Was am UT505A ließe dich denn unsicherer fühlen?
Sind es nur die hunderte Euronen, die in deiner Tasche fehlen würden, die dich bei Gefahr im Verzug schneller laufen ließen? :-)
Alternativ habe ich noch Peaktech P2695 für den kleinen Geldbeutel gefunden.
Oder könnt ihr mir etwas Besseres in dem Preisbereich empfehlen?
Warum nic gebrauchtes und geprüftes aus z.b den Kleinanzeigen?
Machen doch gerade genug Kleinfirmen zu wegen Finanzen, da gibt es oft Profi Geräte zu moderaten Preisen.
Bei Gebrauchten Sachen, ist die Gefahr größer, dass man ein defektes Gerät erhält. Ein Schnäppchen kann man meist nur machen, wenn man sich viel Zeit mit der Suche gibt. Die VK wollen verständlicherweise idR. viel Geld haben oder aber sie geben sich (ebenfalls verständlich) nicht die Mühe, den Kram einzeln zu inserieren.
Ich finde da im Moment auch nichts, was gut und günstig aussieht.
Was spricht denn gegen das P2695? Die haben immerhin eine Niederlassung in D.
Da besteht die Chance, dass es ein CE-Zeichen mit Berechtigung trägt.
... und ich müsste trotzdem keinen Bausparvertrag kündigen :-)
Ich habe ein Peaktech 2695 seit längerem.
Wegen des Preises für Hobby ok. Die Tasten klemmen dann und wann etwas, kann man mit Teflonspray beheben, aber nicht auf Dauer.
Zu Peaktech im Allgemeinen: Hatte auch mal ein Milliohmmeter. Das erste geliefert von R. hatte eine defekte Buchse. Wurde anstandslos zurückgenommen und ersetzt. Das nächste dann war soweit OK, aber der Drehschalter musste öfters hin- und hergeratscht werden, um das Ding in Gang zu bringen. Dann lief es.
Und weiterhin habe ich noch eine DC/AC-Stromzange von Peaktech. Die hat im unteren DC-Bereich einen sehr großen Offset, der immer kompensiert werden muss, aber nicht stabil ist. Also Schätzeisen, verglichen mit einer Fluke, die aber drei- bis viermal teurer ist.
Ergo: Ich lasse von Peaktech nun die Finger.
Man kann diese Geräte aber im Bewusstsein von nicht gerade überragender Qualität, aber günstigem Preis kaufen, muss aber seinen eigenen Kompromiss dazu finden.
Warum benutzt Du "Markierten Text zitieren" nicht, damit würde man als Leser direkt zum bezogenen Kommentar springen können?
@Manfred
In deinem Bericht zum BM500A ist mir besonders der Tastschalter für die
Testauslösung aufgefallen.
Den Schalter habe ich erwähnt, weil er mir auch nicht gefällt.
Der legt einem zusätzlich noch eine Fehledienung nahe, die mir neulich einen Akku getötet hat: Druckschalter aus und Gerät in die Schublade. Vergessen habe ich, zusätzlich den Drehschalter auf "Off" zu setzen. Bei normalen DMM nervt mitunter die automatische Abschaltung, bei diesem Gerät würde ich sie mir wünschen.
Das ist mir zu riskant.
Das wird dann heftig beißen. Ich denke aber, dass der Strom nicht lebensgefährlich ist. Ich habe das nicht detailliert untersucht, im 250V-Bereich kamen 2,7mA Kurzschlußstrom.
Wie handhaben andere Geräte die Zuschaltung der hohen Spannung ?
Das BM500A gibt es für knapp 20 Euro frei Haus, für meine sehr seltene Benutzung sollte ich die Unzulänglichkeiten ertragen können.
Warum benutzt Du "Markierten Text zitieren" nicht, damit würde man als
Leser direkt zum bezogenen Kommentar springen können?
Dass man darüber dann zum betreffenden Zitat springen kann, wusste ich nicht.
Ich benutz(t)e es deswegen nicht, weil es in vielen Foren unterschiedlich funktioniert und in manchen auch gar nicht gescheit. Außerdem ruft man bei der Verwendung von Zitaten sehr schnell Leute auf den Plan, denen das zu viel wird.
Wie handhaben andere Geräte die Zuschaltung der hohen Spannung ?
Das BM500A gibt es für knapp 20 Euro frei Haus, für meine sehr seltene
Benutzung sollte ich die Unzulänglichkeiten ertragen können.
Die zu messenden Motoren habe ich natürlich nicht bei mir privat rumstehen, sondern in erster Linie bei meinem Arbeitgeber. Der ist sehr geschmeidig, sodass es auch kein Problem wäre ein Gerät ohne Zertifizierung zu verwenden, solange nichts passiert. Das Risiko ist mir bei dem Ding aber zu hoch und für dessen Vermeidung bin ich gerne bereit ein Scheinchen mehr auf die Theke zu legen.
Das BM500A bildet übrigens einen auffallend starken Kontrast zu deinem 87v.
Laut Anleitung warnt das Gerät, wenn die Spannung der Batterien von 7 V unterschritten wird. Bei 6 AA-Zellen ist das wohl OK. Ich konnte aber nicht feststellen, ob der Test-Taster rastet, oder nicht. Außerdem finde ich keine Infos zu einem Auto-Standby. Das Fehlen hat mich bei einem Zangenamperemeter schon mehrere Blockzellen gekostet und bei AA-Zellen gefährdet es die Federkontakte.
Schön ist, dass eine rote LED den Testbetrieb deutlich anzeigt.
Die zu messenden Motoren habe ich natürlich nicht bei mir privat
rumstehen, sondern in erster Linie bei meinem Arbeitgeber. Der ist sehr
geschmeidig, sodass es auch kein Problem wäre ein Gerät ohne
Zertifizierung zu verwenden, solange nichts passiert. Das Risiko ist mir
bei dem Ding aber zu hoch und für dessen Vermeidung bin ich gerne bereit
ein Scheinchen mehr auf die Theke zu legen.
Hm. Warum legst DU Scheinchen, wenn doch A für den AG?
Ist irgendwie eine /seltsame/ Art von "Geschmeidigkeit".
Die zu messenden Motoren habe ich natürlich nicht bei mir privat
rumstehen, sondern in erster Linie bei meinem Arbeitgeber .
Das hättest Du direkt sagen sollen - da würde ich keine China-günstig verwenden. Da wird evtl. mal eine belegbare Messung interessant, also Tester eines der bekannten Hersteller, die nach Norm xyz messen können.
Das BM500A bildet übrigens einen auffallend starken Kontrast zu deinem
87v.
Ohne V, es ist ein 87 der ersten Generation, schätze um 1995.
Extra für Dich mache ich noch mal Bilder ...
Interessant: Aug. 2020 habe ich mit dem Fluke 2,72mA gemessen, heute mit dem A830L 2,71mA. Etwas merkwürdig finde ich, dass im 500V-Bereich der Kurzschlußstrom höher ist.
Auto-Standby. Das Fehlen hat mich bei einem
Zangenamperemeter schon mehrere Blockzellen gekostet und bei AA-Zellen
gefährdet es die Federkontakte.
Ich habe auch schon 9V-Blöcke sabbern sehen. Einer hat mir Batteriekontakte und eine Leiterbahn im Fluke 77 angefressen. Ein paar Wochen später wäre das vmtl. zum Totalschaden mutiert.
Schön ist, dass eine rote LED den Testbetrieb deutlich anzeigt.
Beim BM500A ist es ein Glühlämpchen, links über dem schwarzen Stecker.
Ich nutze das UNI-T UT501A für Solaranlagen, bin zufrieden! Die Batterielaufzeit ist extrem, braucht man aber auch wenn man duzende Platten durchklingeln muß.
Na ja, wenn der Arbeitgeber "geschmeidig" ist, dann ist das einfach unprofessionell. Profis benutzen Geräte, die mit Kalibierschein geliefert werden, und noch später re-kalibierbar und justierbar sind.
Das hat auch rechtliche Gründe.
Kenne ich aus meiner Tätigkeit in der Industrie. Kostet allerdings mindestens eine Größenordnung mehr als hier diskutiert wird. Das ist QM.
Manch ein Handwerker ignoriert das gerne, dann auch mit Erfolg, solange keine diesbezüglichen Rückfragen kommen.
Die zu messenden Motoren habe ich natürlich nicht bei mir privat
rumstehen, sondern in erster Linie bei meinem Arbeitgeber .
Das hättest Du direkt sagen sollen - da würde ich keine China-günstig
verwenden. Da wird evtl. mal eine belegbare Messung interessant, also
Tester eines der bekannten Hersteller, die nach Norm xyz messen können.
Bisher ging es hauptsächlich darum, mögliche Fehlerquellen einzugrenzen. Rechtlich belastbare Ergebnisse waren bisher nicht gefragt.
Da ich zu einem Punkt kommen wollte, habe ich mir das UT501B geholt.
Die Test-Taste rastet auch bei diesem. Allerdings wird trotzdem nur dann eine hohe Spannung am Ausgang angelegt, wenn über den Taster nach der Auswahl des gewünschten Modus der Test aktiviert wird. Lässt man den Taster eingeschaltet und dreht dann am Wahlradschalter, liegt keine Spannung an den Ausgängen an.
Schön finde ich das zwar trotzdem nicht, aber so sollte nichts passieren können.
Instabile Zustände konnte ich nicht feststellen.
Bei Kurzschluss fließen 2 mA.
Die Batteriewarnung kommt ungefähr bei 7,1 V. Mangels Labormessgerät konnte ich das nur grob herausfinden. Bei 6,5 V (4 AA-Zellen) schaltet das Gerät zwar noch problemlos mit Unterspannungswarnung ein, aber ein Isolationstest lässt sich nicht mehr starten.
Es gibt einen eingebauten 10 MOhm-Widerstand, mit dem man die Funktionsfähigkeit der Isolationsmessung prüfen kann.
Die Anleitung ist nur in Englisch verfügbar. Das ist nicht mein Ding, aber sie ist einigermaßen verständlich. Leider braucht man die Anleitung unbedingt, denn die 4 Ports werden in allen möglichen Kombinationen für die verschiedenen Messungen verwendet.
Auto-Standby gibt es leider nicht, bzw. ich habe dazu nichts gefunden.
Da ich das Gerät eher selten benutzen werde und es mit AA-Zellen bestückt werden muss, entnehme ich sie vorsichtshalber.
Das Format des Gehäuses finde ich eher unhandlich.
Die Krokoklemmen und Messleitungen machen einen ordentlichen, wenn auch keinen extrem hochwertigen Eindruck.
Auto-Standby. Das Fehlen hat mich bei einem
Zangenamperemeter schon mehrere Blockzellen gekostet und bei AA-Zellen
gefährdet es die Federkontakte.
Ich habe auch schon 9V-Blöcke sabbern sehen. Einer hat mir
Batteriekontakte und eine Leiterbahn im Fluke 77 angefressen. Ein paar
Wochen später wäre das vmtl. zum Totalschaden mutiert.
Ich kann mich an keinen ausgelaufenen 9V-Block erinnern. Auch wenn es das dort gibt, scheint es deutlich seltener aufzutreten.
Im Fluke77 benutze ich meist die Blöcke, die für andere Geräte nicht mehr zu gebrauchen sind, weil das AFAIR bis fast 6,0 V noch problemlos werkelt.
Sehr unschön, Bilder lassen sich im Forum direkt an den Beitrag anhängen und bleiben dann auch erhalten, solange das Forum lebt.
Ich kann mich an keinen ausgelaufenen 9V-Block erinnern.
Sei froh! Die Fluke sind extrem gefährdet, weil der 9V-Block direkt auf der Leiterplatte sitzt. Batteriewechsel nur mit Aufschrauben, dafür sollte man den Konstrukteur mehrfach ohrfeigen.
Im Fluke77 benutze ich meist die Blöcke, die für andere Geräte nicht
mehr zu gebrauchen sind, weil das AFAIR bis fast 6,0 V noch problemlos
werkelt.
Bei meinem Fluke77 kommt bei 6,4 Volt die Batteriewarnung,
beim 87er schon bei 7,1 Volt.
Mein Fluke87 zeigt bis 6,50V herunter 10,00 Volt DC noch korrekt an und geht dann ab etwa 6,1 V in einen undefinierten Absturz. Das 77er hatte ich leider nicht getestet.
Sei froh! Die Fluke sind extrem gefährdet, weil der 9V-Block direkt auf
der Leiterplatte sitzt. Batteriewechsel nur mit Aufschrauben, dafür
sollte man den Konstrukteur mehrfach ohrfeigen.
Vielleicht möchte der aufmerksame Konstrukteur nur verhindern, dass Deppen Selbstmord begehen. Die Messleitungen müssen so zwangsläufig entfernt werden.