"Funkwellenverlängerer"

Gast #7208383
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Neue Wortschöpfung von Laien für Repeater, oder eine neue Erfindung?

Hätte mich mal interessiert wie das funktioniert, bezugnehmend auf 
diesen Artikel: 
https://www.bz-berlin.de/berlin/steglitz-zehlendorf/erfolglose-autodiebe-trotz-fluchtversuchs-gefasst-haftbefehl
Beitrag #7208396 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7208665
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Ingo W. schrieb:
> (prx) A. K. schrieb:
>> Yep. Je röter das Spektrum, desto weiter ist die Quelle entfernt.
>> Astronomisch gesehen. ;-)
>
> Nö, desto schneller bewegt sie sich von uns weg.

Nix "Nö". Ist nur nicht der Doppler-Effekt. Zu einer kosmologischen 
Funkwellenverlängerung siehe
https://www.leifiphysik.de/astronomie/kosmologie/grundwissen/kosmologische-rotverschiebung
Gast #7208747
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Kurze Info zur Technik:
Viele der aktuelle Keyless-Entry System arbeiten mit zwei 
Funkfrequenzen: Mit der niedrigen Frequenz von etwas über 20kHz wird die 
Transponderkarte in der Hosentasche aufgeweckt. Die Idee dort hinter 
ist, dass man nahe genug am Fahrzeug stehen muss, damit die Feldstärke 
ausreicht. Der aufgeweckte Transponder sendet dann via 433Mhz das Signal 
zum Aufschließen an das Fahrzeug.
Das Fahrzeug kann auch aufgeweckt werden, wenn man die niederfrequente 
Nahfeldfunkstreck verlängert. Das geht, indem man nahe am Fahrzeug das 
niederfrequente Signal aufnimmt und diese z.B an die Hauswand, hinter 
der sich die Transponderkarte befindet, verlängert. Diese sendet dann 
über das weiter reichende Signal zum Öffnen des Fahrzeugs zurück.
Gast #7208834
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chris_ schrieb:
> Das Fahrzeug kann auch aufgeweckt werden, wenn man die niederfrequente
> Nahfeldfunkstreck verlängert. Das geht, indem man nahe am Fahrzeug das
> niederfrequente Signal aufnimmt und diese z.B an die Hauswand, hinter
> der sich die Transponderkarte befindet, verlängert.

Also mir ist das Keyless-Entry-System von der Funktionsweise klar.

Wie du jedoch diese niederfrequente Nahfeldfunkstrecke hinter die 
Hauswand verlängern willst, ist mir nicht klar. Wäre schon sehr 
sportlich, solch eine niedrige Frequenz auf größere Distanz zu 
übertragen, zumal der Empfänger dazu sich erstmal in unmittelbarer Nähe 
des Autos befinden müsste.

Weiters müsste sich der Schlüssel um überhaupt die LF-Anfrage auszulösen 
mit der richtigen Codierung ebenfalls am Auto und nicht hinter der 
Hauswand befinden. Die Antwort auf die LF-Anfrage könnte zwar aus 
größerer Distanz kommen, aber dazu müsste der Code bekannt sein.

Das alles war aber nicht der Kern meiner Frage, mir ging es nur um den 
Begriff "Funkwellenverlängerer".

Selbiger hat sich aber im Laufe das Threads in Luft aufgelöst und dient 
weiterhin nurnoch gewissen Forums-Schauspielern zur Belustigung.
Gast #7208860
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Phasenschieber S. (phasenschieber)
01.10.2022 17:44

>Weiters müsste sich der Schlüssel um überhaupt die LF-Anfrage auszulösen
>mit der richtigen Codierung ebenfalls am Auto und nicht hinter der
>Hauswand befinden. Die Antwort auf die LF-Anfrage könnte zwar aus
>größerer Distanz kommen, aber dazu müsste der Code bekannt sein.

Da genau liegt eben der Trick des Angriffs: Du brauchst überhaupt keine 
Code zu dekodieren. Du könntest das Signal mit einem langen Kabel, einer 
Ferritantenne aufnehmen und einem gewöhnlichen Audioverstärker mit 
einige Watt an einer zweiten Ferritantenne an der Hauswand wieder 
senden.
Genauso wird es gemacht, nur ohne Kabel.
Gast #7208869
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chris_ schrieb:
> Genauso wird es gemacht, nur ohne Kabel.

hmmm....interessant. Damit habe ich mich noch nicht wirklich befasst.
Aber du hast recht, es muss ja irgendwie funktionieren, sonst würde es 
ja nicht gemacht werden.

Wird dieses Verfahren nur bei Keyless-Go-Systemen angewandt?
Gast #7209277
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>Dämlicher Begriff. Die Kommunikation, zwischen den "Handtässchen", wir
>wohl nicht auf 20kHz laufen....

Naja, die Funkwelle (genauer das magnetische Nahfeld) wird ja mit einer 
Ferritantenne aufgenommen und dann an einem weiter entfernte Ort mit 
einer anderen Antenne wieder abgestrahlt. Ich werfe jetzt mal eine 
Schätzung in den Raum: vermutlich gibt es zwischen der empfangenen und 
der gesendeten Welle etwas mehr als 180° Phasenverschiebung. Wenn man 
das aber so hinnimmt, kann man vielleicht schon von einer 
Funkwellenverlängerung sprechen.
Gast #7209281
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chris_ schrieb:
> Naja, die Funkwelle (genauer das magnetische Nahfeld) wird ja mit einer
> Ferritantenne aufgenommen und dann an einem weiter entfernte Ort mit
> einer anderen Antenne wieder abgestrahlt.

Da möchte ich nochmal einhaken.

Auf welche Weise wird das LF-Signal, welches vor Ort mit der 
Ferritantenne aufgenommen wurde, dann zu einem weiter entfernten Ort 
verbracht?

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