Ich habe mit Homeoffice Probleme

Gast #7170507
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Ich bin in der Firma so ziemlich der einzige, der jeden Tag ins Büro 
kommt. Das tue ich gerne, weil ich zuhause keinen so komfortable 
eingerichteten Platz zum arbeiten habe. Habe auch nur 15 Minuten 
Wegstrecke mit dem Fahrrad.

Es gibt zwei Kolleginnen, die einzelne Tage ins Büro kommen, aber mit 
denen habe ich nichts zu tun. Alle anderen habe ich seit nun mehr als 2 
Jahren nicht mehr gesehen. Wenn ich meinen Drehstuhl verlasse, dann für 
die Kaffeemaschine oder den Gang zur Toilette.

Damit fangen für mich die Probleme an. Ich habe das Gefühl, meine 
Kreativität und Denkfähigkeit zu verlieren. Es fällt mir allmählich 
schwerer, den Gedankengängen der anderen Team-Mitglieder (und 
Projektleiter) zu folgen. Es kommt mir auch zunehmend vor, dass jeder 
nur noch für sich arbeitet, ohne Rücksicht auf das, was die anderen tun. 
Zunehmend programmieren wir Sachen, die nicht auf Anhieb zusammen 
passen. Neulich wurde ein Schuldiger gesucht, weil etwas nicht 
Rechtzeitig fertig wurde - Fingerpointing hatten wir noch nie.

Früher haben wir unseren Programmierstil allmählich aneinander 
angeglichen, weil wir voneinander abgeguckt haben und darüber diskutiert 
haben. Manchmal sogar richtig emotional, als ginge es um unsere Babies. 
Über Programmierstil und Pattern wird nun kaum mehr geredet, als ob das 
unnötige Zeitverschwendung sei.

Technisch haben wir alles was wir brauchen: Gute Laptops, Email, Chat, 
Videokonferenz, Gitlab, Jira, ... aber irgendwas fehlt.

Ich habe das Gefühl, dass wir uns beruflich auseinander leben - wie ein 
altes Ehepaar. Die Phasen wo ich keine Lust habe etwas mutig anzupacken 
(gib her, ich kann das) werden immer länger. Ich glaube, ich vermisse 
den persönlichen Kontakt.

Wie geht es euch nach so lange Zeit mit Corona/Homeoffice?
Gast #7170517
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Wie geht es euch nach so lange Zeit mit Corona/Homeoffice?

Sehr gut. Habe viele Online-Meetings und alle paar Wochen mal ein 
Workshop in Präsenz, das reicht mir. Ich kann auch jederzeit meine 
Kollegen anrufen.
Du kannst deine Probleme mal beim Chef anpsrechen, bei uns führte es 
dazu das wir öfter Online Meetings im Team abhalten.
Gast #7170518
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Hw schrieb:
> Du kannst deine Probleme mal beim Chef anpsrechen

Mache ich gelegentlich. Wir können sowas offen ansprechen, nur wird er 
wohl kaum die Leute zurück ins Office zwingen. Würde ich auch nicht tun. 
Ich sehe da keine kurzfristige Lösung und bin mir durchaus klar, dass es 
zum Teil auch an mir selbst liegt.

> öfter Online Meetings im Team abhalten

Online Meetings und Telefonate mache ich gar nicht gerne. Wir ein 
wöchentliches Team Meeting und dann noch jeweils eins pro Projekt (mit 
etwas anderer Zusammensetzung). Die empfinde ich schon als lästig. 
Meetings vor Ort waren mir angenehmer.
Gast #7170521
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ich habe mit Homeoffice Probleme

Kein Wunder, denn du gibst den lieben langen Tag hier jede
Menge Kommentare und Beiträge ab weil du überall zwanghaft
mitlabern musst oder dein Helfersyndrom befriedigt werden
muss. Da braucht man sich nicht wundern dass du in deiner
wirklichen Arbeit nichts mehr Vernünftiges zustande bringst.
Gast #7170528
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Ihr braucht einen VTC-Raum namens Kaffeerunde, wo Ihr miteinander 
spricht und auch mal in einen Unterraum gehen könnt. Die Firma, bzw. 
Euer Chef muss einmal im Monat einen Arbeitstag durchführen an dem es 
auch ein geselliges Zusammensein gibt. Anlässe lassen sich genug dafür 
finden.
(Firma: Autotronic) #7170535
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ich bin in der Firma so ziemlich der einzige, der jeden Tag ins Büro
> kommt. Das tue ich gerne

Das würde ich niemals gerne tun, aber:

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Habe auch nur 15 Minuten Wegstrecke mit dem Fahrrad.

Das ändert natürlich alles. Dadurch bekommst du eine gewisse 
Grundfitness. Wenn das Fahrradfahren fehlt, oder eingeschränkt wird, so 
wie bei mir, dann würdest du genauso fett werden wie ich. Wenn ich mich 
aufs Rad setze, dann scheuert meine Plautze beim Trampeln über die 
Mittelstange. Das hat einen hohen T-Shirtverschleiss, weil sich die 
T-Shirts im Bauchbereich durchscheuern. 🚴‍♂️
Gast #7170538
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In unserer Firma gibt es auch ein paar Fälle, die die Bespassung vor Ort 
brauchen. Interessanterweise sind das die, die in einer Viertelstunde am 
Arbeitsplatz sind. Und so wie Du sind einige davon Zoom-resistent.

Wir haben das so gelöst, dass es jetzt 2 Präsenztage gibt, die nach 
Möglichkeit so zu wählen sind, dass Teams/Gruppen gleichzeitig da sind. 
Ich kann das bis zu einem gewissen Punkt nachvollziehen, sehe aber auch, 
dass diese Präsenztage weniger produktiv sind, und aufgrund der langen 
Wege bei manchen auch anstrengender (und wg. Sprit auch teurer) sind.

Ein Teil meiner Projekte findet mit Mitarbeitern an einem anderen 
Standort statt, eines sogar international. Da haben alle die Vorteile 
von Videokonferenzen und Chats kennen und schätzen gelernt. Mich ärgert 
es, dass ich wg. Sozialwesen wie Dir öfter ins Büro muss. Ich gebe aber 
zu, dass ich selbst ein Soziopath bin und alleine sehr effizient und 
konzentriert arbeiten kann.
Beitrag #7170546 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7170550
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Hallo Stefan,
das Problem kenne ich von Kollegen.
Wir haben dann eingeführt, daß einmal die Woche jeder mit jedem 
telefoniert, und es gibt eine wöchentliche halbe Stunde mit allen zum 
virtuellen Kaffeeklatsch.
Du sagst, Du telefonierst nicht gern.
Ich bin sicher Du gewöhnst Dich dran, und ich halte es für dringend 
notwendig, damit es Dir wieder besser geht.
Telefon (Zoom/Teams) ist kein vollständiger Ersatz für f2f, aber es 
hilft.
(Firma: Autotronic) #7170562
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Homie schrieb:
> Wir haben das so gelöst, dass es jetzt 2 Präsenztage gibt

Wir haben nur einen Präsenztag und der ist Donnerstag. Von der Fahrerei 
her genügt mir ein Tag in der Woche und der ist sehr effektiv. Es gibt 
an diesem einen Tag in der Woche viel zu erzählen und zu organisieren. 
Das erdet auch.

Ich glaube, dass dieser eine Erdungstag wichtig ist um neuen Mut zu 
schöpfen, damit man für eine weitere Woche psychisch gut gewappnet ist 
und durchhält.
Gast #7170582
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Was ich am meisten vermisst habe, waren die Flurgespräche oder auch die 
Raucherpausen vor dem Gebäude. Waren oft sehr ergiebig - Gedanken von 
Kollegen aufschnappen, weiterentwickeln, grösseren Horizont bekommen...
Wir haben das zum Teil durch intensivere Dokumentation in Jira / 
Confluence kompensieren können. Dazu kamen halt Video- / 
Teamskonferenzen. Gewöhnungsbedürftig - ja schon - aber man gewöhnt 
sich.
Lebensumstände ändern sich - auch im Berufsleben - Homeoffifce gibt aber 
auch neue Flexibilität.
Du bist ja recht aktiv in diesem Forum - wie unterscheidet sich das von 
deiner Kommunikation mit deinen Arbeitskollegen?
(Firma: Autotronic) #7170585
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●DesIntegrator ●. schrieb:
> nimm ein Damenrad.
> so kannst Du auch bei beladenem Rad viel besser auf-/absteigen

Zum Brötchen holen, nehme ich tatsächlich das Damenrad meiner Frau, 
weils echt einfacher in der Handhabung ist. Teilweise gehe ich sogar zu 
Fuß.

Dieter schrieb im Beitrag #7170546:
> dann hilft nur "friß weniger" und alles andere ergibt sich von selbst

Das ist leichter gesagt als getan. In der Kantine gibt's Mittags nur 
noch zwei Gerichte zur Auswahl. Heute gibt's zum Beispiel leckere 
gebackene Calamari. Allein dafür lohnt es sich schon an Präsenztagen 
anwesend zu sein. 😋
Angehängte Dateien:
Gast #7170599
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> von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)
> 25.08.2022 09:49

> Zum Brötchen holen, nehme ich tatsächlich das Damenrad meiner Frau,
> weils echt einfacher in der Handhabung ist.

Wirklich ?

Ich fahre mit Porsche !
Gast #7170605
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F. B. schrieb:
> Ihr geht mir auf die Nerven mit euren Online-Meetings.

Ich kann diese auch nicht ausstehen. Weil alle zu Hause rumhocken wollen 
und ansonsten die soziale Interaktion quasi auf 0 gesunken wäre, treffen 
die sich jeden Tag zum Meeting - nur zum Quatschen. Und manchbe wohnen 
direkt um die Ecke.

Entweder realen Flurfunk oder keinen.
#7170627
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Homie schrieb:
> Mich ärgert es, dass ich wg. Sozialwesen wie Dir öfter ins Büro muss.

Sozialwesen? Haben diese Menschen außerhalb der Arbeit keine privaten 
Kontakte, dass sie ihre Arbeitskollegen dazu zwingen müssen, sie zu 
bespaßen? Gut, habe ich auch nicht, aber ich brauche das auch nicht. Als 
ich damals beim Bewerbungsgespräch in einem IGM-Konzern gesagt habe, 
dass ich nicht zur Arbeit gehe, um dort Freunde zu finden, hat mich die 
HR-Tussi ganz schräg angeschaut. Gab dann erwartungsgemäß eine Absage. 
Der Personalvermittler meinte danach, so etwas und andere Dinge dürfe 
man im Vorstellungsgespräch nicht sagen. Kranke Welt.


> Ich gebe aber zu, dass ich selbst ein Soziopath bin und alleine sehr
> effizient und konzentriert arbeiten kann.

Als Autist und Sozialphobiker ist man da im Vorteil. Außerdem:

Studie enthüllt: Intelligente Menschen sind lieber allein

https://www.instyle.de/lifestyle/studie-enthuellt-intelligente-menschen-sind-lieber-allein
#7170636
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Ole schrieb:
> Ich kann diese auch nicht ausstehen. Weil alle zu Hause rumhocken wollen
> und ansonsten die soziale Interaktion quasi auf 0 gesunken wäre, treffen
> die sich jeden Tag zum Meeting - nur zum Quatschen. Und manchbe wohnen
> direkt um die Ecke.

Bei uns wurde auch ein wöchentliches Online-Meeting eingeführt, an dem 
alle Mitarbeiter der Abteilung teilnehmen sollen. Es ist zwar erwünscht, 
die Kamera einzuschalten, aber keine Pflicht. So kann man wenigstens 
unbemerkt im Internet surfen und das dann noch guten Gewissens als 
Arbeitszeit abrechnen. Ich werde ja schließlich von der Firma gezwungen, 
daran teilzunehmen.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7170640
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F. B. schrieb:
> Es ist zwar erwünscht,
> die Kamera einzuschalten, aber keine Pflicht. So kann man wenigstens
> unbemerkt im Internet surfen und das dann noch guten Gewissens als
> Arbeitszeit abrechnen.

und dann ist doch grad mal eben der Bildschirm "geteilt"

:D
Angehängte Dateien:
(Firma: Autotronic) #7170650
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●DesIntegrator ●. schrieb:
> und dann ist doch grad mal eben der Bildschirm "geteilt"

Der Kommunikationsbildschirm ist teilweise sogar in 16 Stücke geteilt, 
da fällt das nicht so auf, wenn ein Feld fehlt oder dunkel bleibt. Zum 
Spielen oder Surfen hat man dann noch den zweiten und dritten 
Bildschirm. Da sollte man natürlich bei Ballerspielen den Ton abstellen. 
Und das Smartphone will zwischendurch schließlich auch noch bedient 
werden :-)
Angehängte Dateien:
Gast #7170655
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> von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)
> 25.08.2022 10:02

> Das wäre selbst mir zu dekadent, wenn ich einen Porsche hätte.

Hast du aber nicht !

> von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
> 25.08.2022 10:12

> ich dachte immer ein Meterbrot wäre der Maßstab

Baguette !
Gast #7170656
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pp schrieb:
> Du bist ja recht aktiv in diesem Forum - wie unterscheidet sich das von
> deiner Kommunikation mit deinen Arbeitskollegen?

Wir diskutieren kaum noch, trotz der technischen Möglichkeiten dazu. 
Stattdessen nehmen wir alle viel mehr als früher unkommentiert hin.
Gast #7170659
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Michael M. schrieb:
> Zum Brötchen holen, nehme ich tatsächlich das Damenrad meiner Frau,
> weils echt einfacher in der Handhabung ist.

Ich habe mir ein Damenfahrrad gekauft, weil es gerade 100€ billiger war. 
Und ja, es ist praktischer. Werde ich beim nächsten mal wohl wieder tun.

Das hat aber mit Homeoffice nichts tun.
Gast #7170669
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●DesIntegrator ●. schrieb:
> und dann ist doch grad mal eben der Bildschirm "geteilt"

Also hier ist doch einiges falsch. In der Szene sagt man eher "Harness". 
Das Tragen eines solchen hat erstmal nichts mit Sado-Maso (SM) zu tun, 
denn das tut schließlich nicht weh. Die Teile werden hauptsächlich aus 
dekorativen Gründen getragen. Dabei geht es auch oft um den Fetisch für 
das jeweilige Material (meist Leder) oder einen anderen, durch bestimmte 
Gestaltung ausgedrückten Fetisch. Manche aufwendigere Modelle können die 
Bewegung einschränken, dann ist es also eine Bondage-Geschichte. Aber es 
als SM-Geschirr zu bezeichnen zeugt doch von Unwissenheit. Wenn mal also 
keine Ahnung hat, ...
Gast #7170826
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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Dr. Sommer schrieb:
>
>> Also hier ist doch einiges falsch. In der Szene sagt man eher "Harness
>
> nö, Geschirr (nicht das zum Essen)
> ist bloss Deutsch und das ist schon ganz richtig so.

Schon, wird aber selten benutzt. Genau wie eher "Computer" als "Rechner" 
gesagt wird. Und wäre nicht eher Zaumzeug die deutsche Entsprechung?
Gast #7170851
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●DesIntegrator ●. schrieb:
> aber mal so eben daher kommen
> und einen mit "falsch" zurecht weisen?
>
> So bleibe ich auch nach wie vor beim FI statt RCD.

Wirklich falsch ist eher der andere Aspekt. Es ist schon noch unüblicher 
als "FI" oder "Rechner". Wenn es authentisch rüberkommen soll, kann man 
schon mal die gängigen Begriffe nutzen. Sonst wirkt es immer etwas 
peinlich - "Ja klaar kenne ich mich mit solchen Dingen aus" - oder eben 
auch nicht.
Gast #7170852
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ich habe mir ein Damenfahrrad gekauft, weil es gerade 100€ billiger war.
> Und ja, es ist praktischer. Werde ich beim nächsten mal wohl wieder tun.

Ist zwar o.T.; Ich fahre seit Mitte 20 (teure) Damenfahrräder. Nur wenn 
es auf 100g Gewicht vs. Stabilität ankommt, macht ein Diamantrahmen 
Sinn.

Vermutlich mangelt es mir an Testosteron um überall meine Männlichkeit 
herausstellen zu müssen.
Gast #7170859
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Ich habe bei und ein "open house" jeden 2. Mittwoch ab 18 Uhr 
vorgeschlagen, das wurde mit Begeisterung angenommen.

Wir sind immer zwischen 6 und 9 Leuten von 17. Auch der Abteilungsleiter 
und sogar der Firmenchef waren schon da.
Nur 2 waren wegen des langen Weges zu mir (>60km) noch nie da.

Es sei noch angemerkt, dass jeder etwas im Gegenwert von 5.-€ bis 10.-€ 
mitbringen muss, sonst 7,50.-€ in die Kasse zahlen.

Den Grill mit Kohle stelle ich selbst.
Gast #7170866
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Hi,

Michael M. schrieb:
> Der Kommunikationsbildschirm ist teilweise sogar in 16 Stücke geteilt,
> da fällt das nicht so auf, wenn ein Feld fehlt oder dunkel bleibt. Zum
> Spielen oder Surfen hat man dann noch den zweiten und dritten
> Bildschirm. Da sollte man natürlich bei Ballerspielen den Ton abstellen.
> Und das Smartphone will zwischendurch schließlich auch noch bedient
> werden :-)

Also jetzt wissen wir warum Strom, Gas und Bus immer teurer werden...
So viele vielbeschäftigte Mitarbeiter...
Und das wo die Büros einen so netten Hafenblick haben ;-)

Gruß
Carsten
Gast #7171020
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Habt ihr Sorgen und Problemchen, ist ja wie in der Strickgruppe wo die 
Weiber um die Wette jammern.

Vielleicht kommt das davon wenn man immer mit dem "Damenfahrrad" fährt 
und den Vegatarierfrass in Kantine frisst.

Irgenwann biste dann impotent, wenn du dauernd mit der 
Gebärmutterschaukel zur Arbeit radelst.
Gast #7171087
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Ole schrieb:
> (prx) A. K. schrieb:
>> Und dann noch nicht einmal täglich eine vegetarische Variante, von vegan
>> ganz zu schweigen!
>
> Wer vegan/vegetarisch essen will muss halt was Eigenes mitbringen. Man
> muss nicht immer jede schreiende Minderheit bedienen.

Jammern und fordern ist eben einfacher als selbst Karottensalat zu 
machen.

F. B. schrieb:
> Studie enthüllt: Intelligente Menschen sind lieber allein
>
> 
https://www.instyle.de/lifestyle/studie-enthuellt-intelligente-menschen-sind-lieber-allein

Und Dummköpfe werden gemieden. Auch schon mal aufgefallen?
Gast #7171299
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Wer seit zwei Jahren im Homeoffice ist, kann doch durch eine billigere 
Arbeitskraft aus dem Ausland ersetzt werden.

Ob dieser Mitarbeiter 20km oder 2000km weiter weg ist, scheint wohl für 
diese Stellenausschreibung unwichtig zu sein.

Also ich hätte alle solche Mitarbeiter ersetzt.  Im heise-Forum gibt es 
auch viele Homeoffice-Kellerkinder, die dazu noch begeistert erklären 
wie sie ganz nebenbei das Klima retten (der Weg zur Arbeit fällt weg). 
Einfach kündigen. Dann retten sie noch mehr das Klima (weniger Geld - 
weniger Essen z.B).

Alle zwanzig mal geimpft und sitzen im Sommer Zuhause. Wirkt die Impfung 
nicht oder doch kein Bock auf die Arbeit? Eben.
Gast #7171309
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Windows-Experte aus Indien schrieb:
> Wer seit zwei Jahren im Homeoffice ist, kann doch durch eine billigere
> Arbeitskraft aus dem Ausland ersetzt werden.

Das Problem bei den "billigen" Kräften aus dem Ausland: Es hat seinen 
Grund dass die so billig sind. Gute Chinesen oder auch Inder sind quasi 
mindestens genauso teuer wie ein hiesiger Entwickler.

Zudem gibt es auch ganz unterschiedliche Philosophien.

Wenn du nicht ganz präzise deine Anforderungen definierst (wer das wohl 
macht, auch ein Inder?) bekommst du nur Müll als Ergebnis.
Gast #7171312
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Onkel Ted schrieb:
> Das Problem bei den "billigen" Kräften aus dem Ausland: Es hat seinen
> Grund dass die so billig sind. Gute Chinesen oder auch Inder sind quasi
> mindestens genauso teuer wie ein hiesiger Entwickler.

Oder anderes herum ausgedrückt: Wenn du durch eine billige kraft aus dem 
Ausland ersetzt werden kannst, dann hattest du wohl auch eine billige 
Aufgabe.
Gast #7171313
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Shorty schrieb:
> Wenn das so einfach ginge, wärst du nicht der erste, der drauf kommt. ;D


Ok, wenn es nicht so einfach geht, dann fangen wir doch mal mit den 
Leuten an, die wegen Corona nicht im Büro sitzen wollen, aber ihren 
Urlaub nicht Zuhause verbringen.

Urlaub im Ausland verbracht? Raus! Ist doch fair oder?

Sogar Elon Musk hat von dieser Entwicklung die Schnauze voll. Weil es so 
nicht funktioniert.
Gast #7171318
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Windows-Experte aus Indien schrieb:
> Sogar Elon Musk hat von dieser Entwicklung die Schnauze voll. Weil es so
> nicht funktioniert.

Elon möchte Stellen abbauen, aber wenn er die Leute aus dem Homeoffice 
ekelt, dann laufen ihm halt die guten weg.

Hat hier nicht einer von den US-Headhuntern berichtet, die grade ein 
leichtes Spiel haben? Wenn die wissen, dass eine Firma das Homeoffice 
sperrt, dann ist das Abwerben dort wie Tontaubenschießen! XD
(Firma: Weichwarengesellschaft mbH) #7171321
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Windows-Experte aus Indien schrieb:
> Ok, wenn es nicht so einfach geht, dann fangen wir doch mal mit den
> Leuten an, die wegen Corona nicht im Büro sitzen wollen, aber ihren
> Urlaub nicht Zuhause verbringen.

Ich kenne niemanden, der noch so viel Angst vor Corona hat, dass er nur 
deshalb nicht mehr ins Büro möchte. Der Großteil findet Homeoffice 
einfach besser aufgrund der gesparten Zeit und ja, natürlich kann man 
Leerlaufzeiten zuhause besser nutzen als im Büro, wo man dann halt in 
der Kaffeeküche oder bei irgendwem anderes am Platz rumlungern würde.

Windows-Experte aus Indien schrieb:
> Sogar Elon Musk hat von dieser Entwicklung die Schnauze voll. Weil es so
> nicht funktioniert.

Doch, es funktioniert. Nur eben nicht, wenn man größenwahnsinnig ist und 
seine Mitarbeiter ausbeuten und überwachen will.
Gast #7171322
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Onkel Ted schrieb:
> Das Problem bei den "billigen" Kräften aus dem Ausland: Es hat seinen
> Grund dass die so billig sind.

Komisch, die deutschen Schüler und Studenten kacken bei allen 
internationalen Wettbewerben (Programmierwettbewerbe, Mathe- / 
Physiktest, etc.) ab.

Aber die Mitarbeiter sind plötzlich unersetzbar und super schlau.

https://en.wikipedia.org/wiki/Google_Code_Jam

Wo ist dort Deutschland zu sehen?
(Firma: Weichwarengesellschaft mbH) #7171325
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Windows-Experte aus Indien schrieb:
> Komisch, die deutschen Schüler und Studenten kacken bei allen
> internationalen Wettbewerben (Programmierwettbewerbe, Mathe- /
> Physiktest, etc.) ab.

Dann versuch mal, den Gewinner eines solchen Wettbewerbs für 2k brutto 
als Codemonkey anzuheuern. Selbst der nerdigste Asiate weiß, wie viel er 
bei Google bekommen kann. Der muss sicher nicht zu DAX. dort wird er 
aber fairerweise auch nicht gebraucht - so kompliziert ist das Brot- und 
Buttergeschäft der deutschen Industrie nicht.
Gast #7171333
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Weich W. schrieb:
> Doch, es funktioniert. Nur eben nicht, wenn man größenwahnsinnig ist und
> seine Mitarbeiter ausbeuten und überwachen will.

Was ist besser?

Kurzhanteln kaufen und Sport allein Zuhause machen oder ins Fintesstudio 
gehen und dort Sport machen?

Wer wird als erster mit dem Training aufhören? Derjenige, der keine Zeit 
für den Weg verschwendet und die Hanteln Zuhause hat.

Aber er könnte doch diese freie Zeit dazu nutzen mehr Sport zu machen. 
Tja, genau das wird er eben nicht tun. In 99,9% der Fälle wird das NICHT 
funktionieren!

Mit der Arbeit ist es nicht anders.
Gast #7171396
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Windows-Experte aus Indien schrieb:
> Weich W. schrieb:
>> Doch, es funktioniert. Nur eben nicht, wenn man größenwahnsinnig ist und
>> seine Mitarbeiter ausbeuten und überwachen will.
>
> Was ist besser?
>
> Kurzhanteln kaufen und Sport allein Zuhause machen oder ins Fintesstudio
> gehen und dort Sport machen?

Hanteln kaufen und während Online-Meetings trainieren.

Windows-Experte aus Indien schrieb:
> Aber er könnte doch diese freie Zeit dazu nutzen mehr Sport zu machen.
> Tja, genau das wird er eben nicht tun. In 99,9% der Fälle wird das NICHT
> funktionieren!

Nicht von dir auf andere ....! Genau das konnte ich bei mir feststellen: 
Morgens vor Arbeitsbeginn eine Runde Sport geht nirgend so einfach wie 
im Homeoffice!
Gast #7171450
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Stefan ⛄ F. schrieb:

> Homie schrieb:
>> Ich gebe aber zu, dass ich selbst ein Soziopath bin und
>> alleine sehr effizient und konzentriert arbeiten kann.
>
> Ich hatte mich vor Corona selbst auch so eingeschätzt,
> sehe nun aber, dass es doch anders gekommen ist.

Nur interessehalber: Kennst Du die Bücher von Tom DeMarco?

Beispielsweise "Warum ist Software so teuer?", "Der Termin"
oder "Wien wartet auf Dich"?
(Firma: Weichwarengesellschaft mbH) #7171451
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Windows-Experte aus Indien schrieb:
> Wer wird als erster mit dem Training aufhören? Derjenige, der keine Zeit
> für den Weg verschwendet und die Hanteln Zuhause hat.

Fitnessstudios verdienen doch das meiste Geld mit Leuten, die sich am 2. 
Januar anmelden und dann nie wieder hingehen.
Ich selbst habe mir in der Coronazeit auch ein kleines Sportzimmer 
eingerichtet und mache seitdem mehr Sport als je zuvor. Einfach da ich 
mir neben der Arbeitszeit im HomeOffice auch noch 2x den Weg hin und 
zurück ins Fitnessstudio, duschen, umziehen/alles absperren, Warten auf 
besetzte Geräte usw. spare.
Beitrag #7171462 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7171489
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Es kommt mir auch zunehmend vor, dass jeder
> nur noch für sich arbeitet, ohne Rücksicht auf das, was die anderen tun.

Liegt das wirklich an Corona und Homeoffice?

Nach einem Verkauf / Führungswechsel der Firma mit voller Präsenz habe 
ich ähnlich gefühlt: Jeder macht sein Ding und will nach oben 
keinesfalls auffallen. Dabei geht natürlich der Blick auf das Endprodukt 
und den Kunden den Bach runter, was mir massiv den Spaß verleidet hat. 
Ich bin kein JaSager, unbequem auffallend ist mein Markenzeichen!

Michael M. schrieb:
> In der Kantine gibt's Mittags nur
> noch zwei Gerichte zur Auswahl. Heute gibt's zum Beispiel leckere
> gebackene Calamari. Allein dafür lohnt es sich schon an Präsenztagen
> anwesend zu sein.

Tintenfisch ist einigermaßen kalorienarm, die Beilage macht fett.

Auch bei uns gibt es nur zwei Gerichte, die nicht immer nach meiner Nase 
sind, aber ich mag nicht drauf verzichten. Da die Firma nebenan 
Schwermaschinenbau betreibt, sind die Portionen groß - stört nicht, die 
Menge über den gesamten Tag bestimmt die Musik.

Nächsten Mittwoch Schweinebraten mit Rotkohl muß rein, am Dienstag 
Salatteller mit Hähnchenstreifen ist eher was für die dürren Büromädels.

Ole schrieb:
> Wer vegan/vegetarisch essen will muss halt was Eigenes mitbringen. Man
> muss nicht immer jede schreiende Minderheit bedienen.

Richtg so!

Michael M. schrieb:
>> wenn ich einen Porsche hätte...
> ...dann würde ich mit meinem Gewicht da sowieso nicht reinpassen!

Für Fettsäcke mit (deshalb) kaputten Kniegelenken gibt es den Cayenne.

Willhelm T. schrieb im Beitrag #7171462:
> dann besorg dir eine hübsche Thai oder was aus der karibik
> MTBF etwa 2 jahre.

Komisch, ich kenne zwei Leute, die seit zweistelligen Jahren mit sowas 
verheiratet sind und sogar Kinder haben.
Gast #7171493
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Shorty schrieb:
> Nicht von dir auf andere ....! Genau das konnte ich bei mir feststellen:
> Morgens vor Arbeitsbeginn eine Runde Sport geht nirgend so einfach wie
> im Homeoffice!

Das ist ein Märchen. Und ich meinte auch nicht die 10 Kniebeugen. 
Wetten, dass du während der letzten zwei Jahren "fetter" geworden bist?

Anderes Beispiel: Schüler.

Die meisten Schüler haben während der "home schooling"-Zeit weniger 
gelernt.

ja, es gibt auch Ausnahmen. Aber wenn 1% davon profitiert und 99% 
weniger lernen, dann ist es eine Katastrophe.

Es gibt keinen Grund mehr für diese Arbeits- und Lehrmethoden. Auch Gas 
und Strom können kein Grund dafür sein, dass der Arbeitgeber solche 
"Arbeitsweise" zu akzeptieren hat.
#7171530
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Hi,

Dieter schrieb:
> Einfach mal behauptet und wieder etwas herausgefunden. So einfach geht
> das. Aber die hast schon mal was mit Wassernähe geäußert.
> ;o))

Nee, ganz so ins Blaue war es nicht.
Kenne die Büros von Innen (und natürlich aussen).
OK, gibt in von dem Gebäude auch andere "Aussichten", aber wollte das 
jetzt öffentlich nicht zu sehr eingrenzen ;-) Das was man in den anderen 
Richtungen sieht ist dann eher Standortspezifisch.

Weiß aber auch das es so eine Reihe anderer Firmen in dem Tätigkeitsfeld 
ebenfalls mit Blick auf diverse Häfen gibt. Daher war der Begriff 
"hafen" im Sinne der eindeutigen Identifizierung noch relativ "harmlos".

Michael M. schrieb:
> Carsten Sch. schrieb:
>> Und das wo die Büros einen so netten Hafenblick haben
>
> Jetzt bin ich aber perplex! Woher weißt du, bzw. willst du wissen, dass
> wenn ich aus dem Bürofenster schaue, den Hafen sehen kann?
Schreibe dir eine PN!
Ich habe ja bewusst auf zu viele Details oder gar Namen verzichtet ;-)
Wollte ja nur etwas ärgern, aber niemanden öffentlich Bloßstellen!

Gruß
Carsten
(Firma: Weichwarengesellschaft mbH) #7171566
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Windows-Experte aus Indien schrieb:
> Anderes Beispiel: Schüler.
>
> Die meisten Schüler haben während der "home schooling"-Zeit weniger
> gelernt.

Ja, bei unserem kaputten, im europäischen Vergleich unterirdischen 
Schulsystem, das null auf die Begabungen und Wünsche der Schüler oder 
den Bedarf am Arbeitsmarkt eingeht, glaube ich das gerne. Die 
Abiturnoten waren insgesamt trotzdem besser als vor Corona.

Windows-Experte aus Indien schrieb:
> Das ist ein Märchen. Und ich meinte auch nicht die 10 Kniebeugen.
> Wetten, dass du während der letzten zwei Jahren "fetter" geworden bist?

Da fällt mir noch ein weiterer Vorteil ein: Durch das Kochen in der 
Mittagspause kommt gesundes Essen auf den Tisch und kein Kantinenfraß.
Gast #7171600
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Hallo

Gruß aus einer der Werkstätten und Instandhaltungen in der wir als 
Schichtarbeiter dafür sorgen das eine Rheinische Großstadt Mobil 
bleibt...
Und ja richtig:
Es ist 01:15 Morgens und ich habe im Augenblick Zeit hier im Forum zu 
schreiben, was in 5 Minuten ist weis ich aber nicht und zwar jeden 
Arbeits"tag" immer und ohne Ausnahme -> eine "Feuerwehr" gibt es 
tatsächlich nicht nur bei der Feuerwehr (So mancher Bürohengst wird den 
Satz wohl nicht verstehen)

Ach ja:
Auch am 25.Dezember werde ich aller Wahrscheinlichkeit nach um diese 
Zeit am selben Ort wie jetzt sein.

Wie so viele andere in wirklich Systemrelvanten Bereichen sind für mich 
Begriffe wie "Homeoffice" "Gleitzeit" "Work Live Balance" nur Worte aus 
einer anderen Welt...
Für sehr viele die jetzt wie ich am Arbeitsplatz sind war (ist) die 
Pandemie selbst zu ihren Hochzeiten von der Arbeit ohne positive (nette 
Wortspiel...) Auswirkungen - nein hier sogar trotz deutlich weniger 
Nutzung der Dienste die mein AG der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt 
war die arbeitslast eher höher als zu normalen Zeiten (Mein AG der 
absolut nicht im den Gesundheitswesen zu tun hat war und ist sehr 
kreativ das die entsprechende Abteilung dann mit Arbeit versorgt wurde).
Ähnlich und teilweise viel schlimmer sieht es in anderen Bereichen auch 
aus (da gibt es dann keine Möglichkeiten mal in eine Forum zu 
schreiben...).

Nur mal so als Einblick in der Welt jenseits des (Home)Office
Gast #7171603
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Weich W. schrieb:
> duschen, umziehen

das musst du zuhause aber auch machen und im Studio ist es schön warm 
und man hat das Wasser umsonst.

Ausserdem hat man dort Geräte, die man daheim nie hat.

Ich habe hier auch 2 Hantelbänke, eine Beugebank, eine komplette Station 
mit Curls, insgesamt 6 Kleinhanteln bestückt, damit ich nicht umstecken 
muss und trotzdem fehlt es an den Rumpfgeräten.
Gast #7171769
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Online Meetings und Telefonate mache ich gar nicht gerne. Wir ein
> wöchentliches Team Meeting und dann noch jeweils eins pro Projekt (mit
> etwas anderer Zusammensetzung). Die empfinde ich schon als lästig.
> Meetings vor Ort waren mir angenehmer.

Da liegt also der Kern des Problems. Arbeitsmethoden aus dem letzten 
Jahrtausend, als man noch mit einem Projektmeeting jede Woche hin 
gekommen ist.

Gerade wenn viel Remote gearbeitet wird muss man mit agilen Methoden 
arbeiten. Sprich mindestens ein Daily, dazu themenbezogene Meeting. 
Außerdem gerade bei Softwarethemen auf Pair Programming o.Ä. gehen.

Und wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
Gast #7171799
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Hw-Entwickler schrieb:
> Gerade wenn viel Remote gearbeitet wird muss man mit agilen Methoden
> arbeiten. Sprich mindestens ein Daily

Problem: Alle Entwickler arbeiten an mehreren Projekten. Man müsste die 
Daily Meetings daher zu unterschiedlichen Zeitpunkten (nacheinander) 
durchführen.

Dann wird meine Arbeit an den 6 Projekten aber zu häufig und insgesamt 
zu lange unterbrochen.

SCRUM nach Lehrbuch funktioniert nur, wenn alle Projektmitglieder 
gemeinsam an nur diesem einen Projekt arbeiten. Wir sind aber noch 
agiler als das und nur deswegen in unserem Umfeld erfolgreich.
Beitrag #7171886 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7171984
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Ja mir gings anfangs auch ein bisschen so, hab mich im HO ziemlich 
gelangweilt zuerst.
Allerdings muss ich dazu sagen, ich hatte auch schon vor Corona viele 
online meetings, v.a. mit den Lieferanten und den ausländischen 
Standorten, war es also schon gewohnt mit der ewigen telefoniererei.
Mittlerweile will ich gar nicht mehr in die Arbeit, spar ich mir n 
Haufen Fahrzeit und Sprit und überhaupt sitz ich jetzt nicht mehr in 
überfüllten, stinkenden und erbärmich warmen Besprechungsräumen. Das ist 
echt angenehm.
Mit Chat funktioniert finde ich sehr gut, manchmal braucht man nur ne 
kleine Info, da rentierts sich fast nicht anzurufen.

Und das mit "abschauen und von anderen lernen" funktioniert auch 
wunderbar...teams Bildschirm teilen oder Steuerung übergeben.

Wenn mir der sozialkontakt fehlt oder mir langweilig is...mach ich mir n 
Kaffee, dreh mir ne Kippe, geh aufm Balkon und schau wer von meinen 
Kollegen online is...

Ja es ist anders persönlich anwesend zu sein, aber es funktioniert und 
der Laden läuft genauso.

Achja und ich kann im HO auch mal nebenbei was an meinen privaten 
Projekten machen😜
Gast #7172001
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Problem: Alle Entwickler arbeiten an mehreren Projekten. Man müsste die
> Daily Meetings daher zu unterschiedlichen Zeitpunkten (nacheinander)
> durchführen.

Auch das ist ein Merkmal des veralteten Wasserfall-Modells. Macht man 
heutzutage nicht mehr. Ein, maximal zwei Projekte, mehr geht nicht.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> SCRUM nach Lehrbuch funktioniert nur

Ich rede nicht von Lehrbuch-SCRUM, aber ja, du hast es erkannt. Ihr 
arbeitet einfach wie im letzten Jahrtausend, und das funktioniert 
heutzutage nicht mehr dauerhaft.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Wir sind aber noch
> agiler als das und nur deswegen in unserem Umfeld erfolgreich.

Ihr könnt froh sein, dass ihr trotz euer veralteten Arbeitsweise noch 
erfolgreich seid. Ich würde stark daran zweifelt, dass das so bleibt.

Onkel Ted schrieb:
> Das ist so ziemlich der unproduktivste Müll den ich kenne, sogar noch
> unproduktiver als der ganze agile Kram.

Das liegt dann aber nur an dir. Wenn du nicht willst, dass es 
funktioniert, klappt es natürlich nicht. Aber andere können es und 
werden dich schnell überholen, weil sie damit viel produktiver sind als 
du in deinem stillen Kämmerchen.
(Firma: Autotronic) #7172006
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Wolfgang Bäck schrieb im Beitrag #7171886:
> Im Homeoffice packe ich meine K.... aus und in Zoom zeige ich dann auch
> meinen Kode.
> Das habe ich schon in den 80ern so gemacht.

Dennis E. schrieb:

Ich hab mir in die Hose gemacht. Die Masse macht Probleme.

Ich gehe davon aus, dass du und der Dennis E. dieselbe Person seid und 
ihr beide in den 80ern noch in die Windeln gemacht habt, weil ihr in den 
80ern geboren seid. Dafür hätte ich dann noch so gerade eben 
Verständnis, aber für mehr auch nicht!
Gast #7172017
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Michael M. schrieb:
> Wolfgang Bäck schrieb:
>
>> Im Homeoffice packe ich meine K.... aus und in Zoom zeige ich dann auch
>> meinen Kode.
>> Das habe ich schon in den 80ern so gemacht.
>
> Dennis E. schrieb:
> Ich hab mir in die Hose gemacht. Die Masse macht Probleme.
> Ich gehe davon aus, dass du und der Dennis E. dieselbe Person seid und
> ihr beide in den 80ern noch in die Windeln gemacht habt, weil ihr in den
> 80ern geboren seid. Dafür hätte ich dann noch so gerade eben
> Verständnis, aber für mehr auch nicht!

Wenn Du auch in der TH studiert hättest, würdest Du das verstehen.
So und jetzt ab zu Mami Windeln wechseln.
Ich glaub Deine waren sogar in den 80ern entwickelt wurden. Für dicke 
Fette Kinder.
Etwas mehr Respekt vor den Senioren Codern.
In Aachen hab ich eine  C Postprozessor entcoded, der konnte in 20 
Jahren Deinen Namen erraten und richtig auslisblen.

Ich glaub in Aachen schaffst Du in den RTW bzw. müssen wir Dir den nach 
Regelungstechnik für Techniker bestellen, weil Dein Kopf rot anläuft.
Als wir noch Abitur machten, gab es keine Realschulen.
Und heute bekommt jeder Volksschüler ein Abitur, nur Du nicht, weil Du 
seltsam codest.
Nach 20 Seiten muss es bei Dir doch so stark stinken, das Dein Vermieter 
eine sofortige Zwangsräumung anweist.
Besonders wenn man in Regelungstechnik durchfällt.

NAJA Fachidioten klicken alles einfach zusammen und sind die Binohelden.

Gab mal von Siemens eine Einheit, wenn man Deine Leistungen für R 
einsetzt, kommt man auf einen Realschulenwert.
Gott sei dank begreifen die Regelungstechniker hier nicht. Haben ja 
Fachinformatik über das Umschulungsamt studiert zum Amtsidioten.

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