Gast
#7173783
Hallo zusammen, oben genannten Anrufsignalgeber habe ich vor Jahren meiner schwerhörigen Mutter hingestellt, und das klappte ganz gut. Das Gerät, ins Blickfeld neben dem Fernseher aufgestellt, blinkte zuverlässig bei einem Festnetz-Anruf. Jetzt ist es seit ca. einem Jahr kaputt. Hab mich erst lange nicht darum gekümmert, jetzt mal angesehen: Der Empfänger wird von 3x Babyzellen gespeist, die hab ich natürlich von Zeit zu Zeit gewechselt, aber jetzt bringen frische Batterien nichts. Beim Einschalten des Geräts scheinen die kurz aufleuchtenden Signal-LEDs Betriebsbereitschaft anzuzeigen. Anrufe werden aber nicht mehr gemeldet. Den zugehörigen kleinen Sender, der mittels TAE-Stecker und -Buchse in die Zuleitung des Telefons eingeschleift wird, habe ich mal aufgeschraubt, ob sich da nicht eine kleine Knopfzelle verbirgt, die jetzt 5 Jahre ihren Dienst im verborgenen tat... Ist aber nicht so. Da ist keine Knopfzelle, sondern ein relativ großer Kondensator, ein paar Bauteile, ein IC und ein kleines Funkmodul. Meine Mutter hat einen Festnetzanschluß OHNE Internet, offenbar ist da irgendwo im Schaltkasten der Telekom ein kleiner Router, der ihren Telefonanschluß in der Wohnung genauso wie einen guten alten Analog-Anschluß wirken läßt. Das ist glaube ich schon seit ein paar Jahren so. Kann aber natürlich sein, daß die Hardware dort im Schaltkasten jetzt mal gewechselt wurde und nun noch weniger Rufspannung generiert wird. Ich habe das Ensemble zuhause am Analog-Anschluß der Fritzbox getestet, funktioniert auch nicht. Aber auch hier kann die Rufspannung ungenügend sein. Habt Ihr Ideen? Könnte ich mal Wechselspannung aus einem Regeltrafo dranlassen, wenn ja wieviel, und noch einen Schutzwiderstand dazu? Bei Rückmeldungen und Nachfragen kann ich natürlich das Gerät mal fotografieren, und das Innenleben. Viele Grüße Tom. PS. Schlichter Ersatz ist bei Conrad nicht mehr zu bekommen, auf ebay evtl., aber ohne Funktionsgarantie.