VPN: DNS Auflösung in VMWare/Virtualbox geht nicht richtig

Gast #7279554
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Ich hab verschienden VPN Clients für verschiedene Kundenprojekte (immer 
nur einer davon ist aktiv wenn ich mit dem Kunden arbeite)

auf meinem Windows 10 Host - läuft alles perfekt - ich komme
an alle Dienste die mir die jeweiligen Kunden freigeben

aber sobald ich ein Win10 oder Linux (Ubuntu, Fedora, whatever) in 
VMWare Player oder VirtualBox laufen lassen kann ich bestimmte Namen in 
den Kunden-Netzwerken nicht mehr auflösen

Vereinfacht:
Kunde 1 hat ein ad.kunde1.com
Kunde 2 hat ein ad.kunde2.com

wenn ich im VPN von Kunde 1 drin bin wird in Win10, Linux etc. in der VM
ein ping blub.kunde1.com in meinem Host (in Wireshark gut zu sehen) als
DNS Anfrage auf "blub.kunde1.com.ad.kunde1.com" umgesetzt und läuft ins 
leere weil dieser Name nicht existiert

wenn ich im VPN von Kunde 2 drin bin wird in Win10, Linux etc, in der VM
ein ping auf blub auf blub.fritz.box gemappt - ich habe einen 
fritz.box-Router

ich kann die IP adressen der entsprechenden Server direkt anpingen aber 
die Namesauflösung läuft nicht

alle VM stehen auf Bridged, ich bin nicht so fit mit Netzwerk-Themen und 
die armen Admins sind ein wenig überfragt also suche ich bei euch Hilfe

irgendjemand eine Idee?
Gast #7279565
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Mit welchem Interface stehen die VMs auf bridged? Falls es dein lokales 
ist, wundert mich das nicht, denn dann weiß die vm nichts vom Tunnel. So 
sieht es mir beim Problem mit Kunde 2 aus.

Warum deine VM das bei Kunde 1 davon scheinbar etwas mitbekommt ist mir 
nicht ganz klar. Aber setzt du das Interface vielleicht dort mit dem VPN 
Interface auf Bridged?

Es kann gut sein, dass das nicht richtig funktioniert, weil das VPN je 
nach Konfiguration nur eine IP Adresse an den Client vergeben kann und 
wird (Stichwort tun/tap). Möglicherweise hat der Kunde dir auch eine 
feste Adresse zugewiesen und von allen anderen aus hast du keinen 
Zugriff.

Kannst du denn die IP Adressen hinter den DNS Namen direkt erreichen? 
Nur damit wir sicher sind, dass es wirklich ein DNS Problem ist. Falls 
ja kannst du unter Linux mal in der /etc/resolv.conf statisch die DNS 
Server des Kunden eintragen und die search-Domain löschen.

Du hast nicht geschrieben um welche Lösungen es sich handelt. Mit dem 
openvpn oder Sophos Client hatte ich in der Vergangenheit unter VMware 
aber im NAT Betrieb Erfolg. Stell also das Interface mal von bridged auf 
nat.
Gast #7279577
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Nils schrieb:
> Kannst du denn die IP Adressen hinter den DNS Namen direkt erreichen?

ja

Nils schrieb:
> Mit dem
> openvpn oder Sophos Client hatte ich in der Vergangenheit unter VMware
> aber im NAT Betrieb Erfolg. Stell also das Interface mal von bridged auf
> nat.

NAT hat schon mal für Kunde1 funktioniert (jetzt ziehe ich mir gerade 
nur schonmal Daten von Kunden1 damit ich arbeiten kann) und teste dann 
später Kunde 2 auch mit NAT
Gast #7279589
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ich hatte NAT bei Kunde2 (nicht wie geschrieben Kunde1 getestet) der bei 
dem der Name bei ping ungewollt mit .fritz.box erweitert wurde - NAT 
scheint das für diesen Kunde2 zu lösen - ich kann mit den Kundendiensten 
arbeiten

NAT beim Kunden1 führt dazu das aus ping blub.kunde1.com nicht mehr die 
DNS Anfrage wird "blub.kunde1.com.ad.kunde1.com" wird sondern nur noch 
blub.kunde1.com - trotzdem kann er den Namen nicht auflösen - in 
Wireshark sieht man aber wie der richtige Namen in die DNS anfrage kommt

ich kann den DNS vom kunden per Name und IP pingen

ein versuch mit nslookup blub.kunde1.com dns-server-ip sagt das er den 
Namen nicht auflösen kann

der VPN client ist von Sophos
Gast #7279606
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Martin schrieb:
> Hallo.
>
> Vielleicht "sperrt" der DNS Server des Kunden anfragen von deiner remote
> IP?
> Erstelle doch eine host Datei - so viele IPs werden es doch nicht sein
> oder?
>
> Martin

ich kann ja auch den DNS Server von Kunde1 aus der VM anpingen - würde 
das dann noch gehen?

hier die ganze Story von Kunde1

bisher komme ich immer an den DNS vom Kunden, per IP oder Name
und ich habe eine Weile auf dem server1/git und dann (nach einem Umzug) 
in den letzten paar Wochen auf server2/git gearbeitet
ich komme auch jetzt noch per ping an server1 und server2 (per Name und 
IP)

jetzt haben die vor einer Woche irgendwas gemacht das man jetzt nur noch 
mit git.kunde1.com (die kunde1.com ist im Internet aber git.kunde1.com 
ist was lokales in deren Netz) an das git kommt in dem der Zugriff auf 
den server2/git umgemappt wird

dieses "umapping" klappt bei mir nicht weil ich den git.kunde1.com nicht 
resolven kann

aber dieses resolving funktioniert problemlos auf meinem Host system - 
nur in VMWare und VirtualBox (Win10 oder Ubuntu/Fedora) geht das nicht

kann auch sein das mein Kunde1 und Kunde2 Problem was völlig 
unterschiedliches ist - Kunde2 geht auf jeden Fall mit NAT richtig
Gast #7283400
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die bisherige Lösung für Kunde1

de DNS-Server und den git.kunde1 mit IPs in die Hosts von meiner 
virtuellen Maschinen OSes rein + NAT in VMWare aktivieren

die Administration meint es würde wohl an meinem Rechner liegen (der ist 
Neu und fast noch unberührt)

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