dies ist mein erster und vermutlich nicht letzter Beitrag ;)
Und gerade deshalb da ich als Maschinenbauer in Elektronik leider nicht so die hellste Kerze auf der Torte bin.
Doch zum Einstieg ein relativ simples Anliegen, welches ich glaube schon richtig gelöst zu haben (in Teilen) doch leider nicht ganz und ich hätte gern eine Bestätigung durch eine Fach-Person.
Gewünscht: Input 220V; Betrieb einer 12VDC/2W LED; Laden einer 18650 Speicherbatterie (simultan); ohne Netzstrom reiner Batteriebetrieb der LED; verfügbarer Bauraum 55x60x25 mm
Wird so nicht klappen, wenn du den Plus-Ausgang an den Minus-Eingang des 12V-Wandlers schaltest (natürlich stimmt die andere Seite auch nicht).
Und für 230V könntest du eine 5V-Wandwarze mit USB-Ausgang verwenden.
der mt3608 ist verpolt.
Und beim tp4056 ist zu klären, ob er damit klar kommt, wenn die 5v USB weg fallen während Batterie und last noch angeschlossen sind.
Korrektur : der tp4056 hat die unterspannungsabschaltung integriert und
über nimmt damit den Schutz der Zelle.
Der TP4056 selbst besitzt keine Unterspannungsabschaltung, die verhindern könnte, dass die Last den Akku leer saugt. Für den Schutz des Akkus auf der Lastseite ist der DW01A zuständig.
Korrektur : der tp4056 hat die unterspannungsabschaltung integriert
Das IC TP4056 ist ausschließlich für die Ladung zuständig und beendet diese, wenn der Ladestrom deutlich abgenommen hat. Auf der abgebildeten Platine sitzt noch ein DW-01, der die Schutzfunktion stellt, gemeinsam mit dem Doppel-FET.
Laut dessen Datenblatt schaltet der typisch bei 2,50V und spätestens bei 2,30 Volt ab. Finde ich recht spät, man hat länger Freude am Akku, wenn man früher aufhört.
Wird so nicht klappen, wenn du den Plus-Ausgang an den
Minus-Eingang des
12V-Wandlers schaltest (natürlich stimmt die andere Seite auch nicht).
Und für 230V könntest du eine 5V-Wandwarze mit USB-Ausgang verwenden.
Danke ja, wie dumm. Habe nicht auf + / - des Step-ups geachtet.
Aber sonst wäre es so okay?
hacker-tobi
Noch was: der mt3608 hat keine unterspannungsabschaltung. Heißt er saugt
den Akku bei netzausfall total leer, was für den Akku nicht gut ist.
Du musst daher Akkus verwenden , die den unterspannungsschutz selbst
mitbringen (Bezeichnung oft "protected").
Danke für den Hinweis. Denke die Akkus haben eine Platine verbaut die bei 3,7V oder so abschalten. Aber ich prüfe das sicherheitshalber doppelt auch wenn die Platine wie du korrigiert hast einen Schutz hat.
Denke ich werde die Schaltung mal so, richtig gepolt, aufbauen und Testen. Danke (auch an Wolfgang) und wenn mal Bedarf an 3D-Druck, Laser oder was gefrästen besteht einfach gern PN ;)
nicht fündig geworden bin, habe ich diese 220V-Idee erstmal verworfen
und bin auch USB-Input umgestiegen.
USB bekommt man aus fertigen USB Ladegeräten, möglichst nicht diejenigen mit denen sich kleine Mädchen in der Badewanne umbringen sondern was seriöses. Dadurch kommst du auch mit den 230V~ nicht in Berührung.
Der ausgesuchte TP4056 enthält eine DW01 Akkuschutzschaltung gegen Überladung, Tiefentladung und Kurzschluss und ist daher für den Einsatz mit ungeschützten Zellen ohne PCB gedacht
Deine 28A Zellen enthalten scheinbar nur einen PTC als Überstromsicherung, das passt also (sonst wäre es doppelt gemoppelt)
Finde ich recht spät, man hat länger Freude am Akku, wenn man früher
aufhört.
Es gibt immer Leute, die FZD verbreiten. Angst war noch nie ein guter Berater. Aber schon die Kirche schürt das Fegefeuer um ihre Schäfchen einzuschüchtern.
Der MT3608 gibt eine konstante Spannung aus. Kommt deine LED damit klar? Oder ist es eine LED auf einen Star-Platine die gern einen Konstantstrom von 500mA oder ähnlichem sehen würde? Hast du einen Link zu der LED?
Ich sehe auch Laden und gleichzeitig Leuchten problemlos, allerdings
wird der TP4056 dann nicht abschalten, weil der Strom nicht fällt.
Der TP hat keinen Safety Timer drin, der schaltet bei C/10 ab und hat eine Auto Recharge Funktion. Sollte passen, sofern man einen Originalen bekommt. Bei AZ Delivery muss man genau lesen. Bei der STM32 BluePill steht auch nur "kompatibel zu STM32F103". Drauf ist ein GD CD32 irgendwas. Bei FTDI USB zu Uart Chips siehts auch so aus....
Vernüftige Sourcen sind Mouser, Farnell, Digikey, RS für einzelne Bauelemente bzw haben die oftmals Breakout Boards von Adafruit, mit denen bin ich bis jetzt gut gefahren. Gerade bei der TPs gibts ja einige schwarze Schafe....
Der kann 3W, sollte reichen. Der Laderegler + Unterspannungsabschaltung
brauchst du aber trotzdem, also ist die Entscheidung:
Naja, 3W bei 5V heißt 0,6A. Bei 12V hätte ich dann nur noch 0,25A theoretisch. Dann den Verlust in den Leistungselementen / Platinen sowie Leitungswiderständen und die LED benötigt ja schon ihre 0,16A, befürchte dass das knapp wird am Ende.
Der MT3608 gibt eine konstante Spannung aus. Kommt deine LED damit klar?
Oder ist es eine LED auf einen Star-Platine die gern einen Konstantstrom
von 500mA oder ähnlichem sehen würde? Hast du einen Link zu der LED?
Habe die G4-Stiftsockel-LED an mein Labornetzteil gehängt und das hat bei zur Verfügung gestellten 12V von sich aus 0,14A gezogen. Denke es handelt sich um eine spannungsregulierte LED als da auch "12V" auf der Verpackung steht, jedoch keine Leistungsangabe (China-Schrott eben). Aber der Strom war konstant, von daher nehme ich an ja.
Vernüftige Sourcen sind Mouser, Farnell, Digikey, RS für einzelne
Bauelemente bzw haben die oftmals Breakout Boards von Adafruit, mit
denen bin ich bis jetzt gut gefahren. Gerade bei der TPs gibts ja einige
schwarze Schafe....
Danke, Digikey hatte ich auch schon gekauft wo ich für eine RC-Motor Platine mehrere Komponenten gekauft habe. Leider ist der Mindestumsatz (so weit ich mich erinnern kann) bei den anderen Bestellungen für mich immer ein Hindernis gewesen als eher sporadischer Elektronik-Wurstler.
Finde ich recht spät, man hat länger Freude am Akku, wenn man früher
aufhört.
Es gibt immer Leute, die FZD verbreiten. Angst war noch nie ein guter
Berater.
Ich weiß nicht, was FZD bedeuten soll, kann mir auch egal sein. Der DW01 schaltet bei 2,5..2,3 Volt ab, was ich für den Regelbetrieb eines Gerätes als recht spät empfinde. Es kommt auf den Akku und die Last an, wie weit das toleriert wird.
Ich sehe auch Laden und gleichzeitig Leuchten problemlos, allerdings
wird der TP4056 dann nicht abschalten, weil der Strom nicht fällt.
Der TP hat keinen Safety Timer drin, der schaltet bei C/10 ab und hat
eine Auto Recharge Funktion.
Das ist mir bekannt, weshalb wohl schrieb ich "nicht abschalten"?
Sollte passen, sofern man einen Originalen bekommt.
Der TP4056 ist ein Chinese, da ist die Wahrscheinlichkeit für Fakes nahe Null. Die bisher von mir verbauten Platinchen tun, was sie sollen, allesamt für wenige zehn cent über Ali bezogen.
Vernüftige Sourcen sind Mouser, Farnell, Digikey, ...
Unbestritten JA. Da kauft man dann aber keine Chinesen, sondern ein funktionsähnliches Bauteil wie STC4054.
Du musst daher Akkus verwenden , die den unterspannungsschutz selbst
mitbringen (Bezeichnung oft "protected").
Danke für den Hinweis. Denke die Akkus haben eine Platine verbaut die
bei 3,7V oder so abschalten. Aber ich prüfe das sicherheitshalber
doppelt auch wenn die Platine wie du korrigiert hast einen Schutz hat.
Wenn Dein Akku eine eingebaute Schutzschaltung hat, wird diese erst deutlich unter 3 Volt trennen, eher in Richtung 2,5 Volt. In dem Falle könntest Du ein einfaches TP4056-Board ohne Schutzschaltung verwenden. Egal, wenn Du es schon hast, verwende es.
Habe die G4-Stiftsockel-LED an mein Labornetzteil gehängt und das hat
bei zur Verfügung gestellten 12V von sich aus 0,14A gezogen.
Sowas wie im Anhang? Die werden hier mit 12V aus einem Trafo betrieben, am DC-Netzteil darf man auch 14..16 V geben. In meinen 'Birnchen' ist ein Schaltregler, was daran erkennbar ist, dass bei höherer Spannung der Strom sinkt.
Wie ich schon gestern sagte: Baue das auf, wird so klappen.
Ach ja: In meinem Datenchaos ist mir gerade die Schaltung des typischen China-Lademoduls über den Weg gelaufen.
Ich weiß nicht, was FZD bedeuten soll, kann mir auch egal sein. Der DW01
schaltet bei 2,5..2,3 Volt ab, was ich für den Regelbetrieb eines
Gerätes als recht spät empfinde. Es kommt auf den Akku und die Last an,
wie weit das toleriert wird.
LEUDE ... no beef! ;)
Weiß auch nicht was FZD sein soll aber es geht hier nur um bisschen Elektronik und nicht die Weltherrschaft :)
Ich probiere es aus und denke in dem Schema heißt "Überwachung von bis" nur in dem Spannungsbereich funktioniert der Chip.
So wie LCD Displays auch eine bestimmte Spannung benötigen um zu funktionieren, heißt aber nicht dass es keine Spannung mehr gibt wenn sie unter den Bereich des Displays fällt und das nicht mehr leuchtet ;)
Sowas wie im Anhang? Die werden hier mit 12V aus einem Trafo betrieben,
am DC-Netzteil darf man auch 14..16 V geben. In meinen 'Birnchen' ist
ein Schaltregler, was daran erkennbar ist, dass bei höherer Spannung der
Strom sinkt.
Ja genau, nur mit einer "Flächen-LED" (man sieht zumindest die einzelnen Dioden nicht mehr).