Elektrisches Bauteil abwärme

Gast #7208347
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Hallo,

ich wollte grob Pi mal Daumen die generierte Wärme eines Motors 
berechnen. Also hab ich gegooglet und bin auf das Strom-Wärme-Gesetz 
gestoßen. Das besagt, dass die Wärmeleistung eines Leiters äquivalent 
zur Stromleistung ist, also U*I oder R*I^2. Jetzt ist das Bauteil (zb 
ein Motor) nicht nur ein Draht, sonder wandelt die elektrische Energie 
in Bewegung um. Wenn ich einen DC Motor jetzt mit 10 Volt und 1 Ampere 
betreibe, würde der bei 90% Effizienz 9 Watt Leistung in Bewegung 
umwandeln. Die restlichen 10% sollten größtenteils in Wärme umgewandelt 
werden. Nach der Logik also 1 Watt. Allerdings besagt das 
Stromwärme-Gesetz etwas anderes. Wo stehe ich hier auf dem Schlauch?
Gast #7208358
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doofkopf schrieb:
> ich wollte grob Pi mal Daumen die generierte Wärme eines Motors
> berechnen.

Miss die aufgenommene elektrische Leistung und zieh davon die mechanisch 
abgegebene Leistung ab. Der Rest wird auf irgendeinem Weg entweder in 
den Wicklungen, der Ansteuerung oder der Mechanik in Wärme umgewandelt.
Oder du multiplizierst die aufgenommene Leistung mit (1-Wirkungsgrad)
Gast #7209417
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Hp M. schrieb:
> doofkopf schrieb:
>> bin auf das Strom-Wärme-Gesetz
>> gestoßen. Das besagt, dass die Wärmeleistung eines Leiters äquivalent
>> zur Stromleistung ist,
>
> Da geht wohl etwas durcheinander. Poste bitte mal den Link, wo du das
> gefunden hast.

Das steht so im Wikipedia Artikel zum Strom-Wärme-Gesetz. Gut möglich, 
dass dieses Gesetz nur anwendbar ist, wenn zb das Magnetfeld des Leiters 
nichts anderes beschleunigt. Aber selbst wenn ein Elektromagnet zb ein 
Stück eisen beschleunigt, ändert sich weder Widerstand noch Stromstärke, 
die zwei Operatoren, von denen die Wärmeentwicklung eines Leiters 
abhängig ist

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