Senklot drei Meter lang

#7269487
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Stecke das Pendelgewicht in ein Glas Wasser, dann geht das schneller.

Schnurlote sind windanfällig, Stangenlote etwas weniger. Aber 0,1 mm 
sind bei beiden nicht drin. Da hilft nur der Vertikalfaden im Fernrohr 
eines genau horizontierten (und berichtigten) Theodolits. Muß kein 
elektronischer sein, ein alter rein mechanischer funktioniert hierfür 
genauso.
#7269615
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Windows10 schrieb:
> Wie lange muß
> ich warten bis sich das Pendel ausgependelt hat?

Unendlich!

0,1mm genau kannst du vom Lot auf den darunterliegenden Punkt nicht 
übertragen.
Ausserdem kannst du die Schnur nicht auf 0,1mm genau am oberen Punkt 
positionieren.

Werner H. schrieb:
> Stecke das Pendelgewicht in ein Glas Wasser, dann geht das schneller.

Das habe ich schon öfter gehört. Aber wie überträgst du dann die 
Position auf die darunter liegende Fläche, bzw. wie bestimmst du dann 
genau ob das Lot auf den korrekten Punkt zeigt?
Gast #7269647
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herbert schrieb:
> Trollige Frage...ohne jeglichen Bezug zur Praxis.
> Ich wurde jetzt an die frische Luft gehen und hoffen dass ich jemanden
> zum unterhalten finde.

Nein! Konkret geht es um eine Glasvitrine in der einige Stahlkugeln als 
Kunstwerke ausgestellt werden sollen. Und die dürfen nicht wegrollen. 
Daher brauche ich erst einmal eine korrekte Senkrechte.
Gast #7269649
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Windows10 schrieb:
> herbert schrieb:
>> Trollige Frage...ohne jeglichen Bezug zur Praxis.
>> Ich wurde jetzt an die frische Luft gehen und hoffen dass ich jemanden
>> zum unterhalten finde.
>
> Nein! Konkret geht es um eine Glasvitrine in der einige Stahlkugeln als
> Kunstwerke ausgestellt werden sollen. Und die dürfen nicht wegrollen.
> Daher brauche ich erst einmal eine korrekte Senkrechte.


Festkleben mit Sekundenkleber? Wäre sicher die einfachste Lösung.
Gast #7269651
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Windows10 schrieb:
> Daher brauche ich erst einmal eine korrekte Senkrechte.

Wieso eine Senkrechte. Damit die Kugeln nicht wegrollen, müssen sie auf 
einer Waagerechten liegen.

> Und die dürfen nicht wegrollen.

Wegrollen bezogen auf was? Notfalls helfen Magnete unten drunter oder 
eine dynamische Stabilisierung
Gast #7269679
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Windows10 schrieb:
> Konkret geht es um eine Glasvitrine in der einige Stahlkugeln als
> Kunstwerke ausgestellt werden sollen. Und die dürfen nicht wegrollen.
> Daher brauche ich erst einmal eine korrekte Senkrechte.

Dazu brauchst Du eine ungefähr gerade Fläche und höhenverstellbare 
Auflagepunkte.
Oder willst Du das Gebäude anheben wenn es sich in 3Monaten um 0.1mm zur 
Seite geneigt hat?
#7269770
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Ah, Salz.... Warum nicht gleich ein Sandbett oder Würfel....

Was soll eigentlich ein Lot bis zum Boden bringen?! Montiere das wie 
jeder, mit ner Wasserwaage und zu absoluten Sicherheit, leg noch 1-2 
Kugeln drauf. Solch Glasböden haben nämlich die unangenehme Eigenschaft, 
sich durchzubiegen.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7269984
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Dirk B. schrieb:
> ●DesIntegrator ●. schrieb:
>> und wenn alles gerade ist, komme ich mit nem Magnet in der Tasche vorbei
>
> Der Dielenboden der Ausstellung biegt sich schon durch die Annäherung
> durch.

ich könnte sowas in meinem Wohnort auch dann nicht installieren,
wenn man direkt auf dem Erdboden eine Stahlbetonplatte giessen würde.

Jeder Zug schickt hier in der Marsch eine regelrechte Bugwelle voraus,
bei schweren Güterzügen bis zu 20sek vor Eintreffen des Zuges merkbar.
Da würden die kugeln das Rollen anfangen.
#7270014
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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Dirk B. schrieb:
>> ●DesIntegrator ●. schrieb:
>>> und wenn alles gerade ist, komme ich mit nem Magnet in der Tasche vorbei
>>
>> Der Dielenboden der Ausstellung biegt sich schon durch die Annäherung
>> durch.
>
> ich könnte sowas in meinem Wohnort auch dann nicht installieren,
> wenn man direkt auf dem Erdboden eine Stahlbetonplatte giessen würde.
>
> Jeder Zug schickt hier in der Marsch eine regelrechte Bugwelle voraus,
> bei schweren Güterzügen bis zu 20sek vor Eintreffen des Zuges merkbar.
> Da würden die kugeln das Rollen anfangen.

Also wird ein aktives System gebraucht, das immer gegensteuert.

Schützt auch das Reinigungsperdonal
Gast #7271177
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●DesIntegrator ●. schrieb:
> was man wohl wieder vor hat?
>
> mal zur Info...
> Die Römer, selbst die Ägypter konnten mit analoger Messung
> hunderte Meter in gerader Flucht hinbekommen.
> einmal die Pyramidenseiten
> und dann Aquädukte mit definiertem Gefälle über Flusstäler

Wie groß war dann die Abweichung auf einer Distanz von 3 Metern?
#7271186
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Windows10 schrieb:
> ●DesIntegrator ●. schrieb:
>> was man wohl wieder vor hat?
>>
>> mal zur Info...
>> Die Römer, selbst die Ägypter konnten mit analoger Messung
>> hunderte Meter in gerader Flucht hinbekommen.
>> einmal die Pyramidenseiten
>> und dann Aquädukte mit definiertem Gefälle über Flusstäler
>
> Wie groß war dann die Abweichung auf einer Distanz von 3 Metern?

Siehe:
https://de.wikipedia.org/wiki/Chorobates
https://de.wikipedia.org/wiki/Groma
http://www.freundeskreis-roemerkanal.de/Vermessungsmethoden.html

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