Heizplatten bei Elektroherd tauschen ?

Gast #7154522
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Simpel. Beim standherd Oberteil lösen (manchmal erschwert durch Dreck in 
den Schrauben), beim Einbauherd Kochfeld raus und die M6 Mutter der 
Platte lösen. Vor dem tauschen bzw. Ersatzteil bestellen schau erstmal, 
ob sich vielleicht schraubklemmen oder Flachstecker gelockert haben.

Du wirst Putzmittel und Fetzn zum sauberwischen brauchen.
#7154905
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fragjanur schrieb:
> ja, ich habe das Probem, dass zwei der Platten wegen Rostschäden nicht
> mehr richtig heizen und die würde ich gerne tauschen.

die Bilder die ich zu "AEG Competence Herd" im Internet sehe, zeigen ein 
Glaskeramik (Ceranfeld) Herd. Wie und wo das Rost sein soll kann ich mir 
nicht vorstellen.

Ist das vielleicht ein anderer Herd den du hast? Magst du da mal ein 
Foto einstellen, oder ein Link auf DEIN Modell posten?
Beitrag #7154963 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7154998 wurde von einem Moderator gelöscht.
(Firma: Q3) #7155067
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Die alten Platten schonmal mit Rostentferner behandelt?

Ansonsten würde ich die gesamte Kochplatte rausschmeissen und durch ein 
Induktionskochfeld ersetzen.

Die haben auch Standardmaße, es sollte sich also eines finden, was da 
genau in den Ausschnitt der Arbeitsplatte passt. Die Bedienung erfolgt 
meist über Touch auf dem Kochfeld, die zugehörigen Knöpfe am Herd wären 
dann nur noch Deko.

Das spart tatsächlich eine Menge Strom, weil die Wärme direkt im Topf 
entsteht und nicht erst mühselig über die Eisenplatte dort hin kriechen 
muss. Wird ein Induktionskochfeld abgeschaltet, gibts auch keine 
Restwärme, die meist auch nur wirkunglsos verpufft (und vorher mit teuer 
Strom erzeugt wurde).

Wenn etwas überläuft, brennt auch nichts ein, weil die Glasplatte über 
einem Induktionskochfeld nur deshalb warm wird, weil sie den warmen Topf 
berührt. So ist auch die Verletzungs- und Verbrennungsgefahr (Alte, 
Kinder) deutlich geringer. Nimmt man einen Topf herunter, schaltet sich 
das Kochfeld automatisch ab. Es gibt auch welche mit Überhitzungsschutz, 
falls z.B. mal das Wasser der Kartoffeln verdampft ist weil man sie 
vergessen hat, gibts keinen Vulkanausbruch ...
Gast #7155140
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Frank E. schrieb:
> Das spart tatsächlich eine Menge Strom, weil die Wärme direkt im Topf
> entsteht und nicht erst mühselig über die Eisenplatte dort hin kriechen
> muss.

Ja, aber das Gekreische wird losgehen, weil ja etliche alte Töpfe und 
die gute Alupfanne nicht mehr funktionieren. "Dann muss man ja alles neu 
kaufen!"


Tatsächlich ist ein Induktionskochfeld die beste und sparsamste Art zu 
kochen. Was allerdings ein riesiger Rückschritt ist, ist die 
Tatschbedienung, die bei einfachen Kochfeldern maximal beschissen gelöst 
ist - da gibt es vier Tatschflächen, mit denen erst mal ausgewählt 
werden muss, welche Kochstelle zu verstellen ist und dann zwei 
Tatschflächen für mehr oder weniger Leistung. Und natürlich merkt sich 
das Ding nicht die zuletzt gewählte Kochstelle, so daß man jedesmal 
wieder erst die Kochstelle auswählen muss.

Das ist der Abgrund von beschissen.

Besser sind individuelle +/- Tatschflächen für jede einzelne Kochstelle, 
noch besser sind Slider für jede einzelne Kochstelle.

Richtig gut sind hergesteuerte Kochfelder, bei denen kann man die 
Drehknöpfe am Backofen verwenden. Nur geht das nicht mit irgendeinem 
ollen Backofen, sondern nur mit teuren Spezialgeräten ...
#7155238
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DerEgon schrieb:
> richtig gut sind herdgesteuerte Kochfelder, bei denen kann man die
> Drehknöpfe am Backofen verwenden. Nur geht das nicht mit irgendeinem
> ollen Backofen, sondern nur mit teuren Spezialgeräten ...

Doch, nach meinem Verständnis sind die "klassischen" Herdplatten (also 
das gesamte Oberteil) durch ein Glaskeramik-Feld ersetzbar. Für gängige 
Sterckerformen gibt es sogar Adapter. Die Bedienteile (Drehklöpfe) des 
Herdes sind weiterhin verwendbar. BTDT.

ALternativ gibt es ja auch autonome GK-Felder, welche eingesetzt werden 
können anstelle der "klassischen" Herdplatten. Aber da hat man dann 
tatsächlich gegebenenfalls das "Tatsch" Problem.

Bei "üblichen" GK-Feldern (herdgesteuert oder autonom) sind keine neue 
Töpfe etc. notwendig.

Bleibt zu klären, ob der Ursprungs-Poster sein "klassisches"  Herdfeld 
beibehalten möchte (vielleicht aus nostalgischen Gründen), oder ob er 
die günstigste Reparatur-Form für sein Problem sucht.
Gast #7155332
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> Kann man bei einem älteren Elektroherd mit normalen Heizplatten ...
> ... die Heizplatten tauschen ?

Bei (noch) Herden mit Platten mit Siebentakt-Schaltern
kann man sogar problemlos Normalplatten durch Schnellkochplatten
ersetzen.
Die Frage ist nur, ob man solche Platten noch bekommt.

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