Wärmepumpe->Perpetuum Mobile

Gast #7139711
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Hallo,

mit einer Wärmepumpe kann ja mit Hilfe von zugeführter elektrischer 
Energie die Wärmeenergie (der Umgebung) konzentriert werden, also z.B. 
ich führe 1 kWh zu und erhalte 2 kWh an Wärmeenergie.
Wäre es nicht möglich, wenn man die Wärmeenergie mit einem halbwegs 
vernünftigen Wirkungsgrad in elektrische Energie wandlen könnte, daraus 
eine Art Perpetuum Mobile zu basteln?
Markus
Gast #7139801
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Markus schrieb:
> Wäre es nicht möglich, wenn man die Wärmeenergie mit einem halbwegs
> vernünftigen Wirkungsgrad in elektrische Energie wandlen könnte, daraus
> eine Art Perpetuum Mobile zu basteln?

Ja, das wäre möglich. Aber die notwendige zugeführte Wärme kommt von der 
Sonne. Und die kommt mit etwa 1000W/m², mal mehr, mal weniger.

Wenn Dein Gesamtsystem schlussendlich aus der zugeführten Wärmemenge 10% 
elektrische Arbeit macht, wären dann die 20% der PV-Module nicht 
deutlich sinnvoller?
Moderator #7139822
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Die von dir (und vor dir schon von Millionen anderen) angedachte Anlage
wäre ein Perpetuum Mobile zweiter Art, das zwar nicht gegen den
Energieerhaltungssatz, aber immerhin noch gegen den zweiten Hauptsatz
der Thermodynamik verstößt.

Wie alle Naturgesetze beruhen auch die Hauptsätze der Thermodynamik
ausschließlich auf Beobachtungen und dürfen deswegen gerne durch neue
Beobachtungen widerlegt werden. Da aber schon sehr viele Leute ein Auge
darauf geworfen haben, würde ich es für recht unwahrscheinlich halten,
dass dir (oder mir) dies gelingt.
Moderator #7139845
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Cyblord -. schrieb:
> Yalu X. schrieb:
>> Wie alle Naturgesetze beruhen auch die Hauptsätze der Thermodynamik
>> ausschließlich auf Beobachtungen
>
> Steile These. Die ganze ART z.B. wurde von Einstein erdacht, bevor man
> sie praktisch testen konnte.

Aber ohne anschließende, bestätigende Beobachtungen wäre es nicht die
Allgemeine Relativitätstheorie, sondern lediglich eine Allgemeine
Relativitätshypothese und damit vergleichsweise wertlos.
#7139861
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Udo S. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Steile These.
>
> Wortklauber. Dann ersetze "Beobachtungen" durch "Beobachtungen und
> daraus logischen Schlussfolgerungen".
> Denn aus den Fingern hat sich Einstein die ART nicht gesaugt.

Wo genau kann ich die Raumzeit beobachten und dann schlussfolgern dass 
diese sich krümmt?
Gravitation kann ich lange beobachten und komme nicht auf sowas.

Zeitdilletation konnte Einstein auch noch nicht beobachten. Trotzdem 
vorhergesagt.

Yalu X. schrieb:
> sondern lediglich eine Allgemeine
> Relativitätshypothese und damit vergleichsweise wertlos.

Nein, weil viele Teile der ART bis heute nicht beobachtet werden können. 
Und damit auch nicht bewiesen sind. Andere schon. Trotzdem sind die 
nicht wertlos. Wobei eine Beobachtung auch noch keine Theorie beweist. 
Sie liefert Hinweise darauf dass die Theorie stimmen könnte.
Newton stimmt auch mit vielen Beobachtungen überein.
Gast #7139888
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Wir Menschen sind bislang immer noch nur in der Lage Strom aus Dampf zu 
machen. Temperaturen unter 100 Grad bekommen wir kaum in Strom 
umgewandelt. Ja ein paar Möglichkeiten gibt es aber keine davon ist 
wirklich ernstzunehmen.

Wärmepumpen sind zwar was tolles aber ich glaube Aktuell erzeugen die 
maximal so um die 60 Grad.
#7139919
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Sven schrieb:
> Wärmepumpen sind zwar was tolles aber ich glaube Aktuell erzeugen die
> maximal so um die 60 Grad.

Was für die meisten Wohnungen eigentlich reichen sollte -- vernünftige 
Heizflächen vorausgesetzt.

@ TO

Ja, prinzipiell könnte man Wärmepumpe und Wärmekraftmaschine zu einen 
Pseudo-"Perpetuum Mobile" zusammen schließen. Nur wird, wie bei jedem 
Pseudo-"Perpetuum Mobile", die Maschine immer nur maximal soviel Strom 
erzeugt werden können, wie die Wärmepumpe benötigt -- wenn man ohne 
Verluste (vor allem in der Wärmepumpe) arbeiten könnte, und wenn der 
zweite Hauptsatz nicht gelten würde.

Aber selbst dann hätte man erstmal nur ein "sich ewig drehendes Rad".

Dies hat aber den kleinen Charme, dass Verluste in Wärme umgewandelt 
würden, die bei geschickter Anordnung dem heißen Reservoir zufließen; 
d.h. eigentlich keine Verluste sind. Deswegen sehe ich hier vor allem 
den II. Hauptsatz als Hindernis.
#7139926
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Cyblord -. schrieb:
> Hatte Einstein sowas beobachtet? Er war kein Astronom

Er hat sich die ART aus anderen Beobachtungen erarbeitet.
Hatte ich oben schon geschrieben. Du hast es sogar zitiert, 
offensichtlich ohne es zu lesen.
ich zitiere es extra für dich nochmal:

Udo S. schrieb:
> Wortklauber. Dann ersetze "Beobachtungen" durch "Beobachtungen und
> daraus logischen Schlussfolgerungen".
> Denn aus den Fingern hat sich Einstein die ART nicht gesaugt.
#7139928
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Udo S. schrieb:

> Udo S. schrieb:
>> Wortklauber. Dann ersetze "Beobachtungen" durch "Beobachtungen und
>> daraus logischen Schlussfolgerungen".
>> Denn aus den Fingern hat sich Einstein die ART nicht gesaugt.

Ich habe es gelesen, ich stimme dir nur nicht zu.

Natürlich resultiert alles irgendwann mal aus Beobachtungen. Das ist 
trivial. Aber die ART kann nicht, so wie beschrieben, Beobachtet werden.

Oder kannst du mal die Beobachtung (auch indirekt) nennen, aus welcher 
er die Zeitdilatation abgeleitet hat?
#7139939
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Achim H. schrieb:
> Nur wird, wie bei jedem
> Pseudo-"Perpetuum Mobile", die Maschine immer nur maximal soviel Strom
> erzeugt werden können, wie die Wärmepumpe benötigt

Das galt so lange, bis ein gewisser Herr Carnot sich das mal genauer 
angesehen hat. Danach gab es maximale Wirkungsgrade, die das "maximal so 
viel" sehr deutlich einschränken. Und da Carnot das schon 1824 
rausgefunden hat, sollte sich das inzwischen doch rumgesprochen haben.

Achim H. schrieb:
> Deswegen sehe ich hier vor allem
> den II. Hauptsatz als Hindernis.

Das siehst du richtig.

Oliver
Gast #7139986
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Da kann ich nur zustimmen. Bevor die "Spezialisten" hier ihre Ergüsse 
ausbreiten, sollten sie sich mit Thermodynamik und Carnot'schem 
Kreisprozess beschäftigen.
Hierfür gibt es Studiengänge.
Manche müssen so was studieren, andere inhalieren das Wissen 
offensichtlich mit dem zu viel genossenem Bier.

E-Fuzzi
Beitrag #7140005 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7140262
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Cyblord -. schrieb:
> Yalu X. schrieb:
>> Wie alle Naturgesetze beruhen auch die Hauptsätze der Thermodynamik
>> ausschließlich auf Beobachtungen
>
> Steile These. Die ganze ART z.B. wurde von Einstein erdacht, bevor man
> sie praktisch testen konnte.

Es liegt in der Natur der Sache, das man Hypothesen erst testen kann, 
nachdem man sie aufgestellt hat ;-). Der Knackpunkt ist, warum man sie 
aufstellt.

Einstein hatte ein Motiv, das auf Beobachtungen gründete. Das alte 
Theoriegebäude passte nämlich nicht mehr zu den Beobachtungen. Daraufhin 
erdachte er Hypothesen, die dazu passen.
Moderator #7140392
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Cyblord -. schrieb:
> Oder kannst du mal die Beobachtung (auch indirekt) nennen, aus welcher
> er die Zeitdilatation abgeleitet hat?

Die überraschenden Ergebnisse des Michelson-Morley-Experiments
veranlassten schon Lorentz zur Annahme, dass sich die dabei verwendete
Messvorrichtung in Bewegungsrichtung verkürzt hat.

  https://de.wikipedia.org/wiki/Michelson-Morley-Experiment

Lorentz hatte auch schon die richtige Formel für den Verkürzungsfaktor
gefunden, der nicht nur bei der Längenkontraktion, sondern auch bei der
Zeitdilatation eine Rolle spielt. Beides zusammen wird durch die
Lorentz-Transformation beschrieben. Während Lorentz diese Effekte noch
mit dem damals angenommenen Äther und einem absolut ruhenden
Bezugssystem zu erklären versuchte, gelang Einstein mit der SRT eine
Erklärung, die ohne diese Annahmen auskam.

Etwas salopp gesprochen standen also die wesentlichen Aussagen der SRT
schon vor deren Einführung durch Einstein fest, aber dieser hatte dafür
eine im Vergleich zu seinem Vorgänger schlüssigere Theorie entwickelt.
#7140504
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Markus schrieb:

> Wäre es nicht möglich, wenn man die Wärmeenergie mit einem halbwegs
> vernünftigen Wirkungsgrad in elektrische Energie wandlen könnte, daraus
> eine Art Perpetuum Mobile zu basteln?
Dann wäre es möglich Schiffe zu bauen, die ihre Antriebsenergie aus der 
Wärme des Ozeans gewinnen. Das klingt verlockend.

Leider nein. Carnot hat leider Recht. Der 2. Hauptsatz der Thermodynamik 
steht: Es gibt kein Perpetuum Mobile zweiter Art.
Gast #7140544
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Um die Hauptsätze mal brutal gekürzt zu vereselsbrücken, darf ich einen 
alten TD-Prof. zitieren:
1. von nix kommt nix und
2. alles hat seinen Preis.
Und, achja, der
0. Warm ist warm.

Stammtischwissenschaft.
Gast #7140547
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Musik og F. schrieb:
> Dann wäre es möglich Schiffe zu bauen, die ihre Antriebsenergie aus der
> Wärme des Ozeans gewinnen. Das klingt verlockend.

Das hat aber mit Perpetuum mobile nunmal garnichts zu tun.
Das wäre nur die Anzapfung einer externen Energiequelle, denn der Ozean 
bezieht seine Wärmeenergie aus der Sonne.
Sowas gibt es schon längst.

Das Gedankenmodell Perpetuum mobile "lebt" von der Energie die es sich 
selbst erzeugt, was schlichtweg unmöglich ist.

Es wurden schon Experimente mit Supraleitern in Ringform gemacht, in 
welchen durch Magnete ein Stromfluß erzeugt wurde.

Theoretisch müsste da ein immerwährender Strom fließen; das Problem ist 
nur, daß jede Messeinrichtung zur Messung des Stromes, dem System 
Energie entziehen würde, was zum sofortigen Stop des Stromflusses führen 
würde.

Das jetzt nur zu einem System das sich selbst am Leben erhalten sollte; 
es wird aber noch komplizierter, wenn man dem System auchnoch Energie 
entziehen möchte, es also mehr Energie erzeugt als es für sich selbst 
braucht.

Gäbe es sowas tatsächlich, dann gäbe es auch ein System das immerwährend 
Energie erzeugen könnte, mehr als es für sich selbst verbraucht, 
immerwährend, solange bis das gesamte Universum dermaßen mit Energie 
gefüllt wird, daß es zu einem erneuten Urknall käme....wer weiß.
#7140588
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Phasenschieber S. schrieb:
> Musik og F. schrieb:
>> Dann wäre es möglich Schiffe zu bauen, die ihre Antriebsenergie aus der
>> Wärme des Ozeans gewinnen. Das klingt verlockend.
>
> Das hat aber mit Perpetuum mobile nunmal garnichts zu tun.
> Das wäre nur die Anzapfung einer externen Energiequelle, denn der Ozean
> bezieht seine Wärmeenergie aus der Sonne.
> Sowas gibt es schon längst.

Das gibt es natürlich auch nicht, denn eine Maschine, die nur aus einer 
Wärmequelle Energie bezieht, ohne daß es einen Wärmesenke und einen 
Engergiefluß gibt, nennt sich Perpetuum Mobile 2. Grades. Das ist 
genauso ein Perpetuum mobile, nur nicht so leicht verständlich wie die 
allgegenwärtigen Magnetmotoren oder Schwerkraftausnutzungmechaniken.

Oliver
Gast #7140594
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Oliver S. schrieb:
> Das gibt es natürlich auch nicht, denn eine Maschine, die nur aus einer
> Wärmequelle Energie bezieht, ohne daß es einen Wärmesenke und einen
> Engergiefluß gibt, nennt sich Perpetuum Mobile 2. Grades.

Was redest du für einen Unsinn!

Wenn ich dem Ozean Wärmeenergie entziehe, fließt selbige natürlich von 
der Sonne nach.
Das ist das gleiche Prinzip wie Photovoltaik.
Der Energielieferant ist die Sonne.

Das hat mit Perpetuum mobile, egal welchen Grades, überhaupt nichts zu 
tun.
Gast #7140605
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Eine Wärmepumpe antreiben und mit der Wärmedifferenz einen Generator zu 
betreiben geht durchaus, aber der Wirkungsgrad bleibt unter eins. Für 
Dauerversuche, wo keine der Temperaturseiten einer Verwendung zugeführt 
werden konnte, soll das zur Verminderung der Gesamtverluste durchaus 
gemacht worden sein. Wobei meine Vermutung war, dass der Generator eher 
zur Wärmeflussmessung und Beeinflussung des Wärmestromes eingeschleift 
wurde.
Moderator #7140633
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Phasenschieber S. schrieb:
> Oliver S. schrieb:
>> Das gibt es natürlich auch nicht, denn eine Maschine, die nur aus einer
>> Wärmequelle Energie bezieht, ohne daß es einen Wärmesenke und einen
>> Engergiefluß gibt, nennt sich Perpetuum Mobile 2. Grades.
>
> Was redest du für einen Unsinn!

Das ist kein Unsinn, du hast es nur nicht ganz verstanden.

> Wenn ich dem Ozean Wärmeenergie entziehe, fließt selbige natürlich von
> der Sonne nach.

Und wo ist die Wärmesenke? Selbst wenn der Ozean so viel Wärmeenergie
enthält, dass er fast kocht, nützt einem das überhaupt nichts, wenn
nicht ein zweites Medium mit einem niedrigeren Temperaturniveau
verfügbar ist.

Gäbe ist diese Einschränkung nicht, könnte man ein Schiff bauen, das
vorne Meerwasser von bspw. 20°C aufnimmt und dieses hinten als Eisblöcke
wieder ausspuckt. Mit der Energiedifferenz könnte man das Schiff
antreiben und noch viele andere lustige Dinge anstellen. Ganz nebenbei
würden die erzeugten Eisblöcke den Klimawandel bremsen.

Aber leider stemmt sich der 2. Hauptsatz mit aller Gewalt gegen diese
tolle Idee. Solange er nicht widerlegt werden kann, wird es eben keine
Schiffe geben, die mit der Wärmeenergie des Meerwasser fahren.
Gast #7140643
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Yalu X. schrieb:
> Und wo ist die Wärmesenke? Selbst wenn der Ozean so viel Wärmeenergie
> enthält, dass er fast kocht, nützt einem das überhaupt nichts, wenn
> nicht ein zweites Medium mit einem niedrigeren Temperaturniveau
> verfügbar ist.

Du hast recht, auch an Oliver S. gerichtet, tut mir leid, das war ein 
unüberlegter Schnellschuss. 🤢
#7140650
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Yalu X. schrieb:
> Aber leider stemmt sich der 2. Hauptsatz mit aller Gewalt gegen diese
> tolle Idee. Solange er nicht widerlegt werden kann, wird es eben keine
> Schiffe geben, die mit der Wärmeenergie des Meerwasser fahren.
Du ignorierst den ersten Teil deines Beitrags. Wenn es eine Senke gibt, 
kann man mit der "Wärmeenergie" des Meerwassers fahren, oder das 
Meerwasser ist die Senke ("Wärmeenergie" ist nicht sehr eindeutig ;-) ). 
Diese Senke könnte z.B.
- das Meer selbst sein, da es nicht überall die gleiche Temperatur hat
- das Weltall über Strahlungskühlung
- oder eine mitgeführte Senke (z.B. Eis)
Das sind keine praktisch nutzbaren Lösungen, da sie nicht sehr effizient 
sind, aber darum geht es ja nicht...
#7140689
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Markus schrieb:
> Wäre es nicht möglich, wenn man die Wärmeenergie mit einem halbwegs
> vernünftigen Wirkungsgrad in elektrische Energie wandlen könnte, daraus
> eine Art Perpetuum Mobile zu basteln?
> Markus

Sicher! Wenn Kasperln wie Du solche grandiose Gedanken haben, Du
dann weitere Kasperl findest, die daran glauben, dann wird das schon
etwas!

OMG
Gast #7140767
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Mani W. schrieb:
> Sicher! Wenn Kasperln wie Du solche grandiose Gedanken haben, Du
> dann weitere Kasperl findest, die daran glauben, dann wird das schon
> etwas!

Na gut dass es solche Vollhupen wie Dich gibt, die mit ihrer 
vollkommenen Weisheit alle "Kasperln" dieser Welt wieder auf den Boden 
der Tatsachen zurückholen.

Im Klartext: Wenn Du nichts sachliches zu sagen hast, dann halte Dich 
gefälligst mit Deinen Beleidigungen aus meinem Thread raus!
Markus
#7141700
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Markus schrieb:
> Im Klartext: Wenn Du nichts sachliches zu sagen hast, dann halte Dich
> gefälligst mit Deinen Beleidigungen aus meinem Thread raus!
> Markus

Klar!

Wenn Du Dich beleidigt fühlst auf Grund Deiner Thesen, dann ist das
einzig und alleine Dein Problem - und ich lese jetzt nur mehr still mit!

Zufrieden mit Deinem Kasperlwerk?
Gast #7141767
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Ich bin im nordwestlichen Deutschland beheimatet, wo die Bezeichnung 
"Kasper" durchaus eine Beleidigung darstellt. Mag sein, dass es bei Dir 
(im südlichen DE?) anders aufgefasst wird.

Wie auch immer: @Moderator: der Thread kann geschlossen werden, da die 
Frage grundsätzlich beantwortet ist.

Vielen Dank an alle, die sachlich mitdiskutiert haben.
Markus
Gast #7142009
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Es gibt aber das "Perpetuum Mobile Stationare".

Dabei wird alle Wärme wieder rückgeführt. Die Wärmepumpe führt die 
Abwärme der Wände und die Abwärme der Abluft wieder zurück in das Haus. 
D.h. die Außenwand wird genau auf nicht wärmer als die Außenluft 
gehalten und die Abluft auf Aussentemperatur abgekühlt. Nettomäßig wird 
dann nur noch die Verlustenergie als Wärme zugeführt. Es muss dann sogar 
abgeregelt werden, sonst wird es zu warm.
#7142742
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Markus schrieb:
> Ich bin im nordwestlichen Deutschland beheimatet, wo die Bezeichnung
> "Kasper" durchaus eine Beleidigung darstellt. Mag sein, dass es bei Dir
> (im südlichen DE?) anders aufgefasst wird.

Bin in Österreich, und Kasperl ist keine Beleidigung, sondern
eine Bezeichnung für Denjenigen, der etwas Lustiges erzählt...

Der Freund vom Kasperl ist der Pezi, der dann oft sagt
"Krawuzikapuzi"...
(Firma: privat) #7435802
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Wie Markus im Startbetrag schrieb macht ein Wärmepumpe aus 1 Kw keine 2 Kw sondern 3-6 Kw.Bei mir macht sie aus 3 Kw 12 Kw Wärme.Leider sind in solchen Apparaten viele Teile welche dem Verschleiss unterliegen und bei viel Elektronikkomponenten sollte mal was verrecken gute Nacht. Hans

(Firma: Hobbytheoretiker) #7435817
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Es gibt aber die Vorstellung des Wärmepumpen-Perpetum-Mobile, die von Wissenschaftlern vertreten wird. Zum Beispiel sind diese der Ansicht, das in der Umgebung einer Wärmepumpe nachts nicht zu kalt werden kann, weil die Gebäude die Wärme wieder abgeben würden an die Umgebung, die die wärmepumpe wieder zurückholt in das Gebäude, also einen Kreislauf darstellen würde. Ist das seriös oder mehr Wunschdenken als Realität?

(Neuen Thread aufmachen, um das zu diskutieren?)

#7435823
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Dieter D. schrieb:

Es gibt aber die Vorstellung des Wärmepumpen-Perpetum-Mobile, die von Wissenschaftlern vertreten wird.

Das hat nichts mit einem Perpetuum Mobile zu tun. Denn es wird keine Energie aus dem Nichts erzeugt, es wird nur (mit entsprechenden Verlusten) die Entropie geändert.

Dieter D. schrieb:

Zum Beispiel sind diese der Ansicht, das in der Umgebung einer Wärmepumpe nachts nicht zu kalt werden kann, weil die Gebäude die Wärme wieder abgeben würden an die Umgebung

Ja und, was verstehst du daran nicht? Ein Gebäude hat innen 21°C, aussen ist es 10 °C. Also wird es Wärme nach aussen abgeben. Genau so viel Wärme wie es abgibt muss die Heizung nachliefern damit die Temperatur im Gebäude gleich bleibt. Die Wärmepumpe holt jetzt den größten Teil aus der Umgebungsluft zurück, der Rest kommt von der elektrischen Energie, die man zum Betrieb der Wärmepumpe braucht (Verluste). Mit Mathe 3. Klasse Grundschule kann man sehen, dass es aussen sogar etwas wärmer wird.

Gast #7435838
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Dieter D. schrieb:

Es gibt aber die Vorstellung des Wärmepumpen-Perpetum-Mobile, die von Wissenschaftlern vertreten wird

Das glaube ich nicht. Dann kannst du auch glauben, daß du den Raum kühlen könntest, wenn du die Kühlschranktür offen stehen lässt.

Dieter D. schrieb:

das in der Umgebung einer Wärmepumpe nachts nicht zu kalt werden kann, weil die Gebäude die Wärme wieder abgeben würden an die Umgebung, die die wärmepumpe wieder zurückholt in das Gebäude, also einen Kreislauf darstellen würde.

Was glaubst du, wieviel der vom Gebäude abgegebenen Wärme bei der Wärmepumpe wieder ankommt? Das ist nichtmal ein Furz.

#7435852
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J. T. schrieb:

Das klappt tatsächlich, wenn man die Rückseite vom Kühlschrank ins offene Fenster stellt und die Lücke zwischen Kühlschrankseiten und Fensterrahmen mit etwas isolierendem verfüllt :D

Es reicht im Grunde schon, wenn der Kühlschrank in einer Schrankwand verbaut ist, die Küche und Wohnraum trennt. Leider will man die Temperaturverteilung meist andersrum haben.

#7436226
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Die Hauptsätze gelten, da nicht bewiesen als Erfahrungssätze und nicht als Naturgesetzte die Bewiesen sind. Wir alle Wissen das es nicht einfach ist Energie zu erzeugen oder zu vernichten. Umwandeln geht ganz gut. Einstein hat uns erklärt das Energie und Materie eigentlich nur zwei Eeiten der selben Sache sind ( wir erinnern uns E=mC2 ). Wenn man etwas nicht erzeugen kann, kann es aber auch nicht vorhanden sein... Der zweite Hauptsatz ist schon durch einfügen eines Gegenstrom Wärmetauscher in einem theoretischen Caront Kreisprozess zu widerlegen. Das wussten auch schon die Väter der Hauptsätze, sie waren sich nur nicht einig.

Gast #7436245
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(prx) A. K. schrieb:

Michael O. schrieb:

nicht als Naturgesetzte die Bewiesen sind.

Kein Naturgesetz ist bewiesen.

Die Naturgesetze müssen nicht bewiesen werden, sie sind einfach so wie sie sind. Wissenschaftler versuchen lediglich sie so einfach wie möglich und so gut wie möglich zu beschreiben.

Die sind alle nur belegt und mitunter auch widerlegt worden (z.B. Newton durch Einstein).

Einstein hat Newton nicht widerlegt, sondern nur erweitert.

#7436262
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H. H. schrieb:

Einstein hat Newton nicht widerlegt, sondern nur erweitert.

Der Unterschied zwischen den Ergebnissen nach Newton und nach Einstein ist im normalen Rahmen zwar vernachlässigbar gering, aber vorhanden. Das macht Newton i.d.R. problemlos anwendbar, aber wenn man den Begriff "Beweis" - um den es hier geht - im mathematischen Sinn betrachtet, ist Newton dennoch widerlegt.

Die Naturgesetze müssen nicht bewiesen werden, sie sind einfach so wie sie sind.

Ich fürchte, wie reden auch hier in verschiedenen Sprachen. Denn es hängt davon ab, was man als Naturgesetz bezeichnet. Es gibt de fakto zwei Bedeutungen. Das, was man im Physikuntericht lernt. Und das, was die Natur beschreibt, uns aber immer noch nicht vollständig bekannt ist. Ersteres kann man nicht beweisen, Letzteres ist einfach so wie es ist.

Kapriziert man sich auf letztere Bedeutung, dann kennen wir die Naturgesetze nicht, sondern approximieren sie lediglich. Dann hat man mit Newton solche Approximationen, wohl auch mit Einstein, aber keine Naturgesetze.

#7436273
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(prx) A. K. schrieb:

Der Unterschied zwischen den Ergebnissen nach Newton und nach Einstein ist im normalen Rahmen zwar vernachlässigbar gering, aber vorhanden. Das macht Newton i.d.R. problemlos anwendbar, aber wenn man den Begriff "Beweis" - um den es hier geht - im mathematischen Sinn betrachtet, ist Newton dennoch widerlegt.

Nein. Newtons Gesetze sind nicht widerlegt, sondern nur zum Spezialfall eines allgemeiner gültigen Gesetzeswerkes mutiert.

Und im Übrigen: Newton war nicht "i.d.R. problemlos", das war schon vor Einstein bekannt. Es scheiterte nämlich schon damals an der Beschreibung der messbaren Bahn des Merkur. Und ich wage zu behaupten: Einstein hatte insbesondere genau dieses Problem jederzeit ganz genau im Auge...

(Firma: Hobbytheoretiker) #7436274
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H. H. schrieb:

Einstein hat Newton nicht widerlegt, sondern nur erweitert.

ACK

(prx) A. K. schrieb:

"Beweis" - um den es hier geht - im mathematischen Sinn betrachtet, ist Newton dennoch widerlegt.

Nein, Newton ist das nicht widerlegt, sondern sogar im mathematischen Sinn betrachtet sogar bewiesen und zwar für kleine Größen, bzw Differenzen, als "Lineare Näherung/Approximation".

Ihr driftet aber weg von der Ausgangsfrage von heute des folgenden Posts:

Dieter D. schrieb:

Ist das seriös oder mehr Wunschdenken als Realität?

#7436301
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Würde man bei einer Solarzelle noch von einem Perpetuum Mobile(P.M) sprechen? In etwa Dasselbe möchtest Du für die Umweltwärme. Hierbei das Wort P.M. zu verwenden, kann hier hauptsächlich einen riesen Thread losbrechen. Derzeitige Wärmekraftmaschinen haben dafür leider noch nicht den entsprechend nötigen Wirkungsgrad.

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