OpAMP Leitungstreiber

Gast #7214470
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Ich verschalte ein Eingangssignal mit etwas Logik und würde gerne damit 
ein BNC Kabel treiben (Keine 50Ohm). Ich möchte bis zu 5mA treiben 
können. Das ganze soll bis zu einer Geschwindigkeit von 2MHz 
funktionieren. Nach Möglichkeit sogar dauerkurzschlussfest. Sollte man 
da einen Operationsverstärker am Ausgang nehmen. Den würde ich gerne 
benutzen, da der Ausgang auch negative Spannungen können muss, denn das 
Signal aus der Logik wird vorher noch durch einen Subtrahierglied 
verschoben.
#7214478
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...und was ist genau die Frage?
Suchst du nach Opamp-Empfehlungen?

Je nachdem (schnelle Flanken und/oder langes "BNC-Kabel" wird es ohnehin 
angebracht sein, das ganze impedanzkontrolliert zu machen, dh. 50 Ohm 
Seriewiderstand auf Quellenseite und 50 Ohm Lastwiderstand am anderen 
Ende. Ganz unabhängig davon, was der maximal zu treibende Strom ist.
Gast #7214499
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GHz N. schrieb:
> ...und was ist genau die Frage?
> Suchst du nach Opamp-Empfehlungen?

Ja ich suche eine Empfehlung. Mir ist bewusst, dass man damit keine 10m 
BNC Kabel treiben kann wenn das nicht Impedanzkontrolliert ist. 
Zumindest nicht bei der geforderten Geschwindigkeit.
Gast #7214504
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> ein BNC Kabel treiben (Keine 50Ohm)

Du willst aber 50R wenn aus deinem Kabel etwas rauskommen soll
das aehnlich wie das Eingangssignal aussieht.

Vielleicht kannst du dafuer irgendeinen alten Video-op verwenden.

Olaf
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #7214517
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Für solche Anwendungen gibt es doch sog. "Video Opamps", aber auch 
einige Universaltypen sind dafür geeignet.

Analog Devices hat dafür eine eigene Tabelle:

https://www.analog.com/en/product-category/video-op-amps.html

Von Maxim (mittlerweile auch Analog Devices) gibt es exemplarisch:

https://www.maximintegrated.com/en/products/analog/amplifiers/MAX4102.html

Texas Instruments hat auch so viele Typen entwickelt, dass sie die 
mittlerweile sogar verkaufen müssen:

https://www.ti.com/amplifier-circuit/special-function/video/products.html

Ich empfehle dringend, die entsprechenden Applikationshinweise in den 
Datenblättern und ggf. separate Applikationsschriften der Hersteller zu 
beachten, in denen genau erklärt wird, wie man den jewewiligen OP an ein 
Koaxialkabel anschließt. Ohne den an den Wellenwiderstand angepassten 
Serienwiderstand werden die meisten OPs nämlich schwingen, weil sich das 
Kabel dann wie eine viel zu große kapazitive Last verhält.

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