Fotowiderstand zur Beeinflussung einer Wechselspannung?

Gast #7233871
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Wie ist das Verhalten eines gewöhnlichen Fotowiderstands z.B. aus einem 
Ölfeuerungsautomat, wenn ich den zur Beeinflussung einer kleinen 
Wechselspannung (z.B. 100mV) verwenden will? Annahme ich lasse einen 
konstanten Lichtstrom drauf, wie linear ist das? Viel Rauschen? 
Nichtlinearitäten um 0V?
Gast #7233912
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Helge schrieb:
> Oh, schön! Ich wußte, daß das früher gemacht wurde, aber mir war nicht
> klar, ob das damals schon "Hifi" war oder Notlösung.

Das war weder eine Notlösung noch HiFi: Diese Lösung mit Lichtquelle
und LDR nutzte man früher als Lautstärke-Steller (Schieberegler) in
hochwertigen Mischpulten des professionellen Audio-Sektors wie
Rundfunk oder Aufnahmestudio.
#7234005
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Peter B. schrieb:
> Das war weder eine Notlösung noch HiFi: Diese Lösung mit Lichtquelle
> und LDR nutzte man früher als Lautstärke-Steller (Schieberegler) in
> hochwertigen Mischpulten des professionellen Audio-Sektors wie
> Rundfunk oder Aufnahmestudio.

Nicht nur dort!
Auch in Gitarrenverstärkern wurde diese Anordnung zur geräuscharmen 
Kanalumschaltung oder für den Tremolo-Effekt häufig eingesetzt.
Gerne verwendeter Typ: VTL5C
Gast #7234054
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Peter B. schrieb:
> Diese Lösung mit Lichtquelle und LDR

Japp, derartige "selbstgebaute Optokoppler" gabs tatsächlich nicht nur 
in Kleinserien bis zu einigen Tausend, auch -zigfach in kommerziell 
vertriebenen Industriegeräten auch sehr namhafter Firmen. Die 
Schrumpfschläuche zur Umhüllung gabs bereits günstig und Restposten der 
trägen Selen-LDRs auch. Da die Fertigung eh ausgelagert war, konnten das 
asiatische Arbeiterkinder oder Saisonfrauen in der Bambushütte. Das war 
schon in den 80-ern billiger als die weißen sechsbeinigen importierten 
4N-xyz-ICs aus den USA.
Gast #7234350
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Ich habe eine LED->LDR Kombination jahrelang als Bestandteil eines 
automatischen Lautstärkereglers am TV verwendet. Ob das nun Hifi war? 
Keine Ahnung, aber ich habe keine Beeinträchtigung der Tonqualität 
bemerkt.
#7234459
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Bei Änderungen um Zehnerpotenzen des Helligkeits/Widerstandsweres geht 
es bei Fotowiderständen eher gemächlich zu. Ich hatte vor 40 Jahren 
einen recht großen Fotowiderstand aus einem Flammwächter in Röhrenform. 
Mit dem habe ich als Halbwüchsiger Krach gemacht, indem ich den statt 
eines Potis am einen Tongenerator angschlossen habe. Der Hell-widerstand 
lag wohl bei ca. 100 Ohm, Dunkel bei rund 1 Megaohm. Bei einem 
Lichtblitz wurde das Jaulen immer tiefer, bis es in den unhörbaren 
Bereich ging. Dieser Übergang dauerte so 2-3 Sekunden!

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