Bei den Bytes 2-4 ohne Akku fällt mir auf, dass die jweiligenn Bytes der
aufeinanderfolgenden Messages XORed immer dasselbe geben.
e8 xor 4c = e3 xor 47 = 3a xor 9e = e9
4c xor b0 = 47 xor bb = 9e xor 62 = fc
bzw.
93 xor a8 = 98 xor a4 = 41 xor 7a = 3b
usw.
Matthias schrieb:> ich finde es ein Unding, dass der Hersteller auch noch am> Akku sein Gold verdienen will: Sprit darf ich ja schließlich> auch an der Tanke kaufen.
Eben! - Und dabei stört es Dich offenbar auch nicht, daß der
(Sprit)hersteller daran kräftig verdient; mal davon abgesehen, daß der
Sprit wohl eher mit dem Strom und der Akku mit dem Tank bzw.
Benzinkanister vergleichbar wäre.
Matthias schrieb:> Kettensäge ohne Akku:
Wie wird die Kettensäge dabei versorgt?
Was passiert, wenn Du - hinreichend leistungsfähige Versorgung
vorausgesetzt - versuchst sie einzuschalten.
Matthias schrieb:> Ziel der Geschichte ist es, die Akkus durch selbstbauen zu> ersetzen, also z.B. nen fetten Akkurucksack mit nem Kabel.
Einfach einen originalen Akku (nur) für die Kommunikation mit den
Rucksack packen könnte einfacher zum gewünschten Ergebnis führen.
Ansonsten wären vermutlich Kommunikations-Logs mit verschiedenen Akkus
und unterschiedlichem Ladezustand etc. hilfreicher, schließlich willst
Du ja dem Gerät einen Akku vorgaukeln; dafür müßte man sehen, obs da
akkuabhängige Unterschiede gibt.
Matthias schrieb:> müsste man dazu ja stundenlang mitschneiden
Bei 9200 baud fallen pro Stunde gerade mal ca. 4MB an Daten an, also
sollte das schon mal kein Problem sein; leider hängt die erwartete
Antwort wahrscheinlich doch vom zuletzt gesendeten Datentelegramm ab
Hallo,
ich würde das nach deutschem Recht nicht als illegal bezeichnen. Hier
hat der Gesetzgeber einen klaren Rahmen geleistet, inwiefern man was
dürfte und was nicht. Das bildet eine gute Grundlage für
Auslegungssachen.
Auf der einen Seite gibt es natürlich den Klitschee-Deutschen, der kein
Geld ausgeben will.
Auf der anderen Seite gibt es die Thermomix-Sekte mit ihren
Rezept-Chips, Nestle, das Grundwasser klaut und es teuer weiterverkauft,
alle möglichen Bankentricks und Unternehmen, die in Oasen "Steuern"
"zahlen" und den Kunden maximal verarschen.
Jedem seine Meinung, ich persönlich unterstütze da den kleinen Mann.
Ich sehe hier auch keine gewerbliche Absicht und die Hürde das bei
offengelegtem Protokoll nachzumachen in einem Umfang, dass es den
Hersteller messbar schaden kann, sehe ich hier auch nicht.
Andersherum kann man auch argumentieren, ob der Hersteller hier nicht
seine Marktmacht ausnutzt. Letztenendes ist es nur ein Akku in einem
Rucksack. Selbst die Lobby-EU guckt sich Handy-Ladebuchsen an.
Fairerweise aber auch nur, weil man den Leuten induktives Laden als voll
toll verkaufen möchte.
So wie Glyphosat, dass irgendwann mal verboten wird bzw. die Lizenz wird
nicht mehr verlängert. Das macht man so damit Bayer eine leicht
veränderte Rezeptur neu patentieren lassen kann und mit dem alten
Produkt keine eigene Konkurrenz hat.
BTW:
Wäre es nicht einfach und günstiger, ein paar passende Akkunachbauten
oder kompatible Akkus in einen Rucksack zu stecken, und wenn einer leer
ist zu tauschen? 😉
keksliebhaber schrieb:> Passende Lektüre nachgereicht:
Sehr schön, das Wichtigste ist wohl das hier:
"Nach dem Wortlaut des § 3 Abs. 1 Nr. 2 lit. a GeschGehG ist das Reverse
Engineering bei öffentlich verfügbaren Produkten bzw. Gegenständen
uneingeschränkt erlaubt."
Nachdem man die Gerätschaften einfach so kaufen kann und im Gartenmarkt
auch kein NDA unterschreiben muss, gibts also eher kein Problem damit.
Zurück zum Akku...
Sind die Abfragesequenzen jedesmal nach dem Einstecken desselben Akkus
in dasselbe Gerät identisch? Was ändert sich mit einem anderen Akku bzw.
ab wann ändert es sich? Schön wäre natürlich noch, wenn man bei einem
identischem Gerät mitspannen könnte.
Bernd B. schrieb:> Vielleicht gibt ja das Patent weiterführende Informationen:
OMG. 1980 hätte ich ja gerade noch verstanden, dass sowas durchgeht,
aber 2010? Unfassbar.
Ja, ist wirklich haarsträubend. Nach einem Überfliegen der Patenschrift
scheinen die einen Pegelwandler "erfunden" zu haben :)
Das Patent hilft leider nicht weiter. Darin geht es nur um die
Übertragung, aber nicht um die Kodierung der Daten.
Gruß,
Bernd
Wie wäre es, einfach einen deutlich stärkeren Akku parallelzuschalten.
Natürlich müsste man dazu zuerst mal den original und den Pufferakku
aufs selbe Spannungsniveau bringen mit nem ordentlichen Ladegerät sollte
das aber kein so grosses Kunststück sein. Ich geh jetzt einfach mal
davon aus, dass beim aufladen in beiden balanced wird.
Also man nehme den Akku, löte entsprechend ausgelegte Kabel dran, dann
ein Steckerverbinder, der den geforderten Strom verträgt und am Extender
dasselbe, bloss andersrum.
Das Thema stellt sich ja auch häufig bei Pedelecs, weil da jeder
Hersteller seine eigenen Dongles erfindet und die auch in recht kurzer
Frist so verändert, dass nichts mehr passt. In solchen Fällen wird das
schon gelegentlich so gemacht.
Ich danke für die bisher gebrachten Beiträge.
Ja, der Extender mit nem Original ist vermutlich das einfachste, aber
erfordert etwas mehr Aufwand, da der original Akku auch (Strom
tragfähig) kontaktiert werden muss.
Der Tipp mit den XOR Verknüpfungen ist interessant, so sind byte 1 und 2
ohne Ladegerät XOR miteinander immer gleich. Ich hab mir mal ne Liste
aller/vieler möglicher Pakete erstellt, es gibt dort viele
Abhängigkeiten. Wichtiger wird dann aber der teil mit Akku...
Die Mitschnitte sind immer mit Versorgung durch Akku entstanden,
Startversuch ging nur mit Daten Leitung: Motorsäge macht ohne gar
nichts, Motor sense sieht led mässig normal aus, aber geht nicht an. Das
lag nicht am Akku, der gibt ohne Daten Strom raus, schaltet aber
scheinbar bei wenigen A Last ab, sofern er nicht "angemeldet" ist.
Das Patent ist spannend und langweilig zugleich: keine Protokoll Infos -
aber eventuell die Sorge, dass die Geräte im Betrieb auch den "echten"
Strom vom BMS erwarten und eventuell abschalten, wenn die Strommessungen
sich zu stark unterscheiden...
Problem 2: das sind die Geräte von nem Kumpel, ich hatte nur zum
Mitschneiden Zugang und jetzt sind sie wieder 150km entfernt :-)
Georg A. schrieb:> Bernd B. schrieb:>> Vielleicht gibt ja das Patent weiterführende Informationen:>> OMG. 1980 hätte ich ja gerade noch verstanden, dass sowas durchgeht,> aber 2010? Unfassbar.
Macht nichts, viele Patente decken irgendwelche Trivialitäten ab, wie
das bekannte Microchip Patent, für einen Mikrocontroller mit weniger
Anschlüssen als die interne Datenbusbreite.
Ich kenne beispielsweise ein Patent, welches das bereitstellen
verschiedener Bussysteme auf dem gleichen Steckverbinder beschreibt. Der
Patentinhaber muxed einfach die Signale mit einem FPGA.
Guten Tag in die Runde. Ich habe eine ganz triviale Frage. Ist es möglich diesen Akku zum Betrieb einer ld roadman 102 aktiv Box mit 36 Volt Eingangshohlsteckerbuchse zu betreiben. Idee ist ein Adapter von Kabelschuhen auf 5,1mm Hohlstecker zu basteln. Bis zu welcher Spannung kann man beim nutzen runtergehen bevor der AP 500s nachgeladen werden muss. Danke und Grüße Frank