Hallo.
Es geht um eine Wohnung in Österreich die 2008 komplett restauriert
wurde.
Soweit ich das beurteilen kann ist eine einwandfreie Elektroinstallation
vorhanden mit der es bislang nie Probleme gab.
Vor einiger Zeit hat mich die Bastelwut befallen und ich plane für meine
Zwecke in der Hohlwandinstallation in einem Wellenrohr (20mm) in dem
bereits 3 1,5mm² Adern (L, N, PE) verlaufen eine vierte 1,5mm² Ader
einzuziehen. Ziel des ganzen Projektes ist eine separate, vom
Relaisausgang eines im Verteiler installierten Controllino aus
geschaltete Linie zum Stromkreis einer ansonnsten 'einsamen' Steckdose
im Wohnzimmer zu realisieren.
Den Controllino will ich über einen Hutschienentrafo mit maximal 2A
versorgen, der wiederum provisorisch durch einen B16 L+N LS für einen
(nicht vorhandenen) Geschirrspüler abgesichert ist.
Das Relais des Controllino kann maximal 6A bei 230V AC schalten. Ich
habe mich noch nicht entschlossen woher ich den Strom für diesen
Stromkreis abzweige. Möglicherweise mit einer doppelten Endhülse vom LS
fürs Wohnzimmer weg, wobei ich dann zumindest nochmal auf 6A sichern
müsste.
Ich habe ein 2mm Stahlseil gekauft und mit provisorischer
Duct-Tape-Kappe am Ende und reichlich Schmierfett versehen um damit die
Ader einzuziehen, da mir die Anschaffung einer Einzugsfeder zu Aufwändig
erscheint. Sollte man grundsätzlich alle Adern im selben Rohr neu
einziehen wenn man so etwas vornimmt? Wie wahrscheinlich ist es daß die
Isolation der Adern beschädigt wird wenn man nachträglich eine Ader
einzieht?
Wäre durch die Veränderungen bestehendes gegen bestehendes Recht bzw.
Normen verstoßen? Wenn ich ein passenderes Sicherungsorgan für die
Kleinspannung im Verteiler vorschalte, wäre dann grundsätzlich noch auf
einen positiven Befund zu hoffen? Worauf ist zu achten, was könnte ich
übersehen?
Vielen Dank im Voraus für die Antworten
Michael B. schrieb:> Die Elektroinstallation gehört deinem Vermieter.> Ohne dessen Erlaubnis hast du die Finger davon zu lassen.
Sehe ich auch so. Mir hat er erlaubt, Steckdosen und Lichtschalter zu
erneuern. Was darüber hinaus geht, muss ich von einem Elektriker machen
lassen und mit dem Vermieter abstimmen.
M.L. schrieb:> Ich habe ein 2mm Stahlseil gekauft und mit provisorischer> Duct-Tape-Kappe am Ende und reichlich Schmierfett versehen um damit die> Ader einzuziehen, da mir die Anschaffung einer Einzugsfeder zu Aufwändig> erscheint. Sollte man grundsätzlich alle Adern im selben Rohr neu> einziehen wenn man so …
Süße Idee.
Mach doch bitte ein Video von dir wie du schwitzend und fluchend das
leere Ende deiner Einziehfeder wieder rausziehst. Und dann ein Video
wenn dein Schmierfett nach einiger Zeit anfängt zu brennen sobald mal
höhere Leistung durch deine Kabel geht.
Einziefeder an die verlegten Adern. Adern rausziehen und dadurch Feder
einziehen. Zusätzliche Adern an die Einziehfeder und die Adern wieder
ins Rohr.
Und vergiss nicht die richtige Sicherung zu setzen.
Walta
reicht da nicht einfach eine dieser 15€ Wifi-Steckdosen?
Was Du vorhast, kann man machen, aber ich hinterfrage generell den Sinn
dahinter
Vor 15 Jahren hätte ich das auch so gemacht, aber heute gibt es
wesentlich einfachere Möglichketen?
Michael B. schrieb:> Die Elektroinstallation gehört deinem Vermieter.>> Ohne dessen Erlaubnis hast du die Finger davon zu lassen.
Das klingt mal relativ klar. Auch durch eine Abnahme durch einen
Meisterbetrieb komme ich um den Vermieter nicht herum?
Walta S. schrieb:> Süße Idee.> Mach doch bitte ein Video von dir wie du schwitzend und fluchend das> leere Ende deiner Einziehfeder wieder rausziehst. Und dann ein Video> wenn dein Schmierfett nach einiger Zeit anfängt zu brennen sobald mal> höhere Leistung durch deine Kabel geht.
Daß man Schmiermittel verwendet ist aber grundsätzlich schon gängige
Praxis, oder? Das Fett ist bis 120° Hitzebeständig, soviel kommt doch
selbst bei den vollen 16A nicht zusammen bevor der LS auslöst. Bei
Normalbetrieb geht nicht mehr als 2 Ampere durch die Leitung.
> Einziefeder an die verlegten Adern. Adern rausziehen und dadurch Feder> einziehen. Zusätzliche Adern an die Einziehfeder und die Adern wieder> ins Rohr.
Alles andere ist nicht standesgemäß bzw. schädlich für Isolation und
Installationsmaterial?
Heinz R. schrieb:> Was Du vorhast, kann man machen, aber ich hinterfrage generell den Sinn> dahinter
Ich hatte das Teil zuhause liegen und wollte es einigermaßen sinnvoll
verwenden.
Danke jedenfalls für die Antworten
M.L. schrieb:> Bei Normalbetrieb geht nicht mehr als 2 Ampere durch die Leitung.
Wenn es nur den Normalbetrieb gäbe, bräuchte es ja nun wirklich keine
FIs und LS...
M.L. schrieb:> Auch durch eine Abnahme durch einen> Meisterbetrieb komme ich um den Vermieter nicht herum?
Frage deinen Vermieter, dem gehört das Haus.
M.L. schrieb:> Den Controllino will ich über einen Hutschienentrafo mit maximal 2A> versorgen, der wiederum provisorisch durch einen B16 L+N LS für einen> (nicht vorhandenen) Geschirrspüler abgesichert ist.
Schöner Satz!
Wie stellst Du sicher die max. 2 A?
Mit B16 abgesichert?
Die fällt nicht so leicht, aber in der Zwischenzeit ist vielleicht
der Trafo abgeraucht, vielleicht hat der aber auch eine eingebaute
Sicherung...
M.L. schrieb:> Das klingt mal relativ klar. Auch durch eine Abnahme durch einen> Meisterbetrieb komme ich um den Vermieter nicht herum?
Könntest Du Dir vorstellen, dass nur wenige Deutsche in der Lage sein
werden, zuverlässig sachkundige Auskünfte zur Rechtslage in Österreich
zu erteilen?
Leitungsschutzschalter schützen nur die Leitung.
Das heißt B16 zum Trafo schützt die paar Zentimeter Anschlussleitung.
Achtung: mit 2,5mm2 anschließen!
Was das nachziehen angeht: Je nach Länge kommst man mehr oder weniger
gut durch. Ansonsten - bereits erwähnt - alles raus und gemeinsam neu
einziehen.
Du musst nur darauf achten das alles in einem Rohr nur vom einer
Sicherung (Leitungsschutzschalter) kommt.
M.L. schrieb:> Daß man Schmiermittel verwendet ist aber grundsätzlich schon gängige> Praxis, oder? Das Fett ist bis 120° Hitzebeständig, soviel kommt doch> selbst bei den vollen 16A nicht zusammen bevor der LS auslöst.
nein, das ist keine gängige Praxis, schon allein, weil du nicht
beurteilen kannst, ob das Fett nicht die Leitungsummantelung der
Einzeladern angreift.
Der übliche Weg ist:
Walta S. schrieb:> Einziefeder an die verlegten Adern. Adern rausziehen und dadurch Feder> einziehen. Zusätzliche Adern an die Einziehfeder und die Adern wieder> ins Rohr.
Aber in Deutschland hast du als Mieter an der Installation nichts
verloren, wie das in Österreich aussieht, kannst du ja mit einem
Elektriker oder (oder besser und) dem Vermieter vor Ort klären.
Heinz R. schrieb:> reicht da nicht einfach eine dieser 15€ Wifi-Steckdosen?
die erhöhen aber deinen Stand By Verbrauch. Wenn er Stromstoßschalter
einsetzen würde, gäbe es dieses Problem nicht, bei einfachen relais aber
schon. Allerdings, wenn ich
M.L. schrieb:> Den Controllino will ich über einen Hutschienentrafo mit maximal 2A> versorgen, der wiederum provisorisch durch einen B16 L+N LS für einen> (nicht vorhandenen) Geschirrspüler abgesichert ist.
lese, spielt der Standbyverbrauch offensichtlich keine Rolle. wozu
sollte so ein Controller 2A benötigen und bei welcher Spannung? 230V?
Wozu die 500W? Da sollte man nochmal das Gesamtkonzept in Frage stellen
imho
M.L. schrieb:> Daß man Schmiermittel verwendet ist aber grundsätzlich schon gängige> Praxis,
Ja, aber man nimmt kein Fett, sondern Talkum.
Talkum ist ein weißes Pulver, welches man durchs Rohr blasen kann.
Hauptsächlich zum nachträglichen Ziehen eines weiteren Drahtes, gab es
zu meiner Zeit Druckluftpistolen womit man das Talkum ins Rohr geblasen
hat.
Das Talkum haftet dann allen Oberflächen, hauptsächlich an klebrig
gewordenen Isolierungen und so ein Draht flutscht dann geradeso durch,
sofern das Rohr nicht beschädigt ist.
Christian B. schrieb:> M.L. schrieb:>> Daß man Schmiermittel verwendet ist aber grundsätzlich schon gängige>> Praxis, oder? Das Fett ist bis 120° Hitzebeständig, soviel kommt doch>> selbst bei den vollen 16A nicht zusammen bevor der LS auslöst.>> nein, das ist keine gängige Praxis, schon allein, weil du nicht> beurteilen kannst, ob das Fett nicht die Leitungsummantelung der> Einzeladern angreift.
ich habe bei wirklich sehr engen Rohren Schmierseife oder Flüssigseife
verwendet. Das ist möglicherweise weniger problematisch als Fett.
Zumindest "Brandgefahr" ist wohl bei Seife als geringer zu bewerten als
Fett. Ob Seife den Mantel weniger stark belastet als Fett? Ich weiß es
nicht.
Christian B. schrieb:> spielt der Standbyverbrauch offensichtlich keine Rolle. wozu> sollte so ein Controller 2A benötigen und bei welcher Spannung? 230V?> Wozu die 500W? Da sollte man nochmal das Gesamtkonzept in Frage stellen> imho
Das Schaltnetzteil das den Controllino speist liefert bis zu maximal 2A
Belastung stabile 12V Ausgangsspannung, so habe ich das Datenblatt
zumindest interpretiert.
Mani W. schrieb:> Wie stellst Du sicher die max. 2 A?>> Mit B16 abgesichert?>> Die fällt nicht so leicht, aber in der Zwischenzeit ist vielleicht> der Trafo abgeraucht, vielleicht hat der aber auch eine eingebaute> Sicherung...
Der Trafo liefert max. 2A. Der Controllino hätte eine maximale
Stromaufnahme von 8A, aber da ich keine Lasten ausser die interne
Relaisspule damit ansteuere werden wahrscheinlich keine 2A
zustandekommen. Aber es leuchtet ein daß die primärseitige Absicherung
des Schaltnetzteiles mit dem B16 für einen Geschirrspüler nicht gerade
fachgerecht ist.
Sekundärseitig ist das ganze dann aber theoretisch potentialfreie
Funktionskleinspannung und braucht keine zusätzliche Sicherung, oder?
AP schrieb:> Achtung: mit 2,5mm2 anschließen!
Danke für den Hinweis. Die 2,5 mm² aber nur deshalb weil das
vorgeschaltene B16 Sicherungsorgan so hoch bemessen ist, richtig? Ich
sehe schon, es wird kompliziert.
Percy N. schrieb:> Könntest Du Dir vorstellen, dass nur wenige Deutsche in der Lage sein> werden, zuverlässig sachkundige Auskünfte zur Rechtslage in Österreich> zu erteilen?
Ich wusste nicht daß µC ein Forum für Deutschland ist, ich dachte es
wäre für den deutschsprachigen Raum. Aber, um zu meiner Hauptfrage nach
einem positiven Elektrobefund zurückzukehren, das wird wohl nicht so
einfach.
M.L. schrieb:> Ich wusste nicht daß µC ein Forum für Deutschland ist, ich dachte es> wäre für den deutschsprachigen Raum.
So ist es auch, und genau deshalb kanbst Du nicht wissen, ob der
freundliche Forist, der Deine Rechtsfrage in genau dem von Dir
gewünschten Sinne beantwortet, nicht vielleicht ein Südtiroler ist, der
zur Zeit in Belgien lebt.
Und falls Du tatsächlich auf einen Landsmann stoßen solltest, weißt Du
immer noch nicht, von welchem Fiaker der seine Expertise bezieht.
AP schrieb:> Das heißt B16 zum Trafo schützt die paar Zentimeter Anschlussleitung.> Achtung: mit 2,5mm2 anschließen!
Erkläre mal warum du meinst da müssten 2,5mm² benutzt werden.
Hier sind seit paar Jahren 80% unfähige Typen die den ganzen Tag nur
darauf warten zu schreiben:
- Das darf nur der Elektriker
- Das ist im Bereich der STVO nicht erlaubt
- Ehebruch sieht die Kirche nicht gern
- 230V sind böse
- ich bin kein Jurist
- etc....
Es reicht doch wenn es ihm EINER sagt.
Ich würde an das eine Ende des Leerrohrs den Staubsauger hängen und an
das andere Ende stellst du dich mit einem passend geschnittenen
Schaumstoff-Ball mit Schnur dran (etwas kleiner als DN Rohr). Den lässt
du durchsaugen. Wenn es etwas hängt, rein und raus ziehen. Es ist
beeindruckend was Unterdruck für eine Kraft entwickelt. Das mit dem Spül
und oder Schmiermittel lässt du schön sein, dass verklebt dir nur den
Ball.
VG Paul
Paul schrieb:> Es reicht doch wenn es ihm EINER sagt.
Nein, reicht nicht. Denn danach kommen immer 5-10 Kerle mit dicken
Eiern, die dem widersprechen. Das wiederum erweckt den Eindruck, dass
der eine Bedenkenträger sich geirrt hätte.
Liebe Leute,
danke! Ich sehe, ich habe hier - sei es meiner einfältigen Formulierung
oder auch des fragwürdigen Zweckes meines Unterfangens wegen -
möglicherweise argumentativen Zündstoff geliefert.
Es ist offensichtlich daß ich hier eine andere Lösung finden muss. Ich
überlege momentan wegen einer Aufputz-Installation mit Kasten und
Hutschiene. Extra RCD, angemessene Leitungssicherungen und Verkabelung
über Stromkreise die vom Outlet weggehen. Kostet zwar ein bisschen extra
aber ich denke am falschen Ende zu sparen ist langfristig unvorteilhaft.
Vielen Dank für die Antworten!
Die Rechtslage in Ö und D ist fast identisch - auf gut Deutsch: du
darfst das nicht.
Aufputz: macht nicht wirklich einen Unterschied ausser, dass du das Zeug
beim Ausziehen wieder abbauen musst.
Walta
Auch wenn der Standby Verbrauch höher ist, so sind doch diese
zahlreichen Zigbee u.a. fähigen Steckdosenzwischenstecker genau dafür
gedacht, in bestehende Installationen eingefügt zu werden um
Automatisierungswünsche der Bewohner zu erfüllen ohne in die
Installation eingreifen zu müssen.
Unterm Strich steht dir, als Mieter, nur diese Variante zur Verfügung
oder du gehst zum Vermieter und stimmst mit ihm einen Umbau ab. Aber
wenn du kein Elektriker bist, wird der Vermieter auf die Ausführung
durch eben solch einen bestehen schon aus haftungstechnischen Gründen.
Schlussendlich muss man halt dann sehen, wie lange du planst in der
Wohnung zu leben, ob sich das rechnet oder ob der höhere Standby
Verbrauch nicht doch das kleinere Übel ist.
Die Alternative ist: Eigentum... Aber das ist in der Anschaffung
deutlich teurer und macht dich unflexibel bei der Wohnortwahl.
Udo S. schrieb:> Erkläre mal warum du meinst da müssten 2,5mm² benutzt werden.
Würde mich auch interessieren. Wenn man mal von einer Installation des
Netzteils in der UV ausgeht, hat man schlussendlich vielleicht 20cm
Kabellänge. Da braucht es bei B16 sicher noch keine 2,5mm². Bis vor
einigen Jahren war B16 und 1,5mm² Standard für die Installation und
nicht wenige Elektriker installieren auch heute noch Wohnungen genau so,
weil sie das immer schon so gemacht haben und das Material dafür am
billigsten ist.
Christian B. schrieb:
Da braucht es bei B16 sicher noch keine 2,5mm². Bis vor
> einigen Jahren war B16 und 1,5mm² Standard für die Installation und> nicht wenige Elektriker installieren auch heute noch Wohnungen genau so,> weil sie das immer schon so gemacht haben und das Material dafür am> billigsten ist.
Na dann erklär mir mal bitte wo steht das man für ein B16 ein 2,5mm²
nehmen muss.
Bin immer bereit dazuzulernen.
Verwundert schrieb:> Na dann erklär mir mal bitte wo steht das man für ein B16 ein 2,5mm²> nehmen muss.> Bin immer bereit dazuzulernen.
muss man, wenn die Leitung über 18m lang ist, da dann der Spannungsfall
mit 1,5mm² bei 16A die zulässigen 3% überschreitet. 18m ist nicht viel,
wenn man ein Haus mit zentralem Verteiler im Keller verdrahtet, bei
Wohnungen wird es wohl regelmäßig reichen, esseidenn, man hat zu viele
Klemmstellen mittels Verteilerdosen...
Christian B. schrieb:> da dann der Spannungsfall mit 1,5mm² bei 16A die zulässigen 3%> überschreitet
Eine der sinnlosen Vorschriften, die nur dazu dienen, die Kosten
(Einnahmen der E...) hochzutreiben.
Wenn die genaue Einhaltung der Spannung wichtig waere, mussten alle
Haeuser geregelte Trafos haben.
Hier liegen meist 243-248V an, da stoeren -5% ganz und gar nicht.
Wendels B. schrieb:> Eine der sinnlosen Vorsxhriften, die nur dazu dienen, die Kosten> (Einnahmen der E...) hochzutreiben.
Danach wurde nicht gefragt, es wurde danach gefragt, wo das steht, dass
man nicht pauschal bei B16 1,5mm² annehmen darf. Über den Sinn von
irgendwelchen Vorschriften kannst du dich gerne mit anderen unterhalten.
Ich mache keine Vorschriften, weil ich nicht beim VDE Mitglied bin also
bleibt mir nur, sie anzuwenden oder wenigstens zu kennen, sofern sie für
mich Relevant sind.
Wendels B. schrieb:> Eine der sinnlosen Vorschriften, die nur dazu dienen, die Kosten> (Einnahmen der E...) hochzutreiben
Letztendlich hängt daran aber auch wieder die Schleifenimpedanz und
damit ist es durchaus wieder eine legitime Verordnung damit der
Kurzschlussstromauslöser sicher auslösen kann.
Wendels B. schrieb:> Eine der sinnlosen Vorschriften, die nur dazu dienen, die Kosten> (Einnahmen der E...) hochzutreiben.
Das darfst du gerne so sehen. Dennoch sind die VDE Richtlinien in diesem
Land gesetzlich vorgeschrieben und somit einzuhalten, sonst brichst du
das Gesetz und machst dich strafbar.
Fachmänner machen sich zudem bereits strafbar, wenn sie zur
Nicht-Einhaltung der VDE Richtlinien ermuntern. Also sei vorsichtig, wie
du deine Kritik formulierst.
Stefan F. schrieb:> Das darfst du gerne so sehen. Dennoch sind die VDE Richtlinien in diesem> Land gesetzlich vorgeschrieben und somit einzuhalten, sonst brichst du> das Gesetz und machst dich strafbar.
Bei allem Verständnis für eine gewisse geistige Unabhängigkeit: Der
Verfassungsgesetzgeber hat im GG bisher davon abgesehen, Private oder
Behörden mit der Definition von Straftaten zu betrauen, sondern dies dem
Gesetzgeber vorbehalten.
Der hat sich freilich nicht daran hindern lassen, einzelne
Straftatbestände zu schaffen, die eigentlich Owis darstellen, zumal sie
durch die Exekutive überhaupt erst ermöglicht werden, zB Ausübung der
Prostitution im Sperrgebiet. Txpisches Merkmal: die Höchststrafe liegt
bei sechs Monaten Freiheitsstrafe.
Die VDE-RL sind nicht mehr als ein antizipiertes
Sachverständigengutachten, dem das zur Entscheidung berufene Gericht im
Einzelfall folgen kann oder eben nicht.
Es ist erstaunlich. Ein Forum voller Elektriker und E-Ings.
Und KEINER kriegt es in über 40 Antworten auf die Reihe, mal sinnvoll,
zusammenhängend und stichhaltig Fakten auf den Tisch zu legen.
Hier plärrt jeder Halbwissen in Halbsätzen rein und fühlt sich dann wie
Rambo.
Buzzwörter wie:
- VDE
- DIN
- Schleifenimpedanz
- B16 darf kein 1,5mm²
- Spannungsabfall 3%
- etc
sind nur im Gesamtsystem sinnvoll erklärbar und wenn einer fragt, wie
und ob sowas geht, wäre der Anspruch an so ein Forum (und jeden
Beitragsschreibenden) eigentlich der, den Fragenden aufzuklären und ihm
die paar Dinge sinnvoll nahe zu bringen.
Er hat prinzipiell den gleichen Status eines Azubis. Bei euch dürfte der
Azubi 3,5 Jahre NICHTS weil er keine EFK ist und muss nach 3,51 Jahren
ALLES bringen, er ist ja jetzt EFK....
Kinder werden auch über Sex aufgeklärt, weil sie es so oder so früher
oder später tun werden. Da ist es doch besser vorher verstanden zu
haben, was man beachten muss und was die Konsequenzen sind. Genauso ist
es mit der E-Installation....Wissen ist der Schlüssel zum Erfolg.
Für die hypersensiblen hier:
Während ihr noch in eurer Sicherheitszelle sitzt, veröffentlichen andere
Bücher mit dem Werbetext:
"Der Umgang mit Elektrizität ist nicht ungefährlich aber mit den
Schritt-für-Schritt-Anleitungen aus diesem Buch gelingen einfache
Reparaturen und Installationen auch ohne teure Handwerker und 3 Monate
Wartezeit."
https://www.franzis.de/maker/elektronik-und-elektrotechnik/222-anleitungen-elektro-installationen-im-haus-mach-s-einfach-buch
@TE: Falls du das noch liest und dir die Typen über mir nicht völlig die
Lust geraubt haben:
ISBN: 978-3142450476
Hier stehen die Grundlagen über so ziemlich alle Bereiche der
Gebäudetechnik drin, aktuell und bezahlbar. Damit bekommst du den
Zusammenhang zwischen Schleifenimpedanz, Erdung, Schutzleiterwiederstand
etc und kannst dann als mündiger Mensch selbst entscheiden, was du
daraus machst.
VG Paul
Paul schrieb:> Und KEINER kriegt es in über 40 Antworten auf die Reihe, mal sinnvoll,> zusammenhängend und stichhaltig Fakten auf den Tisch zu legen.
Jetzt hast du mehr als 40 Zeilen geschrieben. mehr als "kommt drauf an"
kam dabei auch nicht raus.
Paul schrieb:> Es ist erstaunlich. Ein Forum voller Elektriker und E-Ings.
..aber was für welche!
Wer hier 24/7 herumhängt, kann wohl kaum mit entsprechender
Berufserfahrung, geschweige denn erforderlichen Kenntnissen aufwarten.
Die, die es könnten, werden so schnell es geht vertrieben und deren
Beiträge getilgt.
Also: Was soll's noch?
Nikolausi schrieb:> Wer hier 24/7 herumhängt
Msste es nicht heissen:
"Wer hier 24/7 rumhängt owohl er schon lange gesperrt ist"
... der hat echt ein psychisches Problem
Paul schrieb:> Es ist erstaunlich. Ein Forum voller Elektriker und E-Ings.> Und KEINER kriegt es in über 40 Antworten auf die Reihe, mal sinnvoll,> zusammenhängend und stichhaltig Fakten auf den Tisch zu legen.
Junge es gibt für den Kram eine 3 jährige Ausbildung und mehrwöchigen
Schulungen, zusätzlich eine Meisterausbildung. Für die Normen stellen
Firmen Doktoren ein.
Meinst du wirklich jemand schreibt unentgeltlich alle Normen in einem 50
zeiligen Beitrag mit einer alles umfassenden Lösung für alle etwaigen
Probleme?
Wenn es so einfach wäre könnte man die Ausbildungszeit auf 5 Minuten
Lesezeit für den Beitrag reduzieren...
Schmierfett + Stahlseil = schlechte Idee.
Macht die Isolierung der bestehenden Installation kaputt, wetzt in
Winkeln das FX Rohr auf und das Fett macht langsam die Isolierung der YE
Leitungen spröde.
Nächstes Problem:
Wer zeichnet den Installationsplan und Stromlaufplan im Anlagenbuch um?
Das hat der Vermieter.
Nach der Änderung ist laut EN8101 wieder eine wiederkehrende Überprüfung
fällig (E-Check).
Auaserdem hoffe ich, dass du nur einen Stromkreis in einem FX Rohr
führen möchtest.
Ansonsten musst du ein neues Rohr oder einen Aufputzkanal verlegen.