gibt es jemanden, der mit Monitor-Displays vertrau ist und einen Ersatz kennt?
Es geht um ein Messgerät wo das 10,4" Display ersetzt werden muss.
Es ist ein monochromes Display, was mit einem WIN95 Programm betrieben wird und eine wahrscheinliche Auflösung von 640x480 VGA hat.
Keine Farbe, kein Touchscreen, eben uralt.
Der Anschluss des Displays muss ein 32-poliges Flexkabel sein.
Dieses geht in ein Interfaceboard, was auf 40-Pin (mit einem DS90CF364) konvertiert. Über eine 2 x 20 Pin Steckverbindung wird dann das Messgerät angeschlossen, was mit einem 40-Pin Flachbandkabel verbunden wird.
NEC scheint ein passendes Display nicht im Programm zu haben. Kennt jemand sowas und kennt diese 32-polige Schnittstelle an einem 10,4" Display?
Ich kann zumindest TFT Disoplay lesen.
Nun, was genau ist der Grund für den vermutlichen Displaytausch?
Kommen keine Signale dort an, oder hat das Display eine Hintergrundbeleuchtung die ausgefallen, defekt ist, eventuell zu reparieren wäre?
Welches Display-Treiber-IC ist denn auf der Karte verbaut? Was sagt das Datenblatt dazu? Schon untersucht, ob das Display passend versorgt wird?
Der Anschluss des Displays muss ein 32-poliges Flexkabel sein.
Dieses geht in ein Interfaceboard, was auf 40-Pin (mit einem DS90CF364)
konvertiert. Über eine 2 x 20 Pin Steckverbindung wird dann das
Messgerät angeschlossen, was mit einem 40-Pin Flachbandkabel verbunden
wird.
Es geht um ein Messgerät wo das 10,4" Display ersetzt werden muss.
Was ist denn kaputt? Bleibt es dunkel? Dann kannst du zum Test mit einer sehr hellen Lampe von vorne drauf leuchten. Wenn du dann (schemenhaft) ein Bild erkennst, dann musst du dir das Backlight näher anschauen.
Wenn das eine CCFL Röhre ist, sieh dich nach einem CCFL LED Retrofit um.
Das original Display war gebrochen und brauchte Ersatz. Der Hersteller dieses Messgerätes hat ein falsches Display eingebaut.
Siehe Bild. Er hat die falsche Flex (falsches Display) "dumm" reingesteckt, diese hat Kurzschluss gemacht und bisher noch nicht weiter bekanntes zerstört. Siehe Anhang.
LVDS ist es sicher, nur finde ich nirgends was mit 32 Pin LVDS-Schnittstelle.
Der Processor dürfte mit Sicherheit ein VGA Signal liefern. Dies auf eine 2 x 20 Pin Steckleiste.
Der Controller geht von 32 Pin (Display) auf diese 40 Pin.
(@ Christoph, de dk9zy ;) )
PS,
jetzt sehe ich gerade die P/N der Platine.LVD4L119 LCD signal converter. Gibt es für 750 USD zu kaufen....
Viel mehr als der LVDS-Transceiver sitzt ja nicht auf der Platine. Rechts der 8-Pinner mit "49488" könnte ein RS485-Linereceiver sein. Links ein Spannungsregler, die wenigen restlichen Bauteile sind nicht zu entziffern.
Die Pinbelegung der 40-poligen Leitung im Pollin-Datenblatt S. 8-9 hat ja auch nur fünf differentielle Datenpaare, eines davon der Takt. Viele weitere sind nur für LED und ähnliches zuständig.
Irgendwie zaubert der Transceiver aus fünf Paaren neun oder zehn Paare.
Das sollte aus dem oben verlinkten Datenblatt hervorgehen.
Für analoges VGA muss aber irgendwo noch eine Platine dazwischen sitzen. Das hier bisher gezeigte ist nur eine digitale LVDS-Schnittstelle.
Ich würde erst mal die Arbeitshypothese überprüfen, dass der 40-polige Anschluß hier mit der Belegung von Pollin übereinstimmt. Wenn das schon nicht der Fall ist, wird es schwieriger.
Wir wissen noch nicht, ob auf dem Display ein Hersteller und dessen Bezeichnung steht. Die Fotos sind viel zu unscharf.
Selbst wenn genau das Display nicht aufzufinden ist, kann man annehmen, dass der Hersteller noch weitere mit derselben Schnittstelle produziert hat.
Das original Display war gebrochen und brauchte Ersatz. Der Hersteller
dieses Messgerätes hat ein falsches Display eingebaut.
Ist das in dem Fall nicht ein klarer Fall?!
Oder gibt es das Messgerät so nicht mehr? Und der Hersteller weigert sich seinen Fehler zu richten?
Und überhaupt, ist es so scher zu sagen um was für ein Messgerät es sich handelt? Und das Display so zu fotografieren das man die Typenbezeichnung etc. lesen kann?
Das Datenblatt zeigt, dass der DS90CF364 von LVDS-Empfang auf 20 TTL-Ausgänge umsetzt. Auf dem 32-poligen Anschluss liegen also nur gewöhnliche TTL-Daten, alle in derselben Richtung zum Display hin.
Das ist ein normales Display mit einem Haufen paralleler digitaler Eingänge, die gibt es haufenweise, man muss nur etwas kompatibles finden.
Wenn der Hersteller das Gerät auf Kulanz zerpariert hat, wird er wahrscheinlich nicht auch noch für seinen Fehler aufkommen wollen. Die Garantiezeit ist längst überschritten, er muss gar nichts mehr. Soll der Kunde halt etwas neues kaufen.
Das "Geheimnis" des 32 Pin Anschlusses am Display scheint gelöst.
Ich habe jetzt gerade gesehen, dass am NEC Display ein Winkeladapter drin steckt. War nicht unbedingt als so einer zu erkennen. Dieser leitet von 31 Pin-(NEC)Buchse auf 32-Pin Flex um.
UND in diesem Winkeladapter wurde eine falsche Flex reingesetzt.
Ich habe jetzt eine 32Pin o,5 Pitch Flex bestellt und kann dann weitersehen. was noch zu retten ist.
Danke an Euch.
Solche Adapterplatinen kenne ich noch aus der Firma. Das war ein 640*480 Farbdisplay mit Parallelschnittstelle, und da wurde auch von 32 auf 31 umgesetzt. Nach Jahren gab es da Wackelkontakte, putzen und mit Heißkleber arretieren hilft.
Da komme ich gerne drauf zurück, wenn der Schaden genommen hat. Ich weiss noch nicht ob der VGA Ausgang, das Interface oder das Display noch was abbekommen hat.
(OT, ist dein Vater Ewald.K?)
Nein einen Ewald habe ich nicht in der Verwandtschaft.
Das ist sowieso die Frage, was eigentlich kaputt ist. Vielleicht nur eine Schmelzsicherung in Spannungswandler ("Inverter") der Leuchtstofflampe. Die weißen SMD-Sicherungen kann man einfach durchklingeln, den Fehler hatte ich schon gelegentlich. Ist die Stromaufnahme des Displays oder des Inverters viel zu hoch, oder praktisch Null?
OT
Professor C.Kessler, auch aus dem Ulmer Raum. U im Call dürfte ja Ulm sein (?) Hätte alles gepasst ;)
Der Inverter müsste noch gehen, weil das Display hell aufgeblitzt hatte.
Das Display hat die Versorgungsspannung des Messgerätes runter gezogen, damit lief die Festplatte nicht mehr hoch.
Das ganze ist ein Messgerät, was heuzutage 15.000 Euro kostet.
Ich gebe nochmal Rückmeldung, wenn ich die Flex habe.
Der Stecker ist ja der übliche für die RGB 10,4" Displays. Auch sieht das Display von hinten so aus wie die Sharp's die ich damals verbaut habe. Aber auch die anderen Hersteller haben so vor 20-25 Jahren praktisch den gleichen Anschluss verwendet in dieser Displaygröße. Aber da der TO sich ja standhaft weigert den Displayhersteller und Typ zu nennen bzw. abzufotographieren....
Nichts hat was mit "verweigern" zu tun. Ich weiss nicht, ob bei der externen Reparatur das korrekte Ersatzdisplay ausgewählt wurde. Momentan ist dadurch ein NL6448BC33-59D TFT Display NEC reingekommen.Das ganz alte Display existiert dadurch nicht mehr.