Hi, Ich hätte eine Frage zu Anforderungen bezüglich eines Zahnrads mit Ritzel. Diese sollen an einem Schrittmotor kommen und eine Schublade bewegen. Als Beispiel habe ich einen Schrittmotor verlinkt. https://de.nanotec.com/produkte/562-st6018d4508-a Auf welche Größen muss ich aufpassen? Ich hab mir überlegt über den Durchmesser das Modul für mein Zahnrad zu bestimmen ? wie schaut es dann mit dem Ritzel aus ? Vielen Dank
Das Modul muss bei beiden gleich sein. https://www.zahnriemen24.de/
Genti schrieb: > Auf welche Größen muss ich aufpassen? Drehmoment, Drehzahl, und die Folgen durch den Durchmesser des Ritzels ? Vielleicht der Preis (scheint dem Verlinkten nach aber keinerlei Rolle zu spielen).
Das schreit eher nach Riementrieb als nach Zahnstange.
Mir erschliesst sich der Sinn des Steppers nicht. Oder muss die Schublade immer aufn Zehntelmm genau auf dieselbe Position ausfahren. Da reicht doch ein simpler DC-Getriebemotor und jeweils eine Nocke für nen Mikroschalter für die Endposition. Das kostet dann komplett inklusive Ritzel, Zahnstange und Netzteil ungefähr halb soviel, wie bloss der Stepper allein.
Gast
#7246729
Hallo So ein Schrittmotor hat vom Aufbau eventuell mechanische Vorteile: Kein Getriebe notwendig (aber möglich), geringe Drehzahl und recht hohes Moment halt ohne ein Getriebe, meist hochwertige Lager und insgesamt hochwertiger Aufbau. Wenn jetzt die Schrittmotoren wie bei Bastlern oft üblich "herumliegen" und nichts gekostet haben (irgendwo ausgebaut wurden) dann kann es durchaus sinnvoll und erstrebenswert sein so einen Schrittmotor zu nutzen, auch wenn es ein (selten passend vorhandenen) Getriebemotor reichen würde und steuerungsseitig einfacher ist. Selbst mit Schrittmotortreiber und einen µC Board (übliches Vorgehen heute - aber auch einige Logik ICs und ein 555 könnten reichen - macht "heute" aber auch nur noch wenig Sinn) wird das über alles oft deutlich bezahlbarer und Mechanisch hochwertiger - da ein Getriebemotor wohl kaum nach den jeweiligen Bedürfnissen optimiert beschafft werden kann wird die Sache auch oft kompakter. Darin liegt in der (Hobby-) Praxis der Sinn von Schrittmotoren. Ach ja: Dank der 3D Drucker gibt es auch viel bezahlbares und fertiges Mechanisches Zubehör für kleines Geld. ohne Beschaffungsprobleme in recht hochwertiger Ausführung - und nicht ganz nebenbei 1001 Beispiele wo man sich was abgucken kann bzw. die als Ideengeber dienen können.
Gast
#7246838
Wenn es denn unbedingt eine Lösung mit Zahnstange sein muß? Mechanisch gesehen, muß dann auch der Eingriff des Ritzels recht genau sein und darf nicht über einige abgenutzte Plaste-Zähne holpern, die an viel genutzten Stellen auftreten könnten.
Das passende Zahnrad gibt es üblicherweise zur Zahnstange dazu. Wenn es langsam übersetzen/blockieren soll würde auch eine Schneckenwelle auf einem normalen Universal Elektromotor ausreichen. Bei Stromausfall bleibt die Schublade dann aber zu.
Gast
#7247144
Alexander schrieb: > Das passende Zahnrad gibt es üblicherweise zur Zahnstange dazu. Nach einiger Erfahrung mit Zahnstangen möchte ich jedoch zu bedenken geben, dass die Abnutzung und das Spiel recht unterschiedlich sein können. Für einen einfachen Schubkasten wäre eine recht genaue Führung nötig!
Gast
#7247282
Praktiker schrieb: > So ein Schrittmotor hat vom Aufbau eventuell mechanische Vorteile: > Kein Getriebe notwendig Warum sollte der für gleiches Drehmoment weniger Getriebe benötigen, als ein BLDC?
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