Habe eine alte Heizungsanlage mit oventrop Heizungsventile. Leicht
aufschrauben lässt sich das Honeywell 20. Da aber das Gewinde vom
Honeywell
nur sehr kurz ist, kann der Thermokopf nicht richtig fest an geschraubt
werden. Daher wackelt das Heizungsventil und lässt sich nicht steuern!
Welche Lösung gibt es?
Gruß Günther
Mit einem 3D-Drucker eine Kappe für den Ventilstift drucken um den
entsprechend zu verlängern.
Wenn man eine Drehbank hat, kann man das natürlich auch aus Metall
machen.
Toll mit deiner Antwort, richtiges Forum.
Bin das erste Mal überhaupt bei einer Suche um eine Lösung. In meinem
Alter (76) ist es schwer die Passenden Foren im Internet zu finden!!!!!
Günther S. schrieb:> Toll mit deiner Antwort, richtiges Forum.> Bin das erste Mal überhaupt bei einer Suche um eine Lösung. In meinem> Alter (76) ist es schwer die Passenden Foren im Internet zu finden!!!!!
Selbst hier im Forum gibt es eine passende Rubrik:
https://www.mikrocontroller.net/forum/hausbus
Jeder Hersteller hat ein anderes Gewinde, da habe ich auch schon einiges
ausgegeben, als ich meine mechanischen ista-Thermostate (32 mm
Durchmesser) durch elektronische von Honeywell (30 mm) ersetzte,
Inzwischen bin ich wieder zu ista zurück, das elektronische Glump
funktioniert nicht lange, entweder die Batterie leer oder das Ventil
samt Aufsatz verklemmt. Nachdem ich das Wasser abgelassen und alle
Ventile geputzt hatte machte die Pumpe Probleme. Man sollte nichts
grundlos anfassen.
Conrad hat übrigens solche Adapter, allerdings teurer als der Thermostat
selbst.
Günther Schultz schrieb:> Habe eine alte Heizungsanlage mit oventrop Heizungsventile.
Fällt mir gerade noch ein: die haben wohl noch M30x1,0 Gewinde. Dein
Thermostatkopf wird aber M30x1,5 erwarten.
Günther Schultz schrieb:> Da aber das Gewinde vom> Honeywell> nur sehr kurz ist, kann der Thermokopf nicht richtig fest an geschraubt> werden. Daher wackelt das Heizungsventil und lässt sich nicht steuern!> Welche Lösung gibt es?
Die einfachste und kostengünstigste Lösung ist es, auf den ganzen
Quatsch mit zeitgesteuerter Einzelraumregelung zu verzichten.
Ich habe diese Phase ebenfalls durch. Und wie oben bereits jemand
schrieb, waren die Resultate auch hier nicht berauschend.
Es traten zwar keine Defekte auf, die Einsparungen waren allerdings kaum
der Rede wert.
Dafür sitzt man erstaunlich oft in kalten Zimmern, weil zu Zeiten
betreten, die zuvor nicht programmiert waren.
Entweder man passt also den Tagesablauf stringent den programmierten
Zeiten an, oder "dreht" bei betreten eines Raumes zur Unzeit, jeweils
erstmal die Temperatur hoch.
Damit das dann aber auch zügig Wirkung zeigt, empfiehlt es sich die
ganze Heizungsanlage 24/7 mit schön hoher Vorlauftemperatur zu fahren.
Möglichst nie unter 60-70°C um sofort von wohliger Strahlungswärme im
kühlen Zimmer zu profitieren..:-)
Das Ergebnis ist freilich ein eher höherer Energieverbrauch als bei
ganztags gleichmäßig beheizten Räumen mit moderater Vorlauftemperatur
und ggf. manuell aktivierbarer Nachtabsenkung.
Hängt natürlich alles von persönlichen Lebensumständen, Gebäudegröße,
Dämmung, etc. ab. Aber das Ei des Columbus ist das alles nicht. Wenn
schon, dann erst einmal klein anfangen, in wenigen Zimmern
(Schlafzimmer, Arbeitszimmer...) um sich selbst ausgiebig von der
Nutzlosigkeit zu überzeugen. ;-)
sonnenschein schrieb:> Die einfachste und kostengünstigste Lösung ist es, auf den ganzen> Quatsch mit zeitgesteuerter Einzelraumregelung zu verzichten.
Es gibt Bereiche, wo das seht gut funktioniert. Ich hab so ein Ding in
meinm Bad, das möchte ich morgens, wenn ich aufstehe, angenehm warm
haben. Später am Tag ist mir die Temperatur im Bad relativ schnuppe.
Aber so ab kurz vor sieben soll es eine Stunde lang schön warm sein, und
das Handtuch, das auf dem Heizkörper hängt, ebenso.
Das funktioniert wirklich gut.
Christoph db1uq K. schrieb:> da das Haus so gut isoliert ist, dass ( in der> Übergangszeit) mehrere Stunden vergehen bis es um mehr als 1 Grad> abfällt.
Deswegen halte ich auch nichts von der Idee, dass diese elektronischen
Thermostatventile automatisch schließen, wenn man das Fenster zum
Stoßlüften öffnet.
Das Geld investiert man besser in andere Sparmaßnahmen, wenn man
ernsthaft Energiesparen will. Zum Beispiel warme Decken und Kleidung.
Mein persönliche Erlebnis dazu:
Im Büro wurden diesen Sommer solche Thermostate installiert. Sie gehen
Nachts auf 15°C und tagsüber auf 20°C. Nur ist es bei mir im Raum stets
3°C kälter als es soll. Ich sitze da jetzt jeden morgen in eine Decke
und eine Jacke eingelullt, hoffend dass der Raum bald wärmer wird als
der Hof draußen vor dem Fenster.
Der Mensch der das ändern könnte, ist gefühlt nur 5 Minuten im Monat
erreichbar. Als ich ihn mal erwischte, bestand er auf die Unfehlbarkeit
seiner Computertechnik. Scheiß egal, was das analoge Thermometer auf dem
Schreibtisch anzeigt.
Obwohl das Gerät weniger als 1 Jahr alt ist, prellt der Drehgeber für
manuelle Einstellung wie Sau. Anstatt bei jedem Raster um 0,5° hoch oder
runter zu gehen, springt es irgendwo hin. Es ist jedes mal eine elende
Fummelei, auf 22° (also in echt 19°) zu kommen.
Ich bin so kurz davor, das Scheißding einfach ab zu schrauben.
c-hater schrieb im Beitrag #7266143:
> Was bringt dich zu> der Annahme, dass ein Subforum mit dem Namen "Mikrocontroller und> Digitale Elektronik" in einem Forum mit dem Namen> "https://www.mikrocontroller.net/forum"; das richtige Ziel für deine> Frage wäre?
Ist das jetzt wieder der Beginn einer endlosen Tirade?
Einfach auf die Eingangsfrage eingehen und gegebenenfalls auch als
Elektroniker Hilfe anbieten sofern man sich auch noch etwas auf anderen
Gebieten auskennt.
Ich bin leider kein Heizungsspezialist und kann damit dem TO nicht
helfen.
🙄
Mann merkt deine Einstellung zum Leben. Schei…. Job, keine Frau,
schlechte Wohnung, Kochen kann du auch nicht und dann kommt eine Frage
vom Laien. Da kann der Frust so richtig rauskommen!
Ich fahre mit so niedriger Vorlauftemperatur, dass ich agr ncihts
Absenke. Die Heizung must durchlaufen, da sie sonst gar nicht mehr die
gewünschte raumtemperatur erreichen kann.
In Verbindung mit Brennwerttechnik die einfachste und beste Lösung, in
dielen Fällen.
100 Jahre altes Haus, ungedämmt