Schöne LED tot?

#7207644
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Hallo,

meine LED-Lampe flackert leider nur noch und leuchtet massivst und mit 
besonders starkem Flackern nach, wenn ich den Stecker ziehe.
Am Netzteil/Treiber scheint es nicht zu liegen. Den habe ich bereits 
ausgetauscht. Ich fürchte, dass die LEDs selbst fest verbaut und nicht 
erreichbar sind, ohne das Gehäuse zu beschädigen.

Hier das Ganze mal im Video:
https://drive.google.com/file/d/1Anr_1wHF90tu7OZstOK9ziCak2Xwu6XH/view?usp=sharing

Ist die Lampe hin?

Danke Euch für Eure EInschätzung!
(Firma: Funkenflug Industries) #7207648
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Abschließend wird man das aus der Ferne nicht klären können, aber erst 
einmal würde ich das auf das Netzteil bzw. LED-Treiber schieben. Wenn 
eine LED defekt wäre (Möglicherweise die ganz rechts? Sieht so dunkel 
aus.) dann interessiert die sich nicht dafür, ob der Stecker in der Dose 
ist oder nicht. Aber man kann halt nicht ausschließen, daß der 
LED-Treiber bei absinkender Spannung und defekten LEDs ein anderes 
Verhalten an den Tag legt als an voller Betriebsspannung.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7207698
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Matthias G. schrieb:
> Am Netzteil/Treiber scheint es nicht zu liegen. Den habe ich bereits
> ausgetauscht.
Dann scheint es daran tatsächlich nicht zu liegen, sondern einfach nur 
an der defekten Bondung einer der LEDs.

> Ich fürchte, dass die LEDs selbst fest verbaut und nicht erreichbar
> sind, ohne das Gehäuse zu beschädigen.
Was sind da deine Sorgen, die Lampe ist ja eh' kaputt...

> und mit besonders starkem Flackern nach, wenn ich den Stecker ziehe.
Ich sehe da keinen relevanten oder signifikanten Unterschied. Und 
eigentlich ist es doch sowieso egal, was das Ding macht, wenn es keinen 
Strom mehr bekommt. Interessant ist vorrangig, was passiert, solange das 
Ding regulär bestromt ist.
Gast #7207720
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Matthias G. schrieb:
> Am Netzteil/Treiber scheint es nicht zu liegen. Den habe ich bereits
> ausgetauscht.

Nach Murphy vielleicht ein Netzteil mit gleichem Fehler erwischt?

Was ausser dem Bonding auch noch so lustig flimmern kann, sind die 
falschen Kupferkabel, d.h. aus Alu mit verkupferter Oberflaeche. Wenn 
diese korrodieren (versproeden) gibt es lustige Stoerungsbilder.
#7207735
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Als mir ein 24V Netzteil starb und ich ein anderes Modell verwendete, 
hatte ich nach dem Ausschalten auch einen Stroboeffekt, das es noch 2-3x 
blitzte. Ich habe die Konstellation, das die verbauten LED Streifen Uf 
ca. 19V haben und 1,5 oder 2 Ampere sehen wollen. Ich verwende Eigenbau 
Stepdown Stromquellen, die mit 24V versorgt werden.
#7207866
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Erstmal danke für's Verschieben und die hilfreichen Antworten.
Den Treiber würde ich tatsächlich ausschließen. Ich habe jetzt doch 
festgestellt, dass man das Ding auseinanderbauen kann.

In der Tat leuchtet die letzte LED nicht mehr (gar nicht).
Ich habe den Anblick einmal festgehalten. Was meint ihr? Einmal neu 
anlöten? Falls das nicht hilft - austauschen? Wenn ja, wie finde ich das 
richtige Modell raus?

Danke!
Angehängte Dateien:
#7207880
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Matthias G. schrieb:
> Wenn ja, wie finde ich das
> richtige Modell raus?

Kannst du mal einen Strommesser in Reihe schalten und mal den Strom 
durch die Reihenschaltung messen, bzw. kundtuen, was der Treiber 
liefert?
Könnte die Kantenlänge des LED Gehäuses (das aufgelötete Ding, innerhalb 
des schwarzen Quadrates) 3,5x 3,5 mm messen? Dann sollte es sich um eine 
LED im Package 3535 handeln. Die haben von unten üblichereise 3 Pads und 
sind untereinander problemlos austauschbar, wenn man die Farbtemperatur 
und Effizienz trifft. Üblich sind 350 mA für 1W, 700 mA für 3 Watt und 
als absolute Kotzgrenze gibt es auch Exemplare mit 1 oder 1,5 Ampere.
Ich hatte allerdings auch schon in einem Kollimator ne China LED, wo 
fieserweise die Lötpads nicht das übliche 3 Streifendesign hatten, 
sondern einseitig 2 Punkte, wie bei einem BGA und der Rest eine Fläche 
bildete würg
Die LED kann man bei ausgebauter Platine mit Heißluft, oder auf dem 
Cerranfeld tauschen.
Es kann allerdings gut sein, das die ausgetauschte LED hinterher 
sichtbar heller ist. Dann heißt es entweder damit zu leben, oder alle 
LEDs zu tauschen ;-)
#7233594
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Hallo zusammen,
long time - no progress. Aber jetzt habe ich mal beim Hersteller 
angerufen, weil ich ohne weitere Daten kaum eine Chance hatte. Und in 
der Tat: Man hat mir das Modell verraten:

SMD-LED EDISON ET 3535 180lm 3000K 0,7mA 3,6Vmax (Nennleistung 2,4W)

Leider ist das genaue Modell mit PCB nicht wirklich zu finden.
Da ich zwar einen Lötkolben, aber keine Heißluftpistole habe, wollte ich 
nach Möglichkeit einfach eine LED fertig auf dem PCB platziert kaufen.

Was haltet ihr von folgenden Alternativen bzw. habt ihr bessere 
Vorschläge?

https://www.highlight-led.de/highpower-led-3w-warm-weiss-auf-pcb.html

https://www.leds.de/nichia-nvsle21at-smd-led-mit-10x10mm-platine-261lm-2700k-cri-80-65503.html

Vielen Dank!
Beitrag #7233622 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7233713
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Danke dir. Aber ich würde schon gern ein neues Leuchtmittel drin haben 
:)

Das Problem mit den von mir gefundenen Alternativen ist (neben leicht 
anderen Spezifikationen, was vermutlich und zumindest optisch okay ist), 
dass ich sie zuschneiden muss, damit sie in den 1cm breiten 
Leuchtmittelschacht passen...
Gast #7233740
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Matthias G. schrieb:
> Was haltet ihr von folgenden Alternativen

Wenn es mechanisch geht und Du die Wärme abgeführt bekommst, wird das 
passen. Achte aber auf den Abstrahlwinkel, bei dem Stern wird der 
relativ schmal sein.

Unter dem Suchbegriff "COB LED" gibt es jede Menge, aber gerne mal mit 
intern drei LEDs in Reihe - eine Falle für Dich.
#7233745
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Armin X. schrieb:
> Nimm die Nichia von leds.de.
> Die hat bei gleichem Energieaufwand doppelt so viel Lichtausbeute wie
> die von highlight. Allerdings bedeutet das nicht doppelt so hell weil
> Auge anders empfindet.
> Wahrscheinlich hat sie auch doppelt so viel Lichtausbeute wie die
> bislang verbaute LED.

Genau das wäre das Problem. Da sind noch 7 andere LEDs drin und dann 
überstrahlt die die anderen massiv. Deswegen hätte ich eher zur anderen 
tendiert.
#7233772
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mIstA schrieb:
> Matthias G. schrieb:
>
>> Leider ist das genaue Modell mit PCB nicht wirklich zu finden
>
>> 0,7mA 3,6Vmax (Nennleistung 2,4W)
>
> Bei den Anschlußwerten nicht wirklich überraschend, holen die aus dem
> guten Stück doch fast 1000x soviel Nennleistung raus, als elektrisch
> reinfließt.

Pardon, das war ein typo von mir. Sind natürlich 700mA :)
Gast #7233870
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Matthias G. schrieb:
>> Getrollt wird erst übermorgen, dann ist Freitag.
> Verstehe ich nicht. Das war eine ernstgemeinte Frage. Wo ist das
> Problem? Ich will ja wirklich nichts kaputt machen. Hätte es mir nur
> einfacher vorgestellt.

Da ist das LED-Kristall auf die Trägerplatte geklebt, mit feinen 
Drähtchen zu dieser verbunden ("gebondet") und danach mit Silikon 
vergossen. Diese Konstruktion verträgt keine große mechanische 
Belastung.

Maximal würde ich mich trauen, vorsichtig an einen Tellerschleifer zu 
gehen.
Angehängte Dateien:
#7236285
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Alu oder Kupfer war mir bewusst, allerdings mag ich unterschätzt haben, 
wie viel Kraft noch ein paar Millimeter weiter wirken kann, da ich mir 
den Kern doch sehr dünn und das PCB im Vergleich sehr dick vorgestellt 
habe.

Gut, akzeptiert, dass ich das Ding damit sehr wahrscheinlich zerstören 
könnte.
Wie mache ich weiter? Ich sollte also nach diesen 10x10mm Miniplatinen 
schauen.

Nochmal die Spezifikationen des Originals:
3000K, 180lm, 700mA, 3,6Vmax, Nennleistung 2,4W

Ich habe diese hier gefunden:
https://www.leds.de/nichia-ncsle17at-smd-led-mit-10x10mm-platine-133lm-3000k-cri-80-65505.html
3000K, 133lm, 700mA, aber scheinbar nur 1W (!). Rein von den Lumen her 
wäre das halt etwas dunkler, aber bei mehr als der Hälfte an Strom kann 
das sich schon arg unterschiedlich zum Rest anfühlen. Das Netzteil kann 
15-21W. Ich bin dann bei 17,8W und somit im grünen Bereich. Nur wenn 
noch 2 LEDs versagen, kann ich nicht mehr die gleichen Nichias zum 
Austausch nehmen.

Alternativ könnte ich hellere LEDs bestellen, die aber wohl sogar mit 
weniger Strom auskommen:
1) Etwas wärmer und laut Datenblatt klar bei 750mA:
https://www.leds.de/nichia-nvsle21at-smd-led-mit-10x10mm-platine-261lm-2700k-cri-80-65503.html
Sind die 50mA kritisch für ein Netzteil, dass auf 700mA Konstantstrom 
ausgelegt ist? Mit 2W pro LED komme ich auf 16W, was etwas über der 
Untergrenze des Netzteils liegt.

2) Gleiche Temperatur (und ggf. sogar etwas mehr als meine anderen LEDs 
aktuell nach den paar Jahren Nutzung - was gut ist):
https://www.leds.de/nichia-nvsle21at-smd-led-mit-10x10mm-platine-267lm-3000k-cri-80-65506.html
Hier verstehe ich das Datenblatt aber nicht. Da steht max. 1400mA, aber 
unter "Initial Electrical/Optical Characteristics" wird sich immer nur 
auf 700mA bezogen. Was gilt denn hier und kann ich sie mit meinem 
700mA-Netzteil nutzen?

Mit dem Ding hier kann ich es ja dann auf die Lampenverkleidung kleben. 
Ist vielleicht nicht mal nötig, weil die aktuelle LED auch scheinbar 
kein Wärmepad hat:
https://www.leds.de/waermeleitendes-klebepad-fuer-10x10mm-platine-60086.html

Habt ihr eine bessere Idee? (Ohne Heißluft, Tellerschleifer - nur 
Lötkolben)

Danke!
#7247906
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Ich wollte mich nochmal für den Input bedanken - ich habe mein Problem 
nun gelöst.
Da der Thread eher darauf fokussierte, was alles NICHT geht, hier 
nochmal die Zusammenfassung, WAS geht:

Variante 2 klappte super. Die Kommentare im Shop haben mich davon 
überezeugt, dass die Spezifikationen passen. Die LED war einen Tick 
heller, aber passt super ins Bild. Ich habe auch die Wärmepads drunter 
geklebt, aber die halten schlecht auf dem Untergrund in der Lampe. Kann 
man auch weglassen, wenn die Fassung aus Metall ist und die Wärme gut 
ableiten kann.
Zwei LEDs habe ich ersetzt. Die anderen lasse ich erstmal laufen und 
ersetze sie bei Ausfall.

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