> Im ertsen Fall bräuchte ich dann einen Laderegler bis 7 A, in dem
> abderen Fall: 160W:12V=13,3A.
Die Frage ist auch, welchen Ladestrom du überhaupt haben willst. Nur
weil dein Modul 160W:12V=13,3A liefern könnte, heißt das nicht, dass du
diese auch voll nutzen musst. Du kannst, soweit vom Hersteller erlaubt,
auch einen kleineren (MPPT-)Laderegler verwenden, dann wird der
Ladestrom ggf. automatisch auf den Maximalwert des Reglers begrenzt.
> Wozu brauche ich dann die Angabe vom Kurzschlussstrom?
Diese Grenze ist separat zu beachten. Wenn du den Regler so auslegst,
dass der Nennladestrom gerade so erreicht wird, brauchst du den
Kurzschlussstrom nicht zusätzlich berücksichtigen. Bei einer
Überbelegung muss allerdings darauf geachtet werden, dass der maximal
erlaubte Kurzschlußstrom nicht überschritten wird.
Beispielhaft die Daten vom Victron SmartSolar MPPT 75/10:
- Nennladestrom: 10 A
- Nominale PV-Leistung bei 12 V Batteriespannung: 145 W
- Max. Kurzschlussstrom der Solaranlage: 13 A
- Max. PV-Leerlaufspannung: 75 V
Die nominale PV-Leistung von 145 W ist rein informativ. Du kannst mehr
anschließen, dann wird es vom Regler automatisch begrenzt. Du kannst
dein 160-W-Modul also durchaus an diesen Laderegler anschließen,
allerdings wird er die Batterie nicht mit 13,3 A laden, sondern eben mit
max. 10 A.
Du könntest im Sommer sogar zwei dieser 160-W-Module in Reihe
anschließen, dann wird die Batterie nicht mit 26,6 A geladen, sondern
weiterhin mit max. 10 A. Wenn die 10 A reichen kann das durchaus so
sinnvoll sein, weil man mit mehr Modulleistung Reserven für schlechtes
Wetter hat. Im Winter würden aber wahrscheinlich die 75 V überschritten.
Du solltest jedoch nicht unbedingt zwei dieser 160-W-Module parallel
anschließen, weil dabei der max. Kurzschlussstrom von 13 A erreicht
würde. Theoretisch würde es gerade noch so gehen, aber so auf Kante
würde ich keine Anlage auslegen, zumal die 2 x 6,50 A der Module bei
höheren Temperaturen als 25 °C noch leicht ansteigen.