Hallo Leute,
vorab: bin in Sachen Elektro ein Laie.
Ich habe eine Frage bzgl. eines gekauften 5v 15A Netzteils (Chinaware).
Das Netzteil wurde für die LED-Beleuchtung gekauft und funktioniert
scheinbar auch, bzw. liefert die 5V Spannung (mit Multimeter gemessen).
Vor ca 2 Wochen hatte ich das Problem, dass bei mir der FI-Schalter
einmal auslöste, als ich das Netzeil mit einigen anderen Geräten incl PC
an die Steckdose angeschlossen habe. Nach Umlegen des FI-Schalters lief
dann alles. Seitdem war das Netzteil mehrmals im Betrieb, ohne dass der
FI-Schalter ausgelöst wurde. Heute ist das jedoch erneut passiert.
Also habe ich das Netzteil vom Strom genommen und in ausgeschalteten
Zustand den Widerstand am 5V-Ausgang gemessen. Dieser zeigt mir
dauerhaft 48 Ohm an (länger als 10sek gemessen) und wenn ich den
Tongeber am Multimeter aktiviere, gibt dieser ein ständiges Tonsignal
von sich ab.
Mit meinem eingeschränkten Elektro-Verständnis erscheint mir das jedoch
nicht richtig. Wenn da etwas niederohmiges zu messen wäre, dann
höchstens für eine sehr kurze Zeit oder?
Ist das Netzteil defekt, oder verstehe ich hier etwas nicht?
Hmm. Vor dem Kauf des Netzteils ist dies jedoch nie passiert und mit dem
Netzteil ist das bisher 2 mal vorgefallen...
Ich schaue, dass ich die Geräte auf mehr Steckdosen verteilt bekomme.
Aber was ist mit dem Verhalten des Netzteils?
Ist das normal, dass am Ausgang in dem ausgeschalteten Zustand ständig
eine Verbindung vorliegt?
Ich hatte das selbe Problem mit meiner Workstation
und nen großen Monitor, die zusammen mit ner Funksteckdose eingeschaltet
werden.
Abhilfe hat die "Sanfteischaltdose" von Conrad gebracht,
die ich einfach vor alles geschaltet hab.
Seitdem ist Ruhe.
mfg
@Lotta,
danke für den Tipp, noch nie was davon gehört.
Kannst Du die Produktbezeichnung kurz schreiben? (Unter
"Sanfteischaltdose" finde ich nichts).
Das mit dem FI-Schalter war auch nur am Rande ein Thema.
Mich interessiert hauptsächlich, ob das Verhalten des Netzteils so i.O.
ist.
Also, dass dort ständig 48 Ohm am Ausgang zu messen sind.
In der Zwischenzeit habe ich 6 andere Netzteile, die ich hier hatte
durchgemessen (5,12V,13V usw) aber keines hatte das Verhalten. Der
Widerstand am Ausgang wird mir dort als sehr hochohmig/unendlich
angezeigt.
Andrew kann schon Recht haben.
Es kann aber auch sein, das das Netzteil ein zu
hohen Einschaltstrom zieht.
Bei Mir wars direkt so, da der Rechner ein 1,5 KW
Netzteil hat, auch der Monitor hat hohen Einschaltstrom.
mfg
Alex schrieb:> (Unter "Sanfteischaltdose" finde ich nichts).
Sanfte Eier sollen auch nicht geschaltet werden. Er meinte wohl
Sanftfreischaltdose. Ob man darunter fündig wird, weiß ich allerdings
nicht.
Einschaltstrombegrenzer
Das wäre dann sowas:
H-Tronic 1114730 Einschaltstrombegrenzer SCL 3680 IP20
Da ist dan ein Zeitschalter drinne, der den zur Strombegrenzung
dienenden
Vorwiderstannd nach ner Sekunde kurzschließt.
mfg
Jetzt haben wir uns gedoppelt, genau!!
Meiner wird in die Steckdose gesteckt, an ihn kommt
dann ne Steckdosenleiste, in diese dann Computer und Monitor
mfg
Danke euch beiden für die Infos.
Werde ich mir holen, falls FI-Auslösungen sich weiter häufen.
Jetzt ist nur die Frage bzgl. 48 Ohm am Netzteilausgang offen und ob das
Netzteil deswegen defekt ist.
> Mich interessiert hauptsächlich, ob das Verhalten des Netzteils so i.O.> ist.> Also, dass dort ständig 48 Ohm am Ausgang zu messen sind.> In der Zwischenzeit habe ich 6 andere Netzteile, die ich hier hatte> durchgemessen (5,12V,13V usw) aber keines hatte das Verhalten. Der> Widerstand am Ausgang wird mir dort als sehr hochohmig/unendlich> angezeigt.
Alex meinte:
> Mich interessiert hauptsächlich, ob das Verhalten des Netzteils so i.O.> ist.> Also, dass dort ständig 48 Ohm am Ausgang zu messen sind.> In der Zwischenzeit habe ich 6 andere Netzteile, die ich hier hatte> durchgemessen (5,12V,13V usw) aber keines hatte das Verhalten. Der> Widerstand am Ausgang wird mir dort als sehr hochohmig/unendlich> angezeigt.
da wird nur ein Blick ins Netzteil oder in die Schaltung helfen.
50 Ohm als Belastungswiderstand bei 5 V könnte,
wie oben schon oben besprochen, realistisch sein.
Aufmachen, nachschauen, der R müsste ja dann den 5 Volt
Anschlusklemmen parallel liegen.
mfg
Alex schrieb:> Danke euch beiden für die Infos.> Werde ich mir holen, falls FI-Auslösungen sich weiter häufen.
Ein EINschaltstrombegrenzer/Sanfteinshcalter hilft da: Gar Nix.
eben weil dem FI die Einschaltströme herzlich egal sind.
Siehe warum:
https://de.wikipedia.org/wiki/Fehlerstrom-Schutzschalter>> Jetzt ist nur die Frage bzgl. 48 Ohm am Netzteilausgang offen und ob das> Netzteil deswegen defekt ist.
Ist Widerstand für Grundlast (typ. 47 Ohm +/- 5%) in diesem Netzteil.
Kein Anlaß da weiter sich zu sorgen.
> 6 andere Netzteile, die ich hier hatte> durchgemessen (5,12V,13V usw) aber keines hatte das Verhalten.
Eben weil es andere NT sind. Und die sind anders gebaut. Ist wie: BMW
hat auch eine anderes Logo als ein VW als ein Mercedes.
Lotta . schrieb:> Aufmachen, nachschauen, der R müsste ja dann den 5 Volt> Anschlusklemmen parallel liegen.
Leider ist die Elektronik in ein Plastikgehäuse ohne Schrauben
eingeschweißt und aufbrechen kann ich es nicht ohne die
Garantieansprüche zu verlieren.
Hier ist das Teil:
https://www.amazon.de/gp/product/B0B49ZN1LF/
da gibt's Fotos von der Elektronik, aber scheinbar ohne genauere
Schaltschema wenig hilfreich
Andrew T. schrieb:> Ist Widerstand für Grundlast (typ. 47 Ohm +/- 5%) in diesem Netzteil.> Kein Anlaß da weiter sich zu sorgen.
Alles klar, danke für die Info.
> Eben weil es andere NT sind. Und die sind anders gebaut. Ist wie: BMW> hat auch eine anderes Logo als ein VW als ein Mercedes.
Wie schon kurz geschrieben: ich bin ein Elekto-Laie.
Mir war es gar nicht bewusst, da es Netzteile mit "Widerständen für
Grundlast" geben kann. Jedoch wenn man 6 Netzteile prüft und sie alle
Verhalten sich gleich aber anders als das 7., dann kommen halt Fragen
auf.