Ich möchte eine Gleichspannung im Bereich von 10mV bis 20mV messen. Ich habe mich für einen Instrumentenverstärker mit einer Verstärkung von 150 entschieden. (z.B. AD8237) Meine ADC Refferenzspannung ist 3V und eine Auflösung von 12bit. Bei einer Verstärkung von 150, liegt meine Ausgangspannung zwischen 1,5V und 3V. Mit dieser Schaltung verliere ich aber die hälfet der Auflösung vom ADC. Mir wäre es lieber die Ausgangsspannung würde von 0-3V gehen, bei einer Verstärkung von 300. Gibt es eine Verstärkerschaltung mit der ich das hinbekomme?
Du hängst eine x2 Stufe dahinter und korrigierst mit ihr gleichzeitig den Offset. Am einfchsten wird das schaltungstechnisch, wenn beide Stufen invertieren.
Der AD8237 hat einen Differenzeingang. Also einfach am -IN 10mV anlegen.
Joachim J. schrieb: > Gibt es eine Verstärkerschaltung mit der ich das hinbekomme? Ja, AD8237! RTFM!
Und daran denken, ein R2R-OPV liefert niemals 0V..VCC, sondern braucht ~50mV an den Rails. Real liefert er also 0,05V..2,95V.
Matthias S. schrieb: > Du hängst eine x2 Stufe dahinter und korrigierst mit ihr gleichzeitig > den Offset. Ich würde das mal so probieren:
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Das ist ein nicht invertierender Verstärker mit v=2, der 3V Offset holt die verstärkte Spannung runter auf 0..3V. Peter D. schrieb: > Der AD8237 hat einen Differenzeingang. Also einfach am -IN 10mV anlegen. Und die Verstärkung etwas erhöhen... Das ist der selbe Ansatz, allerdings ist es anspruchsvoller, mit 10mV offset herumzumachen als mit 3V.
Da stelle ich die Frage, wie genau die nominell "10mV" der unteren Messgrenze auch den nominell "10mV" Offset entsprechen. Optimalerweise könnte man dies konstruktiv sicherstellen. Ansonsten hat man hier einen weiteren Kalibrierfaktor mit entsprechenden Drift. u.a. Parametern.
Danke für die vielen Tips. Ich werde das in LTSice simuliren.
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