AIS: UKW-Endstufe kaputt

Gast #7246447
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Hallo,
ich habe hier einen AIS-Transceiver, der nicht mehr senden will. Empfang 
funktioniert. Offensichtlich wurde er an einem defekten Splitter 
betrieben und/oder hatte während des Sendens keine Antenne am Ausgang. 
Zumindest ist die Arbeitstheorie, daß er die Leistung beim Senden nicht 
an die Antenne los wurde und jetzt Transistor/Endstufe etc. zerstört 
wurden.
Da ich bei elektrischem Strom und Hochfrequenz in der Schule immer nur 
Kreide holen war, ist meine Frage, ob ihr jemanden kennt, der so etwas 
diagnostizieren und ggf. reparieren kann?
Irgendjemanden, der vielleicht auch UKW-Funkgeräte repariert, denn in 
meiner simplen Betrachtung ist das ja ein UKW-Sender.

Vielen Dank im Voraus,
Martin
Gast #7246591
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Hallo Ferdinand, toll! Wo soll ich ihn hinschicken? Würde eine kleine 
GPS-Antenne beilegen, da das Gerät per Definition nur dann sendet, wenn 
es einen GPS-Fix hat. Gerät läuft mit 12 V DC. Ich vermute, daß Du ein 
Netzteil hast?

Grüße,
Martin
Gast #7246593
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Hallo Ralph,

ist ein Simrad NAIS-300 von Navico und man findet wirklich nicht viel 
dazu. Dürfte auch schon > 10 Jahre alt sein. Alles, was ich weiß, ist, 
daß er das OEM-Board eines (kanadischen?) Herstellers namens SRT in sich 
trägt...

Grüße,
Martin
Gast #7267706
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Wolfgang schrieb:
> Martin Kautz schrieb:
>> ich habe hier einen AIS-Transceiver, der nicht mehr senden will.
>
> Welche Sendeleistung hatte er denn, als er noch funktionierte.
> Bei zu hoher Reflektion sollte ein Sender heutzutage eigentlich
> abschalten und eine Fehlermeldung anzeigen, aber nicht kaputt gehen.

Der sendet mit 2 Watt, aber inzwischen hat sich das Problem geklärt. 
Habe das Gerät zu Ferdinand geschickt und der konnte zumindest messen, 
dass das Gerät sendet.
Ich habe das dann noch mal am Schreibtisch mit 50cm Litze statt 
UKW-Antenne zusammengestöpselt und - siehe da - das Ding sendet und ist 
nicht defekt. Jetzt werde ich mal die Antennenverkabelung (Antenne, 16 
Meter Mastkabel, 5 Meter internes Kabel und Splitter, alles RG58 mit 
PL-Stecker) stückweise testen...
Der Thread kann also geschlossen werden, vielleicht hilft es jemandem in 
Zukunft.
Gast #7267934
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Wolfgang schrieb:
> Damit dürfte mehr als die Hälfte der Sendeleistung die Antenne schon
> nicht mehr erreichen ...

zu empfehlen:
RG 223: Dämpfung 12dB/ 100m
Kabellänge: 22m
Absolute Dämpfung: 2,6 dB
Theoretische Verringerung der Reichweite:  ca. 25%
Durch die Antennenhöhe von ca. 17m über dem Meer dürfte das mehr als 
ausgeglichen werden.
Gast #7267996
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Martin L. schrieb:
> das hat 5,4mm Durchmesser, es gibt deutlich bessere Koaxleitungen
> gleichen Durchmessers: H155, Hyperflex 5, etc.
H155: Dämpfung auf 144 MHz: 11.2dB/100m
Es dürfte wohl vor allem auf den mechanischen Aufbau des Kabels 
ankommen.
Die Kabel mit den windigen Kupferfolienschirmchen sind selten mechanisch 
stabil.
Gast #7268454
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Wolfgang schrieb:
> Martin Kautz schrieb:
>> (Antenne, 16 Meter Mastkabel, 5 Meter internes Kabel und Splitter, alles
>> RG58 mit PL-Stecker)
>
> Damit dürfte mehr als die Hälfte der Sendeleistung die Antenne schon
> nicht mehr erreichen ...

Ja, das ist mir bewusst. Allerdings sind die Platzverhältnisse begrenzt, 
Aircell 7 scheint eine Alternative zu sein. Erst mal die Trennstellen 
und Stecker (PL) checken, evtl. hat auch das Kabel zwischen Mast und 
Splitter einen „Treffer“…

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