Phasenanschnitt berechnung

Gast #7256521
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Hi,

ich habe einen 2000 W Heizstab für 230V AC, also ohmsche Last. Dazu eine 
Phasenanschnittsteuerung, ein kleines einfaches Dimmermodul mit Triac, 
Diac und Poti.

Ich würde gern wissen an welcher Stelle am Sinus der Anschnitt 
rechnerisch sein müsste wenn ich auf 750 W und auf 1500 W kommen möchte. 
Als Zeiteinheit innerhalb einer Periode oder als Drehwinkel, egal.

Danke.

JJ
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7256551
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Jens schrieb:
> Ich würde gern wissen an welcher Stelle am Sinus der Anschnitt
> rechnerisch sein müsste wenn ich auf 750 W und auf 1500 W kommen möchte.
> Als Zeiteinheit innerhalb einer Periode oder als Drehwinkel, egal.
Die 1500W sind einfach, da muss man nicht viel rechnen.

Wenn die Heizung während der gesamten Zeit voll einschaltest, dann hast 
du 3000W Leistung. Was musst du tun, wenn du nur halb so viel Leistung 
haben willst?
Richtig: du schaltest die Heizung nur die halbe Zeit lang ein. Der 
resultierende Effektivwert dieser Spannung ist dann 230V/sqrt(2) = 163V.

Und für ein Viertel der Leistung muss logischerweise der Effektivwert 
der Spannung auf die Hälfte sinken.

Dort kannst du mal nett herumspielen:
https://www.electronicdeveloper.de/MesstechnikAC1.aspx

Jens schrieb:
> ich habe einen 2000 W Heizstab für 230V AC, also ohmsche Last. Dazu eine
> Phasenanschnittsteuerung, ein kleines einfaches Dimmermodul mit Triac,
> Diac und Poti.
Miss mal nach, welchen Widerstand der Heizstab im kalten Zustand hat. 
Nicht, dass der "kleine" Dimmer gleich abraucht.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7256560
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Jens schrieb:
> Der Heizstab hat 2000 W.
Hoppla, tatsächlich. Dann geht das im Kopf nicht mehr so einfach... ;-)

Aber wenn man für die Hälfte der Leistung eine Effektivspannung von 
230V/sqrt(2) = 163V braucht, dann muss man für 3/4 der Leistung einfach 
230V/sqrt(4/3) = 199V rechnen.

Und wie man 1/4 der Leistung hinbekommt wurde ja schon gesagt.
Beitrag #7256871 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7256885
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Moin,

Bin jetzt zu faul, das selber "schoen" zu rechnen, daher nur mal krude, 
wie's gehen koennte:

Spannung ist sin-foermig, Strom auch, wegen ohmsch.
Also ist da in der Momentaneistung p(t) irgendwas mit sin²(wt).
Das kannste mit irgendnem Theorem umpopeln auf was von dem Kaliber:
1/2*(1-cos(2wt)) oder so.
Die mittlere Leistung ist dann das Integral von 0..pi ueber diesen 
Apparat geteilt durch's Intervall, ueber das integriert wird, also z.b. 
hier pi.
Die Integrale halt gschwind ausrechnen, also Stammfkt. klarmachen.
So geht's wenn kein Phasenanschnitt ist, sondern der komplette Sinus 
"heizt".

Jetzt dann halt gucken, wenn man nicht von 0 bis pi integriert, sondern 
von x bis pi, wieviel sich dann an der Gesamtleistung aendert und dass 
dann aufloesen nach den benoetigten Bruchteilen der Leistung.

Schon ist's fertig ;-)

Gruss
WK
Gast #7256906
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Dergute W. schrieb:
> Das kannste mit irgendnem Theorem umpopeln auf was von dem Kaliber:
> 1/2*(1-cos(2wt)) oder so.

Ist ja schon sehr schwammig.

Von Lotar kam ja schon rechnerische Weg von der Leistung zur Spannung 
sehr klar, wenn es wirklich so ist dass man die 230V durch die Wurzel 
aus dem Kehrwert des Leistungsverhältnisses nimmt.

Über Den Link kann man sich dann recht leicht herleiten wie man von der 
Spannung über den Sinus zum Winkel und über die Periodendauer zur Zeit 
kommt...

JJ
Gast #7257312
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Dergute W. schrieb:
> Jetzt dann halt gucken, wenn man nicht von 0 bis pi integriert, sondern
> von x bis pi, wieviel sich dann an der Gesamtleistung aendert und dass
> dann aufloesen nach den benoetigten Bruchteilen der Leistung.
>
> Schon ist's fertig ;-)

Im Grunde hast du ja Recht.
Aber muß man sich das Integral von dem Sägezhn antun?
Es gibt schönere Sachen im Leben.

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