Würfel in Würfel

Gast #7176739
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Hallo, habt ihr im Praktikum oder in der Ausbildung so einen "Würfel in 
Würfel" gemacht? Ich hatte leider nicht die Gelegenheit dazu, konnte 
aber nach jahrelangem Suchen diesen auf einem Flohmarkt günstig 
erwerben. Habe den Verkäufer von 250€ auf 190€ herunter handeln können, 
bin ganz zufrieden! Dieser hat 3 Innenwürfel, gibt es noch mehr? Wo mag 
die Grenze liegen?

(Ok, dieses ist nur ein Randthema, die Verbindung zu Elektronik ist 
Praktikum und Werkzeug. Bitte ernsthafte Antworten, ich habe hier im 
Forum beobachtet, das Leute sich "Trollerkenner(Gast)" nennen und 
Threads damit zerstören, dass sie "Don't feed the Trolls" schreiben!!!)
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Gast #7176743
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Dietmar Berner schrieb:
> Hallo, habt ihr im Praktikum oder in der Ausbildung so einen
> "Würfel in Würfel" gemacht?

Nö, ich habe eine Gewindeplatte erstellt, und einen Montagerahmen für 
Relais. Hat Spaß gemacht.

> (Ok, dieses ist nur ein Randthema, die Verbindung zu Elektronik ist
> Praktikum und Werkzeug.

Richtig, dafür gibt es bestimmt ein Mechanikforum, oder ein Würfelforum.

> Bitte ernsthafte Antworten, ich habe hier im
> Forum beobachtet, das Leute sich "Trollerkenner(Gast)" nennen

Trollerkenner vom Feinsten Bitteschön, soviel Zeit muss sein.

> und Threads damit zerstören, dass sie "Don't feed the Trolls"
> schreiben!!!)

Hab ich dass mal geschrieben? Dann bestimmt zu recht;-)

Du bettelst ja geradezu um dumme Sprüche zu erhalten.
Gast #7176859
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> aber nach jahrelangem Suchen diesen auf einem Flohmarkt günstig
> erwerben. Habe den Verkäufer von 250€ auf 190€ herunter handeln können,
> bin ganz zufrieden!
Bestimmt: jahrelange Lagerkosten (auch mit billiggas geheizt) kumulieren 
halt schon...
Und die Rohmaterialkosten erst: da hat der Verkäufer allerdings über die 
lange Zeit einen Gewinn erzielt...

> Dieser hat 3 Innenwürfel, gibt es noch mehr? Wo mag
> die Grenze liegen?
Also ich zähle da 5 insgesamt. Wozu muss man bei Gegenständen gendern? 
":innen Würfel" bahhh!

Bei diesem hier fehlt mir noch einen Grössenhinweis: schätze ich richtig 
mit ca. Handbreit an der Aussenkante?
Material: Alulegierung?

Ich durfte mal einen kleinen machen, aus Messing mit 10mm Kantenlänge 
auf einer Tischdrehbank mit voreingerichtetem Revolverwerkzeughalter 
(Bohrer? Fingerfräser?) auf dem Hebelreitstock.
Die Handgriffe beschränkten sich aufs vor-&rückschieben des 
Reitstockhebels, im hinteren Anschlag wurde der Revolverhalter einen 
schritt weiter auf das nächste Werkzeug gedreht. Spindelstopp, Werkstück 
auf nächste unbearbeitete Seite umspannen, Spindelstart und 
weiterhebeln. 6x wiederholen. Fertig.

WIMRE: meiner hatte im innersten kein Material mehr, im Unterschied zu 
diesem da.

Faszinierendes Ergebnis, jedoch trivial anzufertigen.

Am handgeführten Kreuzsupport reicht ein kleiner Innenausdrehstahl. 
Seine Grösse bestimmt die kleinste Struktur im Innern. Nach aussen gibt 
die Spannmöglichkeit (4backenfutter) die Limite.
So zumindest an der Drehbank.

Spähen bitte sortenrein aufsammeln: gibt etwas Schrottgeld.
#7180831
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Dietmar Berner schrieb:
> Habe den Verkäufer von 250€ auf 190€ herunter handeln können,
> bin ganz zufrieden!

Sag das nächste Mal Bescheid, für 250 mach ich dir auch einen. Der ist 
dann neu, nicht gebraucht ;-P

Aber zum Thema...wie schon geschildert liegt die Grenze wohl in den 
Werkzeugen/Können des Bearbeiters.

Vll. hat auch schon mal jemand so ein Teil mit nem REM gebastelt? Da 
würde man dann wohl an die physikalischen Grenzen kommen.
Gast #7183205
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Warum könnt ihr sowas kompliziertes plötzlich für nur 190,- machen?
Wenn da mal einer ein Stück abgedreht haben will Geht das plötzlich nur 
für astronomische Summen

So ganz ernst kann man euch auch nicht nehmen
(Firma: Funkenflug Industries) #7183278
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Das ist ja der Trick bei der Sache, es sieht mordsmäßig kompliziert aus, 
ist es aber nicht.

https://www.youtube.com/watch?v=cZQ3NLtzipc

Ein CNC-Bearbeitungszentrum schafft das ggf. mit unterschiedlich großen 
Werkzeugen für die Bohrungen noch viel schneller, evtl. muss man einmal 
manuell umspannen, aber die etwas besseren Bearbeitungszentren mit 
Gegenspindel könnten selbst das automatisch.
Gast #7184578
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Ben B. schrieb:
> Ein CNC-Bearbeitungszentrum schafft das...

für so etwas als kostenpflichtige Auftragsarbeit mehrere tausend Euro zu 
kalkulieren. Das Youtube Video zeigt ja nur, im Zeitraffer wie die 
Maschine das Einzelstück aus Holz fertigt. Die Maschine muss 
eingerichtet werden, ein Alu-Würfel der gewählten Kantenlänge muss 
vorher auch noch gefertigt werden. Dann muss jemand daneben stehen, und 
5x umspannen. Ich denke das erstellen des Programms macht 90% der Arbeit 
aus. 190€ für diesen Würfel vom Flohmarkt war ein Schnäppchen!
#7184612
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Dietmar Berner schrieb:
> Die Maschine muss
> eingerichtet werden, ein Alu-Würfel der gewählten Kantenlänge muss
> vorher auch noch gefertigt werden.

Da nimmt man einfach ein Stück ALU Rundmaterial. So hat das jedenfalls 
in meiner Ausbildung damals funktioniert. Eine Drehbank und mehr braucht 
es nicht, nagut, etwas Zeit und Geschick ist schon noch von Nöten aber 
alles in allem ist das recht einfach zu fertigen.
Gast #7184947
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Tom schrieb:
> Warum könnt ihr sowas kompliziertes plötzlich für nur 190,- machen?
> Wenn da mal einer ein Stück abgedreht haben will Geht das plötzlich nur
> für astronomische Summen
>
> So ganz ernst kann man euch auch nicht nehmen

Tja, so ist die Neuzeit. Heute so und morgen so.
Die aktuell vorherrschende Windrichtung entscheidet.

Man könnte 1.000 Stück von dem Zauberwürfel bei einer CNC-Bude in 
Auftrag geben, dann wäre da sicher was verdient. Dann aber den Vertrieb 
und die Versandkosten nicht vergessen.

Achja, 2 Jahre Garantie sind da auch noch und auch an die Rückläufer 
denken (gefällt nicht) oder die Reklamationen (als Hammer nicht zu 
gebrauchen).

Wenn es dumm läuft, gibt es den Zauberwürfel nach einer Woche für 19.95 
Euro vom Chinesen, dann hat man verschissen.
(Firma: Funkenflug Industries) #7185562
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@Dietmar

Du musst es bei einem CNC-Bearbeitungszentrum schlimmstenfalls einmal 
umspannen. Alle Flächen außer die der Hauptspindel zugewandte kann sowas 
"am Stück" bearbeiten und es ist auch keine komplizierte Bearbeitung. 
Drei Bohrungen oder Fräsen mit verschiedener Tiefe und Durchmesser, für 
alle Seiten identisch. Und wie ich bereits schrieb, wenn die Maschine 
über eine Gegenspindel verfügt, kann sie sogar automatisch umspannen und 
die letzte Seite bearbeiten.

In der Serienfertigung könnte man die Maschine auch mit einem Meter 
Vierkantstahl oder -Alu laden, dann macht sie daraus gleich 10 Stück am 
Stück oder so.

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