Hallo zusammen, ich habe in meinem System eine Magnetpulver Bremse die ich aktuell über ein Netzteil steuere um das Drehmoment einzustellen. Da mir die Ansteuerzeiten des Netzteils aber zu hoch sind habe ich mir überlegt das Netzteil als Konstantquelle zu nutzen (mit 24V/max. 0.4A) und die Steuerung des Drehmoment extern zu lösen. Dafür muss ich einen bestimmten Strom (0-400 mA) steuern können. Als Hardware hätte ich an meinem Arduino (an dem noch andere Sensorik hängt) noch AO/DO/PWM frei für meine Steuerung. Mir fehlt aber irgendwie den Ansatz wie ich das lösen könnte. Hat vielleicht jemand eine Idee? :) Viele Grüße Drumy
Gast
#7134618
Mike N. schrieb: > Mir fehlt aber irgendwie den Ansatz wie ich das lösen könnte. Was willst du lösen? Zerlege deine Aufgabe in überschaubare Teilstücke, über die können wir dann diskutieren.
Gast
#7135189
Mike N. schrieb: > ich habe in meinem System eine Magnetpulver Bremse die ich aktuell über > ein Netzteil steuere um das Drehmoment einzustellen. > Da mir die Ansteuerzeiten des Netzteils aber zu hoch sind habe ich mir > überlegt [...] Welche Zeit nimmt denn die Ansteuerung des Netzteils derzeit in Anspruch und welcher Wert wäre für dich tolerabel? Was würdest Du hier als Toleranz einplanen wollen? Wie verhält sich deine spezielle Magnetpulver-Bremse dynamisch unter Bremslast?
Mike N. schrieb: > eine Magnetpulver Bremse Ist das letztendlich elektrisch gesehen doch nur eine Spule? > Dafür muss ich einen bestimmten Strom (0-400 mA) steuern können. Wenn du da 24V anschließt, wie viel Strom fließt dann? Wie äandert sich der Strom bei Erwärmung durch Dauerbetrieb? Mein Ansatz wäre grob so: statische 24V Versorgung (oder besser eine noch deutlich höhere Spannung) und dann PWM mit dem Arduino. Im Grunde 3 Bauteile (Mosfet, GS-Pulldown und Freilaufdiode) und die Stromsteuerung ist fertig. Wenn sich dann herausstellt, dass der Strom nicht nur gesteuert, sondern geregelt werden muss (Widerstandserhöhung durch erhöhte Spulentemperatur), dann kann man einfach einen Shunt mit reinbauen, den Strom mit dem ADC messen und nachregeln, falls da was nicht passt.
Gast
#7135440
Stefan ⛄ F. schrieb: > Was willst du lösen? Zerlege deine Aufgabe in überschaubare Teilstücke, > über die können wir dann diskutieren Das habe ich. Den Strom aus meinem Netzteil zu steuern für die Bremse ist die Aufgabe über die ich diskutieren will. Jester schrieb: > Welche Zeit nimmt denn die Ansteuerung des Netzteils derzeit in Anspruch > und welcher Wert wäre für dich tolerabel? Was würdest Du hier als > Toleranz einplanen wollen? Das Netzteil braucht 400ms. Laut Datenblatt kann die Bremse die Last im 50ms Takt wechseln. Ich würde einfach gern näher in die Richtung der Bremse kommen. Jester schrieb: > Wie verhält sich deine spezielle Magnetpulver-Bremse dynamisch unter > Bremslast? Die Bremslast bleibt konstant solange der Strom konstant bleibt. Lothar M. schrieb: > Ist das letztendlich elektrisch gesehen doch nur eine Spule? Ja Lothar M. schrieb: > Wenn du da 24V anschließt, wie viel Strom fließt dann? Wie äandert sich > der Strom bei Erwärmung durch Dauerbetrieb? Bei den Laufzeiten die ich hab konnte ich noch keine Änderung im Strom durch Erwärmung beobachten. Da hier der Strom entscheidend für das Drehmoment ist mache ich das über den Strom begrenzer am Netzteil. Bei 0.4A sind dann 11V etwas zu sehen. Lothar M. schrieb: > Mein Ansatz wäre grob so: statische 24V Versorgung (oder besser eine > noch deutlich höhere Spannung) und dann PWM mit dem Arduino. Im Grunde 3 > Bauteile (Mosfet, GS-Pulldown und Freilaufdiode) und die Stromsteuerung > ist fertig. > Wenn sich dann herausstellt, dass der Strom nicht nur gesteuert, sondern > geregelt werden muss (Widerstandserhöhung durch erhöhte > Spulentemperatur), dann kann man einfach einen Shunt mit reinbauen, den > Strom mit dem ADC messen und nachregeln, falls da was nicht passt. An sowas habe ich gedacht, meine Simulationen haben mir aber gesagt das funktioniert nicht xD Das mit der Regelung ist der Endplan. Dafür sind shunt und Drehmoment sensor vorhanden zum nachregeln.
Gast
#7136184
So viel Info - das erschlägt mich ja geradezu ... Zum Spekulieren feht mir im Moment die Muse, könnte mir aber vorstellen, dass sich deine Bremse stark induktiv verhält - und du mit 24V einfach keinen schnelleren Anstieg hinbekommst. Das haben Spulen halt so an sich: Ist so 'ne Art manisches Gehabe von denen, sich gegen Stromänderung auf Teufel komm raus zu wehren ...
Gast
#7136186
Jester schrieb: > So viel Info - das erschlägt mich ja geradezu ... > Zum Spekulieren feht mir im Moment die Muse, könnte mir aber vorstellen, > dass sich deine Bremse stark induktiv verhält - und du mit 24V einfach > keinen schnelleren Anstieg hinbekommst. > Das haben Spulen halt so an sich: Ist so 'ne Art manisches Gehabe von > denen, sich gegen Stromänderung auf Teufel komm raus zu wehren ... Sorry, ich dachte nicht das ich das Funktionsprinzip einer Manetpulver Bremse in nem Technik Forum erklären muss. Spar dir deine Hilfe/Kommentare einfach, ich will dich ja nicht uberanstrengen. Bin froh das es auch Leute gibt die konstruktiv versuchen zu helfen, statt im Schatten des Internets andere Leute zu beleidigen.
Gast
#7136227
Also sind alle Magnetpulverbremsen gleich? Und/oder Antworten sind nur erwünscht von Magnetpulverbremsenexperten mit Glaskugel - die Deine Bremse sowie Anwendung auch so schon völlig kennen? Noch'n Versuch, mal ohne Ironie (um nicht zu "beleidigen"): Mike N. schrieb: > Laut Datenblatt Sowas gibt es also dafür? Und warum verlinkst Du es dann nicht oder hängst es direkt an? Das würde hundert Fragen klären. Genauso wie auch die präzise Anwendung (aus der hervorginge, wie oft und lange gebremst werden sollte - was nun mal entscheidend Einfluß auf die Auslegung der Versorgung hätte). OHNE diese Informationen, die sämtliche Eigenschaften der Bremse abschließend klären würden, kann man zwangsläufig kaum mehr als Lothars grob umrissenen (bestimmt funktionalen) Lösungsvorschlag "entspr. passender Mosfet und Freilaufdiode" machen - zumindest eben kaum. Man könnte höchstens noch Lothars Ansatz mit höherer Spannung näher ausführen. (Ohne Funktionsgarantie allerdings.) Also: Da die -äh- "Ansprechzeit" elektromagnetischer Bauteile zuerst mal von der treibenden Spannung abhängt, und nur ein bestimmtes Netzteil zur Verfügung zu stehen scheint, bliebe als Empfehlung - wie gesagt ohne DaBla-Kenntnis - allerhöchstens noch ein Boost Modul mit CCCV auf z.B. 36...48VDC bei (etwas weniger, wg. der Modul-inhärenten Verluste) vielleicht 250...180mA Konstantstrom, mit welchem ein größerer C_aus geladen würde, der dann sicher für genug Saft bei dieser Spannung und selteneren Bremsungen bereitstellen könnte. (Ob das reicht? Keine Ahnung...) Und Bremse + Freilaufdiode + Mosfet da dahinter. Wobei Anpassung von PWM-Frequenz und -Tastgrad an die Parameter der Bremse dann halt -weiterhin- DEIN Bier bliebe. Willst / kannst Du das? Falls ja, ists ja gut, dann behalte eben Datenblatt und Anforderungen der Anwendung, und probiere aus, ob die ohne die erfragten Infos lieferbaren Tipps "reichen". Vielleicht hast Du sogar wirklich das Glück, daß es geht dann... Normalerweise wollen sich Ratgeber allerdings dessen VERGEWISSERN - damit es SICHER geht dann. Ohne ein Minimum an Infos unmöglich, aber wenn Du meinst... :-/
Gast
#7136235
Mike N. schrieb: > die ich aktuell über ein Netzteil steuere Und was genau hatte das überhaupt wirklich heißen sollen? "Das Du hierzu primärseitig ein- und aus-schaltetest" etwa? Oder WAS? Man kann sich auf Deutsch eigentlich unfaßbar präzise ausdrücken. Auch wenn kaum jemand alle vorh. Begriffe und Formulierungen zugleich nutzt. Aber dann UMSCHREIBT man halt entspr. konkret.
Gast
#7136268
Mike N. schrieb: > Spar dir deine Hilfe/Kommentare einfach, ich will dich ja nicht > uberanstrengen. Ich bin dann mal raus
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