Verkabelung eines 3D-Druckers

OP #7139342
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Hallo,
ich möchte die 2m lange 230V Zuleitung zur PSU meines 3D-Druckers neu 
verkabeln. In der Spitze habe ich rund 600 Watt an Leistung gemessen. 
Daran hängt auch ein Raspberry, Lampe. Im Moment nutze ich ein Kabel, 
welches normalerweise in Wänden verlegt wird. Das ist mir zu hart, lässt 
sich auch nicht gut verlegen.
Welches Kabel würdet ihr verwenden? Feinartrig, Ummantelung, Sicherheit? 
Ich habe zwar mal auf Wiki gelesen, was die einzelnen Bezeichnungen 
bedeuten, hilft mir aber nicht wirklich.
Ich frage, weil so ein China-Drucker vielleicht ganz gerne mal 
abfackelt, und von daher will ich u.a. auch die Verkabelung perfekt 
herstellen.
Vielen Dank
Beitrag #7139349 wurde von einem Moderator gelöscht.
OP #7139452
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Helmut -. schrieb:
> Wenn du schon so fragst, wäre es vielleicht das Beste, die Finger von
> Netzspannung zu lassen. Wenn du aber was tun willst, schau mal, ob das
> Netzteil Primärsicherungen hat und eine Netzentstörung. Das
> nachzurüsten, brachte bei meinem Gerät am meisten.

Das Netzteil hat eine Sicherung. Ich denke es ist nicht das schlechteste 
am Markt: Mean Well RSP-500 24V.

Was brachte das nachrüsten?

Mir ging es um das Kabel. Darf man in diesem Forum keine Fragen stellen?
Gast #7139512
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Was Du beschreibst klingt nicht als ob es zulässig wäre.
Starre Kabel sind als Anschlußleitung für bewegliche Geräte nicht 
erlaubt.
Du brachst H05VV-F 3G1,5mm² oder ähnliches.
Das hört sich aber nach einer üblen Bastelei an, die sich auf jeden Fall 
jemand ansehen sollte der sich damit auskennt.
Wenn Du einen Schalter und Steckdosen willst, was spricht gegen eine 
schaltbare Mehrfachsteckdose vor den Gerät?
Gast #7139558
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So wie du fragst kommt eigentlich nur ein fertiges Verlängerungskabel in 
Frage. Zusätzliche zu deinen Fragen gibt es noch viel mehr zu beachten, 
was die Fachleute in ihrer Ausbildung lernen. Wir können dir dieses 
Know-How nicht hier im Forum vermitteln.

An B. schrieb:
> Da ich auch ein Schalter zum Ein-/Ausschalten und zwei Zusatzsteckdosen
> verkabeln will, geht das nicht.

Verwende einen Dreifachstecker mit Schalter.
Gast #7139580
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> N.O.N.A.M.E. schrieb:
>> Und einfach mal die Klappe halten ist dann zuviel verlangt?
>
> Ja, das ist zu viel Verlangt. Denn wenn ich zuschaue, wie jemand sich
> und andere in Gefahr bringt, ohne wenigstens zu warnen, mache ich mich
> mit schuldig.

Das und durch das permanente Elektrikergebashe auch hier im Forum (Alles 
Taugenichtse, was die können kann ich durch Wikipedia mit links, alles 
viel zu teuer , VDE ist kein Gesetz,... ) kommt noch das nötigste für 
die eigene Erwartungshaltung dazu.

Zum Spaß macht man nicht 3,5 Jahre Ausbildung. Und ja, der Aspekt 
Installation ist nur ein kleiner Aspekt, aber auch da spielt mehr rein 
als den meisten klar ist.

Man sieht hier z.B. nur sehr selten eine komplett durchgeführte 
Leitungsberechnung in der ALLE Faktoren mit einbezogen wurden. Und das 
sagt eigentlich alles.

Für meinen Geschmack gibt es, gerade durch das VDE bedingte 
Sicherheitsniveau, viel zu wenige Unfälle ...


Um beim Thema zu bleiben: Wie bereits vorgeschlagen eine hochwertige 
Dreifachsteckdose mit Schalter und längerem Kabel ist hier das 
sinnvollste das man empfehlen kann.
Gast #7139587
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Ich habe es (vor 28 Jahren) gelernt. Aber wenn du mal in meine Wohnung 
kommst, wirst du nur eine einzige Stelle finden, wo ich an einer 230V 
Leitung gebastelt habe: Ich habe den Anschluss einer Lampe verlängert um 
sie 2 Meter versetzt aufzuhängen.

Ich weiß, wie viel man da falsch machen kann und dass mein Kenntnisstand 
veraltet ist. Ich kenne die Gefahren. Genau deswegen lasse ich als 
gelernter Fachmann die Finger davon.
Gast #7139695
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Ich A. schrieb:
> Man sieht hier z.B. nur sehr selten eine komplett durchgeführte
> Leitungsberechnung in der ALLE Faktoren mit einbezogen wurden.

Ich bin mir sicher, daß der Elektriker auf der Baustelle, wenn er eine 
Steckdose auf der anderen Seite des Raumes unterbringt, eine komplette 
Leitungsberechnung durchführen wird. Ganz doll sicher. Mit ALLEN 
Faktoren. Inklusive Schieflast.
Gast #7139786
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DerEgon schrieb:
> Ich bin mir sicher, daß der Elektriker auf der Baustelle, wenn er eine
> Steckdose auf der anderen Seite des Raumes unterbringt, eine komplette
> Leitungsberechnung durchführen wird. Ganz doll sicher. Mit ALLEN
> Faktoren. Inklusive Schieflast.

Ich finde unfair, dass du die Sache nun ins lächerliche ziehst. Der TO 
weiß nicht einmal, welche Kabel-Arten wo zu verwenden sind. Erzähle mir 
nicht, dass das völlig egal sei. Diese Wissenslücke ist ein 
schwerwiegendes Problem bei dem Vorhaben des TO, zumal seine anderen 
fragen weitere wichtige Lücken aufzeigen, die durchaus 
sicherheitsrelevant sind.
#7140069
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An B. schrieb:
> Das Netzteil hat eine Sicherung. Ich denke es ist nicht das schlechteste
> am Markt: Mean Well RSP-500 24V.
>
> Was brachte das nachrüsten?

Mein Ender 3 hatte kein Meanwell-Netzteil und nur eine Sicherung und 
keine Primärentstörung, obwohl in DL gekauft. Problem war, dass bei 
jedem Male Ausschalten der LED-Beleuchtung des Zimmers der USB-Bus 
abschmierte. Ist natürlich doof, wenn du schon 5 Stunden gedruckt 
hattest und das Teil noch 10 Minuten bräuchte.
Also habe ich eine Kaltgerätebuchse mit 2poliger Absicherung, Schalter 
und Netzentstörung eingebaut sowie das Gerät mit an den Schutzleiter 
angeklemmt. Seitdem sind die Störungen weg.

BTW: USB-Kabel ist mit 5m etwas lang.
Gast #7140079
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An B. schrieb:
>> Du brachst H05VV-F 3G1,5mm² oder ähnliches.

> genau darum ging es mir, um die Fachbezeichnung eines solchen Kabels und
> ob statt VV besser eine andere Ummantelung zu wählen ist.

Natürlich reicht PVC Isolierung und Mantel hier völlig aus.

Und 500V muss die Leitung auch nicht abkönnen, ein H03VV-F reicht 
völlig.

Kein Kaltgerätekabel im Fundus? Das reicht für das Netzteil völlig aus. 
Die Kupplung daran einfach abschneiden. Aderendhülen aber nicht 
vergessen!

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