SolarEdge Leistungsoptimierer und KW Störungen

#7164458
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Ich habe gerade auch so ein Problem. Habe einen Teil meiner Anlage auf 
Offgrid Akku umgestellt, seitdem keine Kurzwelle mehr, von 100kHz-10Mhz 
eine riesen Wolke im und ums Haus herum. Der Netz Sinus, der generiert 
wird, ist astrein im Vergleich zur Netzspannung. Nach langem Suchen bin 
ich darauf gekommen das es die Leitungen zu den PV Modulen sind, dort 
liegen im Betrieb und auch nachts(!!!) irgendwelche Pulse im 50Hz 50V µs 
Takt an die massiv stören. aufgesteckte Klappferrite summen richtig 
laut, machen es besser aber nicht viel. Abhilfe derzeit: Die Module 
nachts abtrennen. Bin momentan ratlos und werde mal mit dem Vertriebler 
Rücksprache halten. Aber das wird bestimmt eine harte Nuss! Es geht um 
einen Growatt SPF 5000. All diejenigen die jetzt schreien: Chinakracher! 
Nee das ist schon lange nicht mehr, ich habe noch 4 andere WR die das 
nicht tun und seit Jahren äußerst zuverlässig laufen. Allerdings sind 
das auch herkömmliche Umrichter die Netzsynchron laufen.
Gast #7166654
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Ringkerne helfen nicht bei Gegentaktstörungen, da müssten ordentliche 
mehrstufige Pi-Filter hin.

Es gibt gute kommerzielle Produkte für sowas, aber das kostet.
Selber machen weiss ich nicht ob das zulässig ist?
Gast #7166837
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Christian M. schrieb:
> Offgrid Akku
> einen Growatt SPF 5000.

Ist von dem Panelaufbau zum Laderegler/Wechselrichter hin eine große 
Erdschleife? Oder gar nichts geerdet? Sind Überspannungsableiter an der 
Hauseinführung eingebaut? Das klingt, als würde sich da in jeder 
Halbwelle eine Spannung kapazitiv aufbauen, die dann im 
Ladereglereingang bei erreichen der Einschaltschwelle kurzgeschlossen 
wird.
Gast #7337630
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Hallo,

ich bin selbst FA und wir haben auf unserem Flachdach eine neue PV-Anlage: 38 Module LONGi 60HIH-375M (=14,25kWp) 38 Leistungsoptimierer SolarEdge Typ S440 Wechselrichter SolarEdge 1x SE7K sowie 1x SE5000H Tesla Powerwall 2 mit 13,5kWh Tesla Backup Gateway 2 (Steuerung und Notstromversorgung)

Meine Drahtantenne (80/40) ist auf gleicher Höhe der Module und parallel dazu in einer Entfernung von ca. 10m.

Vor Inbetriebnahme mit Spectrumanalyzer, SDR und den Funkgeräten Rauschen usw. aufgenommen. Bei Inbetriebnahme alles angehabt. Dann Schalter umgelegt und .... nichts! Keine merklichen Änderungen. Auf 40 tags und auf 80 abends gehts das S-Meter hier wie vorher teils auf unter S3 (tag- und bedinungsabhängig). Ich kann hier problemlos und ohne Störungen funken.

Auch an einer CP6 (bei mir reine RX-Antenne) auf der Garage mit ca. 4m Abstand ist nichts. Lediglich der Wasserfall auf einem FT-991A welcher auf 2m läuft, wurde etwas heller (X30 ist direkt auf dem Dach zwischen den Modulen).

Mit dem Solarteur wurde die EMV-Problematik vorher besprochen. Dieser kannte die Problematik und meinte, ich müsse mir keine Sorgen machen. Es wurde streng nach EMV-Vorgaben von SolarEdge aufgebaut.

Ich kann nur vermuten, das manche Solarteure schludern und an jedem Meter Kabel sparen.

73 Michael

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