Hallo,
wir suchen nach einer Möglichkeit bzw einem fertigen Messgerät um die
Intensität von einem Luftraum-Radar zu messen.
Hintergrund ist, dass wir nun schon seit 5 Jahren ein schönes Haus
haben, allerdings in direkter Sichtweite zu einem solchen Radar. Bei
einem Grillabend kam ich mit einem Bekannten ins Gespräch und er meinte,
er würde hier nie leben wollen, aufgrund der Radarstrahlung. Natürlich
werden wir hier nicht ausziehen oder verkaufen, ich würde aber trotzdem
gerne einmal schauen ob es bei uns wirklich zu einer erhöhten
Strahlenbelastung kommt.
Tobi
Tobias schrieb:> ob es bei uns wirklich zu einer erhöhten Strahlenbelastung kommt
Natürlich.
Ihr werdet draussen beim Grillabend eure Smartphones in der Hand gehabt
haben genau so wie alle Whatsapp-Süchtigen und daher natürlich voll
verstrahlt mit hoher Sendeleistung direkt am Ohr.
Hint: beim Radar nerven all die Reflektionen von Kugelgrills und Autos,
von Edelstahlschornsteinen und Dachrinnen, so dass man, schon damit man
überhaupt noch was vom Flugzeug sieht, die erdnahe Gegend ausgeblendet
wird. Daher auch Tiefflieger als Kriegsvorbereitung, die 'unter dem
Radar' fliegen sollen.
Tobias schrieb:> Hintergrund ist, dass wir nun schon seit 5 Jahren ein schönes Haus> haben, allerdings in direkter Sichtweite zu einem solchen Radar.
Cool. Ich würde mir dort mein eigenes bistatisches Radar bauen. Keine
eigene Aussendung nötig und damit auch völlig legal.
Standorte für Radaranlagen müssen bei der BNetzA gemeldet werden. Dabei
muss eine Berechnung / Messung eingereicht werden, wie hoch die
Feldstärke an der Grenze zum Nachbarn ist bzw es müssen
Sicherheitsabstände angegeben werden. Die BNetzA gibt dir als
Betroffenem Akteneinsicht. Die angewendeten Grenzwerte sind schon fast
auf der esoterischen Seite der Physik. Du kannst Entwarnung geben.
Joergk schrieb:> 2. Radar macht keinen Krebs
Das haben die früher mal verwendeten Leistungsröhren gemacht, die in den
Radarstationen verwendet wurden und harte Röntgenstrahlung abgaben, was
den Betreibern der Radarstationen (i.d.R. Bundeswehrsoldaten) nicht
guttat.
Einfach strukturierte Menschen reduzieren das auf "Radar - Krebs".
> 1. Die Radarkeule strahlt NICHT auf den Boden.
Natuerlich tut sie das. Die Keule ist nicht unendlich scharf begrenzt.
Es ist nur eine Frage wieviel. Auch wenn vor dem Radar ein Zaun steht,
welcher eine Bodenbestrahlung verhindern soll, gibt es Beugung an der
Kante, Wellen verschwinden nicht von einem Raumwinkel auf den naechsten,
sondern kontinuierlich.
Ohne jetzt Panik verbreiten zu wollen. Aber die Strahlung des Handys ist
viel staerker, dann kommt noch das WiFi hinzu.
Joergk schrieb:> 1. Die Radarkeule strahlt NICHT auf den Boden.
Falsch. In einer gewissen Entfernung wird immer auch der Boden
mitgescannt.
> 2. Radar macht keinen Krebs
Auch Falsch. Es gibt sogar Prozesse von ehemaligen Bundeswehrsoldaten,
die wegen der Exposition in der Nähe von Radaranlagen krank geworden
sind.
Richtig ist, dass in der üblichen Distanz solcher Anlagen nicht mit
einer nennenswerten Belastung zu rechnen ist. Das geht sehr schnell im
allgemeinen Rauschen von Radio- und TV-Signalen (UHF-Radare!) sowie LTE
unter.
Und richtig ist auch, dass die Benutzung von Telefonen direkt am Ohr
definitiv problematischer ist und wahrscheinlich auch Krebs auslösen
kann. Eine Erwärmung ist schon lange nachgewiesen und seit einigen
Jahren auch ein objektiver Einfluss auf die Gehirnströme (EEG) und die
Aktivität von Gehirnarealen (MRT). In beiden Fällen sind es in der Tat
Änderungen dessen, was der Mensch denkt und nicht etwa der Einfluss der
Strahlung auf das Gerät oder die Messeinrichtung.
Purzel H. schrieb:> Wellen verschwinden nicht von einem Raumwinkel auf den naechsten,> sondern kontinuierlich.
Die Breite der Keule ist dir aber schon bekannt?
DerEgon schrieb:> Einfach strukturierte Menschen reduzieren das auf "Radar - Krebs".
So einfach ist es nicht. Die Leistung der Antennenverstärker ist bekannt
und berechenbar und es ist bei Radaren insbesondere ein Problem, dass
die Leistung meist auf einer Frequenz abgestrahlt wir - von einem chirp
mal ab gesehen. Die Leistung in direkter Nähe der Antenne ist um etliche
Größenordnungen höher, als das, was z.B. ein Telefon abgibt - selbst bei
kleinen mobilen Radaren. Letztlich ist es eine Frage des Abstands: Wenn
das Ding nicht gerade im Nachbargarten steht, wird man nicht viel messen
können.
Im Vergleich dazu:
10cm Telefon zu 10m Abstand zum LTE-Mast auf dem Dach sind allein schon
Faktor 100 und die Bedarfsreichweite ist dieselbe! d.h. das Telefon am
Ohr ist das Problem und nicht der Mast.
Jürgen S. schrieb:>> 2. Radar macht keinen Krebs> Auch Falsch. Es gibt sogar Prozesse von ehemaligen Bundeswehrsoldaten,> die wegen der Exposition in der Nähe von Radaranlagen krank geworden> sind.
Die sind von der harten Röntgenstrahlung gebraten worden, die die
damaligen Radarstationen in ihren Verstärkerröhren produzierten.
DerEgon schrieb:> Die sind von der harten Röntgenstrahlung gebraten worden, die die> damaligen Radarstationen in ihren Verstärkerröhren produzierten.
Soweit richtig, dennoch macht auch die Strahlung in unmittelbarer Nähe
ein Problem. Im Rahmen einer Entwicklung von mehreren Radaren, an denen
ich beteiligt bin, war z.B. der direkte Aufenthalt beim Testbetrieb
untersagt. Mindestabstand 10m.
Man darf nicht vergessen, dass man oft nur die Extremfälle wirklich
nachweisen kann und daneben vieles nur vermutet wird. Dem gegenüber
stehen ja auch Berichte über erhöhte Krebsraten in der Nähe von
Hochspannungsleitungen und deren Feldstärken sind auch eher gering.
Man darf davon ausgehen, dass da auch Effekte sind, die noch nicht
erforscht sind. Das Dauertelefonieren ist schon mal definitiv schädlich.
Bei Mäusen ist Krebs infolge der Telefonexposition nachgewiesen.
Jürgen S. schrieb:> der direkte Aufenthalt beim Testbetrieb> untersagt. Mindestabstand 10m.
OP wohnt kaum 10m neben dem Flugradar.
Völlig unnötige Panikmache.
Tobias schrieb:> Bei> einem Grillabend kam ich mit einem Bekannten ins Gespräch und er meinte,> er würde hier nie leben wollen, aufgrund der Radarstrahlung.
Ich würde mal annehmen, dass der Bekannte nicht mal Halbwissen hat,
sondern sich nur vage an die vor rund 20 Jahren (?) aufkommenden
Berichten erinnerte:
Jürgen S. schrieb:> Es gibt sogar Prozesse von ehemaligen Bundeswehrsoldaten,> die wegen der Exposition in der Nähe von Radaranlagen krank geworden> sind.
Also, keine Fakten, nur Gerüchte und 'auch mal davon gehört' ...
Als Gesundheitgefahr zusätzlich zur Röntgenstrahlung direkt am
Radargerät bei den Bundeswehsoldaten sehe auch auch die in den Geräten
verwendeten giftigen und radioaktiven Materialien im Servicefall.
Ich erinnere mich noch an einen Besuch in der Radargeräteinstandsetzung
vor 20Jahren. Auf den Prüffeldtischen offen Einschübe in Betrieb, viele
Röhren mit Radioaktiv- Symbolen darauf. (Als Röhrenradio -
Hobbyrestaurierer war das schon sehr befremdlich für mich). Das waren
teils auch kleine Novalsockeltypen - ob nun vorionisierte Schaltröhren
oder Stabis - egal - wenn die zerbrechlichen Dinger undicht werden - hat
man den Salat. Als Dressing noch die PCB haltigen Isolieröle drauf und
die Berylliumoxidkeramik als Parmesankäse drüberreiben. Super. Mann bin
ich im Nachinein froh damals im Büro gelandet zu sein.
Bundesnetzagentur anfragen da müßen dergleichen mit Leistung gemeldet
sein.
Wenn es nicht gerade ein russisches Fabrikat ist, dann sollte die
Leistung eher gering sein, deutlich unter einem 1kW.
>> 2. Radar macht keinen Krebs>Auch Falsch. Es gibt sogar Prozesse von ehemaligen Bundeswehrsoldaten,>die wegen der Exposition in der Nähe von Radaranlagen krank geworden>sind.
Naja, mal genau nachlesen. Das ganze passierte bei direktem Arbeiten am
Starfighter Boardradar, bei dem sekundäre Röntgenstrahlung entstand und
die Schirmung nicht effektiv war.
https://www.haufe.de/recht/deutsches-anwalt-office-premium/radar-spaetschaeden-durch-strahlenbelastung-bei-starfighter-wartung-anerkannt_idesk_PI17574_HI2093608.html
Jürgen S. schrieb:> Dem gegenüber stehen ja auch Berichte über erhöhte Krebsraten in der Nähe von> Hochspannungsleitungen und deren Feldstärken sind auch eher gering.
Das kommt im Wesentlichen nicht von der Strahlung sondern von Corona.
Aber es ist nicht das Corona, sondern das Ozon, das sich mit allem an
chemischen Substanzen in der Luft verbindet, während es auf den Boden
herunterfällt.
Eine Korrelation ist nicht immer gleich Kausalität.
Jürgen S. schrieb:>> Radar macht keinen Krebs>> Auch Falsch. Es gibt sogar Prozesse von ehemaligen Bundeswehrsoldaten
Wir behindert muss man sein, um die schon zuvor von DerEgon gegebene
Erklärung zu ignorieren und munter weiter fake news zu verbreiten.
Purzel H. schrieb:> Auch wenn vor dem Radar ein Zaun steht, welcher eine Bodenbestrahlung> verhindern soll, gibt es Beugung an der Kante, Wellen verschwinden nicht> von einem Raumwinkel auf den naechsten, sondern kontinuierlich.
Na ja, Radar hat absichtlich eine so hohe Frequenz, dass es eher
lichtähnlich und nicht wasserwellenähnlich ist, sonst taugt es wenig zur
hochauflösenden Flugzeugbestimmung.
Und hinter einem (passenden) Zaun ist nun mal Schatten, Beugungseffekte
sind vernachlässigbar.
Merke: man kann nicht jede mal aufgeschnappte Halbwahrheit auf alle
Lebenslagen anwenden.
Habe mal Systementwurf für ein maritimes Radar gemacht, Frequenz um die
3 GHz. Dort war es auch notwendig Sicherheitsabstände zu berechnen.
Sendeleistung war um die 100W FMCW. Es kam raus, dass das Hauptproblem
eventuelle Augenschädigungen sind, wenn man zu lange mit seinem Auge
neben der Antenne verweilt. Der kritische Abstand war hier etwa 1m und
die Zeit bis zu ersten Augenschädigungen etwa 15min...
Nur so als Anhaltspunkte...
Jürgen S. schrieb:> Man darf davon ausgehen, dass da auch Effekte sind, die noch nicht> erforscht sind. Das Dauertelefonieren ist schon mal definitiv schädlich.> Bei Mäusen ist Krebs infolge der Telefonexposition nachgewiesen.
Bürgerwelle, irgendwer?
DerEgon schrieb:> Bei Mäusen ist Krebs infolge der Telefonexposition nachgewiesen.
Dann gib bitte einen Link an. Ich kenne nur Studien, bei denen Mäuse dem
100-fachen der für Menschen zulässigen Feldstärke wochenlang ausgesetzt
wurden. Die gleichen Effekte kann man auch durch andere Wärmeexposition
erzielen.
Es wird an kaum einer anderen Stelle so viel gelogen wie beim Thema
"Krebs erregend". Ein gutes Beispiel ist Glyphosat. Die US Umweltbehörde
sagt "kein Risiko", diverse Gerichte wissen es besser - auf Grund
zweifelhafter "Gutachten".
Um zur eigentlichen Frage des TO zurückzukommen: ein geeignetes Meßgerät
wäre z.B. das EMR-30 von Wandel & Goltermann, natürlich nur zusammen mit
der für den Frequenzbereich der Radaraussendung passenden Sonde. Wo man
so etwas ausleihen kann, weiß ich leider nicht; einen Gerätekauf hast Du
vermutlich eher nicht ins Auge gefaßt... .
Stellt sich noch die Frage, ob Du mit den Meßergebnissen auch etwas
anfangen kannst oder für die Interpretation auf fachkundige Hilfe
angewiesen bist. Kennst Du denn die Grenzwerte, die eingehalten werden
müssen?
Ich kannte man Jemanden, der am Nord-Ostsee-Kanal wohnte.
Sein Haus, bzw die TV-Antenne (damals zu terrestrisch-Zeiten)
fing da ganz ordentlich die Blips der Schiffsradare auf,
obwohl die Antenne vom Kanal weg zeigte.
Im TV-Bild konnte man die Drehgeschwindigkeit
des "Radarbalkens" erkennen O_°
Dagegen ist das (wie weit?) entfernte Flugradar doch noch Peanuts.
Der Mann ist 91 Jahre alt geworden und nicht an Krebs gestorben
Zum Glyphosat. Solange das Glyphosat von der amerikanischen Firma
Monsanto verkloppt wurde war es natuerlich harmlos. Erst als ein paar
Deutsche, aeh ..Bayer, Monsanto kaufte wurde Glyphosat als gefaehrlich
angeschaut. Und die Firma mit Klagen eingedeckt. So findet man einen
Dummen zum Rupfen.
> Ich war in meiner BW-zeit in den 1970ern bei so einer Radartruppe.> Wir haben immer unsere Schnitzel an der Antenne gegart.....
Merkwürdig, denn Truppenverpflegung wurde meist fertig gegart
ausgegeben – ausser dem Drecksfrass Epa (Einmannpackung).
Ansonsten passiert in einer herkömmlichen Mikrowelle ja genau
das gleiche.
> Angst vor Radarstrahlung, aber Grillfleisch essen. Darauf muss man auch> erst mal kommen...
Grillen funktioniert anders! Schnitzel aus der Mikrowelle schmecken
ausgesprochen fade, denn hier fehlen die typischen leckeren Röst-
aromen, die beim Grillen oder Braten entstehen.
HAL9000 schrieb:> Hi !>> Ich war in meiner BW-zeit in den 1970ern bei so einer Radartruppe.> Wir haben immer unsere Schnitzel an der Antenne gegart.....
Sonderbar. Mein Vater war Radartechniker und damit ständig an den
offenen Geräten zu gange (bis in die Ende 80ger). Wenn er heute Krebs
bekommen würde, dann wohl eher von seinen 45 Jahren Raucherkarriere oder
den ganzen tollen Lacken, die in der Bundeswehr sonderbarerweise ständig
"übrig" waren.
Auch die Geschichte mit dem Schnitzel hat er mir erzählt. Nicht, dass
sie gegart wurden, sondern eher, dass sie trotz der zweistelligen
KW-Impulsleistung nichtmal ein Schnitzel gar bekommen haben.
Aber was soll da auch passieren? Die Impulsleistung mag hoch sein, die
Dauerstrichleistung ist dann doch eher oberer Durschnitt. Und selbst
wenn das Ding mit 2kW effektiv herausbläst (wie viel es wirklich waren,
weiß ich nicht mehr), verteilt sich diese Leistung auf einer relativ
großen Fläche. Ja, wenn man seine Hand davor hält, wird es heiß und tut
schnell weh, aber arg viel mehr passiert da auch nicht.
Schlussendlich ist das auch wenig verwunderlich, denn wenn man beim
Radar der Flugsicherung eines nicht will, dann ist das eine
Flugsicherung, die bei Nebel komplett blind wird.
Warum nicht einfach einen Diodendetektor mit Analoganzeige bauen?
Mikrowellendiode und offenen Dipol aus Kupferdraht. zum
"Bereichswechsel" umbiegen oder abzwicken. Test mit der
MW-Ofen-Reststrahlung.
Wenn beim Grillen nichts angezeigt wird, ist auch keine gefährliche
Strahlung vorhanden. Wenn was angezeigt wird, die BNA kontaktieren.
Martin S. schrieb:> Ja, wenn man seine Hand davor hält, wird es heiß und tut schnell weh,> aber arg viel mehr passiert da auch nicht.
Einer meiner Kameraden war längere Zeit dienstunfähig, nachdem er sich
im Sicherheitsbereich eines eingeschalteten Illuminationsradars
aufgehalten hatte (bzw jemand die Kiste eingeschaltet hat, während er im
Sektor war). Aber solche Geräte findet man eher nicht auf Flughäfen.
Hallo Jürgen S.
Jürgen S. schrieb:> Soweit richtig, dennoch macht auch die Strahlung in unmittelbarer Nähe> ein Problem. Im Rahmen einer Entwicklung von mehreren Radaren, an denen> ich beteiligt bin, war z.B. der direkte Aufenthalt beim Testbetrieb> untersagt. Mindestabstand 10m.
Weil die Teile vermutlich für den Testbetrieb ohne Abschirmung oder
reduzierter Abschirmung betrieben wurden.
Ansonsten: Es gilt das Abstandsquadrahtgesetz. Wenn Du 100 statt 10 m
(also 10 mal soweit) entfernt bist, hast Du nicht ein Zehntel, sondern
nur ein Hunderstel der Strahlungsintensität zu erwarten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Abstandsgesetz
Abstand hilft also sehr gut.
Dazu: Die Dämpfung von Röntgenstrahlung in Luft ist höher als die von
üblicher Radarstrahlung.
Wie dicht kommst Du überhaupt an ein Flugüberwachungsradar als
Zivilperson heran, ohne das Du von bleierner Partikelstrahlung durch
Wachmanschaften körperlich beinträchtigt wirst?
> Man darf nicht vergessen, dass man oft nur die Extremfälle wirklich> nachweisen kann und daneben vieles nur vermutet wird. Dem gegenüber> stehen ja auch Berichte über erhöhte Krebsraten in der Nähe von> Hochspannungsleitungen und deren Feldstärken sind auch eher gering.
Aber das ist alles noch wenig gegenüber auf der Autobahn fahren. ;O)
Oder Alkohol- und Tabackkonsum.
Das Risiko, einen Selbstmord zu begehen ist sogar noch deutlich höher
als das eines tödlichen Verkehrsunfalls.
Solche Risiken gehören halt zum normalen Leben. Du müsstest ein extrem
langweiliges Leben führen, und alles von anderen Leuten erledigen
Lassen, wenn Du dem ausweichen wolltest.
> Man darf davon ausgehen, dass da auch Effekte sind, die noch nicht> erforscht sind. Das Dauertelefonieren ist schon mal definitiv schädlich.> Bei Mäusen ist Krebs infolge der Telefonexposition nachgewiesen.
Dazu hat Psiram.*com* einen netten Artikel:
https://www.psiram.com/de/index.php/Elektrosmog
Bei Mobiltelephonen sind die Weichmacher aus den Kunststoffteilen für
mich die weitaus größere Nummer. Und Kunststoffe ohne Weichmacher sind
meist spröde bis bröckelig und kaum zu verwenden.
Bei den "Krebs-Clustern" ist man mittlerweile so weit, dass man aufgrund
der statistischen Verteilung der Fälle von einer durch irgendeine
Infektion durch irgendeinen noch unbekannten Erreger ausgeht, die dann
sekundär den Krebs verursacht.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Feldstärken und Leistungen Luftraumüberwachungsradar:
https://www.emf-portal.org/de/emf-source/430
Dort finde ich folgende Angabe: elektrische Feldstärke 5,58 V/m
Maximalwert bei rotierender Antenne und einer Entfernung von 10 m
Grenzwerte der zulässigen Feldstärke nach BEMFV auf S. 32
https://www.darc.de/fileadmin/_migrated/content_uploads/BEMFV2013_mit_Aenderungen_.pdf
Dort finde ich in Anhang 1b z.B. für die höchste vorkommende Frequenz
(2.79 GHz) den Wert E=61 V/m EFFEKTIV. Und für gepulste Signale gilt
gemäß Anhang 3: bei gepulsten elektromagnetischen Feldern im
Frequenzbereich über 10 MHz bis 300 GHz darf der Spitzenwert für die
elektrische und die magnetische Feldstärke das 32-fache der Werte des
Anhangs 1b nicht überschreiten.
Also alles WEIT unterhalb der Grenzwerte !?
Hallo Ex-Fernmelder.
Ex-Fernmelder schrieb:> Merkwürdig, denn Truppenverpflegung wurde meist fertig gegart> ausgegeben – ausser dem Drecksfrass Epa (Einmannpackung).
Wieso? Das war doch das einzige was man essen konnte. Die EPAs waren
doch fertig und mussten nur warmgemacht werden. Das war ja deren
Vorteil: Der Koch konnte nichts mehr verderben ausser verbrennen lassen.
Gewürtzt hat er ja nie, von daher war auch Versalzen keine Gefahr. ;O)
Ich habe nirgendwo(!) so eine schlechte Verpflegung bekommen als
ausgerechnet beim Bund. Mal gut, dass die mich schnell ausgemustert
haben.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Bernd W. schrieb:> Ich habe nirgendwo(!) so eine schlechte Verpflegung bekommen als> ausgerechnet beim Bund.
Das war extrem standortabhängig. In Oberstdorf gabs mindestens einmal
pro Woche 15 Jahre altes EPA (wohlgemerkt, in der Kantine!)
In Bad Bergzabern gabs abends ein Büffet mit diversen Sorten Wurst,
Schinken und Käse, da hätte sich manch ein Hotel schämen müssen.
Aktuell ist ein Bekannter gerade von der Nato Battlegroup in Litauen
zurück, der hat über die Verpflegung dort massiv geschimpft, und die
wird nach seiner Aussage von Litauen gestellt.
Bernd W. schrieb:> Ich habe nirgendwo(!) so eine schlechte Verpflegung bekommen als> ausgerechnet beim Bund. Mal gut, dass die mich schnell ausgemustert> haben.
Typisch larmoyante Selbsttäuschung, für viele ist gerade eine reguläre
Dienstzeit die ultimative Lebensschule, um später sein Leben mit all
seinen Widrigkeiten im Griff zu haben.
Und um das Gefahrenpotential moderner Techniken wie Radar dank
persönlicher Erfahrung realistisch einschätzen zu können.
Die harte Röntgenstrahlung entsteht ab ca. 100 KV, noch keine
Gammastrahlung!, und wird bei der Durchleuchtung von Metallen
eingesetzt. Diese harte Röntgenstrahlung durchdringt Material geringer
Dichte (Menschenfleisch) nahezu ungehindert, es tritt kaum schädigende
Wechselwirkung auf. Die Medizin verwendet, je nach Gewebe/Knochen ganz
über'n Daumen ca. 65KV. Diese weiche Röntgenstrahlung ist sehr wohl sehr
schädlich, sie wird von der Materie/Körpermaterial (geringer Dichte)
gedämpft, gebrochen, es tritt o.g. Wechselwirkung auf. Die alten
Radargeräte arbeiten mit ca. 15..18 KV am Thyratron und Magnetron, Glas
bzw. Keramik dämpfen diese langwellige Röntgenstrahlung sehr, was
allerdings doch durchdringt, ist oberschädlich, das passiert nur im
Wartungsbetrieb (Gerät geöffnet).
mfG fE
Was für ein Radar ist das denn? Gerade für die Luftraumüberwachung in
der Nähe von Flughäfen werden fast immer passive Radare eingesetzt, die
den Transponder an Bord des Flugzeuges lediglich "anpingen". Die höhere
Strahlungsleistung dürfte dabei vom antwortenden Transponder an Bord des
Flugzeuges ausgehen.
Das sind völlig andere Gerätschaften als die militärischen Radare, die
ganz gezielt mit hohen Impulsleistungen nach möglichen Zielen suchen und
deren REFLEKTIONEN erfassen.
Thomas R. schrieb:> Das sind völlig andere Gerätschaften als die militärischen Radare, die> ganz gezielt mit hohen Impulsleistungen nach möglichen Zielen suchen und> deren REFLEKTIONEN erfassen.
Dabei sind die noch verhältnismäßig harmlos.
Thomas R. schrieb:> Das sind völlig andere Gerätschaften als die militärischen Radare, die> ganz gezielt mit hohen Impulsleistungen nach möglichen Zielen suchen und> deren REFLEKTIONEN erfassen.
Zivile Radaranlagen erfassen auch das Echo des Ziels (Primärradar). Die
Sache mit den Transpondern ist eine andere Baustelle (Sekundärradar).
Ein Transponder sendet mit relativ kleiner (mittlerer) Leistung. In
einem Segelflugzeug lebt er aus der Batterie. Da kann er keine großen
Sprünge machen.
Hallo "alles tötet, auch Langeweile"
alles tötet, auch Langeweile schrieb:>> Ich habe nirgendwo(!) so eine schlechte Verpflegung bekommen als>> ausgerechnet beim Bund. Mal gut, dass die mich schnell ausgemustert>> haben.> Typisch larmoyante Selbsttäuschung, für viele ist gerade eine reguläre> Dienstzeit die ultimative Lebensschule, um später sein Leben mit all> seinen Widrigkeiten im Griff zu haben.
Mit mobbenden Arschlöschern hatte ich schon vorher ausreichend
Erfahrung, dazu brauche ich keinen Bund. Und Schwerstalkoholiker waren
mir seit meiner Kindheit auch nicht fremd. ;O)
Der Bund waren die langweiligsten viereinhalb Monate meines Lebens, und
Dein Nickname deutet ja an, was Du von Langeweile hälst. Und zumindest
in dem Punkte gebe ich Dir Recht.
Und bestimmte Unzulänglichkeiten bekommt man auch mit noch so viel Üben
nicht weg.
> Und um das Gefahrenpotential moderner Techniken wie Radar dank> persönlicher Erfahrung realistisch einschätzen zu können.
Ähm.....ich hab irgendwann später mal den Strahlenschutzbeauftragten
gemacht und Service an Röntgenfluoreszenz Spektroskopen.
Und Grundwehrdienstleistende hat man damals garantiert nicht zur Wartung
an Radargeräte herangelassen.
Im Physik Leistungskurs zum Abi habe ich noch die ganzen "klassischen"
Physik Experimente mit Hittorfscher "Umwegröhre", "Münzrohr" und
Kaltkathoden Röntgenröhre auf dem Pult live mitbekommen. Heutzutage
würde dafür der Lehrer rauf bis zum Kultusminister wegen
Körperverletzung verklagt.
Die Hochspannung für die Experimente wurde übrigens "stilsicher" mit
einem fetten Rühmkorff-Induktor erzeugt. Alles wie 1920. ;O)
Der Lehrer hat uns natürlich über die Gefahren mit unterrichtet, und
nach seiner Einschätzung waren ein paar mal die Bestrahlung für eine
Minute vertretbar. Die gesamt abgegebene Dosis war unterhalb derer einer
damaligen (1978-1980) durchschnittlichen Röntgenuntersuchung.
> Und um das Gefahrenpotential moderner Techniken wie Radar dank> persönlicher Erfahrung realistisch einschätzen zu können.
Das Problem war der unvorsichtige Umgang damit, wobei der vermutlich
seine Wurzeln eher im sozialen Bereich hatte. "Harte Kerle" setzten sich
über abstrakte Gefahrenpotentiale *) eher mal ohne Nachdenken hinweg,
und vermutlich werden Kollegen und Vorgesetzte sie auch noch darin
bestärken.
Das war jedenfalls meine Einschätzung von Zeit-/Berufssoldaten damals
und auch noch teilweise heute.
"Langeweile tötet" stimmt zwar, aber leider auch "Wenn es dem Esel zu
wohl geht, kommt er aus seiner Komfortzone".
Das Problem ist, wie so oft, einen sinnvollen Kompromiss zu finden.
*) Das mit dem abstrakten Gefahrenpotential begegnet einem zunehmend
häufiger.
Elektrische Energietechnik passt da sowieso. Aber eben auch
z.B.IT-Sicherheit. Und bei den Impfgegnern und Querdenkern sieht man
deutlich, wie das entgleisen kann....
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Ja, ja -alles völlig harmlos....
Allein 2 meiner "Mitdienenden" hat es an Magen- bzw. Lymphdrüsenkrebs
dahingerafft.
http://www.nva-radar.de/start.html
Bernd W. schrieb:> Die gesamt abgegebene Dosis war unterhalb derer einer damaligen> (1978-1980) durchschnittlichen Röntgenuntersuchung.
Falls Du damit die üblichen Reigenuntersuchungen im Gesundheitsamt
meinst, liegst Du richtig; die damals dort verwendeten Geräte hätte man
als Kriegswaffe einsetzen können.
Radar Love schrieb:> Ja, ja -alles völlig harmlos....> Allein 2 meiner "Mitdienenden" hat es an Magen- bzw. Lymphdrüsenkrebs> dahingerafft
Aber nicht die Radarstrahlung die in der Gegend rumgepingt wird, sondern
die unzureichend abgeschirmte Röntgenstrahlung der
Hochspannungserzeugung im Sender.
Issesdennsoschwer, es wurde doch schon von DerEgon erklärt, da muss man
von vorsätzlicher fake news Verbreitung deinerseits ausgehen.
MaWin schrieb:> Ihr werdet draussen beim Grillabend eure Smartphones in der Hand gehabt> haben genau so wie alle Whatsapp-Süchtigen und daher natürlich voll> verstrahlt mit hoher Sendeleistung direkt am Ohr.
Noch besser: Da machen sich Leute wegen Handystrahlung in die Hose und
stecken sich Bluetooth direkt ins Ohr.
Mikrowilli schrieb:> Um zur eigentlichen Frage des TO zurückzukommen: ein geeignetes Meßgerät> wäre z.B. das EMR-30 von Wandel & Goltermann, natürlich nur zusammen mit> der für den Frequenzbereich der Radaraussendung passenden Sonde.
Frequenzbereich ist das Stichwort. Je nach Anwendungsfall gibt es
Radargeräte mit einigen hundert MHz bis hoch zu zweistelligen GHz. Die
Weitbereichsdinger müssten in der Gegend 900 MHz Impulse im Bereich
Megawatt blasen. Direkt am Flughafen wird man im Gigahertzbereich mit
weniger Leistung agieren, da ist hohe Auflösung auf kurze Distanzen
gefragt.
Bernd W. schrieb:> Ich habe nirgendwo(!) so eine schlechte Verpflegung bekommen als> ausgerechnet beim Bund.
In Rotenburg war das Essen umfangreich und gut. Später in Ehra na ja,
immer dann gut, wenn der Koch besoffen war und die Dorfdamen
(Küchenhilfe) gekocht haben.
> Mal gut, dass die mich schnell ausgemustert haben.
Wenn Du damals schon so warst wie hier im Forum, kein Wunder.
MaWin schrieb:>> Allein 2 meiner "Mitdienenden" hat es an Magen- bzw. Lymphdrüsenkrebs>> dahingerafft> Aber nicht die Radarstrahlung die in der Gegend rumgepingt wird, sondern> die unzureichend abgeschirmte Röntgenstrahlung der> Hochspannungserzeugung im Sender
Was auch ein Thema bei der Reparatur von Farbfernsehern war, die
Ballasttriode in der Hochspannung.
Jürgen S. schrieb:> Auch Falsch. Es gibt sogar Prozesse von ehemaligen Bundeswehrsoldaten,> die wegen der Exposition in der Nähe von Radaranlagen krank geworden> sind.
Lerne erstmal die elektromagnetischen Wellen des Radars von
Bremsstrahlen bei der Erzeugung derselben zu unterscheiden.
Georg G. schrieb:> Dann gib bitte einen Link an. Ich kenne nur Studien, b
Von der Studie hatte ich auch gelesen. Die wurde aber nicht nach
Veröffentlichung des Zwischenergebnisses fortgesetzt, weil das Personal
wegen anderer neuer dringender Studien keine Zeit mehr hatte, nachdem
die Hochschule einige Drittmittel für andere Forschungen bekommen hatte.
Welche Branche das war, darfst Du vermuten.
Die Korrelationsauswertung ist eindeutig, dass Mobilfunk schädlich ist.
Alle bisher in meinem Umfeld am Gehirntumor gestorbenen waren in meinem
Bekanntenkreis drahtlose SuperVielTelefonierende. Die Zahl jener, die
sich zu Tode geraucht hatten im Bekanntenkreis, ist aber höher. Diese
Ergänzung gibt es aber nur, wenn ich mal einen vorurteilsfreien Tag
habe.
Manfred schrieb:> Die Weitbereichsdinger müssten in der Gegend 900 MHz Impulse im Bereich> Megawatt blasen.
Wenn du jetzt auch noch Pulsdauer und Wiederholfrequenz angibst, lässt
sich die von dir angegebenen Leistung auch bewerten.
Martin S. schrieb:> Auch die Geschichte mit dem Schnitzel hat er mir erzählt. Nicht, dass> sie gegart wurden, sondern eher, dass sie trotz der zweistelligen> KW-Impulsleistung nichtmal ein Schnitzel gar bekommen haben.
Nun bin ich kein Radartechniker...
Gibt es Radarsysteme die auch auf 2.45GHz laufen?
kann ich mir kaum vorstellen,
denn dann hätte man ja überall ziemlich effektive "Leistungssenken",
statt Reflexionen.
Zum Schnitzel braten geht man ja auch nicht zu Radartruppe sondern zu
den Nachrichten. Die haben in ihren Richtfunkstrecken eher die
Dauerleistung zum Proteine knacken.
Und Mittelwellstationen haben auch schon mal die Ballontruppen
abgeschossen.
https://www.bfu-web.de/DE/Publikationen/Untersuchungsberichte/1997/Bericht_97_3X455-0.pdf?__blob=publicationFile> Bei> einem Grillabend kam ich mit einem Bekannten ins Gespräch und er meinte,
< er würde hier nie leben wollen, ...
Ehrlich, den würd ich schnellsten wegen Unhöflichkeit und Unverstand vom
Status "Bekannter" in den Zustand "Unbekannter" versetzen. Klar darf man
einem Hasbesitzer auf nicht-offensichtliche Mängel hinweisen, aber eine
Grillparty zu crashen mit Vortragen über Tod durch Krebs ist schon mehr
als Stillos.
"Ausreden wollen" ist meist hoffnungslos, die wechseln dann einfach das
Horrorszenario. Dann sind es eben die Afrikanischen Killer-Mosquitos die
über den Flugplatz eingeschleppt werden. Oder die Kondensstreifen werden
als Chemtrails verteufelt. Und der Infraschall der Treibwerke ist
ohnehin ungesund, blablabla.
Hallo "alles tötet, auch Langeweile"
alles tötet, auch Langeweile schrieb:> Und Mittelwellstationen haben auch schon mal die Ballontruppen> abgeschossen.> https://www.bfu-web.de/DE/Publikationen/Untersuchungsberichte/1997/Bericht_97_3X455-0.pdf?__blob=publicationFile
Du hast nur quergelesen. Es war ein Kurzwellensender.
Aber danke für den Link.
> Ehrlich, den würd ich schnellsten wegen Unhöflichkeit und Unverstand vom> Status "Bekannter" in den Zustand "Unbekannter" versetzen. Klar darf man> einem Hasbesitzer auf nicht-offensichtliche Mängel hinweisen, aber eine> Grillparty zu crashen mit Vortragen über Tod durch Krebs ist schon mehr> als Stillos.
Wer sich durch sowas die Laune verderben lässt.....nach "Hanlons
Rasiermesser" würde ich dem Gast das ersteinmal nicht übelnehmen.
> "Ausreden wollen" ist meist hoffnungslos,
Richtig.
> die wechseln dann einfach das> Horrorszenario. Dann sind es eben die Afrikanischen Killer-Mosquitos die> über den Flugplatz eingeschleppt werden. Oder die Kondensstreifen werden> als Chemtrails verteufelt. Und der Infraschall der Treibwerke ist> ohnehin ungesund, blablabla.
Jeder hat seine eigenen Horrorszenarien, die nach seinem persönlichen
Verständnis die schlimmsten sind. Letztlich laufen wir alle immer nur
unseren Trieben und Zwangsvorstellungen hinterher. Und in der Tat,
Leute, die einem ihre Zwangsvorstellungen schmackhaft machen wollen sind
lästig, da jeder ja schon genug Mühe hat, den eigenen hinterher zu
kommen. Dabei geraten dann ernsthafte Probleme schonmal aus dem
Blickfeld.
Willkommen in der wundervollen Welt des Wahnsinns.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
●DesIntegrator ●. schrieb:> Martin S. schrieb:>> Auch die Geschichte mit dem Schnitzel hat er mir erzählt. Nicht, dass>> sie gegart wurden, sondern eher, dass sie trotz der zweistelligen>> KW-Impulsleistung nichtmal ein Schnitzel gar bekommen haben.>> Nun bin ich kein Radartechniker...
Ich auch nicht ^^
> Gibt es Radarsysteme die auch auf 2.45GHz laufen?> kann ich mir kaum vorstellen,> denn dann hätte man ja überall ziemlich effektive "Leistungssenken",> statt Reflexionen.
Es müssen für die Gar-Option gar keine 2,45GHz sein. Das ist ein
Gerücht, das sich extrem hartnäckig hält, dass hier die Resonanzfrequenz
von Wasser sei. Stimmt aber nicht.
Faktisch bestimmt die Frequenz die Eindringtiefe und alles, das ein-
aber nicht durchdringt, führt zur Erwärmung.
Schlussendlich hast Du aber recht. Bei dieser Frequenz könnte man
höchstens die Luftfeuchtigkeit messen. Deshalb arbeiten Regenradare auch
mit 5,6 GHz.
Bernd W. schrieb:> Jeder hat seine eigenen Horrorszenarien, die nach seinem persönlichen> Verständnis die schlimmsten sind. Letztlich laufen wir alle immer nur> unseren Trieben und Zwangsvorstellungen hinterher.
Nö, das tun nur die pathologischen Angsthaber. Die, die ihr Leben nicht
im Griff haben, sondern sich von Misere zu Misere treiben lassen und
nicht den Arsch in der Hose haben, "Miessmacher" am Schlaffitchen zu
packen und vor die Haustür zu setzen.
Schon mal überlegt, warum es in der Umgebung Arschlöcher und Trinker
gibt? Zumindest mal in gedanken die Hypothese durchgespielt, das du
selbst diese anziehst respektive produzierst?
Klar, wenn die einzige Strategie zur Verbesserung der Essenslage darin
besteht auf eine Ausmusterung irgendwann zu hoffen und die Zeit
dazwischen zur persönlichen Pflege des Phlegmas zu verschwendenbesteht,
dann ist natürlich keine persönliche Verbesserung zu erwarten.
Luftraumüberwacher schrieb im Beitrag #7182631:
> 2 meiner Mitdienenden sind an Magen- bzw. Lymphdrüsenkrebs verstorben,> den sie sich durch die Bedienung und Einstellarbeiten an Radaranlagen> zugezogen haben.
Lerne Bremsstrahlung von den von der Radarantenne ausgesendeten
Radarsignalen zu unterscheiden.
Luftraumüberwacher schrieb im Beitrag #7182631:
>> KEINER (auch nicht Wunsch oder Miller) hat das Recht, so etwas zu> negieren!
Das heisst Ignorieren, nicht negieren.
BTW, mein Beileid, hat aber nix mit dem hier besprochenen Szenario zu
tun.
Das die NVA ein menschenverachtender Verein war, bei dem wie beim Russki
ein Menschenleben nichts zählt, ist doch allgemein bekannt.
Dieter schrieb:> Alle bisher in meinem Umfeld am Gehirntumor gestorbenen waren in meinem> Bekanntenkreis drahtlose SuperVielTelefonierende. Die Zahl jener, die> sich zu Tode geraucht hatten im Bekanntenkreis, ist aber höher.
Da fragt man sich jetzt aber wie groß deine Stichprobe ist damit du
damit signifikante statistische Aussagen treffen kannst.
Zudem: So lange gibt es jetzt Handys incl. bezahlbare Verträge für
Vieltelefonierer noch nicht, vor allem wenn man den Umstand
berücksichtigt dass die meisten Tumore erst viele Jahre oder sogar
Jahrzehnte nach (ionisierender) Strahlungsexposition auftreten.
Udo S. schrieb:> Dieter schrieb:>> Alle bisher in meinem Umfeld am Gehirntumor gestorbenen waren in meinem>> Bekanntenkreis drahtlose SuperVielTelefonierende. Die Zahl jener, die>> sich zu Tode geraucht hatten im Bekanntenkreis, ist aber höher.>> Da fragt man sich jetzt aber wie groß deine Stichprobe ist damit du> damit signifikante statistische Aussagen treffen kannst.
Naja, es ist auch die Frage welche "Aussage" der Dieter überhaupt
gemacht hat.
Ein Szenario von Null Gehirntumor und ein Toter wegen Rauchen im Bett
ist genauso abgedeckt. Fazit, die Aussage ist so Müll, da braucht es
keine Überlegungen zur Statistischen Relevanz. Der Dieter verarscht nur
alle anderen und sich selbst.
Georg G. schrieb:> Du verwechselst da einiges. Der Öffnungswinkel einer Antenne und die> Größe der Fresnel Zone sind verschiedene Paar Schuhe.
Was ist an der Darstellung im Bild oben denn falsch?
Andere Quellen belegen das doch auch.
https://circuitdesign.de/technical_tools/fresnel-zone/
Dann stell das mal richtig-.
ciao
gustav
Hallo Karl B.
Karl B. schrieb:>> Du verwechselst da einiges. Der Öffnungswinkel einer>> Antenne und die Größe der Fresnel Zone>> sind verschiedene Paar Schuhe.> Was ist an der Darstellung im Bild oben denn falsch?> Andere Quellen belegen das doch auch.> https://circuitdesign.de/technical_tools/fresnel-zone/
Zur Klärung: Die 1. Fresnel Zone ist der elipsoidförmige
Raum um Sende und Empfangsantenne, bei dem der Umweg des
Signals bei Reflektion am inneren der Elipsoidhülle eine
Wellenlänge länger ist, als die direkte Verbindung zwischen
den Antennen. Bei der zweiten Fresnelzone sind es zwei
Wellenlängen länger, bei der dritten drei und so fort.
Diese Eigenschaft beschreibt die Möglichkeiten der Störung
der Verbindung durch Mehrfachreflektionen, die sich mit
dem direkten Signal phasenverschoben destruktiv
überlagern können.
In dieser Betrachtung tritt ein Antennenöffnungswinkel
überhaupt nicht auf.
Diese Eigenschaft ist auch unabhängig vom
Öffnungswinkel der Antenne, weil eine stärker bündelnde
Antenne zwar die Feldstärke erhöht und Reflexionen durch
Ausblenden verringern kann, aber, da keine Antenne
ideal strahlt, besteht die Möglichkeit einer störenden
Reflexion grundsätzlich trozdem.*)
Weiter: Es aus Gründen der Wellenoptik nur schwer
machbar, den Öffnungswinkel einer Antenne so klein zu
halten, dass die Hauptkeule komplett in der ersten
Fresnelzone liegt. Bestes Beispiel ist ein Laser.
Stelle Dir einen dünnen (aber nicht infinetisimal dünnen)
Laserstrahl vor. Obwohl der Laserstrahl dünn ist, würde
schon nach wenigen mm ein Umweg innerhalb dieses Strahles
bei einer angenommenen Reflektion an seinem äußersten
Rand zu einer destruktiven Interferenz führen. Wenn Du
den Laserstrahl jetzt noch dünner machen wolltest, musst
Du auch die Austrittsöffnung des Lasers verkleinern. Damit
kommst Du irgendwann in einen Bereich, wo diese nur noch
wenige Wellenlängen betragen würde....und dann wird Dir
der Strahl wieder divergieren, weil diese Austrittsöffnung
jetzt wieder als kleine Lichtquelle mit eigenen
divergierendem Interferenzmuster zu betrachten ist.
Im Grenzfall eine Wellenlänge, und Du hast eine Öffnung,
aus der sich das Licht relativ gleichmäßig halbkugelig verteilt.
Diese theoretischen Überlegungen sind uralt, sie wurden
von Huygens irgendwann im 17. Jhd. nach dem dreißigjährigen
Krieg beschrieben und dann erst lange später danach Anfang
des 19. Jhd. durch Fresnel erweitert und bestätigt.
Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Huygenssches_Prinzip
Hatte ich vor über 40 Jahren in der Schule im Physik Leistungskurs,
mit Experimenten (Reflexionen, Brechung und Beugung)
in einer Wellenwanne mit Wasserwellen und Laserexperimenten.
Ich halte es für eine der wichtigsten Erkenntnisse,
wenn es um das Verständnis aktueller gewöhnlicher
Alltagsphysik geht. Darum bin ich immer entsetzt, wenn
jemand das nicht kennt. Ich kann an keinem Hafenbecken
vorbeigehen, ohne nach Interferenzmustern zu schielen.
Fresnel hat diese Theorie erweitert und experimentell
bestätigt. Er nutzte sie unter anderem zu einer
Messung der Lichtgeschwindigkeit durch die Laufzeitmessung
von Lichtblitzen zwischen zwei Türmen. Und das noch vor
der französichen Revolution und den Napoleonischen Kriegen.
*) Auch problematisch sind sich bewegende Objekte, weil hier
ein steter Wechsel zwischen konstruktiver und destruktiver
Interferenz auftritt, der sich als Amplitudenmodulation
bemerkbar macht.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Hallo "alles tötet, auch Langeweile".
alles tötet, auch Langeweile schrieb:>> Jeder hat seine eigenen Horrorszenarien, die nach seinem persönlichen>> Verständnis die schlimmsten sind. Letztlich laufen wir alle immer nur>> unseren Trieben und Zwangsvorstellungen hinterher.>> Nö, das tun nur die pathologischen Angsthaber. Die, die ihr Leben nicht> im Griff haben, sondern sich von Misere zu Misere treiben lassen und> nicht den Arsch in der Hose haben, "Miessmacher" am Schlaffitchen zu> packen und vor die Haustür zu setzen.
Zu den üblichen Mobbing Strategien gehört es unter anderem,
andere Leute zu einer scheiss Idee zu verleiten und sich dann über diese
Lustig zu machen, wenn sie scheitern.
Ist mir oft genug passiert, dass ich auf sowas reingefallen bin.
Eine abgewandelte Strategie ist die Erzeugung der Illusion einer
Selbstwirksamkeit, und deren anschliessender Destruktion, wärend
man sich über die Leute Lustig macht.
Man misstraue den positiv Denkern.
Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Positives_Denken#Kritik
Wenn es dem Esel zu wohl geht, kommt er aus seiner Komfortzone. Hatte
ich aber oben schon einmal geschrieben.
> Schon mal überlegt, warum es in der Umgebung Arschlöcher und Trinker> gibt? Zumindest mal in gedanken die Hypothese durchgespielt, das du> selbst diese anziehst respektive produzierst?
Ich bin in einem "sozialen Brennpunkt" aufgewachsen.
Willst Du mir jetzt einreden, ich hätte diesen als Säugling schon
produziert?
Das sind halt die Lebenserfahrungen von der Strasse. Da lernt man
schnell,
sich nicht offen mit stärkeren Anzulegen....Ich bin im vierten
Schuljahr monatelang mit mindestens einem blaugeschlagenen Auge
herumgelaufen.
Das hatte keine Zeit zum abheilen.
Aus dieser Zeit kommt mein Hass auf Leistungsträger.....
Bei der Bundeswehr hatte ich es gegenüber anderen noch besser getroffen,
ich wurde nicht schief angesehen, weil ich nicht mitgesoffen habe,
wie es anderen passierte.
Ausserdem: Welchen Einfluss hätte man dort gehabt? Mit Vorgesetzten
diskutieren ist Zeitverschwendung und führt zu noch mehr Schikanen.
Heutzutage habe ich mit Mobbern selten, und mit Alkoholikern
noch seltener zu tun.
> Klar, wenn die einzige Strategie zur Verbesserung der Essenslage
Nein, nicht nur das Essen. Ich fand das ganze "Betriebsklima" dort mies.
Ich mag keine Vorgesetzten, und weil ich emphatisch bin, denke
ich, das geht auch anderen so, und dann kann ich auch nicht
selber Vorgesetzter sein.
Darum empfinde ich die Zusammenarbeit mit anderen Leuten auch immer
so ermüdent. Nein, einen "Lerneffekt" gibt es nicht, weil
ich unter diesen Bedingungen keinen Erfolg empfinden kann.
> darin> besteht auf eine Ausmusterung irgendwann zu hoffen und die Zeit> dazwischen zur persönlichen Pflege des Phlegmas zu verschwendenbesteht,> dann ist natürlich keine persönliche Verbesserung zu erwarten.
Du bist ein Schwätzer. Wenn man keine persönlichen herausragenden
Fähigkeiten hat, und wer hat die schon (ich jedenfalls
nicht, da bin ich Realist) ist oftmals wegducken und verstecken
die beste Strategie. "Täuschen, Tarnen, Verpissen". ;O)
Mit allem anderen rennt man nur vor die Wand.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Luftraumüberwacher schrieb im Beitrag #7182631:
> 2 meiner Mitdienenden sind an Magen- bzw. Lymphdrüsenkrebs verstorben,> den sie sich durch die Bedienung und Einstellarbeiten an Radaranlagen> zugezogen haben.
So tragisch ein Verlust eines Freundes oder Bekannten ist, sollte man
Korrelation und Kausalität auseinander halten.
Gerade in der DDR und gerade im Heer sind Menschen mit vielen Stoffen in
Kontakt gekommen, die derartige Spätfolgen erzeugen können. Das fängt
bei Farben und Lacken an, geht weiter über Gefahrstoffe (radioaktiv,
giftig) aus Munition, häufige Exposition mit Abgasen uswusf. Das geht
weiter über medizinische Untersuchungen - vor allem Röntgen - mit
Technik, die längst überholt ist, weil hier gespart gespart und nochmals
gespart wird. Eine Freundin von mir ist Zahnmedizinierin und verweigert
aktuell Soldaten mit dem Betriebsröntgen zu verstrahlen, weil das Teil
so dermaßen alt ist, dass es die Dosis eines jeden heutigen
Röntgengerätes übersteigt. Bei gleichzeitig deutlich schlechterer
Abbildungsqualität. Das geht sogar soweit, dass sie inzwischen von ihren
VGs ordentlich auf den Sack bekommt, weil sie jeden nach draußen in die
radiologische Praxis schickt. Und geraucht wurde damals auch noch extrem
häufig. Dazu kommen die vielfältigen Giftstoffe, denen man wider
besseren Wissens ausgesetzt war - wie z.B. DDT.
Niemand kann in der Retrospektive sagen, was nun der Auslöser war. Und
ja: Es kann auch die Arbeit an gefährlichem Gerät gewesen sein im Heer.
Aber das wird sich wohl nie sicher aufklären lassen - höchstens
vermuten.
Hallo Martin S.
Martin S. schrieb:> So tragisch ein Verlust eines Freundes oder Bekannten ist, sollte man> Korrelation und Kausalität auseinander halten.
Korrelation und Kausalität durcheinader zu würfeln ist eine typische
Methode der Desinformation. Vor allem weil es deutlich schwerer ist,
eine Kausalität zu bestätigen.
Darum ist es auch schwer, den Leuten direkt auf den Kopf eine bewusste
Desinformation zuzuschreiben, weil es kann auch Zeitmangel, Schlamperei
oder Unkenntnis sein.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Udo S. schrieb:> Da fragt man sich jetzt aber wie groß deine Stichprobe ist
In dem Falle 6x Gehirntumor, alle Vieltelefonierer mit Mobiltelefon und
mit drahtloses Festnetztelefon. Es ging auch aus
Krankenversicherungskostensicht viel günstiger zu Ende bei diesen
Personen als bei den Rauchern.
Mein Karriereberater sagte schließlich, ich solle nicht so viel
negatives äußern, immer das Positive suchen und äußern.
(Nur Positives ! (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7))
Frank E. schrieb:> Die harte Röntgenstrahlung entsteht ab ca. 100 KV, noch keine> Gammastrahlung!, und wird bei der Durchleuchtung von Metallen> eingesetzt. Diese harte Röntgenstrahlung durchdringt Material geringer> Dichte (Menschenfleisch) nahezu ungehindert, es tritt kaum schädigende> Wechselwirkung auf. Die Medizin verwendet, je nach Gewebe/Knochen ganz> über'n Daumen ca. 65KV. Diese weiche Röntgenstrahlung ist sehr wohl sehr
Auch beim alten Röhrenfernseher entsteht weiche Röntgenstrahlen. Deshalb
sind für bestimmte Bauteile Bleiglas und Graphit verwendet worden.
Hallo Dieter.
Dieter schrieb:>> Da fragt man sich jetzt aber wie groß deine Stichprobe ist> In dem Falle 6x Gehirntumor, alle Vieltelefonierer mit Mobiltelefon und> mit drahtloses Festnetztelefon.
Sechs Exemplare sind in der Medizinstatistik eher keine Stichprobe
sondern Einzelfälle.
Und wenn man sich für eine große Stichprobe die Fälle aus einer noch
viel größeren Stichprobe passend zusammensiebt, kann auch viel Mist
erzeugt werden.
Das kann tatsächlich auch leicht unabsichtlich passieren.....
Wenn das wirklich verbreitet so problematisch wäre, würde es jedem
Auffallen. Ich habe auch Krebsfälle im Umfeld. Wer nicht.
Aber Gehirntumore sind nicht sooo verbreitet, und Vieltelephonierer und
Dect/Handy/Smartphon Poweruser sind in meinem Umfeld auch vorhanden aber
irgendwie dabei nicht so betroffen, als das es auffallen würde.
> Mein Karriereberater sagte schließlich, ich solle nicht so viel> negatives äußern, immer das Positive suchen und äußern.> (Nur Positives ! (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7))
Ja, aber nur in Vorstellungsgesprächen. ;O)
Sonst bleibt man besser bei dem, was man für Realität hält . Lügen
kostet Kraft und Energie.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Als grober Indikator dürften sich ein halbwegs passender 300Ω-Dipol mit
Glimmlampe in der Mitte eignen oder eine Leuchtstoffröhre. Leuchtet
beides nicht, vermute ich Strahlung unterhalb Gefahr.
Helge schrieb:> Als grober Indikator
Bei Radaranlagen kommt alle 30s oder so ein Chirp mit wenigen
Mikrosekunden Länge vorbei. Da blitzt keine LED oder Leuchtstofflampe.
Da ist teure Technik gefragt.
Nochmal: Jeder Sender Standort ist bei der BNetzA registriert. Messwerte
existieren und können abgefragt werden. Viele Sender sind online auf
einer Karte abrufbar (Frequenz, Leistung, Antennendiagramm,
Sicherheitsabstände).
Georg G. schrieb:> Bei Radaranlagen kommt alle 30s oder so ein Chirp mit wenigen> Mikrosekunden Länge vorbei. Da blitzt keine LED oder Leuchtstofflampe.> Da ist teure Technik gefragt.
Geschwätz.
Alle 30 Sekunden ein Chirp?!
Die Stationen, die ich kenne, machen alle 6 Sekunden eine Umdrehung. Wie
sonst sollte man ein "stehendes" Bild erhalten?
Und Leuchtstofflampen blitzen da anständig -wenn sie mit einer
Impulsleistung von (wie hier) durchschnittlich 200 KW von einer scharf
bündelnden Yagy-Gruppenantenne überstrichen werden.
Hier kannst Du Dir mal ein Auge holen:
https://www.wiki.de-de.nina.az/P-18.html#Taktisch-Technische_Daten
Nicht immer die Leute für blöde halten -vor Allem, wenn man es selbst
ist!
Und als Beispiel für ein langsam drehendes Radar:
https://de.wikipedia.org/wiki/SRE-M
Das SRE-M-Radar (SREM: Surveillance Radar Equipment Medium-range) ist
ein typisches im D-Band (früher: L-Band genannt) arbeitendes
Flugsicherungsradar. Diese Weitbereichsradargeräte (En-route-Radar)
überwachen den Flugverkehr außerhalb der besonderen Flugplatzbereiche.
Antennenumlaufzeit 11,62 bis 11,80 s
Dieter schrieb:> In dem Falle 6x Gehirntumor, alle Vieltelefonierer mit Mobiltelefon und> mit drahtloses Festnetztelefon.
Hatten alle diese 6 Personen auch ein Fernsehgerät? Sind diese 6
Personen jeden Tag Auto gefahren? Haben diese 6 Personen jeden Tag auch
Brot gegessen? Haben diese 6 Personen alle auch gelegentlich Alkohol
getrunken?
Dieter schrieb:> Mein Karriereberater sagte schließlich, ich solle nicht so viel> negatives äußern,
Der Mann ist unfähig, sonst hätte er geraten, garnichts zu äußern.
Bernd W. schrieb:> Sechs Exemplare sind in der Medizinstatistik eher keine Stichprobe> sondern Einzelfälle.Bernd W. schrieb:> Und wenn man sich für eine große Stichprobe die Fälle aus einer noch> viel größeren Stichprobe passend zusammensiebt,
Zumindest in meinem Umfeld stimmt das aber unzweifelhaft. Übrigens die
Statistik beweist auch, dass solche Beobachtungsergebnisse nicht
erfunden sind, sondern der Realität entsprechen. Wenn Niemand eine
solches Erfahrung in seinem Umkreis machen konnte, wäre das vielmehr es
ein Indiz dafür, dass übermäßger Mobilfunknutzung das wirksamste Mittel
wäre einen Gehirntumor zu verhindern.
Manfred schrieb:> Der Mann ist unfähig, sonst hätte er geraten, garnichts zu äußern.
Das dachte ich mir damals auch und äußerte das garnicht, denn sonst
stellt er sich beim nächsten cleverer an.
Luftraumüberwacher schrieb:> Georg G. schrieb:> Geschwätz.
Nein, es ist völlig korrekt, das man sich jede Unkerei sparen kann in
dem man den Rat folgt:
>Nochmal: Jeder Sender Standort ist bei der BNetzA registriert. Messwerte>existieren und können abgefragt werden. Viele Sender sind online auf>einer Karte abrufbar (Frequenz, Leistung, Antennendiagramm,>Sicherheitsabstände).
Natürlich kann man auch durch Radaranlagen umkommen, indem die Anlage
auf einen drauf fehlt oder man an die Antenne 'aufgeknüpft' wird.
Ansonsten sei darauf verwiesen, das die Passagiere in einem Fluggerät
eher an eine Thrombose verrecken als durch die permanente
Radarbestrahlung während des Fluges. Der Grossteil der Strahlenbelastung
der Piloten stammt ohnehin von der Kosmischen Strahlung und nicht von
Radren am Boden oder an Board.
https://www.bfs.de/DE/themen/ion/strahlenschutz/beruf/methodik/fliegendes-personal.htmlhttps://www.aerzteblatt.de/archiv/4609/Tumorrisiko-bei-fliegendem-Personal-Gegenwaertiger-epidemiologischer-Kenntnisstand
Luftraumüberwacher schrieb:> Georg G. schrieb:>> Bei Radaranlagen kommt alle 30s oder so ein Chirp mit wenigen> Geschwätz.>> Und Leuchtstofflampen blitzen da anständig -wenn sie mit einer> Impulsleistung von (wie hier) durchschnittlich 200 KW von einer scharf> bündelnden Yagy-Gruppenantenne überstrichen werden.>> Hier kannst Du Dir mal ein Auge holen:> https://www.wiki.de-de.nina.az/P-18.html#Taktisch-Technische_Daten
Wo stehen diese Teile, in der Nähe der Golanhöhen oder im Ural?
Vielleicht eher so etwas https://de.wikipedia.org/wiki/RRP_117, aber die
stehen nicht herum wie Windräder…
Uwe D. schrieb:> Wo stehen diese Teile, in der Nähe der Golanhöhen oder im Ural?
Kann ich Dir nicht sagen, wo sie heute stehen.
Wo sie standen ,kannst Du hier erfaheren:
https://www.nva-futt.de/
(Auf der Startseite auf den "Radarbildschirm" klicken)
Uwe D. schrieb:> Wo stehen diese Teile, in der Nähe der Golanhöhen oder im Ural?
Sachsen,Landkreis Bautzen, Kamenz, Umkreis Offiziershochschule
(Ausbildung Funktechnische Truppen).
Anbei Luftbild von der ehemaligen Ausbildungs-Feuerleitstelle der
Fla-Truppen (auch OHS-Kamenz).
https://www.sachsenschiene.net/bunker/dep/dep_27.htm
Im Technik-Ausbildungsgelände Flugplatz kurz vor Zschornau standen auch
noch ein paar von NickiNeck und Drehrumbum. (Höhenfinder,
richtungsfinder)
alles tötet, auch Langeweile schrieb:> Im Technik-Ausbildungsgelände Flugplatz kurz vor Zschornau standen auch> noch ein paar von NickiNeck und Drehrumbum. (Höhenfinder,> richtungsfinder)
Man konnte auch diverse mobile Radarsysteme der Russen finden, gerne um
Berlin herum. Ein großer Standort, wo auch mobile Raketen stationiert
gewesen sein sollen, war z.B. Zossen / Wünsdorf.
Und ja, Höhenfinder, Seitenfinder und Zielfolgeradar konnte man anhand
der Impulsparameter erkennen. Ist lange her, Details habe ich
überwiegend vergessen.
Jürgen S. schrieb:> Joergk schrieb:>>> Die Radarkeule strahlt NICHT auf den Boden.>> Falsch. In einer gewissen Entfernung wird immer auch der Boden> mitgescannt.>> Radar macht keinen Krebs>> Auch Falsch. Es gibt sogar Prozesse von ehemaligen Bundeswehrsoldaten,> die wegen der Exposition in der Nähe von Radaranlagen krank geworden> sind.> Richtig ist, dass in der üblichen Distanz solcher Anlagen nicht mit> einer nennenswerten Belastung zu rechnen ist. Das geht sehr schnell im> allgemeinen Rauschen von Radio- und TV-Signalen (UHF-Radare!) sowie LTE> unter.> Und richtig ist auch, dass die Benutzung von Telefonen direkt am Ohr> definitiv problematischer ist und wahrscheinlich auch Krebs auslösen> kann. Eine Erwärmung ist schon lange nachgewiesen und seit einigen> Jahren auch ein objektiver Einfluss auf die Gehirnströme (EEG) und die> Aktivität von Gehirnarealen (MRT). In beiden Fällen sind es in der Tat> Änderungen dessen, was der Mensch denkt und nicht etwa der Einfluss der> Strahlung auf das Gerät oder die Messeinrichtung.
Sorry, lange nicht mehr vorbeigeschaut:
Zu 1: Nennenswerte Strahlungsleistung kommt da nicht an. Glaube mir, ich
habe mich ziemlich mit dieser Thematik beschäftigen müssen...
Zu2. Wie schon weiter oben geschrieben, erzeugen die Schaltröhren hätte
Röntgenstrahlung was zu insbesondere Hodenkrebs bei den Technikern
führte (dunkles Kapitel der Bundeswehr), karzinogene Wirkungen
nicht-ionisierender elektromagnetischer Wellen sind wissenschaftlich
nicht anerkannt. Die esoterischen Ansichten mancher Personengruppen
machst Du Dir doch sicher mit dem Nick "engineer" nicht zu eigen...
Jörg