Gibt es eine Telefonier-App bzw. Kontakte-App für Android Handys, aus
denen die Telefonnummern und zugeordneten Namen und Infos unter keinen
Umständen synchronisiert oder hochgeladen werden können? Wie kann man
bewerkstelligen, dass immer diese Apps und nicht beispielsweise durch
Verknüpfungen die vorinstallierten, nicht löschbaren Apps genutzt
werden?
Wenn es keine solche Telefonier- oder Kontakte-App gibt:
Wo kann man auf dem Handy Telefonnummern außerhalb der Kontakte
speichern, wo es keine Synchronisier- und keine Hochladefunktion gibt,
und sie trotzdem leicht in die Telefonier-App schieben kann, so dass sie
dort gewählt wird?
Wer nur die Frage beantworten will, braucht nicht mehr weiter zu lesen.
Da in diesem Forum bei Fragen oft die Gegenfrage kommt, wozu man etwas
braucht:
Heutzutage widersprechen viele Personen dem Eintrag der Telefonnummer
ins offizielle Telefonbuch. Auf der anderen Seite bedeutet die
Eintragung dieser Nummer in die Kontakte irgendeines Handys potentiell
so gut wie ein Verpetzen. Denn nahezu immer werden die Kontakte
synchronisiert, was nichts anderes ist als Hochladen und Verpetzen.
Viele soziale Apps der Datenkraken sorgen dafür, dass die Kontakte
schneller dorthin hochgeladen sind, als man gucken kann.
Die Personen schreiben in Ihren Kontakten viele weitere Infos hinzu.
Beispielsweise, dass die Telefonnummer diejenige von Mama, Sohn, Oma,
Arbeitskollege, bei dieser Firma für jenes zuständig ist etc. und
liefern in der Summe ein umfassendes Bild der Person, weil diese
Einzelinfos anhand der eindeutigen Telefonnummer zusammengeführt werden
können. Häufig werden dazu gleich passende Fotos und weitere Infos der
Person mit synchronisiert, so dass diese nun auf jedem anderen Foto oder
Video von Menschenmengen identifizierbar ist, das von einem der hunderte
Millionen Handys dieser Welt synchronisiert, geteilt oder hochgeladen
wird. Und es gibt genug Leute, die bei jeder Party oder
Menschenansammlung das Handy darüber schwenken lassen oder auch einzelne
Menschen foto- und videografieren und es teilen, sprich hochladen. (Den
finde ich süß. Guck mal, wie toll die tanzen, etc kann.)
Teilen, Synchronisieren und "auf das eigene Konto bei der Datenkrake
hochladen", sind in diesen Fällen nichts anderes als verharmlosende
Umschreibungen der Datenkraken, um das gesetzlich verbotene Verpetzen
persönlicher Daten, das Verletzten des Rechtes am eigenen Bild und
verbotene heimliche Tonaufnahmen zu ihren Gunsten zu fördern. Von vielen
Menschen wird daher der Account als ein sicherer Platz für ihr ureigenes
Eigentum angesehen, von dem aus man ein Foto beispielsweise nur dem
besten Freund zeigt. Dass dabei immer die Datenkrake beteiligt wird,
wird auf Grund dieser Verharmlosung nicht wahrgenommen.
Bisher habe ich dies bei den Kontakten vermieden, indem ich die
Telefonnummern auf dem Papier notiere. Daher such ich nach einer
Methode, diese lokal speichern zu können, ohne Gefahr zu laufen, sie
hochzuladen.
Da hilft nur ein Custom Rom:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Android-Custom-ROMs und wenn Du
Cloudfunktionen nutzen möchtest eine eigene Cloud (zu Hause auf dem
Raspberry oder auf DEINEM Server im Rechenzentrum)z.B. Nextcloud oder
owncloud. Nachteil ist halt wie bei allem was man selber macht, man muss
sich damit beschäftigen und das braucht Zeit, Geld und Wissen.
Vielleicht reicht Dir aber auch die APP Contact Book:
https://f-droid.org/de/packages/de.hskl.contacts/
Vaigumax schrieb:> Gibt es eine Telefonier-App bzw. Kontakte-App für Android Handys, aus denen die
Telefonnummern und zugeordneten Namen und Infos unter keinen Umständen
synchronisiert oder hochgeladen werden können?
Ja
> Wie kann man bewerkstelligen, dass immer diese Apps und nicht beispielsweise
durch Verknüpfungen die vorinstallierten, nicht löschbaren Apps genutzt werden?
über die Standardeinstellung
Wer Webspace gemietet hat, kann eine Seite mit den Telefonnummern
anlegen. Mit einem einfachen Klick kopiert mein Android eine
Telefonnummer (eigentlich jeden Text, der so aussieht als ob) und ich
muss nur noch den "Hörer abnehmen". Es gibt wahrscheinlich ein HTML-Tag
für Telefonnummern, aber selbst eine reine Textdatei funktioniert schon.
Dann muss man nur noch den Zugriff auf die Seite sperren, also nur für
die eigenen Telefone freigeben -- und hoffen, dass die Suchmaschinen das
Verbot beachten...
Um der Datenkrake Google generell zu entgehen, nicht nur bei Kontakten,
kann man die schon erwähnten 3rd party Firmwares verwenden. Bei denen
sind die Google-Apps optional oder nichtexistent. Will man
Originalfirmware auf halbwegs neuen Geräten, kann man sich bei Huawei
umsehen, denn die dürfen sie nicht an Bord haben.
Es sollte doch schon reichen eine "Telefonbuch App" zu entwickeln, die
einfach das normale Telefonbuch links liegen lässt und eine eigene
lokale Datenbank nutzt. Dann muss man halt immer die App statt dem
offiziellen Telefonbuch starten, wenn man jemanden anrufen möchte.
Eigentlich sollte eine solche App für jemanden mit Erfahrung in der
Android Entwicklung doch schon fast banal sein. Die App wäre recht
schnell auch "ausentwickelt", da ja die ganzen Käseextras mit denen
eigentlich schon gut funktionierende Apps mit der Zeit ergänzt werden
(Toll, jetzt noch mehr Videocall und mehr animierte Gifs, der nächste
Remote Sync Account...), eben genau nicht gewünscht werden.
Wenn dann Apps Zugriff auf das Telefonbuch fordern, sehen sie halt das
"offizielle Telefonbuch" ohne Inhalt oder eben nur mit den Kontakten,
die auch einen Messenger installiert haben und somit dem Hochladen
irgendwie sowieso schon zugestimmt haben.
Meine Recherche dazu war aber leider nicht zufriedenstellend.
Alexander schrieb:> Und was genau stört dich an der App?>> Beitrag "Re: Telefonummern vorm Hochladen geschützt auf Handy speichern"
Ok, danke, den Link hatte ich übersehen. Eben ausprobiert. Prinzipiell
ist das genau das was ich suche. Nur eine Import Funktion aus dem
Adressbuch oder einer .vcf Datei und Export auf die SD Karte (natürlich
nicht ins Android Addressbuch) fehlen mir irgendwie. Hat aber Potential.
.vcf Import kannst du mit dem Umweg PC versuchen, sollte auf die
Standard App zugreifen. Ich hab's schon hinbekommen mein Adressbuch
lokal zu speichern obwohl die Kontakte App diese Option deaktiviert und
Kontakte über Google Account erzwungen hatte.
hier die NG Version MyPhoneExplorer Client v1.0.48
https://www.fjsoft.at/forum/viewtopic.php?t=30327
Bauform B. schrieb:> Es gibt wahrscheinlich ein HTML-Tag für Telefonnummern
Ist n ganz normaler Link, mit der Angabe tel in der Referenz. Das Forum
will aber nicht, dass ich hier ein Beispiel poste.
Alexander schrieb:> .vcf Import kannst du mit dem Umweg PC versuchen, sollte auf die> Standard App zugreifen. Ich hab's schon hinbekommen mein Adressbuch> lokal zu speichern obwohl die Kontakte App diese Option deaktiviert und> Kontakte über Google Account erzwungen hatte.
Gruselig was Google alles deaktiviert. Bisher ging vcf Export auf die SD
Karte immer, und ich nutze das als Backup. Von Android 2.2, über 2.3,
2.4, 7 und jetzt 9 (Dank LineageOS). Das sind die die ich kenne. Das
Problem ist nur, dass ich in der oben genannten App auch keine
Importfunktion finde.
Der lokale Kontaktespeicher auf dem Gerät oder der SIM wird normal nicht
synchronisiert.
Wer die Kiste "geöffnet" hat kann ja den Kontaktespeicher und die
Kontaktesynchronisation entfernen.
Plus CustomROM plus Firewall (keine Internetberechtigung für Kontakte,
Telefon usw.) sollte das gehen.
Oder, für ganz Paranoide: Nimm ein altes Nokia o.ä., das könnte nichtmal
synchronisieren wenn es wollte weil es 100% offline ist.
Kontaktespeicher dann über die SIM, mehr als Name und Nummer geht da
nicht, aber es gab zumindest mal USB-SIM-Adapter so das man das
Telefonbch bearbeiten konnte.
Das Ansinnen des TEs in allen Ehren, aber:
Bei diesem Thema gehts ja nicht darum sich selbst vor Datenabfluß zu
schützen.
Das kriegt man, je nachdem wie paranoid man ist und wieviel Aufwand man
zu treiben bereit ist noch einigermaßen hin.
Der TE möchte aber die personen in seiner Kontaktliste schützen.
Wie gesagt, das ehrt in zwar, ist aber ein Kampf gegen eine ganze
Windmühlenfarm.
Denn hier kommt es drauf an dass jeder, wirklich jeder mitspielt.
Wenn irgendwo die Großtante meine Nummer eingespeichert hat und aufgrund
fortschreitender Demenz meine Anschrift, Foto und eine Historie unserer
letzten Gespräche angelegt hat, womöglich noch den ganzen einschlägigen
Apps zugriff aufs Telefonbuch gewährt, dann war alles für die Katz.
Dann waren sämtliche Bemühungen meiner 100 datenschutzaffinen
CCC-Kumpanen umsonst weil 1 Upload bereits reicht.
PS: ich selbst nutze die App "Kontakte" ausn F-Droid und synchronisiere
meine Kontakte nur mit einer selbstgehosteten nextcloud-Instanz (per
CardDav).
Das nützt dem TE aber nichts denn da landen die Kontakte am Ende ja auch
im Kontaktespeicher des Gerätes.
Vaigumax schrieb:> nicht beispielsweise durch> Verknüpfungen die vorinstallierten, nicht löschbaren Apps genutzt> werden?
Zum Telefonbuch gab es ja schon Antworten, als zweites würde ich
dringend Empfehlen den vorinstallierten Apps zu verbieten aufs Internet
zu zu greifen.
Traditionelle Linux Firewall in Android braucht Rootrechte, was aber
super geht ohne Rootrechte ist Netguard, kann ich jedem Android nutzer
wärmstens empfehlen:
https://f-droid.org/en/packages/eu.faircode.netguard/
>Netguard
hier: netguard pro
verbiete mal den googleapps die nutzung des internets ueber ein wlan.
das geht ja mit netguard komfortabel.
lass im wlan dann mal einen sniffer mitlaufen.
der sniffer im netguard kann auch nur den traffic im tunnel sniffen.
und, merkste was?
manche davon benutzen das vpn zum filtern per netguard einfach nicht.
und telefonieren weiter dreist nach hause.
Le X. schrieb:> Der TE möchte aber die personen in seiner Kontaktliste schützen.> Wie gesagt, das ehrt in zwar, ist aber ein Kampf gegen eine ganze> Windmühlenfarm.> Denn hier kommt es drauf an dass jeder, wirklich jeder mitspielt.
Das weiß der TE. Aber wenn niemand damit anfängt, wird dieser
Normalzustand niemals aufgeweicht werden. Und dazu gehört überhaupt erst
einmal eine funktionierende Alternative. Nur so kann es dazu kommen,
dass die Förderung von Rechtsbrüchen durch die verharmlosenden Netzwerke
endlich unterbunden wird.
Mir ist klar, dass trotz meiner Enthaltsamkeit bei den (a)sozialen
Netzwerken andere mich verpetzt haben. Ein Arbeitskollege hatte jede
Menge Fotos von mir, die aus meiner Zeit von vor dem Internet als
Moderator im Nebenberuf unter anderem von Modenschauen stammen. Die
Recherchen ergaben, dass wahrscheinlich in einer Facebook Gruppe Fotos
von mir gesammelt wurden und nach meinem heutigen Verbleib gefahndet
wurde. Ein Mitarbeiter aus einem unserer Werke hatte wohl auf Umwegen
eines dieser Fotos zu Gesicht bekommen und mich darauf erkannt. Man
kennt mein Gesicht in den Werken, weil ich dort mit Zertifizierern und
Kontrolleuren unterwegs bin. Dieser Mitarbeiter ließ sich die Fotos
besorgen, die dann im Arbeitskollegium viral gingen, weil keiner von
dieser meiner ehemaligen nebenberuflichen Tätigkeit wusste. Einer aus
meinem direkten Umfeld hat mich dann darüber aufgeklärt.
Höchstwahrscheinlich ist dadurch auch meine Identität zu diesen Fotos
bei Facebook addiert worden, wenn es das nicht schon wusste, weil es die
mit Inhalten aus anderen Smartphones zusammengeführt hatte. Natürlich
weiß ich von den einzelnen Fotos nicht, dass sie damals geschossen
wurden. Einmal hat offenbar jemand einen Schlitz in der Zeltwand
gefunden und mich beim Umkleiden erwischt. Damit ist klar, dass Facebook
von Auftritten von mir weiß, an die ich mich ohne die Fotos niemals
erinnert hätte. Wieviel Fotos hat Facebook wohl von uns zusammengeführt,
von denen wir nicht wissen, dass sie existieren. Die (a)sozialen
Netzwerke wissen mehr über uns, als wir selbst und als jeder einzelne,
der ein Puzzlestück zu dieser Sammlung beigetragen hat.
Ich meine mich zu erinnern sobald einmal der Name bekannt ist, tagged
die Gesichtserkennung alle Fotos automatisch. Deswegen heißt/hieß es
auch Facebook.
Vaigumax schrieb:> Telefonier-App bzw. Kontakte-App für Android Handys, aus> denen die Telefonnummern und zugeordneten Namen und Infos unter keinen> Umständen synchronisiert oder hochgeladen werden können?
Mit Anschaffung eines Smartphones verabschiedet man sich von jeglicher
Privatsphäre.
Dank Vorratsdatenspeicherung sind die Provider ja sogar dazu
verpflichtet.
Mal abgesehen davon welchen Wert so ein Datenschatzt darstellt aus 'wer,
wann, mit wem, wo?'
Daraus kann man vollständige beziehungsnetzwerke visualisieren die Dinge
verraten die zu den best gehütetsten geheimnissen gehören.
Da also alle wesentlichen Player die Daten bereits haben, bzw. sie sich
auf Anfrage kaufen können oder sie über eigene Schnittstellen direkt
beim Povider abrufen können, wem gegenüber versuchst Du die jetzt noch
zu schützen?
Und das Google auf dem Handy meiner Frau häufiger Dinge vorschlägt, die
wir nie gesucht, aber über die wir uns unterhalten haben, mein Huawei
ohne Google Dienste das aber nie tut, muss ein merkwürdiger Zufall sein.
Durch die Exif Daten meiner Fotos weiß die Cloud besser als ich wo ich
wann war und was ich da gemacht habe.
Dazu muß ich die nicht mal auf Insta und FB posten.
>Mit Anschaffung eines Smartphones verabschiedet man sich von jeglicher>Privatsphäre.
das ist natuerlich quatsch.
das von mir schon erwaehnte dejaoffice konnte man mindesten
schon zu zeiten von android 4 installieren. so lange benutze
ich es auch schon.
das verwaltet alle daten, kontakte, kalender, etc. selbst.
es gibt keine datenschnittmengen mit google applikationen.
wenn man will, kann man seine androidkontakte importieren
und nach dem import loeschen.
vorsicht verschwoerungstheorie:
man sollte sich aber nicht sicher sein, dass nicht auch
mit einem loeschflag gekennzeichnete daten von google
abgeschnorchelt werden.
man koennte selbst wuzzup benutzen, ohne dass die kontakte etc.
fein in der welt verstaeubt werden.
wer alle seine wischfonseonsoren im unnoetigen dauereinsatz hat,
muss sich aber auch ueber nichts wundern.
google aka alfabet ist auch keine techfirma, sondern eine werbeagentur.
da werbung nicht kosntenlos ist, zahlen wir alle die fantasiegewinne
dieser firma. die angebote von google sind nichts weiter als die
koeder einer falle.
Ikea schrieb:>>Mit Anschaffung eines Smartphones verabschiedet man sich von jeglicher>>Privatsphäre.> das ist natuerlich quatsch.
Du hast nicht verstanden wie Smartphone Betriebssysteme funktionieren.
Du brauchst keine unsichere App, die Dich ausspäht.
Das ganze OS ist darauf designt alle Deine Daten zu bekommen und nach
Lust und Laune an den Hersteller des Smartphones und selbstverständlich
auch an Google zu übertragen.
>auch an Google zu übertragen
im gegensatz zu dir, kenne ich die 3 zeilen, die ich in die android
firewall eintragen kann, um dem fon das voellig auszutreiben.
Ikea schrieb:>>auch an Google zu übertragen> im gegensatz zu dir, kenne ich die 3 zeilen, die ich in die android> firewall eintragen kann, um dem fon das voellig auszutreiben.
Und damit wird das Teil dann zu einem schicken Briefbeschwerer, denn die
unzähligen Kompfortfeatures weswegen man sich die Kiste mal geholt hat,
gehen dann nicht mehr.
Also würde ich in dem Fall ein Featurephone empfehlen.
Da kann man dann Snake drauf spielen und telefonieren.
Wobei das telefonieren natürlich wieder diese bösen metadaten bei
Provider erzeugt 'wer, wann, mit wem, wo'.
Denn die Funkzelle kennt den Standort und das wer mit wem, wann, erzeugt
diese Beziehungsnetze aus denen ersichtlich wird wie nahe man einer
Person steht.
Dazu muss man nicht mal emails, Whatsapp, Insta, FB etc. mitlesen.
Aber das würde die doch auch nicht machen.
Das wäre ja gemein.
Aber dieses ganze neumodische Zeug ist auch wirklich schwer zu
verstehen.
Da hat man so eine Kiste in der Hand und da sollen all die wichtigen
Informationen garnicht drinn stecken?
Und wenn ich das Gehäuse mit Silikon abdichte?
Kommen die da immer noch raus?
Tipp für Menschen wie (matze7779) die der englischen Sprache nicht
mächtig sind, einfach den Link -> hier einfügen
https://translate.google.com es wird dann die Webseite übersetzt.
> Kompfortfeatures
auf die kann ich dankend verzichten.
es scheint deine vorstellungskraft zu sprengen, dass man so ein
wischfon auch komfortabel ohne google benutzen kann.
> die Funkzelle kennt den Standort
wenn ich meinen funkprovider foppen will, stelle ich den
servicekanal einer benachbarten funkzelle fest ein.
die triangulation greift dann natuerlich auch nicht mehr.
das wars dann mit dem genauen standort und reduziert sich
auf die einigermassen genaue entfernung.
Ikea schrieb:> es scheint deine vorstellungskraft zu sprengen, dass man so ein> wischfon auch komfortabel ohne google benutzen kann.
Ja, total.
Mir als Huawei Nutzer ohne Google Play Dienste ist sowas total
unverständlich und ich kann überhaupt nicht verstehen was dann alles
nicht mehr läuft.
Aber immerhin spioniert mich nun Huawei aus statt google.
Und Whatsapp und Telegram.
Und natürlich die ganzen anderen Apps, die ich aus alternativen
Appstores laden musste weil der Playstore nicht mehr geht.
Dabei wären zwei Blechdosen und eine Schnur doch auch gegangen.
Ikea schrieb:> wenn ich meinen funkprovider foppen will, stelle ich den> servicekanal einer benachbarten funkzelle fest ein.> die triangulation greift dann natuerlich auch nicht mehr.
Laber Rababer. Du stellst also unter Android den Servicekanal einer
bestimmten Funkzelle ein (sicher...) und verharrst dann am Fleck.
D-Netz + LTE ist ein wenig komplizierter und Du redest Blech.
Und das alle deine Meta Daten was Telefonie, Standort, SMD etc. angeht
weiterhin beim Provider in der Vorratsdatenspeicherung landen
thematisierst Du ja lieber auch nicht.
Aber gleich wirst Du mir sagen, das so ein Android Handy total sicher
ist, wenn man den Akku rausnimmt.
Denn bisher hat alles was Du an kümmerlichen Restfunktionen noch
zugelassen hast immer noch den Löwenanteil der kritischen meta Daten
erzeugt.
M. P. schrieb:> Kennt ihr schon Telegram?
Ja kenne ich. Nennt sich Social Media und ist genauso ein Dreck wie
WhatsApp, Instagram, Tiktok, Snapchat etc. sowas kommt mir nicht aufs
Handy!
Ich kenne sogar Leute die bringen es fertig und senden Bilder über
WhatsApp, ohne zu wissen dass sie damit die Bildrechte an Facebook
verlieren, weil sie die AGBs nicht kapieren oder ungelesen zugestimmt
haben.
Max M. schrieb:> Mir als Huawei Nutzer ohne Google Play Dienste ist sowas total> unverständlich und ich kann überhaupt nicht verstehen was dann alles> nicht mehr läuft.> Aber immerhin spioniert mich nun Huawei aus statt google.> Und Whatsapp und Telegram.> Und natürlich die ganzen anderen Apps, die ich aus alternativen> Appstores laden musste weil der Playstore nicht mehr geht.> Dabei wären zwei Blechdosen und eine Schnur doch auch gegangen.
Seltsam...
Ich lese Deine Beiträge normalerweise sehr gern, weil sie oft exakt
meine eigenen Erfahrungen und Ansichten widerspiegeln, aber den o.g.
Text verstehe ich nicht.
Man kann doch (so wie ich es tat) ein Smartphone für wenig Geld kaufen,
für das es ein Lineage-OS als Image-Datei gibt. Diese ganzen Netzwerke
habe ich noch nie vermisst: Wer etwas will, soll anrufen, SMS schicken
oder eine
Ih-Mehl senden.
Es gibt für Alles Alternativen -auch für Programme hunderte Varianten.
Telefonist schrieb:> Man kann doch (so wie ich es tat) ein Smartphone für wenig Geld kaufen,> für das es ein Lineage-OS als Image-Datei gibt.
Das kann man tun.
Aber mir war es ja egal das Huawei mich ausspioniert.
Mir hat es nur nicht gepasst auf welch hinterfotzige Nummer US
Interessen geschützt wurden als Huawei einfach so gute Handys baute das
Apple und Co nicht mehr gegenhalten konnten.
Ich wollte Huawei unterstützen und mal ausprobieren wie das ohne Google
so läuft.
Und mir gefiel der niedrige Preis und der gigantische Akku.
Mein Huawei davor war durch meine Fehler verbogen, Glas gespittert,
malträtiert und vergewaltigt und es lief einfach.
Unkaputtbar. Das hat mich von Huawei überzeugt.
Ganz viele Apps laufen ohne Google Play nicht, selbst wenn man die sich
aus einem alternativen Appstore holt.
Das wird bei Lineage auch so sein.
Um Auspähen mache ich mir keine Sorgen.
Ich finde das eben nur putzig das viel die sich darüber Sorgen machen
anscheinen keinen Plan haben wo und für wen sie alles Daten erzeugen
ohne es zu wissen.
Max M. schrieb:> Ganz viele Apps laufen ohne Google Play nicht,
Eigentlich alle nicht, zumindest nicht in vollem Umfang, da von den APIs
abhängig. Dafür gibt's MicroG oder andere Derivate. Könntest du mittels
VM sogar auf Huawei zum laufen kriegen.
Max M. schrieb:> Ganz viele Apps laufen ohne Google Play nicht, selbst wenn man die sich> aus einem alternativen Appstore holt.> Das wird bei Lineage auch so sein.
Mit "LineageOS for MicroG" (nicht zu verwechseln mit dem herkömmlichen
LOS) läuft hier soweit alles, auch OnlineBanking und die gängigen
Messenger.
Die Apps werden aus dem AuroraStore bezogen, so 'ne Art anonymer Proxy
für den Play Store.
Dennoch darf sich mein Telefon "googlefrei" nennen.
Max M. schrieb:> Mal abgesehen davon welchen Wert so ein Datenschatzt darstellt aus 'wer,> wann, mit wem, wo?'> Daraus kann man vollständige beziehungsnetzwerke visualisieren die Dinge> verraten die zu den best gehütetsten geheimnissen gehören.
Man überlege sich, was mit den Daten in Kriegszeiten möglich ist. Da
bekannt ist, wer die Liebsten einer Person sind, wird jeder einzelne
durch Drohungen gegen diese erpressbar - zum Vertreten von Meinungen
oder sogar zu kriminellen- oder Kriegshandlungen. Da sage nochmal einer,
dass er nichts zu verbergen haben habe.
Da aber auch die Vorlieben und Denke der Personen bekannt ist, gibt es
auch gewaltfreie Methoden, sie zu Handlungen zu bewegen. Es kann sich
jemand inkognito nähern und sich "überraschenderweise" als vollkommen
Gleichgesinnter entpuppen. Man kann dann noch einen draufsetzen, indem
die sich nähernde Person vom anderen Geschlecht ist und der
Traumvorstellung entspricht. Mit dem Wissen über die Vorlieben und Denke
kann man die Zielperson weichkochen, so dass man sie manipuliert und am
Ende freiwillig das tun, was man von ihr möchte. Da man diese Kenntnisse
über die gesamte Bevölkerung besitzt, kann man Mehrheiten bestimmen und
so Strategien zur Massenmanipulation entwickeln.
Beispiel: Wie erziehe ich Leute dazu, bei jeder Gelegenheit die
Smartphonekamera einzuschalten und über die Menschenmassen gleiten zu
lassen, das Ganze natürlich unter Dauersynchronisation.
>Google Play Services ist der Kern über den alles läuft.
kann man recht problemlos deaktivieren.
das war quasi das erste was ich beim neuen fon gemacht hab.
auf meinem alten fon machte der sich mit der zeit immer breiter
im knappen speicher. irgendlwann habe ich ihn dann einfach ganz und
komplett geloescht. es gibt aber noch ein externes backup.
>zu einem schicken Briefbeschwerer
vermutlich benutze ich mein fon fuer andere dinge.
>den Servicekanal einer>bestimmten Funkzelle ein (sicher...) und verharrst dann am Fleck
das geht mit der engineering app von meinem fon problemlos
und nennt sich channel lock.
die scheinst du ja noch nicht gefunden zu haben.
man sollte nur wissen wie man es wieder ausschaltet.
mit manchen dingen sollte man auch nicht herumspielen.
sonst gibt es vom provider fuer die sim die rote karte.
am fleck verharren muss ich auch nicht. es findet nur kein
handover zu einer anderen basisstation mehr statt.