Mystery Bauteil: Bitte um Hilfe der bei der Identifizierung

OP #7367390
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Hallo Zusammen

Habe eine defekte Steuerung für einen Radlader bei mir. Zwei Bauteile darauf sind verbrannt beide waren in Klebstoff eingegossen.

Nach Entfernung des Klebstoffes kommt eine Diode und ein weiteres Bauteil zum Vorschein. Die beiden Bauteile sind in den Versorgungsleitungen der Ausgangsrelais und dort ist auch noch ein Elko.

Das Bauteil misst aktuell 10 Ohm, mit einem LCR Meter gemessen.Im Modus ergeben sich unklare Werte um 1uH herum..

Hat jemand eine Idee was das genau sein könnte?

Leistungswiderstand? Induktivität? Sonstiges?

Vielen Dank für eure Inputs :)

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Gast #7367498
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Marcel V. schrieb:

Hans W. schrieb:

Bei 1kHz -> ca. 1uH Bei 10kHz -> ca. 0.6uH

Dass eine Drossel bei 10kHz eine andere Mikrohenryzahl hat, als bei 1kHz, ist eigentlich unmöglich. Die Mikrohenryzahl bleibt immer gleich, egal bei welcher Frequenz!

Na, davon träumt jeder HFler... Und die vielen Firmen, die unterschiedliche Ferritsorten herstellen, sind auch alles %&@!>#?

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#7367547
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Günter R. schrieb:

davon träumt jeder HFler

Zunächst einmal gilt die aufgedruckte Induktivität! Wenn da 1uH drauf steht, dann ist da auch 1uH drin, damit muss ich logischer Weise arbeiten und an dieser Induktivität wird sich auch nix ändern, egal bei welcher Frequenz! Sonst bräuchte man den Wert nicht und alles wäre egal, Punkt.

Bei Frequenzen oberhalb von 100 MHz sieht das schon anders aus. Da macht sich die Kapazität zwischen den einzelnen Windungen bemerkbar. Die essenziell wichtigen Induktivitäten, für Schwingkreise im 145 MHz Bereich, wickelt man sich sowieso selbst passend. Bei Abblockinduktivitäten ist ein veränderter Wert, geschuldet durch HF, tatsächlich einfach egal.

Wir sprechen hier immer noch von oberhalb 100 MHz!

#7367549
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Marcel V. schrieb:

Hans W. schrieb:

Bei 1kHz -> ca. 1uH Bei 10kHz -> ca. 0.6uH

Dass eine Drossel bei 10kHz eine andere Mikrohenryzahl hat, als bei 1kHz, ist eigentlich unmöglich. Die Mikrohenryzahl bleibt immer gleich, egal bei welcher Frequenz!

Also die Mikrohenryzahl bleibt bestimmt konstant, vorausgesetzt dass damit die Zahl gemeint ist die "draufsteht". Dass die Induktivität nicht frequenzabhängig ist ist nicht ganz richtig ;)

#7367562
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Niko J. schrieb:

Also die Mikrohenryzahl bleibt bestimmt konstant, vorausgesetzt dass damit die Zahl gemeint ist die "draufsteht".

Genau, deswegen schrieb ich auch in kindlicher Weise Mikrohenryzahl und nicht Induktivität, obwohl das das Gleiche ist.

Niko J. schrieb:

Dass die Induktivität nicht frequenzabhängig ist ist nicht ganz richtig ;)

Beim Vergleich von 1 kHz zu 10 kHz gibt es keinen nennenswerten Unterschied. Bei Frequenzen darüber hinaus, lässt sich natürlich weiter ausdiskutieren (siehe Diagramm von Günter).

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