Gast
#7213044
Wurden damals im DDR-Radio schlechte Versorgungsstufen mitgeteilt und man schaute über die Grenze, da wurden die Lampen dunkler. Das war Leistungssteuerung auf die harte Tour, oder? Frankreich hat grade wegen eigener Versorgungsengpässe die Versorgungsstufen "neu erfunden", das heißt écoWatt und läßt sich im Netz lesen https://www.monecowatt.fr/ und wird über Radio und TV mitgeteilt. Das ist noch freiwillig, man hofft, daß 80% der Verbraucher mitmachen. Ich halte das für etwas hoch gegriffen, müßte man doch zur Heizung gehen und die aus- und wieder einschalten. In AT gibts Steuergeräte, welche einem Stromgeld sparen helfen sollen. Die schalten größere Verbraucher je nach Einstellung dann aus, wenn Strom teuer bzw. das Netz belastet ist. Der Nachteil ist, daß diese Geräte mit dem Versorger kommunizieren, und hier ists so hinterwäldlerisch, daß die meisten Versorger die technischen Mittel dafür nicht haben und auch gar nicht wollen bzw. das System nicht verstehen. Neuland :-) In der Schweiz weiß ich, daß zumindest teilweise der Versorger Großverbraucher wie Waschmaschine, Wärmepumpe zeitweise abschalten kann. Dafür wurden parallel zur Versorgung Steuerleitungen mit eingegraben. Das ist recht grob und nur für Notfälle gedacht. Über so eine Verbrauchssteuerung wird seit wenigstens 2010 diskutiert, auch daß z.B. moderne Waschmaschinen sich diese Informationen holen und passend laufen. Ich höre und sehe aber davon nichts. Ist das in der Versenkung veschwunden? Wird da noch an Standards gearbeitet?