Ferrite..Leitfähigkeit?

OP #7185921
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Ich habe beim Sortieren von Kram eine ganze Anzahl von Ferritringkernen 
aus DDR Zeiten gefunden, D 40, d 20, und h 10mm, im Querschnitt "runde" 
Bauform.
Ich habe die mal von einem Opa geerbt und weiß quasi nix darüber.

Ich weiß noch das Materialgruppen sich grob anhand der elektrischen 
Leitfähigkeit auseinander halten ließen, zumindest habe ich auch 
Doppellochkerne gleicher Bauart und unterschiedlichem Material, von 
denen einige elektrisch relativ gut leitfähig sind.

Weiß Jemand da den Zusammenhang noch?
Gast #7185930
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Nickel-Zink Ferrite, z.B. Ferroxcube 4C65 oder Amidon #43 sind nicht 
leitfähig.

Mangan-Zink Ferrite, z.B. Siemens N30, Amidon #73 mit hoher 
Permeabilität sind leitfähig.

So kann man sie, wenn sie nicht lackiert sind, mit dem Ohmmeter 
auseinanderhalten.
OP #7186239
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Ok, ich habe noch einen Raupenhausscan gefunden, siehe oben.

Ich habe 111 Windungen auf einen der Ringe gewickelt und habe 24,8mH 
gemessen (chinesischer Transistortester) bzw. 25,4mH (altes LCR Meter).

AL=L/N², also 2012 bzw 2061nH/W², also kann ich wohl mit Manifer Mf180 
rechnen, was wohl eher niederfrequentes Zeug ist bis ca. 3Mhz. (MnZn).
Für Entstördrosseln bis 200Mhz habe ich gefunden.
Der an der Peripherie "gemessene" Widerstand liegt zwischen 9 und 
25KOhm..

Danke an Alle.
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