Flackerlicht Schaltung Bausatz Glühlampe 230V

Gast #7241797
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Hallo,

ich suche einen Bausatz mit dem ich ca. 100 - 150 Watt 230V AC Glühobst 
zum flackern bringen kann. SO als wäre da wirklich eine Verbindung am 
Brutzeln.

Gerne eine kaufbare Fertiglösung, aber wenn nicht, gern auch eine 
Schaltung.

Für einen Tip wäre ich sehr dankbar.

JJ
#7241957
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Brainstormimg:

Nimm ne chinesische Flackerkerze, die es in Billigshops zu kaufen gibt.
In ihr ist ein Chip drinne, der immer im Kreis ne chinesische
Melodie spielt und an dem statt eines Lautsprechers eine Leuchtdiode
angeschlossen ist, die dann im Takt flackert.
Statt dieser Leuchtdiode schließt Du den Eingang eines elektronischen
solid state Relais an und dies schaltet dann Deine 230V
Glühlampe.
Die Entstörung des Ganzen wird dann je nach Typ des Relais
(Nulldurchgangschalter oder nicht) konstruiert.

mfg
#7242062
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Jens schrieb:
> Gerne eine kaufbare Fertiglösung, aber wenn nicht, gern auch eine
> Schaltung.

Nimm so was

https://viessmann-modell.com/sortiment/elektronik/elektronik-effekt/156/elektronisches-schweisslicht

und schliesse statt der LED die LED eines Optokopplers eines 
SolidStaeRelais an, das dann isoliert die 230V schaltet.

https://www.reichelt.de/halbleiterelais-1-polig-sil-gehaeuse-5a-480vac-rp1a48d5-p79457.html?&trstct=pol_14&nbc=1

Das Geflacker wird anders sein als der LED, aber flackern.
Gast #7242644
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Peter N. schrieb:

> Guest schrieb:
>> FL Glimmstarter in Serie schalten
>
> Würde das nicht halbwegs regelmäßig blinken?

Nein, Glimmstarter zünden relativ zufällig. Jedenfalls zufällig genug, 
um damit eine, sogar mehrkanalige "Lichtorgel" bauen zu können. Den real 
nicht vorhandenen Bezug zur Musik schafft dabei die überzüchtete 
Mustererkennung unseres Gehirns. Das neigt dazu, gleichzeitige Sachen 
miteinander zu korrelieren, auch wenn sie tatsächlich nichts miteinander 
zu tun haben.

Sowas war in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts als 
Einsteigerprojekt en vogue. Der Schwindel fiel übrigens nur dann richtig 
auf, wenn mit der Musik Schluß war. Die besten dieser 
Lichtorgel-Lösungen hatten deshalb auch tatsächlich ein wenig "richtige" 
Elektronik, die unterhalb eines bestimmten Audio-Pegels die "Lichtorgel" 
einfach ausschaltete.

Zumindest mit dieser Ergänzung war die ganze Sache tatsächlich recht 
überzeugend und bezüglich des Aufwands weit unterhalb von dem einer 
echten Lichtorgel.

Wer sich allerding heute wie damals nicht über sowas freut, sind die 
lieben Funkamateure. Der Kram sendet extrem breitbandig heftige 
Störungen. Viel mehr als in der eigentlich intendierten Anwendung als 
LS-Starter, wo der HF-Schmutz durch die Drossel stark bedämpft wird.

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