WP hat im Schnitt, konservativ ausgelegt, einen SCOP 3,6.
Also holt eine WP, trotz der ganzen Verluste, immer noch ca. 135 %
Energie aus dem Gas. Das ist mehr als bei der besten Gasbrennwertheizung
mit 111%.
someone else schrieb:> Gasbrennwertheizung mit 111%.
Die kaufe ich. Sofort. Welche ist das? Eine Heizung die 111% vom
Brennwert schafft. Geil!!!!
Cyblord -. schrieb:> Und im Winter hat man einen COP = 1. Bei uns ist es ja nur 5 Monate> kalt.
So ein sau blödes Geschwätz! Bis 4°C hat man bei einer modernen Luft-WP
einen COP von 3. Darunter machte der Betrieb keinen Sinn, weil Gas bei
10ct. kWH lag, und Strom bei 30 ct. Das sieht ab der nächsten Erhöhung
wieder ganz anders aus.
Richtig kalt wird es selten, am Tag meistens über 0°. Die zwei Monate im
Jahr, bei denen man die 4° nicht erreicht, muss man halt zuheizen.
Hallo
Martin S. schrieb:> Die kaufe ich. Sofort. Welche ist das? Eine Heizung die 111% vom> Brennwert schafft. Geil!!!!
Die genauen Details kenne ich nicht aber bei Brennern die irgendwelche
Fossilen Energieträger nutzen werden 100% (Wirkungsgrad?) irgendwie
komisch festgelegt - das hat wenig bis gar nichts mit den 100%
Wirkungsgrad zu tum was man aus der Physik und E-Technik kennt.
Ist wohl ähnlich wie man mehr als 100% Sehstärke haben kann...
Der Wirkungsgrad, also COP sinkt mit der notwendigen Temperaturdifferenz
ab. In einem anderen Thread hatte ich mal die geschönte und die reale
Kurve gegenübergestellt.
https://www.dein-heizungsbauer.de/ratgeber/energie-sparen/wirkungsgrad-waermepumpe/https://www.udo-leuschner.de/basiswissen/SB127-05.htm
Wenn es draußen richtig kalt ist, dann wäre direktes Heizen über
Verbrennung die bessere Lösung. Alle ein bis zwei Wochen wäre das auf
jeden Fall notwendig wegen der Legionellen das Wasser auf deutlich über
60 Grad zu erwärmen. Da darf es nicht untere Null Grad draußen kalt
sein, weil der COP da einfach zu schlecht wird. D.h. es wäre sinnvoll
eine Kaskadierung der Heizanlage durchzuführen. Eine Wärmepumpe macht
die Vorerwärmung und dahinter kommt dich Nacherhitzung mit Gas, bzw. das
kann in einer Kraft-Wärmekopplungsanlage kombiniert werden. Solche
Anlagen sind jedoch für die meisten Häuser und Wohnanlagen zu aufwendig.
Fernwärmekraftwerke können das wesentlich effizienter.
Wer jedoch in einer Senke im Dorf oder in der Stadt wohnt, hat jedoch
den Nachteil, dass die kalte Abluft der Wärmepumpenanlage sich in seiner
Umgebung sammelt. Da kann es um sein Haus auch schnell mal zehn bis
zwanzig Grad kälter sein, als jene, die höher liegen oder günstiger im
Außenbereich in Windrichtung liegen. Bei der Kälte werden diesem dann
auch die Büsche und Bäume deutlich häufiger kaputt gehen.
Martin S. schrieb:> Cyblord -. schrieb:>> Und im Winter hat man einen COP = 1. Bei uns ist es ja nur 5 Monate>> kalt.>> So ein sau blödes Geschwätz! Bis 4°C hat man bei einer modernen Luft-WP> einen COP von 3. Darunter machte der Betrieb keinen Sinn, weil Gas bei> 10ct. kWH lag, und Strom bei 30 ct. Das sieht ab der nächsten Erhöhung> wieder ganz anders aus.
Wie gesagt, Strom ist aktuell schon richtig teuer. Tendenz steigend. Da
musst du auf gar nichts warten.
>> Richtig kalt wird es selten, am Tag meistens über 0°. Die zwei Monate im> Jahr, bei denen man die 4° nicht erreicht, muss man halt zuheizen.
Wohnst du in der Sahelzone? Auf der schwäbischen Alb kannst du im Mai
noch die Schneehaufen liegen sehen.
-20 Grad sind da im Winter keine Seltenheit. Und -5 am Tag auch nicht.
Und das über MONATE.
Aber klar, das sind alles Ausnahmen. Die Mehrheit wohnt anscheinend im
unbekannten tropischen Teil der Republik.
Frostboje schrieb:> Nur weil DU scheinbar im Kälteloch wohnst,
Entscheidend ist das Histogramm über die jährliche Temperatur an einem
Ort, d.h. Anzahl der Stunden pro Temperaturfenster.
Dieter schrieb:> Frostboje schrieb:>> Nur weil DU scheinbar im Kälteloch wohnst,>> Entscheidend ist das Histogramm über die jährliche Temperatur an einem> Ort, d.h. Anzahl der Stunden pro Temperaturfenster.
Korrekt.
Ich war auch schon öfters in den Wintermonaten in Bayern, Region
Berchtesgaden z.B.
So richtig kuschelig warm war es da jetzt auch nie.
Einmal konnte ich beobachten wie eine Rodelmannschaft um 6 Uhr morgens
den versulzten Diesel ihres Sprinter mit Gas-Heizern bearbeitet hat, um
zum Training zu kommen. Ich hätte denen einfach nur mal sagen müssen,
dass die Temperaturen quasi nie unter 5°C fallen. Laut Forenexperten.
Die wussten das nicht.
Wahrscheinlich auch nur ein Kälteloch. Kann man ignorieren. Entscheidend
sind die Temperaturen in Berlin-Mitte im Sommer.
Das alles ist Geschwätz auf ideologisch extrem überhöhtem Niveau. Die
Mehrzahl der gewöhnlichen Sterblichen hausen in überteuerten
Mietskasernen. Da gibts kaum Möglichkeiten als die Bude kalt zu lassen,
oder andere erfreuliche Sparmaßnahmen.
Was aber wirklich frustriert, bei der nächsten Wahl ist dieses
politische Systemversagen wieder mal komplett vergessen.
Cyblord -. schrieb:> Wohnst du in der Sahelzone? Auf der schwäbischen Alb kannst du im Mai> noch die Schneehaufen liegen sehen.> -20 Grad sind da im Winter keine Seltenheit. Und -5 am Tag auch nicht.> Und das über MONATE.> Aber klar, das sind alles Ausnahmen.
So ist es.
Die Durchschnittstemperaturen in Deutschland letzten Dezember und Januar
betrugen jeweils +2,6 °C, das ist zwar kühl, aber nicht wirklich kalt:
Frostboje schrieb:> https://de.statista.com/statistik/daten/studie/5564/umfrage/monatliche-durchschnittstemperatur-in-deutschland/
Der Winter in Deutschland existiert praktisch nur noch in astronomischen
Berechnungen, aber schon lange nicht mehr wettermäßig. Etwas, was man
noch halbwegs als Winter bezeichnen kann, gibt es in Deutschland nur
noch in den Alpen und den höchsten Lagen einiger Mittelgebirge. Dort
gibt es aber nur eine verschwindend geringe Anzahl von Häusern, die
beheizt werden müssen, insofern sind diese Regionen nicht besonders
relevant für das Thema des Threads.
Yalu X. schrieb:> Die Durchschnittstemperaturen in Deutschland letzten Dezember und Januar> betrugen jeweils +2,6 °C, das ist zwar kühl, aber nicht wirklich kalt:
Erkläre uns doch mal, was es einem Menschen in Bayern bringt, wenn er -5
Grad hat, aber dafür jemand in Hamburg +10. Mag im Durchschnitt 2,5
ergeben.
Macht das seine WP jetzt effizienter?
Also was soll das ständige Gesabbel um Durchschnitte?
In D wird es streckenweise richtig kalt. Und auch recht lange. Und da
verbrennst du Zeug. Da hilft dir keine WP (außer dir ist Geld völlig
egal) und da hilft dir kein PV oder Solarthermie. Das sind alles
Wunschvorstellungen.
Cyblord -. schrieb:> WP = Heizen mit Strom = ineffizienteste und teuerste Heizmethode die es> gibt.>> Nachtspeicheröfen sind tot, bei Heizlüftern weiß jeder dass es zu teuer> ist, aber bei WP wird aktuell halt noch das Märchen vom COP erzählt.> Total Effizient, im Sommer, wenn keiner Heizen muss. Ach doch.> Warmwasser will man trotzdem. Ach blöd, dafür sind WP wieder eher> schlecht.> Und im Winter hat man einen COP = 1. Bei uns ist es ja nur 5 Monate> kalt. Mindestens. Um überhaupt über die Runden zu kommen geht das> sowieso nur bei extrem gedämmten Neubauten. Mit Lüftung und> Wärmerückgewinnung und natürlich FH.> Und Neukunden zahlen aktuell beim örtlichen Grundversorger 60-70 c/kWh.> Aber zum Ausgleich bekommt man eine WP schon für 30-40k. Wer überlegt da> bitte noch?> Für nur 30k mehr, wird die auch noch in der Erde verbuddelt. Das ist> dann NOCH EFFIZIENTER.
Verrückte Zahlen mit denen du da um dich wirfst.
Hier mal welche aus der Realität:
Preis WP mit Erdsonde in 2016: 20k€-5k€(Förderung) = 15k€
Aktueller Strompreis: 12,7ct/kWh + 120€ Jahresgebühr
COP: Jahresmittel: 4,3 / Sommer: 3,5 / Winter 4,8
Warmwasser auf 60°C wegen Legionellen hochheizen muss ich auch nicht.
Tausche das Warmwasser per Wärmetauscher aus dem Speicher. Daher habe
ich kein stehendes Trinkwasser.
Klar, wenn man jetzt die Heizung umbauen will oder einen neuen
Stromvertrag benötigt siehts natürlich schlecht aus. Das ist halt
Marktwirtschaft. Aber vor 6 Jahren haben mich alle noch für blöd erklärt
ne WP einzubauen und versucht mir Angst zu machen, dass die Bude kalt
bleiben könnte. Jetzt sind alle am jammern, dass der Gaspreis so hoch
ist oder haben Angst, dass bald kein Gas mehr ankommt. Das Gas und Öl
grundsätzlich Auslaufmodelle sind, war eigentlich schon vor spätestens
5-10 Jahren absehbar.
Timo schrieb:> Verrückte Zahlen mit denen du da um dich wirfst.
sagt der, der auch schreibt:
> Aktueller Strompreis: 12,7ct/kWh + 120€ Jahresgebühr
Keine weiteren Fragen euer Ehren. Direkt Unterbringung anordnen.
Also MEINE Zahlen sind aktuell. Nicht aus 2016 und nicht aus
irgendwelchen Spezialverträgen von 1985.
> Warmwasser auf 60°C wegen Legionellen hochheizen muss ich auch nicht.
Kannst du nicht, meinst du. Aber man kann sich alles schönreden.
> Das Gas und Öl> grundsätzlich Auslaufmodelle sind, war eigentlich schon vor spätestens> 5-10 Jahren absehbar.
Kann ja sein. Aber wenn die Lösung WP heißt, bleibe ich lieber beim
Problem.
Wenn`s mit der Kernfusion nix wird, heißt das Zauberwort für die
mittelfristige Zukunft wahrscheinlich Geothermie. Aber dank politischer
Weitsicht steckt diese Technologie auch noch in den Startlöchern.
Kampf dem Fusspilz schrieb:> Wenn`s mit der Kernfusion nix wird, heißt das Zauberwort für die> mittelfristige Zukunft wahrscheinlich Geothermie. Aber dank politischer> Weitsicht steckt diese Technologie auch noch in den Startlöchern.
Das gehört, wie Fracking zu den Schmuddeltechnologien. Die gehen aus
Ideologie schon nicht.
Cyblord -. schrieb:
> Das gehört, wie Fracking zu den Schmuddeltechnologien. Die gehen aus> Ideologie schon nicht.
Nun, Geothermie wäre aber im Gegensatz zum Fracking als geschlossenes
Wärmetauschersystem möglich, ohne größere Umweltbelastungen.
Cyblord -. schrieb:>> Aktueller Strompreis: 12,7ct/kWh + 120€ Jahresgebühr>> Keine weiteren Fragen euer Ehren. Direkt Unterbringung anordnen.>> Also MEINE Zahlen sind aktuell. Nicht aus 2016 und nicht aus> irgendwelchen Spezialverträgen von 1985.
Ist kein Spezialvertrag und ist auch nicht von 1985 sondern von 2020.
Aber du hast recht, die Jahresgebühr hatte ich falsch im Kopf. Die
beträgt 140€.
Timo schrieb:> Ist kein Spezialvertrag und ist auch nicht von 1985 sondern von 2020.> Aber du hast recht, die Jahresgebühr hatte ich falsch im Kopf. Die> beträgt 140€.
Kann ja sein dass DU diesen Tarif hast. Aber was bringt das in der
allgemeinen Diskussion um Sinn oder Unsinn einer WP? Diesen Tarif kann
heute niemand mehr bekommen.
Martin S. schrieb:> Die kaufe ich. Sofort. Welche ist das? Eine Heizung die 111% vom> Brennwert schafft. Geil!!!!
Ich war ungenau. Ich wollte eigentlich zeigen, dass selbst eine
werbetechnisch maximal "hochoptimierte" Gasbrennwertheizung nicht in die
Nähe einer reell durchschnittlich effizienten Wärmepumpe kommt.
Martin S. schrieb:> So ein sau blödes Geschwätz! Bis 4°C hat man bei einer modernen Luft-WP> einen COP von 3. Darunter machte der Betrieb keinen Sinn, weil Gas bei> 10ct. kWH lag, und Strom bei 30 ct. Das sieht ab der nächsten Erhöhung> wieder ganz anders aus.
Da muss ich etwas widersprechen. Mit den entsprechend notwendigen
Auslegungen ist auch eine Luft-WP unter 4°C immer noch sehr effizient.
Bei einem gut isoliertem Neubau sollte der COP bei -7°C immer noch knapp
über 3 liegen. Bei einem weniger gut isoliertem Altbau auch knapp unter
3.
Aber beim Rest, von wegen COP 1 was sich Cyblord herbeifantasiert,
stimme ich voll zu.
Dieter schrieb:> Wer jedoch in einer Senke im Dorf oder in der Stadt wohnt, hat jedoch> den Nachteil, dass die kalte Abluft der Wärmepumpenanlage sich in seiner> Umgebung sammelt.
Also in einem Dorf, extrem unwahrscheinlich. In der Stadt oder in einer
Häuserschlucht. Selbst schuld, die WP-Hersteller sagen genau, wo die
montiert werden müssen und welche Freiräume diese genau brauchen. Wer
dann meint, bei einer Luft-WP, diese in einer faktisch unbelüfteten
Häuserschlucht installieren zu müssen, darf sich dann nicht beschweren,
dass es nicht klappt.
Yalu X. schrieb:> Der Winter in Deutschland existiert praktisch nur noch in astronomischen> Berechnungen, aber schon lange nicht mehr wettermäßig. Etwas, was man> noch halbwegs als Winter bezeichnen kann, gibt es in Deutschland nur> noch in den Alpen und den höchsten Lagen einiger Mittelgebirge. Dort> gibt es aber nur eine verschwindend geringe Anzahl von Häusern
Geil, alles Einzelfälle.
Ich sitz hier gerade bei 17 GradC, und es ist JULI ! Nachts hatte es 12
GradC. Der ganze Tag wird nicht auf Wohlfühltemperatur kommen und morgen
Nacht soll es 8 GradC werden.
17 GradC heisst, man muss die Heizung anschmeissen, oder frieren. Die
geringe Warmedifferenz kann zwar eine Wärmepumpe tatsächlich aus der
Luft saugen, statt 8kW Heizleistung tun es dann 2kW Heizleistung, aber
das verhundertfacht mal eben meinen Stromverbrauch von derzeit 22W, plus
70W wenn der Kühlschrank läuft (na, immerhin der hat bei den
Fristtemperaturen weniger zu tun, geht nur alle 2 Stunden mal an).
Verhundertfachung meiner Stromkosten, nein, keine Lösung.
Moderne GuD-Gasturbinenkraftwerke (also Gasturbine zur Stromerzeugung
mit nachgeschalterer Abwärmenutzung durch Abhitzekessel und Dampfturbine
ebenfalls zur Stromerzeugung) kommen auf einen Wirkungsgrad von 60%. Die
reine Brennstoffausnutzung kann man noch weiter steigern, wenn die
Abwärme des Dampfturbinenteils noch zur Fernwärmeerzeugung genutzt wird.
Meine Einschätzung:
Gute Gas+dampf Kraftwerke haben bis etwa 60% Wirkungsgrad.
Elektrische Übertragung etwa 95% Wirkungsgrad.
Luft-Wärmepumpe (laut einer Studie über tatsächlich betriebene Anlagen):
ca. 200%.....300% Heizleistung gegenüber reiner Stromheizung.
(Durchschnitt über die Heizsaison)
Fazit: Eine Einsparung von Gas ist (bei hohem techn. Aufwand) möglich.
-Obwohl die (Gas?-) Einsparung manchmal eher gering ausfällt.
Wenn der Strom tatsächlich aber aus Kohle kommt (Kraftwerk Wirkungsgrad
ca. 40%) sind Luft-Wärmepumpen kaum mehr sinnvoll.
Wärmepumpen mit Erdwärme, Grundwasser, Eisspeicher können besser sein -
aber haben deutlich höhere Investitionskosten.
Über einen Vergleich betreffend die zukünftigen Energiekosten möchte ich
lieber nicht spekulieren.
Wenn das Gas-Dampf- od. Kohle-Kraftwerk aber auch noch Fernwärme liefert
verbessert sich die "Umweltfreundlichkeit".
Woher kommt der Strom wirklich? Also: Welches Kraftwerk fährt die
Leistung herunter wenn ich die Wärmepumpe ausschalte?
Das hängt auch von den Gas- u. Kohlepreisen ab, sowie von den
Leitungskapazitäten etc.
Eine einfache und vollkommen richtige Antwort dürfte es nicht geben.
Cyblord -. schrieb:> Timo schrieb:>> Ist kein Spezialvertrag und ist auch nicht von 1985 sondern von 2020.>> Aber du hast recht, die Jahresgebühr hatte ich falsch im Kopf. Die>> beträgt 140€.>> Kann ja sein dass DU diesen Tarif hast. Aber was bringt das in der> allgemeinen Diskussion um Sinn oder Unsinn einer WP? Diesen Tarif kann> heute niemand mehr bekommen.
Das bringt in sofern etwas, als das es zeigt, dass eine WP recht günstig
heizen kann.
Aber wir können auch gerne akuelle Zahlen für einen Neuabschluss
vergleichen. Ich habe gerade bei Yello geschaut.
Strom für WP: 35ct/kWh + 130€ Jahresgebühr
Gas: 18ct/kWh + 360€ Jahresgebühr
Meine WP braucht im Jahr ca. 3000kWh. Das macht Kosten von 1180€.
Mit einer Gasheizug würde ich ds 4,3-fache benötigen (mein mittler COP).
Also 12900kWh. Macht 2721€.
Die WP ist also jedes Jahr 1541€ günstiger. Das ist übrigens sehr
zurückhaltend gerechnet. Denn in meinem Stromverbrauch für die WP ist
auch der Strom für alle Pumpen und die Heizungssteuerung drin. Eine
Gasheizung kommt aber nur mit Gas nicht aus. Die braucht auch Strom für
Steuerung und Pumpen. Der wird aber in vielen Vergleichen vergessen.
Zudem spare ich auch noch Kosten für einen Schornsteinfeger.
Auch die Wartung der WP ist recht günstig. Mein Heizungsmonteur kommt
alle 2 Jahre für 250€ um meine Lüftungsanlage zu warten. Nebenbei checkt
er dabei auch noch die WP. Praktisch musste da aber noch nie etwas
gemacht werden. Die läuft jetzt seit 6 Jahres quasi wartungsfrei.
Weiter hattest du auch noch so COP-Werte von 1 genannt. Auch die kann
ich nicht bestätigen. Wie gesagt, im Jahrsmittel 4,3. Im Winter wenns
kalt ist sogar höher. Denn da mache ich im Verhältnis mehr
Heizungswasser mit 25-30°C Vorlauf statt 45°C fürs Trinkwasser. Klar, ne
Luftpumpe ist natürlich schlechter, da hat man dann aber auch wieder am
falschen Ende gespart.
Yalu X. schrieb:> Die Durchschnittstemperaturen in Deutschland letzten Dezember und Januar> betrugen jeweils +2,6 °C, das ist zwar kühl, aber nicht wirklich kalt:
Wenn du mit einem Bein in Trockeneis stehst und mit dem anderen in
kochendem Wasser, hast Du im Mittel angenehm warme Füsse.
Das Forum würde sagen das sowohl der Schmerz im linken als auch im
rechten Bein pure Einbildung sind, von Leuten die alles immer nur ins
extreme zeichnen.
Ich frage mal so rum.
Wer von Euch betreibt mit Erfolg eine Warmwasserversorgung über
Wärmepumpe und spart damit effektiv Kosten?
Welches Bundesland und ist das Neubau mit Fussbodenheizung oder ältere
Bestandsimmobilie?
Ich habe ein relativ schlecht gedämtes Haus älteren Datums.
Bevor ich das isoliere, Fussbodenheizung einbaue und mit Wämepumpe
ausrüste müsste ich es abreissen und neu bauen. Das käme billiger.
Es bringt mir schlichtweg nichts das ich mit 40Cent/kwh und 30K
Investistionskosten eine durchschittliche COP von 3 habe, wenn mich eine
kwh Fernwärme derzeit 15Cent kostet.
Ohne einen Cent Investitionskosten und ohne jegliche Wartung.
Ich brauche 60°C Vorlauftemperatur um die Bude im Winter warm zu
bekommen und die bekomme ich nicht durch die Wärmepumpe im Winter.
Derzeit stürzt sich alles auf Wärmepumpen weil die Grünen sagen das wäre
das fette Ding das es zu bauen gilt.
Die haben aber auch gesagt das wir Kohle und Atom abstellen müssen und
über Gaskraftwerke und Erneuerbare unseren Strom bekommen.
Nun also Wärmepumpen, obwohl überhaupt nicht klar ist woher der Strom
dafür kommen soll.
Aber hauptsache kein Gas und keine Kohle und kein Atom.
Mal wieder schnell was daherplappern und morgen die Hände über den Kopf
zusammenschlagen, sehr betrübt sein und allen anderen die Schuld daran
geben.
Mir reicht das mit den Pfeifen und der ständig neuen Sau die durch Dorf
getrieben wird.
Mini BHKWs waren mal der Hit, bevor rauskam das die Wartungskosten und
die geringen Laufzeiten einem Finanziell das Genick umdrehen und nur mit
massiver Förderung da Geld 'gespart' werden konnte.
Pelletheizungen, bevor das Holz knapp und teuer wurde, mit Pelletbunker,
Förderschnecke und regelmässig dem Schorni und der Anlagenwartung im
Haus.
Also wem glaube ich jetzt?
Den Wärmepumpembesitzern die ich kenne, die die wegen Unrentabilität
längst abgeschaltet haben, den grünen Heilsverkündern mit ihren
tagesaktuellen Lobpreisungen und ideologischen Kreuzzügendie die sich
regelmässig als desaströse Irrtümer herausstellen oder meinem eigenen
Verstand?
Ich lasse es genau so wie es ist.
Ein altes Haus, das mir während meiner noch zu erwartenden Lebenszeit so
reicht wie es ist, der immer teuerer werdenden Fernwärme, die aber keine
Anlagenkosten und keine Wartung verursacht und meinem Kaminofen mit dem
ich zuheize.
Max M. schrieb:> Wer von Euch betreibt mit Erfolg eine Warmwasserversorgung über> Wärmepumpe und spart damit effektiv Kosten?
Quasi jeder WP Besitzer den du hier fragst. Nennt sich
Stockholm-Syndrom. Was sollen die auch sonst sagen? Man muss ja Geld
sparen, wurde ja so versprochen. Will doch keiner als blöd dastehen weil
er drauf reingefallen ist.
> Pelletheizungen, bevor das Holz knapp und teuer wurde, mit Pelletbunker,> Förderschnecke und regelmässig dem Schorni und der Anlagenwartung im> Haus.
Oh ja was wurde da gesponnen von Pelletheizungen. Ich höre da immer nur
von verstopften Zuführungen und dass der Saugarm nicht überall hinkommt.
Mit den aktuellen Holpreisen redet da aber sowieso keiner mehr von.
Selbst wenn die Technik io wäre.
Jetzt ist halt WP voll geil.
Max M. schrieb:> Ich frage mal so rum.> Wer von Euch betreibt mit Erfolg eine Warmwasserversorgung über> Wärmepumpe und spart damit effektiv Kosten?> Welches Bundesland und ist das Neubau mit Fussbodenheizung oder ältere> Bestandsimmobilie?
Habe meine Daten schon oben geteilt. Ich bin absolut zufrieden mit der
WP (Erdwärme mit Tiefensonde). Aber ja, mein Haus ist neu (2016,
östliches NRW), mit Fussbodenheizung und Lüftung mit Wärmerückgewinnung.
Max M. schrieb:> Ich habe ein relativ schlecht gedämtes Haus älteren Datums.> Bevor ich das isoliere, Fussbodenheizung einbaue und mit Wämepumpe> ausrüste müsste ich es abreissen und neu bauen. Das käme billiger.> Es bringt mir schlichtweg nichts das ich mit 40Cent/kwh und 30K> Investistionskosten eine durchschittliche COP von 3 habe, wenn mich eine> kwh Fernwärme derzeit 15Cent kostet.> Ohne einen Cent Investitionskosten und ohne jegliche Wartung.> Ich brauche 60°C Vorlauftemperatur um die Bude im Winter warm zu> bekommen und die bekomme ich nicht durch die Wärmepumpe im Winter.
Da würde ich heizungstechnisch auch nichts machen. Fernwärme ist doch
super. Wer rät denn da zu einer Umrüstung auf eine WP. Aus meiner Sicht
stellt sich die Umrüstungsfrage nur bei Gas- und Ölheizungen. Aber bevor
man an der Heizungsanlage etwas ändert ist es denke ich besser die
Verbrauchsseite zu optimieren. Also Dämmung. Da sind machen Maßnahmen
auch einfach umzusetzten. Z.B. Dämmung der oberen Geschossdecke, sofern
kein Flachdach.
Dieter schrieb:> Zusätzlich fehlen dort einige Anteile vor Steuern und Abgaben. Das hat> eine besondere Bewandnis, auf die nicht näher eingegangen wird. Der> normale einfache Häuslebauer, muss mit dem Strompreis des ersten Links> leben.
Und dort stehen noch Preise für den Haushaltstrom von 30cent. Das ist
nicht mehr aktuell. >45cent ist aktuell bei den günstigsten drin. Wie
gesagt, >60 beim Grundversorger.
D.h. der WP Strom zieht hier natürlich nach.
Dieter schrieb:> Zusätzlich fehlen dort einige Anteile vor Steuern und Abgaben. Das hat> eine besondere Bewandnis, auf die nicht näher eingegangen wird. Der> normale einfache Häuslebauer, muss mit dem Strompreis des ersten Links> leben.
Bin einfacher Häuslebauer. Ja natürlich, dass ist ein Preis für
Wärmepumpen. Da braucht es aber nur einen separaten Zähler für die WP
und einen Rundsteuerempfäger. Das ist alles. Und natürlich eine WP.
Timo schrieb:> Bin einfacher Häuslebauer. Ja natürlich, dass ist ein Preis für> Wärmepumpen. Da braucht es aber nur einen separaten Zähler für die WP> und einen Rundsteuerempfäger. Das ist alles. Und natürlich eine WP.
Und wie lange hast du denn diese Preisbindung? Schon eine Idee was der
Preis danach macht?
Timo schrieb:> Habe meine Daten schon oben geteilt. Ich bin absolut zufrieden mit der> WP (Erdwärme mit Tiefensonde). Aber ja, mein Haus ist neu (2016,> östliches NRW), mit Fussbodenheizung und Lüftung mit Wärmerückgewinnung.
Wie hoch waren die Investitionskosten für die komplette Ausstattung und
wie schaut es mit der durchschnittlichen Lebensdauer aus?
2016 Neubau ist ne ganz andere Nummer.
6J Anlagenlebensdauer.
Die wird sich bis heute noch nicht rausverdient haben und die teuren
Reps kommen erst noch.
Die meisten haben auch eine Bestandsimmobilie und da sieht die Rechnung
absolut katastrophal aus mit einer Luft Wärmepumpe, klassischen
Heizkörpern und ohne Zentrallüftung mit Wärmerückgewinnung.
Frostboje schrieb:> Nur weil DU scheinbar im Kälteloch wohnst, gilt das nicht für den Rest> von Deutschland.
Vielleicht sollte man solche "Löcher" zu "zukünftig nicht bewohnbaren
Regionen" erklären.
Cyblord -. schrieb:> Einmal konnte ich beobachten wie eine Rodelmannschaft um 6 Uhr morgens> den versulzten Diesel ihres Sprinter mit Gas-Heizern bearbeitet hat, um> zum Training zu kommen.
Vielleicht hätten die nur mal den Sommerdiesel rechtzeitig gegen
Winterdiesel tauschen müssen. Der ist m.W. bis -20° kältefest.
Cyblord -. schrieb:> Und wie lange hast du denn diese Preisbindung? Schon eine Idee was der> Preis danach macht?
Bis nächstes Jahr. Klar wir der Preis danach steigen. Aber das gilt
mindestens im gleichen Maße für Gas, Öl & Holz. Das ist halt immer ein
Blick in die Glaskugel. Ich denke aber das der Gaspreis in den nächsten
Monaten am steilsten gehen wird.
Harald W. schrieb:> Vielleicht hätten die nur mal den Sommerdiesel rechtzeitig gegen> Winterdiesel tauschen müssen. Der ist m.W. bis -20° kältefest.
Aber warum? Es wird doch gar nicht so kalt in D. Yalu und Co. können
doch zeigen dass es minimal nur 2,6°C sind.
Max M. schrieb:> Wie hoch waren die Investitionskosten für die komplette Ausstattung und> wie schaut es mit der durchschnittlichen Lebensdauer aus?>> 2016 Neubau ist ne ganz andere Nummer.> 6J Anlagenlebensdauer.> Die wird sich bis heute noch nicht rausverdient haben und die teuren> Reps kommen erst noch.> Die meisten haben auch eine Bestandsimmobilie und da sieht die Rechnung> absolut katastrophal aus mit einer Luft Wärmepumpe, klassischen> Heizkörpern und ohne Zentrallüftung mit Wärmerückgewinnung.
20k€-5k€(Förderung)=15k€
Richtig, rausverdient hat die sich wahrscheinlich noch nicht. In den
letzten Jahren war Gas und Öl ja auch spottbillig. Ich bin da aber recht
optimistisch, dass sich die Anlage auf Dauer rentieren wird. Aktuell
läufts jedenfalls super! Was den Reparaturbedarf angeht, da muss man
halt abwarten. Da kann man immer Glück & Pech haben. Das gilt aber für
viele Heizungsarten. Bisher habe ich jedenfalls für Warung und Reparatur
0€ in 6 Jahren ausgegeben.
Beim Thema Bestandsimmobilie gebe ich dir zum Teil Recht. Da muss man
schauen wie der Bestand so ist. Und da gilt auch grundsätzlich, dass man
erstmal versuchen sollte den Heizbedarf zu senken anstatt an der
Heizungsanlage Änderungen vorzunehmen.
Harald W. schrieb:> MaWin schrieb:>>> 17 GradC heisst, man muss die Heizung anschmeissen, oder frieren.>> Da gibts ne ganz tolle Erfindung, die da hilft: Pullover.
Habecks Bruder.
Bloss wenn ich im Juli schon einen Pullover brauche, was soll ich dann
im Januar anziehen ? 4 Eisbärenfelle ?
MaWin schrieb:> Harald W. schrieb:>> MaWin schrieb:>>>>> 17 GradC heisst, man muss die Heizung anschmeissen, oder frieren.>>>> Da gibts ne ganz tolle Erfindung, die da hilft: Pullover.>> Habecks Bruder.>> Bloss wenn ich im Juli schon einen Pullover brauche, was soll ich dann> im Januar anziehen ? 4 Eisbärenfelle ?
Vor allem ist eine warme Wohnung (oder war es zumindest bis zur
Regierungsübernahme der Rot-Grünen) eine zivilisatorische Grundlage. Für
eines der reichsten Länder der Welt gleich dreimal.
Schon solche absoluten Mindestanforderungen werden nun schon in Frage
gestellt.
Timo schrieb:
> Ich bin da aber recht> optimistisch, dass sich die Anlage auf Dauer rentieren wird.
Optimismus ist nicht immer ein kluger Ratgeber. Mit Russland und allem
drumherum war man auch sehr, sehr optimistisch.
Timo schrieb:> Heizbedarf zu senken
Der olle Kaminofen ist zu unrecht in Vergessenheit geraten.
Ich habe einen 7KW Kaminofen im Wohnzimmer und das ist tatsächlich die
Hauptwärmequelle.
Ofen an, Türen offen und die Wärme zieht ins ganze Haus.
Ohne Zuheizen geht es nicht in den weiter entfernt liegenden Räumen und
den Ofen in die Warmwasserversorgung einzubinden lohnt m.E. nicht. Mal
abgesehen von der Sicherheit. Denn wenn der Ofen bollert, dann kennt der
keine Gnade.
Wenn da ein Ventil klemmt, die Pumpe ausfällt oder was auch immer, ist
Holland in Not mit ner Wassertasche im Brennraum.
Die direkte Wärme ist sehr angenehm und die Familie versammelt sich
freiwillig vor dem Ofen. Die Hunde lieben den Ofen besonders.
Hat was von Ferien und Schwedenhaus.
Aber für ne Mietswohnung natürlich undenkbar.
Wie alle anderen Konzepte auch, die gerade so durchgehechelt werden.
Bin gespannt wie ein Saga Neubaublock mit Sozialbauwohnungen nach den
Plänen unserer Öko Denkelite mit Wärme versorgt wird.
Wohnungen die so auf neidrige Kosten getrimmt sind, das ich den Nachbar
kacken hören kann, bekommen also Solar, Wärmepumpe, Isolierung,
Wärmerückgewinnung?
Welche Ausdehnung hat so eine Erdsonde für einen Wohnblock mit 100
Wohnungen?
Quelle des Bildes:
https://www.umweltbundesamt.de/daten/energie/primaerenergieverbrauch#primarenergieverbrauch-nach-energietragern
Es sei hierbei angemerkt, dass
12193 PJ rund 3386 TWh sind. Der Stromverbrauch in Deutschland betrug
2020 rund 504 TWh. Das bedeutet, dass abzüglich des regenerativen
Stroms, bei Kraftwerkswirkungsgraden von 0,45 rund 900 TWh
Primäerenergie für den Rest der Stromerzeugung eingesetzt wird. Das
wären run 3500PJ, Man beachte, dass 753PJ Kernenergie eingesetzt werden.
D.h. rund 21% des Stroms stammen aus Kernenergie.
Man beachte, dass jedoch von den 10070PJ rund 3300PJ für die
Stromerzeugung abgezogen werden müssen, wenn der Anteil errechnet werden
soll, der als EFuels/EGas für die Chemieprozesse benötigt wird. In
modernen Anlagen sind Wirkungsgrade von 0,5 erreichbar. Wenn dies
berücksichtigt wird, dann ist die notwendige Stromproduktion um alles zu
ersetzen nicht 500 TWh, auch nicht 3386 TWh sondern rund 5000 TWh. Wenn
auch noch berücksichtigt würde, dass LiAkku-Speicher die
EFuels/EGas-Speicher, die BHK-Motoren mit >=50% Wirkgungsgrad betreiben
erst nach einer Lebensdauer von mehreren 100 Jahren aufweisen müßten, da
nur ein Zyklus pro Jahr saisonal vorhanden ist, dann wären rund 6000 TWh
an regenerativer Stromgewinnung notwendig.
Die BRD hat eine Fläche von 357000qkm. Bei einer jährlichen
Sonneneinstrahlung von 1000kWh/m^2 wären das 357000TWh/a.
Mit Solarzellen von 100% Wirkungsgrad, müßte 1/60 der Fläche mit
Solarzellen bedeckt werden. Bei nur 15% Wirkungsgrad wären es rund 1/10
der Fläche.
Gemäß der Studie Windpotenzial Land vom Umweltbundesamt,
"ergibt sich ein grundsätzlich verfügbares Flächenpotenzial
von rund 49.400 km2 bzw. 13,8 % der Landesfläche der Bundesrepublik
Deutschland. Dies entspricht einem Potenzial von rund 1.190 GW
installierbarer Leistung mit einem Ertrag von 2.900 TWh/a.
D.h.
Wind rund 4,74% Landfläche pro 1000 TWh
Solar rund 1,7% Landfläche pro 1000 TWh
Nebenbei bemerkt, kann der saisonale Energiespeicher durch Kombination
beider kleiner dimensioniert werden. Ein Verzicht darauf ist aber nicht
möglich.
Harald W. schrieb:> Max M. schrieb:>>>> Pullover.>>>> Du hast keine Frau, oder? ;-)>> Die hat auch Pullover.
Das ist alles nur eine Frage der Erziehung. Du musst ihr nur den
feministischen Giftzahn ziehen, dann ist das mit dem Absenken der
Raumtemperatur kein Problem. Soll sich eine ordentliche warme Hose,
Blusenhemd, Pullover anziehen, statt dieser leiwändischen Fummel. Wenn
sie dann noch schimpft, das Gesicht wäre zu kalt beim gackern, dann
verpass ihr noch eine Maske. Wenn das nicht reicht, gehe in einen
orientalischen Markt am Hauptbahnhofsviertel und lass Dich dort beraten.
Dieter schrieb:> Das ist alles nur eine Frage der Erziehung.
Stimmt.
Als Mann wird man sehr schnell dahin erzogen es schön warm zu machen und
die Spinnen zu entfernen.
Happy wife, happy life.
Dieter schrieb:
> Wenn das nicht reicht, gehe in einen> orientalischen Markt am Hauptbahnhofsviertel und lass Dich dort beraten.
Die beste Idee bisher in diesem Thread.
Cyblord -. schrieb:> Yalu X. schrieb:>> Die Durchschnittstemperaturen in Deutschland letzten Dezember und Januar>> betrugen jeweils +2,6 °C, das ist zwar kühl, aber nicht wirklich kalt:>> Erkläre uns doch mal, was es einem Menschen in Bayern bringt, wenn er -5> Grad hat, aber dafür jemand in Hamburg +10. Mag im Durchschnitt 2,5> ergeben.> Macht das seine WP jetzt effizienter?
Ich behaupte ja nicht, dass eine Wärmepumpe überall in Deutschland die
optimale Lösung ist. In den Bayerischen Alpen, im Hochschwarzwald und
evtl. auch auf der schwäbischen Alb werden die Leute sicher noch lange
ihr Feuerchen anzünden. Aber du schriebst ja selber:
Cyblord -. schrieb:> Aber klar, das sind alles Ausnahmen.
Erklär doch umgekehrt mal, warum – nur weil der bayerische Bergbauer im
Winter kalte Füße bekommt – auch in allen wärmeren Regionen Deutschlands
die Leute auf eine Wärmepumpe verzichten sollen.
Yalu X. schrieb:> Aber du schriebst ja selber:>> Cyblord -. schrieb:>> Aber klar, das sind alles Ausnahmen.
Die Ironie darin hast du nicht erkannt?
> Erklär doch umgekehrt mal, warum – nur weil der bayerische Bergbauer im> Winter kalte Füße bekommt – auch in allen wärmeren Regionen Deutschlands> die Leute auf eine Wärmepumpe verzichten sollen.
Wo fordere ich das? Die Frage ist aber: Wo lohnt sich die in D wirklich?
Und ich sage: Nicht an vielen Orten. Weil D einfach kalte Winter hat.
Und zwar nicht nur an wenigen Punkten.
Übrigens, die Gezeitenreibung gibt es nicht nur zwischen Erde und Mond,
sondern auch zwischen Erde und Sonne. Auf Grund der Entfernung ist
dieser Einfluss jedoch geringer aber überlagern sich.
https://www.deutschlandfunk.de/gezeitenreibung-und-mond-distanz-warum-die-erde-ihren-mond-100.html
Übrigens bewirkt das auch eine Klimaänderung, wenn ein Tag 22h statt 24h
hat. In der Nacht kühlt es nicht so stark ab, weil die Nacht kürzer ist,
und am Tag wird es nicht ganz so heiß, weil der Tag kürzer ist. D.h. die
Zone des gemäßigten Klimas war zu der Zeit viel breiter, als es heute
der Fall ist.
Es ist eine geradezu typische Arroganz, von "Bayern" als Land "nur von
ein paar Bergbauern" zu schwätzen, die halt "kalte Füsse bekommen". Ein
dümmliches Geschwätz, dass durch Überheblichkeit der eigenen Person ggü.
jenen "paar Bergbauern" versucht, jene mehr als 13 Millionen Einwohner
des Freistaats Bayern als unwichtige Einzelfälle darzustellen. Bayern
ist das zweitgrösste Bundesland von der Einwohnerzahl her gesehen.
Yalu X. schrieb:> auf eine Wärmepumpe verzichten sollen.
Ich glaube nicht das das die Aussage war.
Die Aussage war m.E. das eine Wärmepume nicht das einzig seeligmachende
ist, wie es derzeit dargestellt wird.
Die kann wunderbar funktionieren, je nachdem wo man baut, wie früh in
der Planungsphase man die einbezieht und ob man eine alternative
Wärmequelle vorsieht, die einspringt wenn die Wärmepumpe nicht mehr
funzt.
Ich habe bis heute noch keine Kostenbetrachtung über die komplette
Lebensdauer einer Wärmepumpenanlage gesehen.
Das durchschnittliche Wohneigentum in DE ist 36J alt.
Mein Haus ist ca. 70J als und wird wohl erst abgerissen und neu gebaut
wenn es >100J ist. Das wird so auch für jetzt neu gebaute Häuser gelten.
Hält eine Erdsonde 100J?
Wie oft wurde seit Neubau dann die Wärmepumpe erneuert und was hat das
alles im Vergleich zu einer konventionellen Wärmeversorgung gekostet?
Der 6J alte Neubau, der voll vom Steuerzahler gefördert wurde, der läuft
natürlich heute super. Aber wie läuft der in 10J, wenn die Erdsonde
durchgerottet ist, die Verdichter hinüber?
Verdient diese Anlage während ihrer Lebensdauer Ihre Kosten und wie
sieht es mit der Co2 Bilanz aus wenn man mal alles mit einrechnet, inkl.
der grottigen Effizienz bis eine kwh Strom bei mir ist?
Diese Milchmädchenrechnungen das ich mit meiner Solaranlage mein Auto
lade und das Wasser warm mache, auch im Winter, während ich 50Km
entfernt auf Arbeit bin, das ist unerträglich und so grottendumm das ich
mich frage wie man es so bis in hohe politische Ämter schaffen kann.
KLar, wenn ich in Berlin auf Steuerzahlerkosten lebe und seid langem
jeden Bezug zu realen Kosten des kleinen Bürgers verloren habe, dann
kann ich vortrefflich große Worte schwingen.
Aber wie bezahlen das Menschen die bereits jetzt am Minimum existieren?
Cyblord -. schrieb:> So richtig kuschelig warm war es da jetzt auch nie.> Einmal konnte ich beobachten wie eine Rodelmannschaft um 6 Uhr morgens> den versulzten Diesel ihres Sprinter mit Gas-Heizern bearbeitet hat, um> zum Training zu kommen. Ich hätte denen einfach nur mal sagen müssen,> dass die Temperaturen quasi nie unter 5°C fallen. Laut Forenexperten.> Die wussten das nicht.> Wahrscheinlich auch nur ein Kälteloch. Kann man ignorieren. Entscheidend> sind die Temperaturen in Berlin-Mitte im Sommer.
Jaja, die alten Anekdoten von 1970. Kennen wir alle. Und wer braucht
schon Fakten, wenn er Anekdoten haben kann?
https://de.weatherspark.com/h/s/75422/2020/3/Historisches-Wetter-im-Winter-2020-in-Berchtesgaden-Deutschland#Figures-Temperature
Stimmt, es hatte echt für 2/3 Tage Nachts -15°C im Februar 2020. Aber
verrate bitte niemanden was von den +20°C - ebenfalls im Februar. Das
hört die Ergas- und Öllobby wirklich nur äußerst ungern.
Cyblord -. schrieb:> Yalu X. schrieb:>> Aber du schriebst ja selber:>>>> Cyblord -. schrieb:>>> Aber klar, das sind alles Ausnahmen.>> Die Ironie darin hast du nicht erkannt?
Jetzt hast du einmal etwas richtiges und unwiderlegbares geschrieben,
und schon sagst du, das sei gar nicht so gemeint gewesen. Alles klar :D
Cyblord -. schrieb:> Die Frage ist aber: Wo lohnt sich die in D wirklich?> Und ich sage: Nicht an vielen Orten.
Und als Beispiel für die "vielen Orte", wo sich die Wärmepumpe nicht
lohnt, fällt dir gerade mal die extrem dünn besiedelte schwäbische Alb
ein.
Fragt man einen Älbler, ob er "von dr Alb ra" kommt, erhält man in 99,9%
der Fälle die Antwort: "Noi, noi, vom Rand dr Alb". Die Alb selber ist
also, wenn man den Einheimischen glauben darf, praktisch menschenleer :)
Gulmar schrieb:> Jaja, die alten Anekdoten von 1970. Kennen wir alle. Und wer braucht> schon Fakten, wenn er Anekdoten haben kann?
1970 war ich noch nicht geboren.
Das war im aktuellen Jahrtausend.
> Stimmt, es hatte echt für 2/3 Tage Nachts -15°C im Februar 2020.
Ich dachte nach 1970 gab es das gar nicht mehr.
Yalu X. schrieb:> Und als Beispiel für die "vielen Orte", wo sich die Wärmepumpe nicht> lohnt, fällt dir gerade mal die extrem dünn besiedelte schwäbische Alb> ein.
Ich habe noch weitere Beispiele genannt, aber Beispiele haben die
Eigenschaft punktuell zu sein.
Viele Punkte ergeben dann ein ganzes Bild. Von Pixeln hast du doch
sicher schon mal was gehört? Na?
Kampf dem Fusspilz schrieb:> Durch die dann geringere Umlaufgeschwindigkeit stürzt der Mond> spiralförmig zur Erde.
Stürzt ist wohl ehr nicht das richtige Verb oder?
Max M. schrieb:> Aber wie läuft der in 10J, wenn die Erdsonde> durchgerottet ist, die Verdichter hinüber?
Die Erdsonde rottet nicht und dein Gaskessel von 1970 hat sich
mittlerweile sicher auch in Fe2O3 umgewandelt oder?
Schon eigenartig dass hier so eine negative Grundstimmung gegenüber
Wärmepumpen herrscht. Diese immer während falschen Argumente, siehe
cyblord, habe ich hier vor fünfzehn Jahren öfter gehört. Und da haben
wir (kleine Firma ca. 5 Mann) auch schon Wärmepumpen eingebaut, die
großen Teils heute noch laufen.
Die Abneigung zur neuen Technologie war meistens damit begründet, dass
sich die Öl/Gas Technik eben bewährt hat und das Neue sich noch bewähren
muss. Check.
Argument zwei, es ist billig mit Gas und Öl zu heizen, warum anders? Das
war vor fünfzehn Jahren.
Aber heute? Bei den Preisen für Erdgas und Heizöl? So eine schlechte
Wärmepumpe gibt es doch gar nicht, dass die nicht billiger heizen würde.
Das einzige Problem momentan sind die hohe Nachfrage nach WP, verbunden
mit hohen Preisen und Mangel an Fachkräften zum Einbau/Wartung selbiger.
Da hat man gepennt in Deutschland und ist nun von der Zeit eingeholt
worden. Nun müssen wir dafür noch einen Schuldigen finden, ist so
Tradition. Schade dass man hier nicht abstimmen kann ;)
Titel-Kalligrapher schrieb:
> Stürzt ist wohl ehr nicht das richtige Verb oder?
Wortklauberei, o.k. er schleicht etliche Millionen Jahrelang auf die
Erde zu.
Klempi schrieb:> Schon eigenartig dass hier so eine negative Grundstimmung gegenüber> Wärmepumpen herrscht. Diese immer während falschen Argumente, siehe> cyblord, habe ich hier vor fünfzehn Jahren öfter gehört. Und da haben> wir (kleine Firma ca. 5 Mann) auch schon Wärmepumpen eingebaut, die> großen Teils heute noch laufen.
Ihr habt sicher eine atemberaubende Objektivität gegen WP, als Bude der
die Dinger verkauft und einbaut. Grandios!
> Aber heute? Bei den Preisen für Erdgas und Heizöl? So eine schlechte> Wärmepumpe gibt es doch gar nicht, dass die nicht billiger heizen würde.
ja Öl und Gas sind teuer geworden. Strom aber auch. Und für 30k kann man
ne ganze Menge Öl oder Gas kaufen. Den benötigten Strom für die WP noch
gar nicht mitgerechnet.
> Nun müssen wir dafür noch einen Schuldigen finden, ist so> Tradition. Schade dass man hier nicht abstimmen kann ;)
Brauch ich nicht. Ich lasse einfach die Finger von so einer
Abzock-Technik.
Die enormen Subventionen (45% wenn eine Ölheizung ersetzt wird), tragen
sicher auch zum hohen Preis bei.
Dieter schrieb:> dann ist die notwendige Stromproduktion um alles zu> ersetzen nicht 500 TWh, auch nicht 3386 TWh sondern rund 5000 TWh.Dieter schrieb:> D.h.> Wind rund 4,74% Landfläche pro 1000 TWh> Solar rund 1,7% Landfläche pro 1000 TWh
Heißt zusammengefasst wir müssen viel bauen, wir müssen viel effizienter
werden und wir müssen auch sparen.
Ich frage mich z.B. warum man im Jahr 2022 noch einfach Gas verbrennt,
um damit zu heizen. Sinnvoll wäre Gas zu verbrennen und damit eine
Geothermieanlage zu betreiben und mit der Gesamtenergie Strom zu
erzeugen und die Wärme zum heizen zu nutzen. Mit dem Strom können dann
anderorts Wärmepumpen Betrieben werden. So macht man aus einem kWh Gas 6
kWh nutzbare Energie. Zusammen mit Sanierung von Gebäuden die heute 150
kWh Heizenergie/m² brauchen zu 15 kWh/m² ergeben sich riesige Potentiale
allein beim heizen. Aber man Fördert lieber E-Autos.
Cyblord -. schrieb:> Abzock-Technik.
Ja, da erkennt man den echten µC.net-User. Alles Abzocke.
Schön für dich, aber halt dich sonst einfach raus, Fachkenntnisse
scheinst du ja keine vorweisen zu können, was natürlich auch ein
Kernmerkmal der üblichen Verdächtigen hier ist.
Cyblord -. schrieb:> Und für 30k kann man ne ganze Menge Öl oder Gas kaufen.
Ist das sinnvoll?
Außerdem ist dieser Preis für eine WP sehr hoch angesetzt. Vielleicht im
Austausch zur Ölheizung, als Hochtemperatur-WP, vor Abzug der Förderung.
Halte ich für unseriös.
Eine normale Luft/Wasser WP vom Markenhersteller, sagen wir 8kW, kostet
eher 6000 Euro.
MaWin schrieb:> Bloss wenn ich im Juli schon einen Pullover brauche, was soll ich dann> im Januar anziehen ? 4 Eisbärenfelle ?
Da machst Du's wie die Briten und wirfst ein T-Shirt über Deinen nackten
Astralkörper.
Ich werde den Eindruck nicht los: Hier im Forum tummeln sich die
Heulsusen.
Titel-Kalligrapher schrieb:> Schön für dich, aber halt dich sonst einfach raus, Fachkenntnisse> scheinst du ja keine vorweisen zu können, was natürlich auch ein> Kernmerkmal der üblichen Verdächtigen hier ist.
Du bist ja ein großer Fan anderer Meinungen. Du diskutierst wohl gerne
in einer Blase.
Cyblord -. schrieb:> Klempi schrieb:>>> Außerdem ist dieser Preis für eine WP sehr hoch angesetzt>> Diese Preise werden auf allen populären WP Erklärbärseiten aufgerufen.
Dann ist gut.
Was hat eigentlich eine Ölheizung vor 30 Jahren gekostet, mit Erdtank
und allem was dazu gehört? Und bitte mal inflationsbereinigt umrechnen
auf heutzutage.
Klempi schrieb:> Was hat eigentlich eine Ölheizung vor 30 Jahren gekostet, mit Erdtank> und allem was dazu gehört?
Weiß ich nicht. Aber eine Ölheizung kostet so 5-8k. Erdtank haben nicht
alle. Ich kenne viele Haushalte mit Tank in einem oberirdischen Raum.
Das ist nicht teuer.
Cyblord -. schrieb:> Du bist ja ein großer Fan anderer Meinungen. Du diskutierst wohl gerne> in einer Blase.
Nein ich steche in deine Blase bis sie platzt. Dann sitzt du weinend
vorm Rechner weil deine Welt in Scherben liegt.
Titel-Kalligrapher schrieb:> Cyblord -. schrieb:>> Du bist ja ein großer Fan anderer Meinungen. Du diskutierst wohl gerne>> in einer Blase.>> Nein ich steche in deine Blase bis sie platzt. Dann sitzt du weinend> vorm Rechner weil deine Welt in Scherben liegt.
Natürlich kannst du alle Menschen die eine WP nicht toll finden, als in
der Blase definieren. Innen und Außen ist letztlich willkürlich.
D.h. du willst einen Großteil der Welt hin zu WP missionieren. Da
wünsche ich Glück.
Cyblord -. schrieb:> Natürlich kannst du alle Menschen die eine WP nicht toll finden, als in> der Blase definieren. Innen und Außen ist letztlich willkürlich.> D.h. du willst einen Großteil der Welt hin zu WP missionieren. Da> wünsche ich Glück.
Siehst du, da fangt deine geistige Beschränktheit schon an. Du
unterstellst ich wäre ein WP-Missionar. Dann ist deine Denke in Sachen
Wärmepumpe sehr eingeschränkt. Du verkennst wie viele Mrd. Menschen die
Existenz der Wärmepumpe befürworten. Kühlschränke und Klimaanlagen sind
Mrd.-fach verbreitet. Aber du hängst dich daran auf, dass im Allgäu es
im Winter -15° werden können. Merkst du selber?
Titel-Kalligrapher schrieb:> Du> unterstellst ich wäre ein WP-Missionar.
Ich unterstelle nicht, ich schlussfolgere aus deiner Aussage:
> Nein ich steche in deine Blase bis sie platzt.
Yalu X. schrieb:>>> Die Durchschnittstemperaturen in Deutschland letzten Dezember und Januar>>> betrugen jeweils +2,6 °C, das ist zwar kühl, aber nicht wirklich kalt:
Tja, man richtet eine lebenswichtige Infrastruktur aber nicht am
'Durchschnitt' aus, das ist grob fahrlaessig.
Selbst hier in einer groesseren Stadt im Westen kann ich mich an zwei
absolut atypische Winter erinnern.
Atypisch in dem Sinn, dass es sonst maximal einstellige Minusgrade gibt
und sollte doch mal eine Schneeflocke fallen, diese nach 5 Minuten
weggeschmolzen ist, in solchen Wintern muss ich dank dicker Mauern wenn
ueberhaupt immer nur minimal heizen
Und dann kommt kommt da so ein Winter wie imho 2012/2013, monatelange
klirrende arktische Kaelte im dick zweistelligen Minusbereich, die
Schneemassen, welche beim Einsetzen des Winters fielen, blieben
dementsprechend lange liegen.
Da war noch mindestens ein weiterer baugleicher Winter in zeitlicher
Naehe zu dem ersten.
Ursaechlich war in beiden Faellen der schwache Jetstream, der uns
Sommers mittlerweile kontinentales Klima beschert, als bruetende
Dauerhitze.
Auf solche Extrema hat eine Infrastruktur vorbereitet zu sein, sonst ist
sie nur ein Schloss aus Pappmaschee entworfen durch die Architekten des
Takatuka-Lands.
Cyblord -. schrieb:>> Stimmt, es hatte echt für 2/3 Tage Nachts -15°C im Februar 2020.>> Ich dachte nach 1970 gab es das gar nicht mehr.
Hat wer genau gesagt?
Weiß Du, Du bist schon ein ziemlich übler schwurbler. Erst erzählst Du
hier Geschichten von, dass wir in Deutschland monatelang Winter haben
(haben wir nicht), dann erzählst Du, dass es im Berchtesgadener Land
monatelang Winter haben (haben wir nicht), dann faselst Du von der
schwäbischen Alb (da wohnt halt nu niemand). Mit Fakten hat das nichts
zu tun, denn die Fakten sprechen einfach klar gegen Deine absolut
falschen Aussagen.
Und weil Dir sonst nichts mehr besseres einfällt, sind Wärmepumpen
ohnehin alle Schrott und Abzocke (ok, der Punkt mit der Abzocke geht an
Dich). Argumente und Fakten interessieren Dich nicht, nur Deine
sattelfeste Meinung. Anstatt aber offen für Argumente und einen Diskurs
zu sein, geht es Dir nur darum, Deine Meinung standfest zu vertreten.
Du erinnerst mich an meinen Vater. Der ist mit seinen 73 jetzt langsam
auch ziemlich altersstarrsinnig geworden. Alles nur Verarsche und
Abzocke - sagt er immer.
Cyblord -. schrieb:> Ich unterstelle nicht, ich schlussfolgere aus deiner Aussage:
Dann überlas das mit den Schlussfolgerungen besser Columbo. Aus welcher
Aussage bist du zu dem Ergebnis gekommen?
Und eins noch, haben Sie eigentlich einen Kühlschrank?
Titel-Kalligrapher schrieb:> Aus welcher> Aussage bist du zu dem Ergebnis gekommen?
Habe ich extra für dich zitiert. Hast du besondere Bedürfnisse?
> Und eins noch, haben Sie eigentlich einen Kühlschrank?
Es sollte klar sein, dass Technik und Anwendung nicht gleich sind. Und
damit auch nicht die Sinnhaftigkeit. Das ist nur eine Nebelkerze. Und
eine die nicht zündet nebenbei.
Johannes U. schrieb:> Auf solche Extrema hat eine Infrastruktur vorbereitet zu sein, sonst ist> sie nur ein Schloss aus Pappmaschee entworfen durch die Architekten des> Takatuka-Lands.
Wenn es alle 20 Jahre mal nicht 23° in der Wohnung sind sondern 13° wird
das Abendland wohl nicht untergehen, oder?
Johannes U. schrieb:> n solchen Wintern muss ich dank dicker Mauern wenn> ueberhaupt immer nur minimal heizen
Bisschen Dämmung außen auf die Mauern, dass muss man in normalen wintern
gar nicht heizen und 2 Wochen Frost bringen dich auch nicht um.
Titel-Kalligrapher schrieb:> Bisschen Dämmung außen auf die Mauern, dass muss man in normalen wintern> gar nicht heizen
Damit ist endgültig klar dass du entweder ein Troll oder Maximal
Uninformiert bist.
Gilt diese Aussage für dein Kinderzimmer?
Titel-Kalligrapher schrieb:> Wenn es alle 20 Jahre mal nicht 23° in der Wohnung sind sondern 13° wird> das Abendland wohl nicht untergehen, oder?
Und willst du in den Altersheimen damit anfangen, weil wenn die alten
Leute dann an Lungenentzündung zu Grunde gehen brauchen sie ja dauerhaft
keine Heizkosten mehr.
DANIEL D. schrieb:> Und willst du in den Altersheimen damit anfangen, weil wenn die alten> Leute dann an Lungenentzündung zu Grunde gehen brauchen sie ja dauerhaft> keine Heizkosten mehr.
Du hast nur nicht gemerkt, dass unsere Heizexperten mal wieder
Wettertechnisch in die Sahelzone gewandert sind. Und da stimmt diese
Aussage natürlich.
Cyblord -. schrieb:> Damit ist endgültig klar dass du entweder ein Troll oder Maximal> Uninformiert bist.
Wieso? Stimmt doch! Bei uns war's von KFW55 auf KFW40 3cm mehr Dämmung.
Wenn mir zu kalt wird, back ich nen Kuchen.
Euro schrieb:> Wenn mir zu kalt wird, back ich nen Kuchen.
Das passt wieder gut. Ist auch heizen mit Strom. Ob nun Ofen oder WP.
Gibt sich nicht viel.
Und mach noch 50 cm Dämmung drauf, dann kannst du Wärme exportieren.
Johannes U. schrieb:> Tja, man richtet eine lebenswichtige Infrastruktur aber nicht am> 'Durchschnitt' aus, das ist grob fahrlaessig.
Der Durchschnitt definiert aber, mit welchem Gesamtwirkungsgrad das
System läuft (zumindest bei einem 24/7/365 Betrieb).
Du hast natürlich vollkommen recht damit, dass es in manchen Regionen
auch durchaus mal längere Zeit richtig kalt werden kann (auch wenn das
immer seltener wird, so ist es nicht ausgeschlossen).
Die Frage ist allerdings, ob man das eine Prozent, bei dem die Heizung
dann nicht mehr vollständig ausreicht, als Grundlage dafür nimmt, die
Anlage teuer zu überdimensionieren. Zur Not zieht man halt zwei Wochen
nen Pulli an, und heizt nicht auf 23°C.
Abgesehen davon macht eine WP in Altbauten ohnehin wenig bis keinen
Sinn. Höchsten eine Hybridheizung und da kann man den Rest mit Gas oder
Öl nachheizen, den die WP auf Grund der Vorlauftemperaturgrenze nicht
schafft.
Cyblord -. schrieb:> Das passt wieder gut. Ist auch heizen mit Strom. Ob nun Ofen oder WP.> Gibt sich nicht viel.
Ja sicher ist das Heizen mit Strom, allerdings bei geschätzten 30
Backwaren/anno und dem Verbrauch von 1..2kWh/Backware auf niedrigem
Niveau.
DANIEL D. schrieb:> Und willst du in den Altersheimen damit anfangen, weil wenn die alten> Leute dann an Lungenentzündung zu Grunde gehen brauchen sie ja dauerhaft> keine Heizkosten mehr.
Naja vllt. fangen die Altenheimbesitzer mal an, von den monatlich 3500
Euro, die so ein Platz in der verschisstesten Butze kostet, ihre Gebäude
energetisch zu sanieren. Aber das wollen die nicht, denn Altersheime
sind Renditeobjekte. Und unter 6% arbeitet doch keiner. Oder? Bekomme
ich ein Halleluja?
Cyblord -. schrieb:> Euro schrieb:>> Wenn mir zu kalt wird, back ich nen Kuchen.>> Das passt wieder gut. Ist auch heizen mit Strom. Ob nun Ofen oder WP.> Gibt sich nicht viel.> Und mach noch 50 cm Dämmung drauf, dann kannst du Wärme exportieren.
Du machst Dich langsam wirklich lächerlich. Bist Du tatsächlich so
verbittert?
Titel-Kalligrapher schrieb:> Ich frage mich z.B. warum man im Jahr 2022 noch einfach Gas verbrennt,> um damit zu heizen.>Sinnvoll wäre
mal nachzudenken bevor man losplappert?
Du redest als ob Du von einem anderen Planeten kommen würdest, wo
'irgendjemand' gigantischen Summen investiert, ohne das dieser 'jemand'
das dann über die Verbrauchsumlage wieder rausholt.
Deine Phantasieprodukte sind technisch machbar, aber eben nicht
wirtschaftlich.
Weil dann die kwh Heizwert 12€ kosten würde statt 12Cent, dieses
Unternehmen nicht eine kwh verkaufen würde, pleite wäre, alle Investoren
ebenso, weil eben andere Unternehmen den billigen Weg gehen.
Und wenn man sich eine hysterische Vollidiotin wählt, die das zusammen
mit ihren Schergen eben per Gesetz durchdrückt, dann geht eben das ganze
Land pleite, weil kein Unternehmen zu diesen Kosten mehr Konkurrenzfähig
ist.
Aber ohne Wirtschaft, ohne Jobs, ohne Geld eben auch kein Essen, keine
Wärme, keine medizinische Versorgung, keine Schulbildung.
Man fällt zurück auf den Status eines Drittweltstaates.
Die öffentliche Ordnung zerfällt, der Staat hört auf zu existieren, weil
es zwar jede Menge Ausgaben gibt, aber keine Einnahmen mehr.
Merke:
In der Realität ist das ein wenig komplexer als in Takatukaland oder bei
den SIMS.
In der Realität müssen Dinge bezahlbar sein und es hänge echte
Menschenleben davon ab das man keine Scheisse baut.
Max M. schrieb:> Weil dann die kwh Heizwert 12€ kosten würde statt 12Cent, dieses
Naja, da sind wir ja bald. Der Glaube, dass die Energie so billig
bleibt, ist ein Irrglaube. Und so neine Umstellung dauert 30 Jahre, wenn
wir es haben wollen, müssten wir mal anfangen und nicht rumjammern,
alles zu teuer. Und nein, es braucht nicht 12 €/kWh.
DANIEL D. schrieb:> Und willst du in den Altersheimen damit anfangen, weil wenn die alten> Leute dann an Lungenentzündung zu Grunde gehen brauchen sie ja dauerhaft> keine Heizkosten mehr.
Ein Altenheim ist kein EFH. Bei einem Altenheim hat sich in 5 Jahren die
Geothermiebohrung armotisiert.
Max M. schrieb im Beitrag #7128213:
> Titel-Kalligrapher schrieb:>> Bei einem Altenheim hat sich in 5 Jahren die>> Geothermiebohrung armotisiert.>> Kindlicher Schwätzer
Ich habe einen Dr.-Ing. in Geotechnik. Welche Qualifikation hast du
vorzuweisen, um mich Kindlicher Schwätzer zu nennen? Kommt noch was
außer bla bla?
Der liebe "Karl" hiess zwei Beiträge weiter oben noch "Titel-Kalli",
benutzt also in einem Thread mehrere Namen, was klar den Forenregeln
widerspricht. Siehe "Nutzungsbedingungen"!
Aus den Nutzungsbedingungen:
Ebenso nicht erlaubt ist:
Mutwillige Störung von Diskussionen ("trollen")
Beteiligung an einer Diskussion unter verschiedenen Namen
Gulmar schrieb:> Johannes U. schrieb:>> Tja, man richtet eine lebenswichtige Infrastruktur aber nicht am>> 'Durchschnitt' aus, das ist grob fahrlaessig.> Du hast natürlich vollkommen recht damit, dass es in manchen Regionen> auch durchaus mal längere Zeit richtig kalt werden kann (auch wenn das> immer seltener wird, so ist es nicht ausgeschlossen).
Ach ja?
Erlahmender Jetstream?
Erlahmender Golfstrom?
Schonmal von gehoert und vor Allem von den Auswirkungen, die das
meteorologisch in Mitteleuropa haben wird?
Leute mit Weitsicht, wuerden sich im hier und jetzt darauf einstellen,
dass wir in garnicht so ferner Zukunft anstelle eines gemaessigten
maritim gepraegten Klimas ein kontinentales Klima zu erwarten haben.
Also bruetend heisse Sommer und nachhaltig kalte Winter.
Und dafuer reicht schon das Erlahmen des Golfstrom, die fehlende
Bewegung des Jetstreams kommt da noch obendrauf und der hat nachweislich
die von mir im ersten Post erwaehnten knackigen Winter zu verantworten.
Aber hey, 'Weitsicht', ich vergass, es zaehlt ja seit langen nur noch,
was morgen geschieht.
Johannes U. schrieb:> Yalu X. schrieb:>>>>> Die Durchschnittstemperaturen in Deutschland letzten Dezember und Januar>>>> betrugen jeweils +2,6 °C, das ist zwar kühl, aber nicht wirklich kalt:>> Tja, man richtet eine lebenswichtige Infrastruktur aber nicht am> 'Durchschnitt' aus, das ist grob fahrlaessig.
Ich schrieb nicht, dass man die Heizung auf diese 2,6 °C auslegen soll.
Die Zahlen zeigen aber, dass es in Deutschland nicht mehr überregional
und über einen längeren Zeitraum tiefe Temperaturen gibt. Falls dies
lokal dennoch einmal für ein paar Tage der Fall sein sollte, schaltet
sich eine Wärmepumpe ja nicht ab. Sie liefert weiterhin Wärme, nur eben
mit einem schlechteren Wirkungsgrad und damit höheren Kosten.
Selbst wenn der Winter alle 10 Jahre merklich kälter als der langjährige
Durchschnitt sein sollte, fallen – gemessen über die 10 Jahre – die
erhöhten Heizkosten nicht sehr stark ins Gewicht, zumal auch bei einer
klassischen Öl- oder Gasheizung die Kosten in kalten Wintern steigen.
> Selbst hier in einer groesseren Stadt im Westen kann ich mich an zwei> absolut atypische Winter erinnern.> ...> Und dann kommt kommt da so ein Winter wie imho 2012/2013, monatelange> klirrende arktische Kaelte im dick zweistelligen Minusbereich
Das hört sich ja wirklich dramatisch an. Wohnst du auf der Zugspitze?
Nein, denn nicht einmal dort sank die Temperatur in den letzten 10
Jahren "monatelang in den dick zweistelligen Minusbereich":
https://www.wetterkontor.de/wetter-rueckblick/monats-und-jahreswerte.asp?id=212&jr0=2011&jr1=2021&mo0=1&mo1=12
Und größere Städte gibt es dort oben m.W. auch nicht.
Naja, was die zukünftige Entwicklung der Temperaturen im Winter und die
Kosten für Öl, Gas und Strom betrifft, wird jeder seine eigene Glaskugel
zurate ziehen. Da die Glaskugeln nicht zueinander kalibriert sind, kommt
es am Ende eben zu verschiedene Meinungen bzgl. des optimalen
Heizsystems, wie man in diesem Thread unschwer erkennen kann :)
Yalu X. schrieb:> Die Zahlen zeigen aber, dass es in Deutschland nicht mehr überregional> und über einen längeren Zeitraum tiefe Temperaturen gibt.
Hoffentlich.
In den Siebzigern gab es auch jahrelang keine richtigen Winter.
Ab 1979 kamen die aber mit Wucht zurück.
Die Leute waren unvorsichtig geworden, ab Weihnacht waren die Brikett
alle.
Die Brüder "Kohlenklau" und "Wattfraß" ziehen wieder durch die Lande.
Mal sehen, ob die Politik einen aktuell dazuerfindet.
Yalu X. schrieb:> Das hört sich ja wirklich dramatisch an.
So ist das mit der anekdotischen Evidenz. Mit jedem Mal erzählen wird
die Geschichte dramatischer.
Hans-Herbert schrieb:> Kennt jemand ungefähr die Wirkungsgrade dieser mehrfachen> Energieumwandlungen und Transportverluste...
Nicht drüber nachdenken.
Wenn es danach geht, dann kann die DB auch mit Dampflocks fahren. Das
ist unterm Strich ebenfalls effektiver, als ne E-Lok mit Kohlestrom zu
betreiben ;-)
Gerald B. schrieb:> Nicht drüber nachdenken.> Wenn es danach geht, dann kann die DB auch mit Dampflocks fahren. Das> ist unterm Strich ebenfalls effektiver, als ne E-Lok mit Kohlestrom zu> betreiben ;-)
Der Vergleich ist komplett für den Eimer.
Sobald der COP unter ca. 2 fällt ist die Wärmepumpe schlechter. bedeutet
aber auch das sie gar nicht mal so viel besser ist als mit Gas zu
heizen.
DANIEL D. schrieb:> Sobald der COP unter ca. 2 fällt ist die Wärmepumpe schlechter. bedeutet> aber auch das sie gar nicht mal so viel besser ist als mit Gas zu> heizen.
Wo kommt denn diese Stammtischweisheit nun schon wieder her? Derr WTT
bei Erdgas liegt bei 86%. Pro kWh in der Gasheizung werden also 1,14kWh
insgesamt benötigt. Der Wirkungsgrad der deutschen Stromproduktion liegt
bei im Schnitt 33%. Bei einem COP von 2 bekomme ich also beim Einsatz
von 1,67 kWh 2 kWh heraus, muss also für 1kWh Wärmemenge 0,835kWh
einsetzen.
Martin S. schrieb:> Derr WTT> bei Erdgas liegt bei 86%. Pro kWh in der Gasheizung werden also 1,14kWh> insgesamt benötigt.
Ist doch vollkommen egal ob es über Leitungen zur Heizung oder zum
Kraftwerk transportiert wird. Und überhaupt keine GuD wird so mies sein
und einen Wirkungsgrad von 33% haben.
Die GUD haben eine Wirkungsgrad von 50% mit Zwischendampferhitzerstufe.
Leifi Physik:
Der Wirkungsgrad beträgt bei neuen Anlagen 51% bis 58%. Die
GuD-Kraftwerke lassen sich wirtschaftlich im Dauerbetrieb einsetzen.
Ich halte es für recht schwierig, eine genau passende Heizung für die
folgenden Jahrzehnte zu berechnen. Obwohl die Anzahl z.B. der Frosttage
im großen und ganzen sich nicht verändert, gibt es längere noch kältere
Perioden als man gewohnt ist, und auch mehr Hitzetage. Die ZAMG liefert
für Österreich ganz gute Datensätze, z.B. hier
https://www.zamg.ac.at/cms/de/dokumente/klima/dok_ip-klimawandel/daten-download/klimanormalperiode_19912020.xlsx
Insgesamt gemittelt steigt die Durchschnittstemperatur an. Das Wetter
neigt zu größeren Extremen. Hier (Tirol) habe ich seit Wochen kaum
Ertrag auf meinen west-ausgerichteten Panels, weil im Sommer das Wetter
sich tropischen Verhältnissen annähert: nachmittags fast immer
wenigstens Bewölkung, häufiger Regen, Gewitter. Außer es weht trockener
Sahara-Wind herein, manchmal trägt der erhebliche Staubmengen mit.
Ökonomisch dauerhaft tragfähig dürfte ein sehr großer Wärmespeicher
sein, von eigener Solarthermie gespeist. Braucht man dann noch eine WP
dazu, muß die nicht allzu viel tun. Das dürfte aber eine größere
Investition sein mit längerer Amortisatioszeit, Nutznießer sind dann
eher Kinder und Enkel.
Alternativ eine WP, die die üblichen kühlen Tage abarbeitet und eine
Extremwetter-Lösung zusätzlich. Holzkessel, Gastherme, wasweißich.
Hi,
Klempi schrieb:> Schon eigenartig dass hier so eine negative Grundstimmung gegenüber> Wärmepumpen herrscht. Diese immer während falschen Argumente, siehe> cyblord, habe ich hier vor fünfzehn Jahren öfter gehört. Und da haben> wir (kleine Firma ca. 5 Mann) auch schon Wärmepumpen eingebaut, die> großen Teils heute noch laufen.
Diese negative Grundstimmung, mit sicherlich oft sehr vereinfachten
manchmal auch falschen Argumenten, ist sicherlich wie so oft ein Folge
der öffentlichen "PRO" Meinungsmache, ja fast schon Erziehungsversuche
mit ebenso oft vereinfachten und manchmal auch falschen Argumente.
Actio und Reactio im Psychologischen Sinn.
Gibt es bei anderen Themen ja auch. So bemerke ich bei mir im Umfeld und
darüber hinaus das sich z.B. diese zwanghafte Sprachverkomplizierung in
den Medien für immer mehr Abwehrreflexe statt Zustimmung in der
eigentlichen Sache sorgt und mittlerweile sogar zu befürchten ist, dass
es zu einem teilweisen Backslash kommen wird.
Und diese Beobachtung gilt immerhin bei einem Personkreis bei dem
GleichBERECHTIGUNG und die Ansicht das jeder über seinen Lebensentwurf,
Identität usw. selbst entscheiden soll und darf schon lange als absolute
Selbstverständlichkeit gesehen wird.
Da ist es wohl genau der selbe Effekt...
Oder beim E-Auto das derzeit ja als jetzt schon Lösung für alles
gepriesen wird, obwohl es für viele durch die realen Gegebenheiten
einfach noch nicht in Frage kommt.
Laternenparker mit 100km Pendelstrecke, womöglich noch pro Weg, ohne
Lademöglichkeit am Arbeitsplatz sind jetzt nicht soo selten.
Oder wo der Arbeitsweg kürzer ist, aber einfach das Geld für den Kauf
eines relativ neuen Autos nicht da ist, das Auto aber als
alleinerziehender und beruftätiger Elternteil gebraucht wird...
Natürlich gibt es viele Fälle wo ein E-Auto auch heute schon vollkommen
OK ist, teilweise wirklich auch als wirtschaftlich die vernünftigste
Lösung. Würde da weniger gehypt sondern realer an die Sache
herangegangen mit der Absicht das die Gegebenheiten für immer mehr
Kreise "passend" werden gäbe es auch da nicht diese Polarisierung. Aber
so kommen sich viele einfach nur ver*rscht vor wenn die so manche
"Sonntagsrede" hören.
Die Diskussion ist einfach vom sachlichen ins emotionale gerückt.
Rein sachlich betrachtet gibt es natürlich Fälle wo eine WP wirklich
Sinn macht und auch Fälle wo eine WP absoluter Quatsch ist. Und halt
Grenzfälle wo es grenzwertig ist und man noch nicht absehen kann was
besser ist, aber egal wie die Entscheidung ausgeht vermutlich auch die
"falsche" Entscheidung nicht zu sehr schadet.
Für Neubauten z.B. dürfte es ja sogar tatsächlich relativ oft so sein
das eine WP wirklich Sinn macht (Mal dahingestellt ob in der konkreten
Situation vor Ort dann mit oder ohne Möglichkeit zur nichtelektrischen
Zuheizung) oder zumindest in der Gesamtbetrachtung (inkl. Fixkosten)
nach aktueller Lage der Dinge aufs selbe wie etwas rein fossiles
rauskommen wird.
Im BEstand sieht es da aber dann schon wieder ganz anders aus. Da müssen
schon viele Vorraussetzungen stimmen damit eine Umrüstung ohne
exorbitant aufwändige Umbaumaßnahmen (Dreck, dauer, KOSTEN) so möglich
ist das danach auch der wirtschaftliche Betrieb möglich ist.
Passen die Vorraussetzungen nicht, dann sind die Kosten schnell so hoch
das diese sich auch bei perfekter Anlage nicht einmal annähernd über die
Laufzeit wieder hereinholen lassen oder aber der Betrieb ist nicht
annähernd so wirtschaftlich wie versprochen mit einem ähnlichen
Ergebnis.
Und es gibt dann auch schon mal den einen oder anderen der genau das
NACH seiner Investition festgestellt hat. Ganz abgesehen davon das
jemand erst einmal das GEld über haben muss um seinen Altbau mit
Modernisierungsstand aus den 80ern (oder älter) auf WP-Geeignet
umzurüsten.
Der neue Heizkessel ist mit "guten Bekannten" und etwas Eigenleistung
noch gut im vierstelligen Eurobereich an einem Wochenende funktionsfähig
eingebaut. Dagegen stehen Wochen bis Monate an Umbauarbeiten, umrüstung
aller Heizkörper, Einbau Fussbodenheizung etc. und die fünf bis
zehnfache Summe an Investitionen für den Umstieg auf eine wirtschaftlich
betreibbare WP...
Von den Mietern die gar keine Entscheidungsmöglichkeit haben mal ganz
abgesehen. (Bzw. die, wenn der Vermieter das umbaut, massive
Erhöhungen/bzw. die im selben Zug durchgeführte Luxussanierung
befürchten müssen)
WEnn dann von der Politik und den Medien gehypten Experten (Claudia
Kempfert & Co.) dann nur als Lösung "Wärmepumpe" zu hören ist, dann
kommt da einfach der Frust hoch...
Wenn ich da z.B. an das WDR5 Tagesgespräch vom 08.03.2022 denke wo die
Frau Kempfert freudig den sofortigen Energieeinkaufsboykott gegen
Russland als aktuell Ernergiepolitisch Kluge Entscheidung gefordert hat
die man schon mit autofreien Sonntagen und Tempolimits und 1 Grad Heizen
weniger risikolos in den Griff bekommen könnte (~ um Minute 10) und
Leuten die sich Sorgen machen ob die sich dieses Jahr noch das Heizen
bzw. Tanken für die Fahr zur Arbeit überhaupt noch leisten können die
Umrüstung ihrer Häuser auf Wärmepumpe und die Anschaffung von E-Autos
empfielt(~ ab Minute 22...26). Und natürlich alles bis zu diesem Winter
(Naja- war ja März :-D Und so Kleinigkeiten wie Handwerkerwartelisten,
Lieferzeiten für Bauteile, Finanzen kann man sowieso vernachlässigen)
https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-tagesgespraech/audio-kampf-durch-verzicht---gasboykott-um-jeden-preis-100.html
Da muss man sich dann nicht wundern wenn auch (oder vielleicht gerade)
bei technisch gebildeten der Abwehrreflex voll durchschlägt!
Generell ist es leider so das sich immer mehr Zeigt das hier in
Deutschland die Energiepolitik viel zu lange exakt dem entsprochen hat
was man so über "gut gemeinte" Absichten so sagt...
Hätte man das GEld was man die letzten 30 Jahre dafür verbuttert hat um
den nach heutigen Stand noch nicht mal 20% betragenden Anteil von
erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch zu erreichen vollständig
dafür eingesetzt als Brückentechnologie auf Zeit weiterhin SICHERE
Fisionsenergie zu erhalten (statt den Betrieb unsicherer Pannenreaktoren
im nahen Ausland durch dann notwendigen Zukauf zu hohen Preisen
überhaupt erst lohnenswert zu machen) und vorallem die Fusionsforschung
extrem zu beschleunigen (die "Unterfinanzierung" war neben der
Pöstchenbürokratie da der größte Bremsschuh) hätten wir sicherlich bis
heute in Summe erheblich weniger CO2 freigesetzt und könnte jetzt
ungefähr an dem Punkt sein wo die Fusion die Fision ersetzt.
Dann gäbe es auch überhaupt keine Frage ob WP Sinnvoll wären. Denn dann
wäre die WP mit rein elektrischer Zuheizung für alle Haushalte sowohl
aus betriebswirtschaftlicher wie auch aus Klimasicht das Optimum.
Aber es kam ja anders...
Und uns fehlen daher bis zur Fusion immer noch mindestens 20 Jahre...
Auch wenn es zuletzt einige Fortschritte gab. (Die Zeigen das es möglich
sein wird!)
So, genug Frust zur späten Stunde abgelassen...
Gruß
Carsten
Carsten S. schrieb:> Hi,>> Klempi schrieb:>> Schon eigenartig dass hier so eine negative Grundstimmung gegenüber>> Wärmepumpen herrscht. Diese immer während falschen Argumente, siehe>> cyblord, habe ich hier vor fünfzehn Jahren öfter gehört. Und da haben>> wir (kleine Firma ca. 5 Mann) auch schon Wärmepumpen eingebaut, die>> großen Teils heute noch laufen.>> Diese negative Grundstimmung, mit sicherlich oft sehr vereinfachten> manchmal auch falschen Argumenten, ist sicherlich wie so oft ein Folge> der öffentlichen "PRO" Meinungsmache, ja fast schon Erziehungsversuche> mit ebenso oft vereinfachten und manchmal auch falschen Argumente.>> Actio und Reactio im Psychologischen Sinn.> Gibt es bei anderen Themen ja auch.
Ist ein uebergeordnetes Thema, vor zig Jahren davon gelesen.
Stichwort: Nudging
>https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt/258946/schubs-mich-nicht-nudging-als-politisches-gestaltungsmittel/
Ist laenglich und es empfiehlt sich zwischen den Zeilen zu lesen, da
steht dann viel von Neoliberalismus und Gruppendruck.
Absolut verachtenswert.
Kann auch nicht funktionieren, solange die Leute, auf die es angewandt
wird, noch nicht bloed genug sind.
'SIE' denken sich allerdings wahrscheinlich wieder nur:Haben wir immer
noch nicht genug Geld fuer Berater ausgeben....
> So bemerke ich bei mir im Umfeld und> darüber hinaus das sich z.B. diese zwanghafte Sprachverkomplizierung in> den Medien für immer mehr Abwehrreflexe statt Zustimmung in der> eigentlichen Sache sorgt und mittlerweile sogar zu befürchten ist, dass> es zu einem teilweisen Backslash kommen wird.> Und diese Beobachtung gilt immerhin bei einem Personkreis bei dem> GleichBERECHTIGUNG und die Ansicht das jeder über seinen Lebensentwurf,> Identität usw. selbst entscheiden soll und darf schon lange als absolute> Selbstverständlichkeit gesehen wird.> Da ist es wohl genau der selbe Effekt...
Jo.
Vor 30 Jahren war meiner damaligen Freundin sofort klar, dass ich
Feminist bin.
Eben im echten Sinn von GleichBERECHTIGUNG, also so wie Feminismus
damals noch zu verstehen war, in einem einigenden, partizipativen Sinn.
Daraus ist mittlerweile ein reaktionaerer, identitaerer Spaltpilz
gebastelt worden, der nur noch Unterschiede kennt und betont.
Not my Departement.
Ob denen schon mal jemand erzaehlt hat, dass deren Regenbogen, der als
Propaganda immer schoen allen um die Ohren gehauen wird, auf
Brechung==Spaltung zurueckgeht und dass, mischt man Alles wieder
zusammen, dabei weiss herauskommt?
> Oder beim E-Auto das derzeit ja als jetzt schon Lösung für alles> gepriesen wird, obwohl es für viele durch die realen Gegebenheiten> einfach noch nicht in Frage kommt.> Laternenparker mit 100km Pendelstrecke, womöglich noch pro Weg, ohne> Lademöglichkeit am Arbeitsplatz sind jetzt nicht soo selten.> Oder wo der Arbeitsweg kürzer ist, aber einfach das Geld für den Kauf> eines relativ neuen Autos nicht da ist, das Auto aber als> alleinerziehender und beruftätiger Elternteil gebraucht wird...
Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen....
> Natürlich gibt es viele Fälle wo ein E-Auto auch heute schon vollkommen> OK ist, teilweise wirklich auch als wirtschaftlich die vernünftigste> Lösung. Würde da weniger gehypt sondern realer an die Sache> herangegangen mit der Absicht das die Gegebenheiten für immer mehr> Kreise "passend" werden gäbe es auch da nicht diese Polarisierung. Aber> so kommen sich viele einfach nur ver*rscht vor wenn die so manche> "Sonntagsrede" hören.
Zurecht!
> Die Diskussion ist einfach vom sachlichen ins emotionale gerückt.
Das ist ja die Masche, absolute Absicht.
> Rein sachlich betrachtet gibt es natürlich Fälle wo eine WP wirklich> Sinn macht und auch Fälle wo eine WP absoluter Quatsch ist. Und halt> Grenzfälle wo es grenzwertig ist und man noch nicht absehen kann was> besser ist, aber egal wie die Entscheidung ausgeht vermutlich auch die> "falsche" Entscheidung nicht zu sehr schadet.
Sicher.
Aber sachliche Eroerterungen komplexer Zusammenhaenge koennten die
Zielgruppe ja verwirren, sind also zu vermeiden.
> Für Neubauten z.B. dürfte es ja sogar tatsächlich relativ oft so sein> das eine WP wirklich Sinn macht (Mal dahingestellt ob in der konkreten> Situation vor Ort dann mit oder ohne Möglichkeit zur nichtelektrischen> Zuheizung) oder zumindest in der Gesamtbetrachtung (inkl. Fixkosten)> nach aktueller Lage der Dinge aufs selbe wie etwas rein fossiles> rauskommen wird.>> Im BEstand sieht es da aber dann schon wieder ganz anders aus. Da müssen> schon viele Vorraussetzungen stimmen damit eine Umrüstung ohne> exorbitant aufwändige Umbaumaßnahmen (Dreck, dauer, KOSTEN) so möglich> ist das danach auch der wirtschaftliche Betrieb möglich ist.>> Passen die Vorraussetzungen nicht, dann sind die Kosten schnell so hoch> das diese sich auch bei perfekter Anlage nicht einmal annähernd über die> Laufzeit wieder hereinholen lassen oder aber der Betrieb ist nicht> annähernd so wirtschaftlich wie versprochen mit einem ähnlichen> Ergebnis.>> Und es gibt dann auch schon mal den einen oder anderen der genau das> NACH seiner Investition festgestellt hat. Ganz abgesehen davon das> jemand erst einmal das GEld über haben muss um seinen Altbau mit> Modernisierungsstand aus den 80ern (oder älter) auf WP-Geeignet> umzurüsten.> Der neue Heizkessel ist mit "guten Bekannten" und etwas Eigenleistung> noch gut im vierstelligen Eurobereich an einem Wochenende funktionsfähig> eingebaut. Dagegen stehen Wochen bis Monate an Umbauarbeiten, umrüstung> aller Heizkörper, Einbau Fussbodenheizung etc. und die fünf bis> zehnfache Summe an Investitionen für den Umstieg auf eine wirtschaftlich> betreibbare WP...>> Von den Mietern die gar keine Entscheidungsmöglichkeit haben mal ganz> abgesehen. (Bzw. die, wenn der Vermieter das umbaut, massive> Erhöhungen/bzw. die im selben Zug durchgeführte Luxussanierung> befürchten müssen)>> WEnn dann von der Politik und den Medien gehypten Experten (Claudia> Kempfert & Co.) dann nur als Lösung "Wärmepumpe" zu hören ist, dann> kommt da einfach der Frust hoch...>> Wenn ich da z.B. an das WDR5 Tagesgespräch vom 08.03.2022 denke wo die> Frau Kempfert freudig den sofortigen Energieeinkaufsboykott gegen> Russland als aktuell Ernergiepolitisch Kluge Entscheidung gefordert hat> die man schon mit autofreien Sonntagen und Tempolimits und 1 Grad Heizen> weniger risikolos in den Griff bekommen könnte (~ um Minute 10) und> Leuten die sich Sorgen machen ob die sich dieses Jahr noch das Heizen> bzw. Tanken für die Fahr zur Arbeit überhaupt noch leisten können die> Umrüstung ihrer Häuser auf Wärmepumpe und die Anschaffung von E-Autos> empfielt(~ ab Minute 22...26). Und natürlich alles bis zu diesem Winter> (Naja- war ja März :-D Und so Kleinigkeiten wie Handwerkerwartelisten,> Lieferzeiten für Bauteile, Finanzen kann man sowieso vernachlässigen)
Durchhaltepropaganda, um davon abzulenken, dass naechsten Winter der
Ofen aus sein wird.
> https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-tagesgespraech/audio-kampf-durch-verzicht---gasboykott-um-jeden-preis-100.html>> Da muss man sich dann nicht wundern wenn auch (oder vielleicht gerade)> bei technisch gebildeten der Abwehrreflex voll durchschlägt!>> Generell ist es leider so das sich immer mehr Zeigt das hier in> Deutschland die Energiepolitik viel zu lange exakt dem entsprochen hat> was man so über "gut gemeinte" Absichten so sagt...>> Hätte man das GEld was man die letzten 30 Jahre dafür verbuttert hat um> den nach heutigen Stand noch nicht mal 20% betragenden Anteil von> erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch zu erreichen vollständig> dafür eingesetzt als Brückentechnologie auf Zeit weiterhin SICHERE> Fisionsenergie zu erhalten (statt den Betrieb unsicherer Pannenreaktoren> im nahen Ausland durch dann notwendigen Zukauf zu hohen Preisen> überhaupt erst lohnenswert zu machen)
Bei der Fission gehe ich nicht mit, das ist eine extrem dumme
umweltschaedliche Arte der Stromerzeugung und das alles nur, nur weil
man einen Tauchsieder braucht...
In unserem kapitalistischen System, das alles auf Profit maximiert, wird
es einerseits niemals 100%-Stoerfallsicherheit geben, andererseits haben
wir das Langzeitproblem der strahlenden Ueberreste.
Abgesehen vom extrem umweltschaedlichen Uranbergbau, der Anreicherung
des Urans, etc:
Weltweit bis dato kein fertiges Endlager und wenn man sich ueberlegt,
was in den Zeitraeumen, die so ein Endlager den Klumpp zusammenhalten
muss, auf einem geologisch aktiven Planeten geschehen kann.
Das liegt vollkommen ausserhalb unserer Zustaendigkeit, geologisch,
kulturell, technologisch..
Ich empfehle an dieser Stelle immer gerne einen Dokumentarfilm ueber das
finnisch/schwedische Endlagerprojekt Onkalo (paar hundert Meter tief in
Granit, 100 Jahre Bauzeit und vor Abschluss des Baus schon voll): 'Into
Eternity'
Musste mal schauen, ob Du da irgendwo den kompletten Film findest, auf
YT gibts nur Trailer.
> und vorallem die Fusionsforschung> extrem zu beschleunigen (die "Unterfinanzierung" war neben der> Pöstchenbürokratie da der größte Bremsschuh) hätten wir sicherlich bis> heute in Summe erheblich weniger CO2 freigesetzt und könnte jetzt> ungefähr an dem Punkt sein wo die Fusion die Fision ersetzt.> Dann gäbe es auch überhaupt keine Frage ob WP Sinnvoll wären. Denn dann> wäre die WP mit rein elektrischer Zuheizung für alle Haushalte sowohl> aus betriebswirtschaftlicher wie auch aus Klimasicht das Optimum.> Aber es kam ja anders...
Tja, das hab ich mir spaetestens bei der letzten Bankenkrise auch
gedacht, fuer die Fusionsforschung braeuchte man 5Mrd hiess es, gabs
natuerlich nicht.
Den Banken hat man ein vielfaches davon fuer Null-Gegenleistung in den
Allerwertesten geblasen
> Und uns fehlen daher bis zur Fusion immer noch mindestens 20 Jahre...> Auch wenn es zuletzt einige Fortschritte gab. (Die Zeigen das es möglich> sein wird!)>> So, genug Frust zur späten Stunde abgelassen...
Passt schon!
Um aber zur eigentlichen Frage zurückzukommen:
Moderne Gaskraftwerke sollen tatsächlich einen Wirkungsgrad von bis zu
60% erreichen.
Nun sind sicher nicht alle eingesetzten Gaskraftwerke supermodern , so
dass der durchschnittliche Wirkungsgrad sicher unter 60% liegen dürfte.
Dann hätten wir beim Strom noch die Übertragungsverluste - so dass wir
mal grob geschätzt von ca. 50% Verlusten bei Strom aus Gaskraftwerken
ausgehen können.
Wenn wir nun mal der Einfachheit halber den 111% Wirkungsgrad;-)
Gasthermen und Kesseln einen echten physikalischen Wirkungsgrad von 95%
plus x unterstellen würden … so würde dieser Überschlag bzw diese
Schätzung schon bedeuten, dass jede WP mit einer Jahresarbeitszahl > 2
effektiver ist, als Gastherme und Co., da wir beim „Gas“-Strom nur ca.
50% Verlust haben, aber in der WP aus jeder kWh Strom, mehr als 2kWh
Wärme erzeugen.
Insofern finde ich die Idee die Öl- und Gasheizungen durch WP zu
ersetzen jetzt ( ausnahmsweise ) nicht so ganz dämlich von Habeck und
Co. - zumal die WPs ja schon bessere Jahresarbeitszahlen als 2
erreichen.
Kritisch sehe ich bei diesem Thema allerdings das technische Verständnis
vieler Heizungsbauer und deren Mond- und Apothekenpreise.
Johannes U. schrieb:> andererseits haben wir das Langzeitproblem der strahlenden Ueberreste.> Abgesehen vom extrem umweltschaedlichen Uranbergbau, der Anreicherung> des Urans, etc
Endlager brauchen wir eh, nur weil man die Atomkraftwerke jetzt
abschaltet ändert das rein gar nichts daran. Ob du die jetzige Menge
oder etwas mehr einlagern musst ist vollkommen egal...
Uranbergbau ist jetzt auch nicht wirklich ein Argument, einerseits hat
man massenhaft Plutonium in den letzten Jahrzehnten gesammelt welches
genauso genutzt werden könnte. Und andererseits fällt massenhaft Thorium
aktuell als Abfallprodukt beim Abbau von anderen Ressourcen an.
@Walter K.
Ja, das ist -so denke ich- die prinzipiell richtige Grundeinschätzung.
Und es entspricht der (bisherigen) deutschen Politik zur Energiewende.
Geplant war, den höheren Stromverbrauch (für Wärmepumpen und E-Mobilität
- durch Ausbau von Wind- und Solarenergie
- und durch Ausbau der Stromerzeugung mit der "Brückentechnologie"
Erdgas zu erreichen. (Northstream 2)
Auch die Kohlekraftwerke (geringer Wirkungsgrad und viel CO2) sollten
durch Erdgas ersetzt werden.
Die jüngsten Ereignisse machen eine erfolgreiche Umsetzung der
Energiewende mittelfristig sehr unwahrscheinlich.
Möglicherweise muss man den Plan als gescheitert betrachten.
Northstream-2 wird nicht in Betrieb genommen.
Der massive Ausbau von von Gaskraftwerken als Ersatz für Kohle und Atom,
und als erforderlicher Puffer f. die schwankende "grüne" Energie findet
nicht statt.
Jetzt ist guter Rat (und die Energie) teuer. -quo vadis?
Cyblord -. schrieb:
> Und mach noch 50 cm Dämmung drauf, dann kannst du Wärme exportieren.
Genau, wenn das Zeug dann nach zwanzig Jahren verrottet ist und erneuert
werden muss darf es als Sondermüll teuerst entsorgt werden.
Kampf dem Fusspilz schrieb:> als Sondermüll teuerst entsorgt
lel grad das Billigzeugs eignet sich super fürn warmen Abriß, brennt
besser als jedes Holzhaus :/
Ausnutzung erneuerbarer bzw. alternativer Energie wurde jahrzehntelang
von allen Parteien wenigstens stiefmütterlich behandelt, dafür gabs zu
wenig Schmiergeld von der Industrie im Vergleich zu dem, was große
konventionelle Konzerne raushauen. Der Weckruf hätte spätestens die
Ölkrise 74 / 78 sein müssen, spazierengehen auf der Autobahn.
Ich hab mir damals das erste große Selbstbau-Windrad angeschaut, das
stand irgendwo zwischen Gifhorn und Wittingen aufm Dorf, eine Tagesreise
mim Fahrrad (hin und zurück) entfernt. Einspeisen war verboten, aber
Strom wurde selbst genutzt und was übrig war noch an Nachbarn abgegeben.
Der Sage nach soll Atom-Albrecht (damals Chef von Niedersachsen) alles
versucht haben, daß das Ding abgerissen wird. Altmaier, sein Nachfolger
im Geiste, hat die erneuerbaren-Industrie bundesweit kaputtgemacht, die
roten und gelben haben zugeschaut. Das waren so 10x so viele
Arbeitsplätze, wie die paar Kohlegruben hergeben.
Das fällt uns jetzt auf die Füße. Und die deutschen Bundesgrünen
verhalten sich wie Teil einer 127e Operation, das wird doch auch nix.
Kampf dem Fusspilz schrieb:> Genau, wenn das Zeug dann nach zwanzig Jahren verrottet ist und erneuert> werden muss darf es als Sondermüll teuerst entsorgt werden.
Auch wieder so eine ewig gestrige Lüge...
Fehlt nur noch die Schimmellüge - alle Wände schwarz, weil das Haus
nicht atmen kann.
walter k schrieb im Beitrag #7129004:
> Das war der ...
Die damals gültige Landesverfassung von Jugoslawien enthielt einen
Passus, dass die Einheit des Landes über der Unversehrtheit (Würde)
deren Bürger stand.
Das ist in Spanien übrigens auch so in der Verfassung und betrifft die
Unabhängigkeitsbewegung Kataloniens.
Euro schrieb:> Kampf dem Fusspilz schrieb:>> erneuert werden muss darf es als Sondermüll teuerst entsorgt werden. ...> Fehlt nur noch die Schimmellüge - alle Wände schwarz, weil das Haus> nicht atmen kann.
Diese Fälle gibt es durchaus und sind leider keine seltene Ausnahme.
Es gibt hier Schimmelbefall der Altmauern oder auch dass die Altmauer
mit einem giftigen Antipilzmittel behandelt wurde und nur noch als
Sondermüll entsorgt werden darf.
An einem früheren Wohnort einen Block entfernt, habe ich gesehen, wie
die jiddischen Verzierungen der Häuserzeile wegen der Isolierung
kurzerhand abgeschlagen wurden, damit die Isolierungsplatten angebrachte
werden konnten.
Die Wohnblöcke wurden im Rahmen der Privatisierung an größere Investoren
verkauft. Was viele nicht wissen ist, dass die politische Ausrichtung
von der EU, Gutachtern und Umweltministerien war vom Verkauf an die dort
Wohnenden abzuraten. Begründet wurde es damit, dass in den Wohnungen in
der Regel Personen wohnen, die sich nach dem Kauf eine energetische
Sanierung nicht mehr leisten können und in den Eigentümerversammlungen
dagegen aussprechen würden.
Das erscheint vielleicht etwas zu weit weg vom Thema zu sein, spielt
aber eine Rolle, wie viel Energie die Wärmepumpe von Gebäuden braucht.
Auch die Isolierung gibt es nicht umsonst und bringt auch einen
Energierucksack mit, der bedacht werden muss.
Dieter schrieb:> Diese Fälle gibt es durchaus und sind leider keine seltene Ausnahme.
Bitte beziffern: Wie hoch ist der Anteil fehlgeschlagener energetischer
Sanierungen? Wie hoch ist der Anteil fehlgeplanter Neubauten, die den
angedachten Effizienzgrad nicht erreichen?
Wenn's 10% sind, kann man immer noch dagegenhalten: Bei 90% hats
geklappt.
25% ist so etwa die propagierte Ausfallquote von Kundenprojekten in der
Softwareentwicklung (Abbruch, erhebliche zeitliche oder monetäre
Überschreitung).
Wenn's darüber hinausgeht, kann man von einem systemischen Fehler reden.
Euro schrieb:> Bitte beziffern: Wie hoch ist der Anteil fehlgeschlagener energetischer> Sanierungen? Wie hoch ist der Anteil fehlgeplanter Neubauten, die den> angedachten Effizienzgrad nicht erreichen?
Also wenn du alle Gebäude nimmst welche nach Jahren grün werden, weil
die Fungizide aus der Fassadenfarbe herausgewaschen werden. Dann hast du
einen sehr hohen Anteil. Aber grün schimmlige Häuser sind ja im Grunde
nur ein optischer Mangel.
Die „negative Stimmung“ hier ist doch ganz einfach zu erklären: Feuer
und Flamme kannte schon der Neandertaler, moderne Technik versteht eben
nicht jeder 😎
Mangels Wissen wird dann einfach gestänkert, sonst müßte man ja
erkennen, daß man etwas nicht kapiert hat.
Mir ist das völlig egal:
250m2 beheizte Fläche aus einer Sole WP mit 900Watt elektrischer
Leistung in einem Passivhaus. Die WP hängt ohne „Spezialtarif“ am ganz
normalen Zähler (die Grundgebühr für einen weiteren Zähler rechnet sich
nicht)
Und die PV aus 2010 beschert mir einen jährlichen Gewinn aus Verbrauchs-
und Einspeisebilanz von €400 FÜR ALLES. 😝😝
Kolja L. schrieb:> Wohl dem, der es früh verstanden hat und Mittel und Möglichkeiten hatte.> Ist anerkennend gemeint.
Witzigerweise sind wir Braunkohlenumsiedler 🙃 Erst RWE hat uns zum
Nachdenken gebracht und auch die Mittel verschafft.
Thomas R. schrieb:> Witzigerweise sind wir Braunkohlenumsiedler 🙃 Erst RWE hat uns zum> Nachdenken gebracht und auch die Mittel verschafft.
Mir fehlen da leider 100000Euro, und selbst dann reicht es nicht für ein
Passivhaus.
Euro schrieb:> Bitte beziffern: Wie hoch ist der Anteil
Dazu gibt es leider beim bsb-ev keine Studie. Die offiziellen Studien
erfassen leider auch nur die Schäden bei Neubauten, bei denen die
Versicherung der Baufirmen zahlen durfte. Wobei dort unter 3.3
Schadenbilder viele solche Schäden bei Neubauten unter unterschiedlichem
Stichwort enthalten sind. Die Krux ist, wenn es Schimmel, Dämmung und
Feuchte ist, dann wird es bereits unter "mehrere Ursachen, diverse", dem
längsten Balken im Diagramm zugeordnet.
@DANIEL D., Da bist Du nicht allein.
Von den ca. 200 Milliarden, die wegen Krieg und "Krise" bisher ohne viel
Nutzen rausgehauen wurden (und von denen so gut wie nix zurückkommt),
wären ein paar Milliarden für die energetische Sanierung besser
aufgehoben. Als Kredite z. B., da käme das Geld sogar wieder zurück.
Blackbird
Wir haben unser abrissreifes Haus aus den 1890er Jahren entkernt und mit
Fußbodenheizung versehen. Und natürlich auch gedämmt, die Wahl des
Materials hat jeder Bauherr.
Unsere Nachbarn haben uns erzählt was bei denen passiert ist: Schimmel.
Was soll ich sagen: Wir haben ein vollkommen trockenes Haus und Dach,
bezahlen deutlich weniger Heizkosten ggü. unserer vorherigen Wohnung mit
Fernwärme (auch gedämmt, aber nicht so umfassend) bei fast 80% mehr
Fläche.
Die WP ist so ausgelegt, dass diese am oberen Rand der Leistung fährt,
ab -10Grad heizen wir im Kamin zu, damit die E-Patrone nicht am Zähler
dreht.
Gelüftet wird natürlich auch, das gehört dazu. Und es werden alle Räume
geheizt und nicht „gespart“ - und vielleicht noch das Fenster
angekippt….
Uwe D. schrieb:> Wir haben unser abrissreifes Haus aus den 1890er Jahren entkernt und mit> Fußbodenheizung versehen. Und natürlich auch gedämmt, die Wahl des> Materials hat jeder Bauherr.> Unsere Nachbarn haben uns erzählt was bei denen passiert ist: Schimmel.>
Nirgendwo sonst wird so viel gelogen wie beim Hausbau! Die meisten
Menschen machen das nur einmal im Leben und mangels Sachkenntnis wird
einem dann alles mögliche verkauft.
Nachdem wir uns für ein Passivhaus entschieden hatten, habe ich als
Maschinenbau Ing. die komplette Ausbildung zum Passivhausplaner gemacht,
einschließlich der Prüfung (bestanden, 40% Durchfallquote, alles
gestandene Architekten und Haustechniker). Was sind schon € 4.000 und
mehrere Wochen Schule gegen die Investition für ein ganzes Haus?
DANN erst einen vorlageberechtigten Architekten gesucht, der die Materie
verstand. Und wann immer möglich „Bauleiter“ gemacht. Trotzdem sind
Fehler passiert 😡, aber nichts wirklich dramatisches.
Erkenntnis daraus: Lasst euch keinen Müll erzählen und versucht den
Handwerkern zumindest in der Theorie einen Schritt voraus zu sein. Beim
neuen Auto kennt der Deutsche die genaue Reifengröße und kW, beim Haus
nicht einmal die Basics.
Warum soll ich mir selbst das antun? Eine professionelle Baubegleitung
durch einen Gutachter kostet auch nur ungefähr genauso viel!
Und bevor man blind irgendwelche Sanierungen macht, holt man sich
ebenjenigen Sachverständigen ins Haus und bespricht das ganze vorab.
Mich hat das 500 Euro gekostet und ein Fiasko erspart.
Wer denkt, als Laie könnte er irgendwas bewerten, ist ein Träumer.
Thomas R. schrieb:> (bestanden, 40% Durchfallquote, alles> gestandene Architekten und Haustechniker).
Das Problem bei Architekten ist, dass die im Studium nie richtig rechnen
gelernt haben. Plus Minus und Mal können die meist noch ganz gut und bei
Geteilt wird es schwierig. Architekten scheitern oft schon an
einfachsten geometrischen Berechnungen (z.B. Pyramidenstumpf mehrfach
live erlebt). Einen Energieberater der Architekt ist würde ich niemals
anheuern.
Martin S. schrieb:> Warum soll ich mir selbst das antun? Eine professionelle Baubegleitung> durch einen Gutachter kostet auch nur ungefähr genauso viel!
Die Frage ist, wie unterscheide ich einen "professionellen" Gutachter
von einem der nur "professionell" auftritt? Auch Bewertungen von anderen
Kunden kann man vergessen, weil die Bewertungsgrundlage fehlt.
Martin S. schrieb:> Mich hat das 500 Euro gekostet und ein Fiasko erspart.>> Wer denkt, als Laie könnte er irgendwas bewerten, ist ein Träumer.
Und woher weißt du, dass du mit deinen 500 € einen Sachverständigen
hattest, der dich vor einem Fiasko bewahrt hat? Wer als Ingenieur ich
nicht mal auf das Niveau eines Architekten in Sachen Bauphysik bringen
kann, der hat versagt.
Martin S. schrieb:> Warum soll ich mir selbst das antun? Eine professionelle Baubegleitung> durch einen Gutachter kostet auch nur ungefähr genauso viel!>> Und bevor man blind irgendwelche Sanierungen macht, holt man sich> ebenjenigen Sachverständigen ins Haus und bespricht das ganze vorab.>> Mich hat das 500 Euro gekostet und ein Fiasko erspart.>> Wer denkt, als Laie könnte er irgendwas bewerten, ist ein Träumer.
Natürlich haben wir vorher in einen Gutachter investiert und die Häuser
gemieden, bei denen von außen für einen Laien nix zu sehen war, obwohl
es Gammel war.
Der bezahlte Bauleiter wurde nach wenigen Wochen gefeuert, weil er nicht
für uns als Bauherren gearbeitet hat, sondern für seine Provisionen der
Lieferanten… Der Architekt und auch der Gutachter waren sehr gut und
haben im juristischen Nachspiel für uns die wichtigen Punkte geholt.
Wir haben eine zweite Bedarfsrechnung für die WP von einem Ortsfremden
machen lassen und die Differenz war <10%, also in Ordnung.
Nach über 8 Jahren Betrieb im „Normalo-Land“, also selten Temperaturen
unter -10C, haben wir sehr konstante Energieverbräuche. Und die
Möglichkeit, bei Temperaturen über 30C auf Kühlung umzustellen
(Absenkung der Fußbodentemperatur auf 18C), senkt innen die Temperatur
auf nochmal um knapp 2 Grad.
Und wie jemand weiter oben schon schrieb: Salmonellen sind kein Thema,
das liegt im System der Warmwasserbereitung - auch wenn einige besonders
resistente Zeitgenossen etwas anderes behaupten. (Den Spaß hatten wir in
der Vergangenheit bei der Fernwärme Versorgung im Speicher 1x pro Woche)
Edit: Typo
Harald W. schrieb:> MaWin schrieb:>>> 17 GradC heisst, man muss die Heizung anschmeissen, oder frieren.>> Da gibts ne ganz tolle Erfindung, die da hilft: Pullover.
Wobei solche Forderungen meistens von Leuten kommen die,
spieletheoretisch, "no skin in the Game" haben.
Also im Herbst möchte ich Bilder von frierenden Bundestagsabgeordeneten
sehen, die dicke Pullover tragen.
Ich habe meine Öltanks nochmal voll gemacht und kann jetzt mindestens 2
Jahre das Geschehen beobachten.
Peter F. schrieb:> Harald W. schrieb:>>> MaWin schrieb:>>>>> 17 GradC heisst, man muss die Heizung anschmeissen, oder frieren.>>>> Da gibts ne ganz tolle Erfindung, die da hilft: Pullover.>> Wobei solche Forderungen meistens von Leuten kommen die,> spieletheoretisch, "no skin in the Game" haben.> Also im Herbst möchte ich Bilder von frierenden Bundestagsabgeordeneten> sehen, die dicke Pullover tragen.> Ich habe meine Öltanks nochmal voll gemacht und kann jetzt mindestens 2> Jahre das Geschehen beobachten.
Ja die Leute die das fordern wissen gar nicht wie utopisch ihre
Forderung sind.
Wenn man das ordentlich macht kann man komplett alle Fenster erneuern,
den Sockel vom Haus erneuern, die komplette Fassade Dämmen. Und am
besten das Dach abdecken lassen und eine Adufdachdämmung vornehmen.
Einzeln ist scheiße man kann nicht nur Fenster erneuern, bzw sowas
funktioniert nicht gut. Wenn man pfuscht hat man Kältebrücken. Und dann
haben wir die Heizung noch nicht angefasst und schon längst Summen
welche man normalerweise nicht mal eben ausgeben kann.
Leute welche der Meinung sind man kann das mal eben alles erneuern, sind
realitätsfern Sondergleichen. Das übersteigt die Möglichkeiten von
Normalbürgern bei weitem. Und läuft im Endeffekt auf einen Großteil von
Vernichtung von privaten Wohnraum hinaus.
DANIEL D. schrieb:> Leute welche der Meinung sind man kann das mal eben alles erneuern, sind> realitätsfern Sondergleichen. Das übersteigt die Möglichkeiten von> Normalbürgern bei weitem. Und läuft im Endeffekt auf einen Großteil von> Vernichtung von privaten Wohnraum hinaus.
Das stimmt schon. Es hat aber ja auch Keiner gesagt, alles auf einmal
machen zu müssen... Und es muss bezahlbar bleiben, für den Einzelnen.
Es ist trotzdem fragwürdig, warum Haussanierungen häufig immer noch so
realisiert werden wie vor 50 Jahren - als ob sich die Rahmenbedingungen
nicht geändert hätten.
Viele kleine Schritte schaffen am Ende große Veränderungen.
DANIEL D. schrieb:> Wenn man das ordentlich macht kann man komplett alle Fenster erneuern,> den Sockel vom Haus erneuern, die komplette Fassade Dämmen. Und am> besten das Dach abdecken lassen und eine Adufdachdämmung vornehmen.
Die Fassadendämmung ist mit im Schnitt 13% Einsparung die am wenigsten
relevante und zugleich die mit Abstand am teuersten. Die billigste ist
eine Geschossdeckendämmung und schlägt mit im Schnitt -30% zu buche.
Aber in der Theorie sind die Eigentümer die Bewohner. In der Praxis sind
die Eigentümer Investoren und Geldanleger. Und prinzipbedingt hat keiner
von ihnen Lust, nur einen Euro mehr auszugeben, als unbedingt sein muss.
Und so kommt es, dass unser Haus, Bungalow, außer mit neuen Fenstern
inkl. Schimmel mit 0,0 Dämmung gesendet ist. Würden wir nur mit Öl
heizen, bräuchten wir für unsere 80m2 Wohnfläche 3500 Liter pro Jahr. Da
wir fast ausschließlich mit Holz heizen, sind es "nur" tausend Liter und
je nach Winter 8-12 Ster Hartholz.
Peter F. schrieb:> Ich habe meine Öltanks nochmal voll gemacht und kann jetzt mindestens 2> Jahre das Geschehen beobachten.
..und was machen die Millionen welche nicht diese Möglichkeit haben.
..na dann sehe zu wie du im Ernstfall alles privat verteidigst.
Uwe D. schrieb:> Das stimmt schon. Es hat aber ja auch Keiner gesagt, alles auf einmal> machen zu müssen...
Wegen der Schimmel und Taupunkt Problematik ist es leider nicht so
einfach. Vom Einbau her muss man mit den Fenstern anfangen, aber wenn
die zu gut sind, kondensiert das Wasser aus der Luft an den zu kalten
Wänden. Wenn man nicht alles in einem Rutsch macht hat man neunmal
ältere Teile welche kälter sind, wo möglicherweise die Luftfeuchte
ungewollt Kondensiert. Oder man verzichtet auf etwas Dämmwert um nicht
alles aus dem Gleichgewicht zu bringen, sprich man baut schlechtere
Fenster ein, welche sich noch mit der alten Hauswand vertragen. Alles
kacke so jedenfalls.
Al. K. schrieb:> Peter F. schrieb:>> Ich habe meine Öltanks nochmal voll gemacht und kann jetzt mindestens 2>> Jahre das Geschehen beobachten.>> ..und was machen die Millionen welche nicht diese Möglichkeit haben.
Hoffe die haben kein Rot/Grün gewählt. Wäre ziemlich doof gewesen.
> ..na dann sehe zu wie du im Ernstfall alles privat verteidigst.
Für dich langts noch.
Ich hab bei den Fenstern alle Dichtungen gewechselt und die Wände
ordentlich isoliert. Seither hab ich keine Temperaturunterschiede in den
Räumen, keine Zugluft und auch keinen Schimmel mehr.
Walta
DANIEL D. schrieb:> Uwe D. schrieb:>> Das stimmt schon. Es hat aber ja auch Keiner gesagt, alles auf einmal>> machen zu müssen...>> Wegen der Schimmel und Taupunkt Problematik ist es leider nicht so> einfach. Vom Einbau her muss man mit den Fenstern anfangen, aber wenn> die zu gut sind, kondensiert das Wasser aus der Luft an den zu kalten> Wänden. Wenn man nicht alles in einem Rutsch macht hat man neunmal> ältere Teile welche kälter sind, wo möglicherweise die Luftfeuchte> ungewollt Kondensiert. Oder man verzichtet auf etwas Dämmwert um nicht> alles aus dem Gleichgewicht zu bringen, sprich man baut schlechtere> Fenster ein, welche sich noch mit der alten Hauswand vertragen. Alles> kacke so jedenfalls.
Verbaut waren bei uns doppelt verglaste Fenster. Aus energetischen
Gründen hätten wir die nie getauscht, aber die akustische Isolation war
halt grausam.
Das Hauptproblem ist sehr oft, dass nicht richtig gelüftet wird und
meistens gleichzeitig auch nicht geheizt (toller Spareffekt).
Kältebrücken gab es an den inzwischen weggefaulten Balkenköpfen, genau
wie an den Jalousien, die auch falsch eingebaut waren.
Und wir haben eine Aufsparrendämmung (Nutzung Spitzdach) kombiniert mit
Deckendämmung, in jedem Stockwerk - inkl. Kellerdecke.
Hi,
Uwe D. schrieb:> Wir haben unser abrissreifes Haus aus den 1890er Jahren entkernt und mit> Fußbodenheizung versehen. Und natürlich auch gedämmt, die Wahl des> Materials hat jeder Bauherr.> Unsere Nachbarn haben uns erzählt was bei denen passiert ist: Schimmel.>> Was soll ich sagen: Wir haben ein vollkommen trockenes Haus und Dach,> bezahlen deutlich weniger Heizkosten ggü. unserer vorherigen Wohnung mit> Fernwärme (auch gedämmt, aber nicht so umfassend) bei fast 80% mehr> Fläche.
Es behauptet ja auch niemand (der halbwegs was von Physik versteht und
bei Verstand ist) das Dämmung generell schlecht ist.
Denn das ist sie ja nicht.
Aber damit es richtig funktioniert und vor allem keinesfalls in einem
Desaster (Schimmel/Bauruine) endet muss die Dämmung auf jeden Fall Teil
eines durchdachten Gesamtkonzepts sein.
Dieses Gesamtkonzept muss dabei ALLE Baulichen Gegebenheiten UND die
spätere Nutzung vollständig einschließen. Wird dies so gemacht und
Umgesetzt lassen sich im Winter (und Hochsommer wenn es um Kühlung geht)
durchaus relevante Energiemengen einsparen ohne das irgendwelche
Bauschäden oder andere Nachteile zu befürchten sind!
Es ist im Prinzip halt wie bei einem Motor oder sonstigen komplexen
Modellen. Je optimierter und "hochgezüchteter" eine Konstruktion
ausgeführt ist um so sorgfältiger, abstimmter und durchdachter müssen
die Maßnahmen sein die man anwendet um noch weitere Verbesserungen statt
einer VErschlechterung zu erreichen. Und um so kleiner ist die
Fehlertoleranz bei errichtung und benutzung die noch vorhanden ist bis
es zum Kapitalen Schaden kommt. Der 65PS/2,4l Dieselmotor aus einem W123
nimmt selbst recht grobe Misshandlungen noch klaglos hin wo ein
aktueller F1 Motor schon bei weit weniger ein Totalschaden ist...
Und so ist es auch beim Thema Maßnahmen zur Dämmung/Wohnklima etc.
Bei einem zugigen 50er Jahre Bau braucht man sich ums Lüften, richtig
heizen etc. keine Gedanken machen. Schimmel etc. durch falschen Umgang
sind nicht zu befürchten (wenn kommt der da durch Undichtigkeiten,
Wasser aus leitungen oder von aussen). Dafür sind die Heizkosten riesig.
Beim Top Gedämmten Haus muss man schon wissen was man macht UND ist
trotzdem nur sicher vor Schimmel etc. wenn bei den Baumaßnahmen mit
Verstand und ohne Pfusch vorgegangen wurde. ISt nur eine dieser
Vorbedingungen nicht erfüllt hat man große Chancen auf einen
einsetzenden Bauschaden. Dafür sind die Heizkosten deutlich niedriger.
Bei einem Neubau oder quasi Neubau (wenn man sowieso fast das ganze Haus
entkernen muss) dann kann sich auch ein Umfangreiches Dämmkonzept
rechnen wenn hinterher alles passt.
Uwe D. schrieb:> DANIEL D. schrieb:>> Leute welche der Meinung sind man kann das mal eben alles erneuern, sind>> realitätsfern Sondergleichen. Das übersteigt die Möglichkeiten von>> Normalbürgern bei weitem. Und läuft im Endeffekt auf einen Großteil von>> Vernichtung von privaten Wohnraum hinaus.>> Das stimmt schon. Es hat aber ja auch Keiner gesagt, alles auf einmal> machen zu müssen... Und es muss bezahlbar bleiben, für den Einzelnen.
Nun Ja... Die eine oder andere Einzelmaßnahme kann (und sollte wenn es
soweit ist) sicher auch im Bestand gemacht werden. Wenn irgendwann die
alten Fenster ein paar Jahrzehnte auf den Buckel haben und bald sowieso
ein Austausch ansteht kann man auch die paar Euros für bessere Isolation
ausgeben. Die MEHRKOSTEN für die besseren Fenster -wenn sowieso
getauscht werden muss. gegenüber den einfacheren bekommt man relativ
schnell wieder rein und spart danach.
Auch die Dämmung zwischen Obergeschoss und Dachboden ist noch mit
vertretbaren Aufwand zu verbessern. Wenn man da noch auf dem Stand der
50er oder 60er ist kann sich das durchaus schnell lohnen. Will man es
dann noch weiter treiben auch noch eine weitere Stufe zwischen Dachboden
und Dachziegel selbst. (Falls man nicht sowieso das kpl. Dach neu machen
muss. Dann sowieso). Das geht alles im Bestand und es ist noch kein so
großer Eingriff als das man sofort ein großes Risiko hat. Ein klein
wenig mehr Sorgfalt beim Lüften reicht mehr als aus.
Bei allem was darüber hinaus geht, insbesondere aber wenn vom sonstigen
Zustand des Gebäudes noch gar keine Arbeiten anstehen würden, sind
enormer Aufwand und verursachen hohe Kosten. Da geht es nicht nur um die
eher überschaubaren Mehrkosten der "guten Lösung" gegenüber der
konventionellen Lösung die sich nachher rechnen müssen, sondern man muss
die Gesamtkosten vom ersten Cent vollständig betrachten und
gegenrechnen.
Muss ich eh renovieren weil ich ein Baufälliges HAus von 1890 wieder
bewohnbar machen möchte, dann muss ich eh die Böden aufstemmen, Wände
einreissen, Rohre austauschen etc. Später noch Fliesen, Teppich und/oder
Lamit legen, Tapezieren und streichen, Diese Kosten fallen auf jeden
Fall an. Und da ich eh einen Rohbau habe kann ich mich auch noch frei
austoben was Kosten noch geringer hät und meine Möglichkeiten bei den
Maßnahmen nicht einschränkt.
Da zählt nur der darüberhinausgehende Aufwand wie die Mehrkosten für die
dickere Isolierung, für die etwas besseren Fenster etc. als Investition
in die Energetische Sanierung.
Im ansonsten noch nicht renovierungsbedürftigen Altbestand zählt aber
jeder Handschlag als Investition die sich rechnen muss. Von dem ersten
Cent Gebühren für Beratung udn Baugenehmigungen bis zum letzten Tropfen
Farbe. Vielleicht noch ein paar WOchen/Monate Miete für den Lagerraum wo
man einige Möbel etc aus den gerade in Arbeit befindlichen Räumen
unterbringen muss. Alles nur fürs Energiesparen...
Und da macht es schon einen Unterschied ob ich meinen Break-Even Point
der Maßnahme erst erreiche wenn ich nach Zeit X 100% der Kosten durch
weniger Energieverbrauch eingespart habe oder ob es bereits komplett
refinanziert ist wenn ich die 10% Mehrkosten amortisiert habe.
Da trotzdem nur Kompromisse möglich sind wenn man nicht doch die
komplette Entkernung machen möchte, kommt am Ende trotzdem oft nur etwas
halbgares raus. Das weder die erwünschten Einsparungen bringt noch
sicher vor Bauschäden ist, selbst bei "richtiger" Lüftung!
Dazu kommt, wie hier ja schon mehrfach von verschiedenen Usern
geschrieben wurde, das man bei der energetischen Sanierung etc. gar
nicht alles nach und nach machen KANN. Das ganze muss, damit es nichts
schlimmer als vorher macht, einem klugen Gesamtkonzept folgen.
Und auch wenn man vielleicht die eine oder andere Maßnahme doch sinnvoll
alleine Umsetzen kann, für die meisten gilt das gerade NICHT beliebig.
Denn da währe entweder Wirkungslosigkeit oder im noch schlimmeren Fall
direkte Bauschäden die Folge.
Gruß
Carsten
Thomas R. schrieb:> Die „negative Stimmung“ hier ist doch ganz einfach zu erklären: Feuer> und Flamme kannte schon der Neandertaler, moderne Technik versteht eben> nicht jeder 😎>> Mangels Wissen wird dann einfach gestänkert, sonst müßte man ja> erkennen, daß man etwas nicht kapiert hat.
Witzig das du das mit dem "nicht kapiert" schreibst...
Der Tenor hier und an den meisten anderen Stellen ist (bis auf ein paar
wirklich ewig gestrige): Bessere Dämmung, Wärmepumpen und auch weitere
Maßnahmen sind eine gute Idee - ABER nur für Neubauten oder Projekte die
einem Neubau ähnlich kommen (Abbruchhaus entkernen und neu aufbauen)
Für ein ansonsten aber NICHT renovierungsbedürftiges Haus wo der einzige
Grund für die Ausgaben diese Dämmung/WP Umbau wäre, da ist es einfach
meist keine Lösung weil die Kosten um es richtig zu machen eben durch
den notwendigen Aufwand so hoch sind. Es kommt -richtig gemacht- einer
Teilentkernung sehr nahe.
Macht man es aber nicht richtig und baut in einem solchen Haus zu immer
noch hohen Kosten etwas halbgares ein, dann hat man immer noch hohe
Kosten aber nicht einmal ansatzweise diese Einsparungen. Und noch ein
erhöhtes Risiko für Bauschäden...
Und jetzt behauptest du die Leute die das anmerken (Neubau:Gute
Idee,lohnt in den meisten Fällen, Für einen Altbau in ansonsten guten
Zustand: Bis auf ein paar Ausnahmen unrealistisch)
Das sind Leute die nichts verstanden haben, da du ja mit deinem NEUBAU
gute Erfahrungen gemacht hast.
Also: Wer hat da wohl Verständnisschwierigkeiten?
Uwe D. schrieb:> Wir haben unser abrissreifes Haus aus den 1890er Jahren entkernt und mit> Fußbodenheizung versehen. Und natürlich auch gedämmt, die Wahl des> Materials hat jeder Bauherr.
Wie ja schon geschrieben: Bei einem solch umfangreichen
Renovierungsprojekt, wo der Großteil der Arbeiten eh ausgeführt werden
muss und das Haus sowieso komplett entkernt wird, da kann man das
definitiv nicht mehr mit einer Maßnahme im Altbestand vergleichen.
Bis auf ein paar kosmetische Unterschiede gelten hier dieselben
Voraussetzungen wie für die Überlegungen die man bei einem kompletten
Neubau so anstellen kann und sollte. Das hat nichts, aber gar nichts,
mehr mit einer normalen "Renovierunsmaßnahme im Altbestand" zu tun.
Und für einen Neubau sieht die Berechnung welche Maßnahmen sich lohnen
schon erheblich anders aus.
Gruß
Carsten
90er Jahre nach Übernahme der DDR von Handwerk und Industrie.
Kohleofenheizung Einzelheizung raus--
Ölofen Einzelheizung rein--
Durch die erhöhte Feuchtigkeit in den Abgasen Versottungsgefahr,
interessierte den Fachleuten aber nicht.
Ölofen mussten verkauft werden, hatten Lagerbestand.
Danach Bequemlichkeit der einzelnen Ölofen in der Wohnung
mit Zentralversorgung vom Haupttank.
Sollte auch nicht so in den Räumen stinken.
Jetzt kamen neue Fenster und Türen, welche endlich Dicht waren und
besser Isolierten.
Leider funktionierten die Ölöfen jetzt nicht mehr ausreichen, da zu
wenig Sauerstoff.
Jetzt wurden einigen der Doppelrohrabzug aufgeschwatzt,
alles wegen Energieeinsparung.
Bei Gasboilern ähnlich, erst die Normaltermen und später die Turbotermen
mit Doppelrohrabzug.
Aber jetzt endlich , nachdem alle Lagerbestände von den Alttechniken
befreit wurden, Kam die Zentralwarmwasserheizung mit Öl und Gas.
Das Ende der Energieeinsparung war noch nicht erreicht, jetzt musste
die schlechte Außenisolierung endlich gesetzlich eingeführt werden.
Wer das Zeug nach 20 Jahren Entsorgt und bezahlt interessiert keinen.
Nachdem die Dachisolierung auch gemacht wurde, begann der Kampf mit der
Feuchtigkeit, da die Keller nicht isoliert wurden.
Es gibt noch mehr wie die Ostdeutschen über den Nuckel barbiert wurden,
aber es reicht erst mal.
P.S.
Probelesen können Andere!
MfG
alterknacker
Um einmal mit dem getrolle aufzuräumen. Ich arbeite bei einem großen
HVAC-Hersteller und bin an der Entwicklung von Wärmepumpen beteiligt und
kenne die Grenzen daher ganz gut.
Cyblord -. schrieb:> WP = Heizen mit Strom = ineffizienteste und teuerste Heizmethode die es> gibt.
Du heizt ja auch nicht mit Strom, du lässt einen Lüfter und Kompressor
drehen.
Cyblord -. schrieb:> Und im Winter hat man einen COP = 1. Bei uns ist es ja nur 5 Monate> kalt. Mindestens. Um überhaupt über die Runden zu kommen geht das> sowieso nur bei extrem gedämmten Neubauten. Mit Lüftung und> Wärmerückgewinnung und natürlich FH.
Es wurde ja bereits mehr als einmal dargelegt, dass ein effizienter
Betrieb in den meisten Regionen Deutschlands (aufgrund der
Außentemperaturen) überhaupt kein Problem ist. Für die Ausreißer sind
dann auch die 2-3 Tage mit Heizstab zu heizen nicht kritisch.
Cyblord -. schrieb:> Durchschnittstemperaturen bei Heizungen sind sowas wie> Durchschnittskilometer bei E-Autos.> Bringen dir im Ernstfall halt wenig.
Dummes Zeug, Heizungen werden immer für den Worst Case ausgelegt, der
"Ernstfall" macht keine Probleme.
MaWin schrieb:> Ich sitz hier gerade bei 17 GradC, und es ist JULI ! Nachts hatte es 12> GradC. Der ganze Tag wird nicht auf Wohlfühltemperatur kommen und morgen> Nacht soll es 8 GradC werden.>> 17 GradC heisst, man muss die Heizung anschmeissen, oder frieren. Die> geringe Warmedifferenz kann zwar eine Wärmepumpe tatsächlich aus der> Luft saugen, statt 8kW Heizleistung tun es dann 2kW Heizleistung, aber> das verhundertfacht mal eben meinen Stromverbrauch von derzeit 22W, plus> 70W wenn der Kühlschrank läuft (na, immerhin der hat bei den> Fristtemperaturen weniger zu tun, geht nur alle 2 Stunden mal an).> Verhundertfachung meiner Stromkosten, nein, keine Lösung.
Dann sei mal froh das eine Wärmepumpe deutlich besser runter modulieren
kann als eine Gasheizung, die können nämlich deutlich begrenzter
modulieren. Das du der Meinung bist aktuell heizen zu müssen hat mit der
Technologie nichts zutun.
Cyblord -. schrieb:> Ihr habt sicher eine atemberaubende Objektivität gegen WP, als Bude der> die Dinger verkauft und einbaut. Grandios!
Also wir verdienen mit Gas-Geräten deutlich mehr Geld, trotzdem sind wir
nicht so irre wie andere Industrien in Deutschland und halten an
Technologien ohne Zukunft fest.
Cyblord -. schrieb:> Brauch ich nicht. Ich lasse einfach die Finger von so einer> Abzock-Technik.> Die enormen Subventionen (45% wenn eine Ölheizung ersetzt wird), tragen> sicher auch zum hohen Preis bei.
Ich möchte nicht ins Detail gehen, kurz und knapp nein.
Um mal kurz die wirklichen Schwächen an zu reißen:
Ein großes Problem sind Serienlösungen für hohe Leistungsklassen
(Mehrfamilienhäuser) und hohe Vorlauftemperaturen >55° (unsanierte
Häuser)
Wenn man ernsthaft gegen Wärmepumpen argumentieren will, dann greift man
die Argumente auf und nicht irgend einen anderen Blödsinn.
Garfield C. schrieb:> Um einmal mit dem getrolle aufzuräumen.
Genau! Die regierende Einheitspartei hat immer Recht! Alles andere ist
getrolle, selbstverständlich.
Tom K. schrieb:> Genau! Die regierende Einheitspartei hat immer Recht! Alles andere ist> getrolle, selbstverständlich.
Wir haben wahlweise - je nachdem was dem eigenen Standpunkt gerade
dienlich ist - entweder eine Einheitsregierung mit fixer Agenda und
Dekaden-überspannenden Plänen zur Schaffung einer NWO oder eine
hochzerstrittene Koalition die nichts gebacken kriegt und sich nicht mal
auf Minimalziele verständigen kann, ständig in den Tag hineinlebt und
Null Weitblick hat.
Können wir uns bitte mal entscheiden?
Le X. schrieb:> Tom K. schrieb:>> Genau! Die regierende Einheitspartei hat immer Recht! Alles andere ist>> getrolle, selbstverständlich.>> Wir haben wahlweise - je nachdem was dem eigenen Standpunkt gerade> dienlich ist - entweder eine Einheitsregierung mit fixer Agenda und> Dekaden-überspannenden Plänen zur Schaffung einer NWO
Die Einheitsregierung schließt die größe "Oppositionspartei" mit ein.
NWO hat etwas von Verschwörungstheorie und diffusen Zielen. Zeitenwende
ist der von der Einheitspartei geschaffene Begriff, die Zielsetzung ist
unverkennbar.
> hochzerstrittene Koalition die nichts gebacken kriegt und sich nicht mal> auf Minimalziele verständigen kann,
Doch selbstverständlich! Man ist auf bestem Weg die angehäuften
Sparguthaben der Bevölkerung nachhaltig abzuschöpfen und in die
richtigen Taschen umzuleiten.
> ständig in den Tag hineinlebt und> Null Weitblick hat.
In technischen, auch energiepolitischen Fragen scheint es schon an
Weitblick, auch an Mittelfristblick, zu fehlen.
Nur ums mal für die Nachwelt festzuhalten: Stand jetzt weden zu
Silvester freiwillig nicht nur AKW abgeschaltet, sondern auch die
Ölzufuhr nach Ostdeutschland freiwillig gestoppt. Mal sehen was daraus
wird.
Der Erfolg in Form weiter steigender Preise wird sich sicher einstellen.
> Können wir uns bitte mal entscheiden?
Kommt auf die Lebenssituation jedes einzelnen an und ist differenziert
zu betrachten. Also beispielsweise drauf, ob man Öl oder Stahl/Glas/etc
verkaufen will..
Tom K. schrieb:> In technischen, auch energiepolitischen Fragen scheint es schon an> Weitblick, auch an Mittelfristblick, zu fehlen.
Böse Zungen behaupten, das mache grün&rot nur, weil diese der Ansicht
sind, dass die Anpassungsunwilligen dann zusehr frieren und das Land
verlassen.
Trotz des hohen Energiebedarfs haben viele hier noch nicht begriffen,
dass Deutschland als Kunde von der Menge an fossilen Energieträgern nur
noch Klasse B oder C Kunde ist.
Für die chemische Industrie muss eine erhebliche Menge an EGas, EFuels,
EKohle (EKoks klingt besser ;o) ) hergestellt werden. Das wird meiner
Ansicht nach noch viel zu sehr unterschätzt.
Kampf dem Fusspilz schrieb:> Durch die dann geringere Umlaufgeschwindigkeit stürzt der Mond> spiralförmig zur Erde.
Das Gegenteil ist der Fall. Der Mond wird durch die Gezeitenreibung mit
der Erdrotation gekoppelt. Damit bekommt der Monde auf Grund der
längeren Umlaufzeit (14d) gegenüber der Erdrotation (1d) mehr Energie
und entfernt sich von der Erde. Die Erdrotation wird durch den
Energieverlust kleiner und der Tag/Nachtzyklus langsamer.
Gerald K. schrieb:> Damit bekommt der Monde auf Grund der> längeren Umlaufzeit (14d) gegenüber der Erdrotation (1d) mehr Energie> und entfernt sich von der Erde.
Wenn das Minimum dieses Prozesses erreicht ist, dreht sich das ganze um
und der Mond kommt wieder näher.
Dieter D. schrieb:> Gerald K. schrieb:>>> Damit bekommt der Monde auf Grund der>> längeren Umlaufzeit (14d) gegenüber der Erdrotation (1d) mehr Energie>> und entfernt sich von der Erde.>> Wenn das Minimum dieses Prozesses erreicht ist, dreht sich das ganze um> und der Mond kommt wieder näher.
Die Rotationsenergie pendelt, wie bei zwei gekoppelte Schwingkreise
(LC), zwischen Mond und Erde.
Kann man nicht irgendwie auch Kerosin im Gaskraftwerk verwursten? Dann
können wir doch einfach sagen hier Flieger Stopp und das Kerosin treibt
eine Turbine an. Immerhin ist eine Flugzeugturbine auch eine Turbine.
DANIEL D. schrieb:> Kann man nicht irgendwie auch Kerosin im Gaskraftwerk verwursten?
Kerosin ist dem Diesel/leichtem Heizöl sehr ähnlich. Das ist von Erdgas
zu weit entfernt, in Ölkraftwerken wäre es besser aufgehoben. Aber damit
treibt man lediglich den Teufel mit Beelzbub aus.
Matthias S. schrieb:> DANIEL D. schrieb:>>> Kann man nicht irgendwie auch Kerosin im Gaskraftwerk verwursten?>> Kerosin ist dem Diesel/leichtem Heizöl sehr ähnlich. Das ist von Erdgas> zu weit entfernt, in Ölkraftwerken wäre es besser aufgehoben. Aber damit> treibt men lediglich den Teufel mit Beelzbub aus.
Ja das wäre auch nur eine Notlösung. Aber besser als sinnlose Fliegerei.
Da sollen dann halt mal ein paar Leute auf Urlaubsflüge verzichten, und
dafür hat man für die Not noch was.
Tom K. schrieb:> Stand jetzt weden zu> Silvester freiwillig nicht nur AKW abgeschaltet
Die Frage ist, was diese mickrigen 4 GW reissen sollen? Es ist der
schmale braune Streifen im SMARD Diagramm:
https://www.smard.de/home
Kannste also fast vergessen. Der logistische Aufwand, die alten Dinger
am Laufen zu halten, übersteigt bei weitem den Nutzen.
Matthias S. schrieb:> Tom K. schrieb:>> Stand jetzt weden zu>> Silvester freiwillig nicht nur AKW abgeschaltet>> Die Frage ist, was diese mickrigen 4 GW reissen sollen? Es ist der> schmale braune Streifen im SMARD Diagramm:> https://www.smard.de/home>> Kannste also fast vergessen. Der logistische Aufwand, die alten Dinger> am Laufen zu halten, übersteigt bei weitem den Nutzen.
Daten von heute Mittag:
Gesamtstromverbrauch ~53 GWh
Kernenergie ~3,8GWh
Wind Onshore ~3,8GWh
Wind Offshore ~4,1GWh
Biomasse ~4.1 GWh
Gas ~2,4 GWh
Diese "Mikrigen" ~4 GWh waren zu dem Zeitpunkt also etwa soviel wie alle
Windräder mit "trockenem Fuss, oder halt ALLE Windräder mit nassem Fuss,
oder alle Biomassemassekraftwerke zusammen. Und 150% der Energie aus GAs
sowie über 200% der Energie aus Wasserkraft
Über einen längeren Zeitraum gesehen machen die immer so zwischen 6 und
15% der Energieerzeugung aus.
Wenn man die drei noch funktionsfähigen KRaftwerke die zum Jahreswechsel
vom Netz gegangen sind ebenfalls dazunehmen würde, die ebenfalls in etwa
der selben Größenordnung produzieren können so wären das 10-20 % Der
Produktion. Zuverlässig, Wetterabhängig zu jeder Tages und Nachtzeit.
Aber statt unter enger Kontrolle und deutscher Aufsicht diese für einen
begrenzten Zeitraum weiterlaufenzulassen ersetzt man die wegfallenden
Produktionsmenge durch (sofern wir den dann überhaupt bekommen, sonst
haben wir ein ein Problem) teuer eingekauften Atomstrom aus grenznah
stehenden Schrottreaktoren die schon lange abgeschaltet gehören und
deren Aufsichtsbehörden selbst auf Proteste der deutschen Bundes- und
Länderregierungen wegen des desolaten Zustands nicht reagieren und wo
man jetzt, wo endlich die Abschaltung dieser echten SChrottmeiler
abzusehen war, nochmals über eine verlängerung nachgedacht wird weil ja
in DL soviel Reserven wegfallen. Europäische Energiesicherheit und ist
ja wichtig und vor allem winkt jetzt sehr sehr viel mehr gutes Geld.
GGUUUTTTEEE IIIDEEE!
Aber das war Merkels plötzlicher HirnF*rz ja von Anfang an...
Gruß
Carsten
DANIEL D. schrieb:> Matthias S. schrieb:>> DANIEL D. schrieb:>>>>> Kann man nicht irgendwie auch Kerosin im Gaskraftwerk verwursten?>>>> Kerosin ist dem Diesel/leichtem Heizöl sehr ähnlich. Das ist von Erdgas>> zu weit entfernt, in Ölkraftwerken wäre es besser aufgehoben. Aber damit>> treibt men lediglich den Teufel mit Beelzbub aus.>> Ja das wäre auch nur eine Notlösung. Aber besser als sinnlose Fliegerei.> Da sollen dann halt mal ein paar Leute auf Urlaubsflüge verzichten, und> dafür hat man für die Not noch was.
Wer legt fest, wer zum Verzicht verpflichtet/verurteilt wird?
Thomas U. schrieb:> Wer legt fest, wer zum Verzicht verpflichtet/verurteilt wird?
Erst mal wird das Formular für den Ausreiseantrag entworfen. Da ist das
Verkehrsmittel einzutragen.
Das Ministerium für Klima und Überfluss entscheidend dann im Einzelfall
und natürlich Wohlwollend.
Cyblord -. schrieb:> Thomas U. schrieb:>> Wer legt fest, wer zum Verzicht verpflichtet/verurteilt wird?>> Erst mal wird das Formular für den Ausreiseantrag entworfen. Da ist das> Verkehrsmittel einzutragen.> Das Ministerium für Klima und Überfluss entscheidend dann im Einzelfall> und natürlich Wohlwollend.
Die Rückflüge bleiben dann leer oder bringen die 'Ersatzbürger' mit?
Thomas U. schrieb:> Die Rückflüge bleiben dann leer
Nur bei den Leuten die ihre Kinder gerne in einem
Greta-Thunberg-Klima-Erziehungslager sehen wollen. Es dürfen natürlich
nie alle gleichzeitig ausreisen. Nichts von der DDR gelernt?
Thomas U. schrieb:> Die Rückflüge bleiben dann leer oder ...
Das Problem ist die Anspruchskultur der hiesige Bevölkerung insbesondere
des durchfeminisierten Teils. Diese glauben trotz unbrauchbaren Studium
für die Wirtschaft, müßte die Wirtschaft diese mit besserbezahlten
Stellen und Geld versorgen, während die anderen (nur!) arbeiten. Ein
solches Schneeballsystem kann auf Dauer nicht funktionieren und
kollabiert. An anderen Stellen gibt es dadurch einen Fachkräftemangel.
Das Problem ließe sich damit sogar lösen.
Carsten S. schrieb:> Daten von heute Mittag:> Gesamtstromverbrauch ~53 GWh> Kernenergie ~3,8GWh> Wind Onshore ~3,8GWh> Wind Offshore ~4,1GWh> Biomasse ~4.1 GWh> Gas ~2,4 GWh
Die PV hast du ja absichtlich weggelassen. Die hat nahezu zehnmal soviel
produziert wie die KKW, nämlich 35GW.
Matthias S. schrieb:> Die PV hast du ja absichtlich weggelassen. Die hat nahezu zehnmal soviel> produziert wie die KKW, nämlich 35GW.
Aber das nur eine kurze Zeit während des Tages. Stellst Du davor und
danach 80% Deiner elektrischen Verbraucher ab?
Dieter D. schrieb:> Stellst Du davor und> danach 80% Deiner elektrischen Verbraucher ab?
Ich versorge meine grossen Verbraucher mittlerweile ausschliesslich aus
meiner Insel PV. Das betrifft das Warmwasser und mein E-Auto.
Matthias S. schrieb:> Dieter D. schrieb:>> Stellst Du davor und>> danach 80% Deiner elektrischen Verbraucher ab?>> Ich versorge meine grossen Verbraucher mittlerweile ausschliesslich aus> meiner Insel PV. Das betrifft das Warmwasser und mein E-Auto.
Das wissen inzwischen Alle. Gut für dich.
Auch lässt sich von diesem Stand hervorragend Ratschläge für die
'Minderbemittelten' erteilen!
Thomas U. schrieb:> Das wissen inzwischen Alle. Gut für dich.> Auch lässt sich von diesem Stand hervorragend Ratschläge für die> 'Minderbemittelten' erteilen!
So lange alle noch genug zu essen haben, wird es nicht zum Plündern und
Brandschatzen kommen. Wenn alle am frieren sind weiß ich nicht. Aber
wenn die Leute nicht genug zu essen haben entwickeln die sich innerhalb
von Tagen zu aggressiven Gesetze ignorierenden Wutbürgern.
Thomas U. schrieb:> Auch lässt sich von diesem Stand hervorragend Ratschläge für die> 'Minderbemittelten' erteilen!
Ich habe keinerlei Ratschläge erteilt, sondern lediglich Fakten
gepostet, weil ich danach gefragt wurde.
DANIEL D. schrieb:> Thomas U. schrieb:>> Das wissen inzwischen Alle. Gut für dich.>> Auch lässt sich von diesem Stand hervorragend Ratschläge für die>> 'Minderbemittelten' erteilen!>> So lange alle noch genug zu essen haben, wird es nicht zum Plündern und> Brandschatzen kommen. Wenn alle am frieren sind weiß ich nicht. Aber> wenn die Leute nicht genug zu essen haben entwickeln die sich innerhalb> von Tagen zu aggressiven Gesetze ignorierenden Wutbürgern.
Die dann sicher danach gehen, wo der Schornstein raucht oder
Sonneneinfanggerätschaften sichtbar sind...
Für diesen Fall wird doch schon über die Einrichtung von 'Wärmestuben'
diskutiert, um wenigstens plakativ etwas zu tun...
Wofür das Gas verbraucht wird, kann hier entnommen werden.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/37985/umfrage/verbrauch-von-erdgas-in-deutschland-nach-abnehmergruppen-2009/
Es wird auch viel Gas in der Industrie als Rohstoff eingesetzt.
Der Übergang zur Ernährung stammt meistens hiervon:
"In mehreren Verarbeitungsschritten wird das Erdgas, im Wesentlichen
Methan, durch die Verbindung mit Stickstoff aus der Luft in einen
stickstoffhaltigen Dünger veredelt. 80 % des Gases dienen dabei als
Rohmaterial für den Dünger, während die restlichen 20 % zur Erhitzung
und zur Stromer- zeugung dienen.
Stickstoffdünger Wo kommt der eigentlich her? - Yara Deutschland
www.yara.de › pure-nutrient-infos"
Gas wird auch in vielen weiteren Bereichen der Lebensmittelproduktion,
z.B. zum Vorkochen von Fertigprodukten, eingesetzt. Hier mit Wärmepumpen
die Abwärme dafür konsequent zu nutzen dauert einige Jahre. Anlagen
produzieren, hinstellen, Lebensmitteltauglichkeitszulassungen, das
läppert sich zusammen. Es gibt bereits Bauern, die durch die
Düngemittelverordnung und Knappheit einen zu geringen Eiweißgehalt
(Kleie) in der Ernte haben werden. Könnte noch an Tiere zur
Fleischproduktion verfüttert werden, aber das soll auch nicht mehr sein
oder in die Biogasanlage zu Strom verwurstet werden. Vielleicht bringt
das noch jemand als bröseliges Brot (der letzte Schrei) auf dem Markt.
Matthias S. schrieb:> Ich versorge meine grossen Verbraucher mittlerweile ausschliesslich aus> meiner Insel PV. Das betrifft das Warmwasser und mein E-Auto.
Diese Möglichkeit hat vielleicht eine Million von den 83 Mio Einwohnern,
aber die anderen 82 Mio haben diese Chance nicht und dort knirscht es
dann gewaltig.
Dieter D. schrieb:> Diese Möglichkeit hat vielleicht eine Million von den 83 Mio Einwohnern,> aber die anderen 82 Mio haben diese Chance nicht und dort knirscht es> dann gewaltig.
Das wird ein Problem werden, passiver Schutz reicht nicht aus.
Polizeischutz läuft gegen Null.
Hi,
Matthias S. schrieb:> Carsten S. schrieb:>> Daten von heute Mittag:>> Gesamtstromverbrauch ~53 GWh>> Kernenergie ~3,8GWh>> Wind Onshore ~3,8GWh>> Wind Offshore ~4,1GWh>> Biomasse ~4.1 GWh>> Gas ~2,4 GWh>> Die PV hast du ja absichtlich weggelassen. Die hat nahezu zehnmal soviel> produziert wie die KKW, nämlich 35GW.
Natürlich habe ich die Solarenergie absichtlich in der Wiederholung des
von mir geposteten Bildausschnitts mit ALLEN Quellen weggelassen.
Genau so wie z.B. die Braunkohle, Steinkohle und noch einige andere
Quellen...
ICh meine es mag ja sein das für dich 35 GWh ebenfalls fast dasselbe
sind wie 4GWh, aber ich glaube die meisten haben da dann doch eine etwas
andere Auffassung.
Nicht vergessen: Es ging ja NUR um die Einordnung deiner Aussage zu
größe von "mikrigen" 4GWh und um nichts anderes:
> Matthias S. schrieb:>> Die Frage ist, was diese mickrigen 4 GW reissen sollen? Es ist der>> schmale braune Streifen im SMARD Diagramm:>> https://www.smard.de/home
Hätte man bei Betrachtung der Zahlen, die ALLE bsi auf das Gas um das
sich hier im Thread ja dreht, gerundet 4GWh sind, zwar selbst drauf
kommen können, aber Textverständnis und Logik ist heute ja nicht mehr so
Up-To-Date...
Selbst in so einfachen Fällen wo ein "Verschweigen" als Motiv für das
nicht Aufführen sowieso von vorne herein als Blödsinn ausschied, denn
jemand der da etwas durch unvollständige Angaben "maskieren" wollte
hätte einfach nur die Zahlen geschrieben und keinen vollständigen
Screenshot mit allen Angaben darüber gepackt, oder?
Gruß
Carsten
BTW - Als NAchtrag:
Matthias S. schrieb:
> Die Frage ist, was diese mickrigen 4 GW reissen sollen? Es ist der> schmale braune Streifen im SMARD Diagramm:> https://www.smard.de/home
Die Solarenergie am Mittag bei prallen Sonnenschein an einem der
heissesten Tage der letzten Jahrzehnte waren jetzt für alle Solarflächen
Deutschlands zusammen 35GWh. Klingt Super.
Aber wenn man das dann auf den Jahresmittelwert umlegt wo die Hälfte des
Tages gar keine Energie erzeugt wird und an einer Vielzahl von anderen
Tagen in der "Hellzeit" ebenfalls nur viel weniger erzeugt wird, dann
kommt man auf einem ganz anderen Wert.
Laut dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE nämlich
gerade mal auf ~5,8 GWh in der Stunde für das Jahr 2020!
https://www.ise.fraunhofer.de/de/veroeffentlichungen/studien/aktuelle-fakten-zur-photovoltaik-in-deutschland.html#faq_faqitem_1561781074-answer
(50,6 TWh / (365*24))
Also ALLE Solarflächen in Deutschland, die nun wirklich mittlerweile
fast an jeder Ecke vorhanden sind, haben aufs Jahr gerade mal 45% mehr
als die von dir als mickrig bezeichneten 4GWh erzeugt.
(Wobei diese 4GWh aus ganzen drei "mikrigen" Anlagen kamen.
Drei Anlagen -bzw. auf den Wert hochgerechnet- 5 Anlagen mit ein paar
1000m2 entsprechen der Gesamtmenge JEDER EINZELNEN mit dem Stromnetz
verbundenen Solarzelle Deutschlands)
Und anders als die Solarzellen, die genau dann am meisten Energie
liefern wenn diese am wenigsten Gebraucht wird und gerade dann KEINEN
oder fast keinen Strom liefern wenn der am meisten Gebraucht wird, sind
die "bösen" 4GWh durchgehend zu jeder Tages und NAchtzeit gleichmäßig
da...
Während die Solarenergie so schwankend ist das bei gutem Wetter die kaum
einer haben will (Preis ist marginal, siehe obigen Ausschnitt passend zu
deiner Solar-Spitzenleistung) oder sogar deutliche Anteile davon trotz
aller Abregelung in den neueren Invertern selbst GEGEN Gebühr (negativer
Strompreis) entsorgt werden müssen.
Klar -
Für den Selbstverbraucher der den Großteil oder alles seiner Produktion
tatsächlich selbst genau dann Verbrauchen kann wenn die Leistung hoch
ist, da rechnet sich das schon.
Nur diese Möglichkeiten haben nur wenige.
Und insbesondere gerade DIEJENIGEN NICHT die wegen knapper Finanzmittel
am dringendsten darauf angewiesen währen.
Stattdessen profitieren davon vor allem diejenigen mit dem meist
besseren Einkommen für die höhere Energiekosten weniger ein Problem
wären, die dann den Strom ihrer von allen Steuerzahlern subventierten
Solarzellen dazu nutzen um ihren von den Steuerzahlern subventionierten
Elektro-Neuwagen über ihre von den Steuerzahlern subventionierte Wallbox
am energetisch vom Steuerzahler subventionierten eigenem Häuschen zu
laden.
Aber zum gerechten Ausgleich darf sich dann die Verkäuferin bei KIK oder
die Frisörin die gerade mit Müh und not noch den für die Vereinbarkeit
von Job und Kindererziehung dringend benötigten 20j alten Kleinstwagen
halten kann und wegen Sorgen um die Energierechnungen ihrer Mietswohnung
im 60er Massenwohnblock kaum noch schlafen kann von diesen als
Umweltverschmutzerin betiteln lassen.
Schließlich könnte sie sich ja einfach einen neuen Tesla und eine
Wärmepumpe kaufen. Oder die Öffentlichen Verkehrsmittel benutzen,
Die 4h mehr an Wegstrecke pro Tag solten ihr ja kaum was ausmachen.
Wer jetzt schon 12h am Tag ausser Haus ist um ohne Sozialleistungsbezug
gerade noch überleben zu können, der kann ruhig auch 16h unterwegs
sein...
Vor allem wenn man dann als "guter" mit dem tollen Tesla dadurch weniger
Staus auf dem Weg in die Stadt hat. Mehr durch "gute Absichten"
wohlverdiente Freizeit für sich und die Kinder ;-)
So halt halt jeder was davon.
Mal ganz davon abgesehen das für die sichere Gesamtstromversorgung einer
Industrienation dieses Wechselspiel bei der Energieerzeugung das alles
nicht wirklich hilfreich ist.
Gruß
Carsten
Ach ja- Nicht das ich falsch verstanden werden:
ICh habe nicht grundsätzlich etwas gegen die vernünftige Nutzung von
erneuerbaren Energien. Genau so gönne ich eigentlich jedem der damit
seine Ernergiekosten senken kann diese Möglichkeit. Nur sehe ich die
Solarenergie sowie die On-Shore Windkraft nicht als Lösung für die
sichere Energieversorgung in unserem Land. Etwas Zusatzbeitrag ja.
Und off-Shore Windkraft ist richtig in Angriff genommen sicher auch noch
eine andere Nummer. Wasserkraft sowieso.
Auch habe ich nichts dagegen wenn jemand in Form von Subventionen,
Steuereinsparungen oder ähnliches von den (legalen) Möglichkeiten
gebrauch macht und so Vorteile hat. (Mache ich selbst, und so gut wie
jeder andere, ja auch nicht anders wo es möglich ist. Bei Solar geht es
bei mir halt nicht)
Und die Energiekosten müssten noch sehr sehr viel weiter steigen bevor
ich selbst auch nur darüber nachdenken müsste. Aber ich kenne halt viele
denen es anders geht.
Ich bekomme daher dann einen dicken Hals wenn diejenigen die hier schon
profitiert haben sich dann als "Weltretter" aufspielen oder denjenigen
dann Vorgaben machen wollen, gar Einschränkungen bis ins existentielle
auferlegen wollen, die vielleicht so schon kaum über die Runden kommen
und nicht einmal davon träumen könnten selbst mal die Chance zu haben
die Vorteile nutzen zu können.
Sieht man ja auch bei den FFF- Millionärs-Cousinen die statt sozial
halbwegs gerechte Maßnahmen für alle (wie z.b. Vermögensabhängige
Besteuerung von urlaubsreisen oder Beschränkung der Menge von
Fernreisen) was die ja dann genauso treffen würde, lieber fordern das
einfach alles für alle teurer wird.
Für den "Pöbel" dann unerschwinglich. Für die gutverdienenden und
insbesondere Millionären wie sie selbst nicht einmal zu bemerken.
Juhu - keine überfüllten It-Ziele mehr. Wieder einsame Strände für die
Besitzenden.
Oder als Millionär aus dem first-World Land den Menschen in Ländern der
dritten Welt vorschreiben wollen das die gefälligst ihre Bodenschätze
nicht zur Entwicklung nutzen sondern weiter fröhlich Arm bleiben...
Sonst könnte man ja Anschläge...
(Ok, die nicht mehr überlaufenen Ziele fände ich ja auch nicht schlecht
;-) Hätte da noch ein paar auf der Liste die ich es wegen der "realen"
Berichte über die eingetretenen Zustände statt Instagramm-Fakefotos als
leider verdorben bis auf weiteres gestrichen habe aber bei besserung
gerne noch besuchen würde)
Den Leuten erzählen wie gefährdet das Klima ist und das man halt jetzt
gefälligst mehr zahlen muss - dafür als Twen bereits ein X-Faches an
Flugkilometern, von dem was der Durchschnittsbürger in seinem gesamten
Leben zurücklegt, für Flugreisen in exotische Länder verballert.
(Dagegen finde ich Berliner Strassenblockierer die zwischendurch dann
ganz selbstverständlich einfach mal in den Luxus-Skiurlaub fahren ja
noch harmlos)
Gruß
Carsten
Habe noch vergessen das die möglicherweise vom knappen Gas betroffenen
und ohne Wärmepumpenmöglichkeit und noch zusätzlich im Erdgeschoss
wohnenden Eingeborenen eines Altneubaues sich einige absichern und
zulässig bewaffnen.
Habe jetzt tatsächlich erfahren das die Reaktivierung der Schornsteine
demnächst geprüft werden soll.
Bestimmte Gesetze müssten wenn sie nicht der Situation angepasst werden
leicht verbogen oder ignoriert werden.
Al. K. schrieb:> Habe noch vergessen das die möglicherweise vom knappen Gas betroffenen> und ohne Wärmepumpenmöglichkeit und noch zusätzlich im Erdgeschoss> wohnenden Eingeborenen eines Altneubaues sich einige absichern und> zulässig bewaffnen.
Denk dran - auch eine Fallgrube nach der Haustür ist Körperverletzung.
Der Einbrecher muss schliesslich seinem Beruf nachgehen können!
Und b ei einer Anzeige wegen Bedrohung heißt es dann sicher "lass dich
mal in Ruhe umbringen, wir kümmern uns vielleicht..."?
>> Habe jetzt tatsächlich erfahren das die Reaktivierung der Schornsteine> demnächst geprüft werden soll.> Bestimmte Gesetze müssten wenn sie nicht der Situation angepasst werden> leicht verbogen oder ignoriert werden.
Für die dazu notwendigen Kontrollen gibt es immer noch 'liebe'
Nachbarn...