Anlaufkondensator für E-Motor (Holzspalter)

#7265232
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Haalo Leute,

ich habe ein Problem und hoffe, ihr könnt mir vielleicht weiterhelfen.

Ich habe mir einen gebrauchten, defekten Holzspalter besorgt.

Wenn man den Startknopf drückt, brummt er einfach nur. Angeblich soll 
bereits ein neuer Kondensator (30uf/450V) verbaut worden sein, brachte 
aber keinen Erfolg.

Ich habe sicherheitshalber einen baugleichen Kondensator besorgt, aber 
leider immer noch keine Besserung. Der Motor mit dem Flügelrad lässt 
sich ohne Probleme drehen und wenn ich zusätzlich zum Start das 
Flügelrad drehe, bringt das auch nichts.

Ich habe mir auch einen 20uf und sogar einen 60uf Kondensator besorgt, 
evtl. wurde ja auch ein falscher Ersatzkondensator verbaut. Aber wie 
erwartet...immer noch nichts.

Wenn ich den Motor allerdings kurzzeitig ohne Kondensator laufen lassen, 
läuft er an.

Kann mir jemand sagen, was hier das Problem ist?

Multimeter hätte ich zur Hand.

Vorab schonmal vielen Dank.
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Gast #7265314
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Oliver P. schrieb:
> Wenn ich den Motor allerdings kurzzeitig ohne Kondensator laufen lassen,
> läuft er an.

Komisch!
Kondensator Motore laufen ohne Kondensator nicht an.

Oliver P. schrieb:
> Aber wenn ich die beiden Kabel aus dem Motor kommend,direkt miteinander
> verbinden, ohne Kondensator dazwischen, läuft er ja.

Komisch!
Kondensator Motore laufen ohne Kondensator nicht an.

Die brummen dann nur, bis es raucht.
#7265382
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Wie viele Anschlüsse sind im Klemmkasten vorhanden?
Ev. U1, U2, Z1, Z2?

Normalerweise müsste ein Asynchronmotor, wenn die Hauptwicklung (U1, U2) 
an Phase und Nullleiter angeschlossen und die Hilfswicklung OFFEN ist, 
angeworfen werden können. Diese Hauptwicklung erzeugt ein Wechselfeld 
und durch das Anwerfen kann man eine beliebige (re. oder li.) 
Drehrichtung vorgeben. (Geht ev. nicht bei Schweranlauf!)

Eine fixe Drehrichtung gibt dann die Hilfswicklung mit Kondensator vor. 
Dieser bewirkt eine Phasenverschiebung. Das Wechselfeld wird in ein 
kreisähnliches Drehfeld gewandelt.

Kanns du ihn, wie oben beschrieben anwerfen und falls oben genannte 
Klemmen vorhanden, so anschließen:
Netzspannung an U1 und U2, U2 und Z1 verbinden, Kondensator an U1 und 
Z2. Kapazität (uF) des Kondensators ist eher unkritisch. Man findet sie 
meist auf dem Leistungsschild, oder mit Berechnungsformeln aus dem Netz.
#7265430
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Ich sehe das so: Braun, blau, gn/gelb kommt vom Anschlusskabel.
Ist das schwarze Kästchen in deiner Hand der Schalter? Dann sind die 2 
roten Adern die Hauptwicklung, die 2 weißen Adern die Hilfswicklung.
Klemm den Kondensator ab, stecke an, schalte ein und versuche den Motor 
in irgend eine Richtung anzuwerfen.
Läuft er, ausstecken, dann den Kondensator an die weißen Adern 
anschließen. Eine weiße gehört dann wahrscheinlich noch zusätzlich mit 
einer roten (U2-Z1) verbunden. Läuft er verkehrt, die weißen 
vertauschen.
Sicherheitshalber würde ich vorher noch messen, obe es keine Verbindung 
zwischen den roten und den weißen  gibt(=Verbindung zwischen Haupt- und 
Hilfswicklung).
#7265977
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Rei R. schrieb:
> Ich sehe das so: Braun, blau, gn/gelb kommt vom Anschlusskabel.
> Ist das schwarze Kästchen in deiner Hand der Schalter? Dann sind die 2
> roten Adern die Hauptwicklung, die 2 weißen Adern die Hilfswicklung.
> Klemm den Kondensator ab, stecke an, schalte ein und versuche den Motor
> in irgend eine Richtung anzuwerfen.
> Läuft er, ausstecken, dann den Kondensator an die weißen Adern
> anschließen. Eine weiße gehört dann wahrscheinlich noch zusätzlich mit
> einer roten (U2-Z1) verbunden. Läuft er verkehrt, die weißen
> vertauschen.
> Sicherheitshalber würde ich vorher noch messen, obe es keine Verbindung
> zwischen den roten und den weißen  gibt(=Verbindung zwischen Haupt- und
> Hilfswicklung).

Zwischen jeweils einem Roten und einem Weißen hab ich ne Verbindung.

Und, Ende Gelände?
#7266003
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Falk B. schrieb:
> Oliver P. schrieb:
>> Zwischen den beiden weißen Kabeln hatte ich als Max. Ca. 14MOhm,
>> Zwischen den beiden roten Kabeln ca. 21MOhm.
>
> Und was sagt dir das? Sind 14 MEGAohm ein realistischer Meßwert?
> Vielleicht solltest du besser die Finger von 230V lassen . . .

Ist nicht ein Forum da, um sich auszutauschen und zu helfen? Gerade weil 
ich den Messwert nicht einordnen kann, bin ich doch u.A. hier...
#7266010
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H. H. schrieb:
> Oliver P. schrieb:
>> H. H. schrieb:
>>> Und du willst Elektriker sein?
>>
>> Hab ich das geschrieben?
>
> Beitrag "Re: Anlaufkondensator für E-Motor (Holzspalter)"

Wenn ich gelernter Elektriker wäre, hätte ich es auch so geschrieben. 
Ich bin an Elektrik interessiert und habe selfmade kleiner elektrische 
Baustellen bewältigt und würde gerne mehr wissen. Daher " interessierter 
Elektriker"!
#7266015
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Kannst du ihn mit offenen 2 weißen Adern händisch anwerfen: Einschalten, 
er brummt, mit der Hand andrehen, er beginnt zu laufen, das Brummen 
verstummt.

Dann:
Hast du ein Gerät um  Widerstände messen?
Wie sind die Widerstanswerte zwischen den 2 roten, zwischenden den 2 
weißen,
dann je einer roten zu den einzelnen weißen Adern? So kannst du die 
(wahrscheinlich 2) Wicklungen finden.

Gibt es zwischen einzelnen Adern eine 0-Ohm Verbindung?

Auch gleich einen Masseschluss ausschließen: Zwischen Metallgehäuse und 
den 4 Adern sollte ein unendlicher Widerstand sein.
#7266023
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Rei R. schrieb:
> Kannst du ihn mit offenen 2 weißen Adern händisch anwerfen: Einschalten,
> er brummt, mit der Hand andrehen, er beginnt zu laufen, das Brummen
> verstummt.
>
> Dann:
> Hast du ein Gerät um  Widerstände messen?
> Wie sind die Widerstanswerte zwischen den 2 roten, zwischenden den 2
> weißen,
> dann je einer roten zu den einzelnen weißen Adern? So kannst du die
> (wahrscheinlich 2) Wicklungen finden.
>
> Gibt es zwischen einzelnen Adern eine 0-Ohm Verbindung?
>
> Auch gleich einen Masseschluss ausschließen: Zwischen Metallgehäuse und
> den 4 Adern sollte ein unendlicher Widerstand sein.

Zwischen den beiden weißen Kabeln hatte ich als Max. Ca. 14MOhm, 
Zwischen den beiden roten Kabeln ca. 21MOhm.

Jeweils ein roter zu einem weißen Kabeln MOhm.Bereich und einmal 5Ohm 
und fast nichts( 0,2Ohm).

Und Thema Masseschluss zeigt er mir nur O.L. an.

Zu deinem 1. Tipp hatte ich weiter vorher geschrieben, das wenn ich die 
beiden weißen Kabel miteinander verbinden, ohne Kondensator dazwischen, 
dann kann ich den Motor mit Drwhunterstützung anwerfen. Oder meinst du 
was anderes?

Schonmal vielen Dank für dein Engagement,  so stell ich mir ein 
Forum.vor.
#7266048
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Oliver P. schrieb:
> Zwischen den beiden weißen Kabeln hatte ich als Max. Ca. 14MOhm,
> Zwischen den beiden roten Kabeln ca. 21MOhm.

Hmm, wenn zwischen den beiden roten Kabeln WIRKLICH 21MOhm liegen, 
scheint da ein Kabelbruch vorzuliegen. Denn die roten sind die 
Hauptleitungen für den Motor. Miss aber nochmal. Versuch die Kontakte am 
Schalter mit den Prüfspitzen des Multimeters anzukratzen, denn die sind 
gern mal oxidiert.
(Firma: Privat) #7266231
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von Rei R. schrieb:
>Ansonsten sind vielleicht je eine rote und eine weiße Ader je eine
>Wicklung. Dann Messgröße zwischen rot und weiß: ca. 5 - 10 Ohm.

So wird es sein, denn er schrieb:
>Zwischen jeweils einem Roten und einem Weißen hab ich ne Verbindung.

Also rot weiß ist eine Wicklung und rot weiß ist die
andere Wicklung. Und die niederohmigere wird die
Hauptwicklung sein, und die andere die Hilfswicklung.
Die Hilfswicklung muß in Reihe mit dem Kondensator.
Hoffentlich weiß er was Reihen- und Parallelschaltung ist.

Er braucht jetzt nur noch hier zu schauen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kondensatormotor
(Firma: byterecycling) #7266303
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Falk B. schrieb:
> Wenn meine These stimmt, daß an den beiden Weißen Kabeln nur der
> Kondensator angeschlossen wird, dann läuft der vermutlich nur mit der
> Hilfswicklung.

Das stimmt nicht mit:

Oliver P. schrieb:
> Wenn ich den Motor allerdings kurzzeitig ohne Kondensator laufen lassen,
> läuft er an.

Oliver, welche WERTE haben die Wicklungswiderstände???
Angehängte Dateien:
(Firma: Privat) #7266565
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von Harald W. schrieb:
>Das ist meist dann der Fall, wenn der Motor abwechselnd in beiden
>Richtungen laufen soll.

Ist keine Voraussetzung, geht auch genausogut wenn die
Wicklungen unterschiedlichen Widerstand haben. Es brauchen
nur die Anschlüsse einer Wicklung getauscht werden, dann
dreht er sich andersrum. Siehe Beispiele bei wikipedia.
#7266585
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Günter L. schrieb:
> von Rei R. schrieb:
>>Ansonsten sind vielleicht je eine rote und eine weiße Ader je eine
>>Wicklung. Dann Messgröße zwischen rot und weiß: ca. 5 - 10 Ohm.
>
> So wird es sein, denn er schrieb:
>>Zwischen jeweils einem Roten und einem Weißen hab ich ne Verbindung.
>
> Also rot weiß ist eine Wicklung und rot weiß ist die
> andere Wicklung. Und die niederohmigere wird die
> Hauptwicklung sein, und die andere die Hilfswicklung.
> Die Hilfswicklung muß in Reihe mit dem Kondensator.
> Hoffentlich weiß er was Reihen- und Parallelschaltung ist.
>
> Er braucht jetzt nur noch hier zu schauen:
> https://de.wikipedia.org/wiki/Kondensatormotor

D.h. ich verbinde an der höher ohmigen Wicklung den Kondensator zwischen 
der weißen und der roten Leitung bzw. gehbaud den Kontakt der roten 
Leitung. Und das zweite weiße Kabel, also die der nieder ohmigen 
Wicklung verbinde ich womit?
#7266591
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Oliver P. schrieb:
> D.h. ich verbinde an der höher ohmigen Wicklung den Kondensator zwischen
> der weißen und der roten Leitung bzw. gehbaud den Kontakt der roten
> Leitung. Und das zweite weiße Kabel, also die der nieder ohmigen
> Wicklung verbinde ich womit?

NEIN! Die Kabel am Schalter sind original, da muss man nix ändern. 
Vermutlich ist deine Hauptwicklung defekt, Kabelbruch oder 
durchgebranntm denn an rot-rot mißt du Megaohm. Dort müssen aber Ohm 
meßbar sein!
Du kannst nur versuchen, dem Kabel im Loch zu folgen und am Motor die 
Kabeleinführung zu finden und aufzuschrauben. Mit Glück ist dort der 
Kabelbruch. Mit Pech ist die Wicklung im Eimer.
Gast #7266598
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Vorsicht! Die beiden roten Drähte sind eine Wicklung und die beiden 
weißen Drähte eine Wicklung. Legst du Spannung an die 0Ohm rot/ weiß 
Kombination baust du nur einen Kurzschluss.

Gewöhne dir an eine Skizze zu malen.
Dann wird es einfacher.

Die Skizze in
Beitrag "Re: Anlaufkondensator für E-Motor (Holzspalter)"

erklärt alle deine gemessenen Werte wenn du in der Wicklung mir roten 
Drähten eine Unterbrechung annimmst.
Der Motor ist hin.

ERST nachdenken und nicht blind Spannungen anschließen!
Es GAB auch schon Bastler die haben Phase aufs Gehäuse angeschlossen...
#7266778
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Oliver P. schrieb:
> Hab ich etwa Glück und hab ichveinen Kabelbaum oder haben die einen
> anderen Zweck?

Verstehe nicht was du mit Kabelbaum meinst? Alle 3 Drähte dürften zur 
gleichen Wicklung gehören.

>Und was ist das für eine Stoff drum rum, reicht da auch Schrumpfschlauch und 
Kabelbinder?

Diese Isolation verträgt vermutlich mehr Temperatur als billige 
Kabelbinder / Schrumpfschlauch.
Das Isolationsmaterial ist aber auch zu bekommen. Oder ggf aus älteren 
Geräten (Lampen, Toaster) recycelbar.
#7266827
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Oliver P. schrieb:
> Hab ich etwa Glück und hab ichveinen Kabelbaum oder haben die einen
> anderen Zweck?

Hast du die Kabel zerrissen oder waren die schon getrennt? Kann man 
wieder verlöten. Und danach wieder isolieren. Diese weißen Schläuche 
sind hochtemperaturbeständig, die würde ich 1:1 ersetzen. Normaler 
Schrumpfschlauch oder gar Isolierband (PVC) gehen nicht! Bestenfalls 
Isolierband aus Teflon.

Am Ende muss man an rot-rot die Wicklung messen können.
#7266877
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Klaus H. schrieb:
> Oliver P. schrieb:
>> Hab ich etwa Glück und hab ichveinen Kabelbaum oder haben die einen
>> anderen Zweck?
>
> Verstehe nicht was du mit Kabelbaum meinst? Alle 3 Drähte dürften zur
> gleichen Wicklung gehören.
>
>>Und was ist das für eine Stoff drum rum, reicht da auch Schrumpfschlauch und
> Kabelbinder?
>
> Diese Isolation verträgt vermutlich mehr Temperatur als billige
> Kabelbinder / Schrumpfschlauch.
> Das Isolationsmaterial ist aber auch zu bekommen. Oder ggf aus älteren
> Geräten (Lampen, Toaster) recycelbar.

Sorry,das war Autokorrektur. Ich wollte Kabelbruch schreiben.
#7266880
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Falk B. schrieb:
> Oliver P. schrieb:
>> Hab ich etwa Glück und hab ichveinen Kabelbaum oder haben die einen
>> anderen Zweck?
>
> Hast du die Kabel zerrissen oder waren die schon getrennt? Kann man
> wieder verlöten. Und danach wieder isolieren. Diese weißen Schläuche
> sind hochtemperaturbeständig, die würde ich 1:1 ersetzen. Normaler
> Schrumpfschlauch oder gar Isolierband (PVC) gehen nicht! Bestenfalls
> Isolierband aus Teflon.
>
> Am Ende muss man an rot-rot die Wicklung messen können.

Ich hab die Isolierung vorsichtig mit nem Messer aufgeschnitten und das 
kam zum Vorschein.
#7266891
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Klaus H. schrieb:
> Oliver P. schrieb:
>> Hab ich etwa Glück und hab ichveinen Kabelbaum oder haben die einen
>> anderen Zweck?
>
> Verstehe nicht was du mit Kabelbaum meinst? Alle 3 Drähte dürften zur
> gleichen Wicklung gehören.
>
>>Und was ist das für eine Stoff drum rum, reicht da auch Schrumpfschlauch und
> Kabelbinder?
>
> Diese Isolation verträgt vermutlich mehr Temperatur als billige
> Kabelbinder / Schrumpfschlauch.
> Das Isolationsmaterial ist aber auch zu bekommen. Oder ggf aus älteren
> Geräten (Lampen, Toaster) recycelbar.

Weißt du, wie dieses Isolationsmaterial heisst, googel schon nach 
Motorwicklung&Isolationsmaterial, aber noch nicht entdeckt
#7267628
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H. H. schrieb:
> Falk B. schrieb:
>> Kann man
>> wieder verlöten.
>
> Sieht nach Alu aus.

Aktueller Stand...wenn ich jeweils die Kabelenden der beiden 
Leitungssätze unsauber verbinde, habe ich einen Widerstand zwischen den 
Kondensator-Anschlüssen von ca. 8Ohm.

Unsauber deswegen, weil ich partout kein Lot auf den Lackdraht kriege. 
Hab den Lack abgekratzt, sauber gemacht, Flussmittel...es bringt nichts. 
Hatte noch nie Probleme mit Lackdraht gehabt.

Ist es ein anderer Lackdraht bei Motorwicklungen oder habt ihr noch 
einen Tipp?
#7267637
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Oliver P. schrieb:
> Unsauber deswegen, weil ich partout kein Lot auf den Lackdraht kriege.
> Hab den Lack abgekratzt, sauber gemacht, Flussmittel...es bringt nichts.
> Hatte noch nie Probleme mit Lackdraht gehabt.

Es könnte sich - wie weiter oben schon vermutet - um Aluminiumdraht 
handeln. Findet sich auch häufig in Trafos von Schweißgeräten.
#7267647
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Harald W. schrieb:
> Oliver P. schrieb:
>
>> Ist es ein anderer Lackdraht bei Motorwicklungen
>
> Ja, Hitzefester. Trotzdem müsste man den nach dem (vollständigen)
> Abkratzen löten können. Es sei denn, es ist ALU. Dann braucht man
> Speziallot.

Ausser, das er dunkel wird aufgrund der Hitze passiert nichts.

Also am.besten mal Alulötdraht besorgen und probieren. Und der würde 
auch das Kupferkabel mitlöten?
#7268817
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Hab früher mit "Aludeen" Alu-Gehäuse verlötet. Der Begriff ist aber im 
Netz nicht mehr zu finden.
Dafür:
https://www.hausundwerkstatt24.de/Aluminiumlot-Flussmittel

Hatte letztens Probleme mit Mikrofonkabel, dessen Abschirmgeflecht eine 
Alu-Legierung ist. Keine Chance mit Löten,
noch nicht mal mit Speziallot.
Tipp:
Bevor man sich in Unkosten stürzt, und dann klappt es doch nicht:
passende Quetschverbinder nehmen und krimpen.
Zufälliges Suchergebnis imm Netz:
https://www.hornbach.de/shop/Stossverbinder-isoliert-rot-20-Stueck/5071164/artikel.html

ciao
gustav

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