Hallo,
Mcn schrieb:
> Darunter gibt es Geräte (bspw. Rubin 401BG und Raduga 5BG) die
> konstruktionsbedingt zur Brandentstehung neigen und deshalb auf zentrale
> Anweisung bereits in den Achtzigern ausgesondert werden mußten.
Rubin ist mir nie begenet, Raduga 5BG hatte ich damals längere Zeit.
Lieblingsbrandproblem ist die Pertinaxplatte mit den Selenstäben für die
Fokusspannung. Staubablagerungen erzeugen irgendwann Schmorstellen usw.
Dann gab es noch eine 300V Hilfsspannung zum Sperren der Zeilenendröhre
bei Fehlern. Die fehlte gern weil der Einzeldraht lieblos unter
Blechklammern am Chassis verlegt war und dabei irgendwann
kurzgeschlossen wurde.
Ich hatte irgendwann um die Wende mal einen 5BG bekommen, eingeschaltet
und nach Aufheizen lustiges Hochspannungsgeprassel zu hören. Also aus
und Rückwand ab: das Hochspannungskabel vom Sockel der
Hochspannungsdiode zum Anodenanschluß der Ballasttriode war ein
Blankdraht, die Plaste hin als Klumpen am unteren Ende. Kalen ersetzt,
keine weiteren Schäden. Da hatte robuste russische Technik ihren Ruf
bewiesen. ;-))
Man sollte sich mit diesen Geräten, auch für Museumszwecke, aber
wirklich nur befassen, wenn man genau weiß, was man da vor sich hat...
Gruß aus Berlin
Michael