50V am N-Leiter Zeitschaltuhr

Gast #7237863
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Hallo allerseits,

ich habe eine elektr. Zeitschaltuhr in die Steuerung einer 
Bewässerungsanlage integriert und spasseshalber vor dem Belegen des 
N-Leiters die Spannung zwischen dem N-Ausgang der Uhr (d.h. die Uhr 
selbst ist verbunden, nicht aber die zu schaltenden Geräte) und der 
hiermit zu verbindenden N-Leiter-Klemme gemessen. Das Ergebnis 50V. Ist 
das normal? Oder hat die Zeitschaltuhr ein Problem?

Viele Grüße & Dank für Eure Kommentare
Klaus
#7237869
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Klaus E. schrieb:
> Hallo allerseits,
>
> ich habe eine elektr. Zeitschaltuhr in die Steuerung einer
> Bewässerungsanlage integriert und spasseshalber vor dem Belegen des
> N-Leiters die Spannung zwischen dem N-Ausgang der Uhr (d.h. die Uhr
> selbst ist verbunden, nicht aber die zu schaltenden Geräte) und der
> hiermit zu verbindenden N-Leiter-Klemme gemessen. Das Ergebnis 50V. Ist
> das normal? Oder hat die Zeitschaltuhr ein Problem?

Kapazitive Einstreuung, Du hast vermutlich mit einem hochohmigen 
Multimeter gemessen. Hat das DMM eine LoZ-Funktion, dann miss mal mit 
der Einstellung.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7237912
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Klaus E. schrieb:
> Theben 1610011 SYN 161d
Das ist keine elektronische Schaltuhr, sondern eine mechanische.

Klaus E. schrieb:
> spasseshalber vor dem Belegen des N-Leiters die Spannung zwischen dem
> N-Ausgang der Uhr
Die Uhr hat keinen N-Ausgang, sondern nur 1 Schaltkontakt. Und der 
sollte verwendet werden, um L zu schalten. N ist zur Last 
durchverbunden.

Wie sieht denn deine Schaltung aus?
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Gast #7237921
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Elektr = elektrisch :-) Ok, war missverständlich
Es geht auch nicht um den Schaltausgang,
sondern die Uhr selbst hat ja noch einen L und N Anschluss,
auf dem Letzteren liegen die 50V an, bevor ich diesen mit
dem allg. Neutralleiter verbinde
#7237926
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Lothar M. schrieb:
> Das ist keine elektronische Schaltuhr, sondern eine mechanische.

Die hat keinen "N Ausgang".

Klaus E. schrieb:
> vor dem Belegen des
> N-Leiters die Spannung zwischen dem N-Ausgang der Uhr (d.h. die Uhr
> selbst ist verbunden, nicht aber die zu schaltenden Geräte) und der
> hiermit zu verbindenden N-Leiter-Klemme gemessen.

Stellt sich also die Frage. Was hat Klaus da gemessen?

Lothar M. schrieb:
> Wie sieht denn deine Schaltung aus?

Die genaue Messanodnung.
#7237955
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Klaus E. schrieb:
> Falls ich einen gedanklichen Blackout habe bzgl. der Reihenschaltung,
> dann wäre ich für einen Tipp sehr dankbar. Ich war davon ausgegangen,
> dass der Duspol so hochohmig ist, dass da niemals 50V angezeigt werden
> ...

Du solltest wissen, dass zwischen L und N der Synchronmoter der 
Schaltuhr liegt. Daraus ergibt sich ein Spannungsteiler aus Schaltuhr 
und Duspol.
Wenn der Duspol richtig hochohmig wäre, würdest du eher 230V als 50V 
messen.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7237957
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Klaus E. schrieb:
> Ich war davon ausgegangen, dass der Duspol so hochohmig ist, dass da
> niemals 50V angezeigt werden ...
Du meinst ...niederohmig...

> Falls ich einen gedanklichen Blackout habe bzgl. der Reihenschaltung
Die Schaltung ist untauglich, weil die Uhr so nicht laufen wird. 
Probiers wie hier in der Skizze: der N ist durchgängig verbunden. 
Geschaltet wird L.
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Gast #7237991
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Selbstverständlich läuft die Uhr nur, wenn der N-Leiter mit der 
Verteilung verbunden ist. Darum ging es mir aber auch gar nicht 
(offensichtlich war die Fragestellung einfach zu trivial :-) )
Ich nehme aber aus der Diskussion mit, dass die 50V einfach ein 
Messartefakt aufgrund der Kombination der Widerstände der Uhr bzw. des 
Duspols sind, dass sich durch die (eigentlich nicht wirklich sinnvolle) 
Messung in Reihe ergibt.
Vielen Dank für die zahlreichen Antworten und Hinweise !!!!

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