High Voltage Amplifier

OP #7433800
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Ich bin mal auf diese Schaltung gestoßen: https://www.researchgate.net/profile/Tadej-Kotnik/publication/10815859_Cell_membrane_electropermeabilization_with_arbitrary_pulse_waveforms/links/00b49518e835fb8af0000000/Cell-membrane-electropermeabilization-with-arbitrary-pulse-waveforms.pdf?origin=publication_detail

Prinzipiell ist das ja eine Kaskade von Mosfets um die Last über drei Transistoren zu verteilen. Meine Frage ist nun, ob und wie man diese Schaltung für den DC Betrieb modifizieren könnte.

#7433866
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Jemin K. schrieb:

Ja, im Datenblatt. Und in der Realität? Wie willst du die 600W aus dem Gehäuse bekommen?

Wieso 600 W? Gibt's keine Last?

Klar, die gibt es. Dann hat man aber auch keine 600V und 1A gleichzeitig am MOSFET/IGBT. Trotzdem muss man sich Gedanken über einen möglichen Kurzschluß machen, die reine Strombegrenzung reicht da nicht.

#7433867
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Was macht es für einen Sinn diese Schaltung für DC zu modifizieren? Da wird es einfacher sein einen Schaltregler zu verwenden. Dann klappt es auch mit dem 600V MOSFET wieder.

Geht natürlich nur, wenn der TO nur DC bis einige Hz braucht. Wenn es DC bis einige 100Hz sind, dann geht das natürlich schnell nicht mehr.

Grüße

Gast #7433879
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Falk B. schrieb:

Ja, im Datenblatt. Und in der Realität? Wie willst du die 600W aus dem Gehäuse bekommen?

600V 1A SOA im DB war gefragt und das schafft der. Ich habe nicht mal lange gesucht. Gibt deutlich leistungsfähigere auch als Modul mit ein paar KW.

600W zuviel für das Gehäuse? Man nehme mehrere IGBTs mit positiven Temperaturkoeffizienten, die für einfache Parallelschaltung gedacht sind.

Mit CU Heatspreader, Flüssigmetall Wärmeleitpaste und einer anständigen Kühlung bekomt man aber auch 600W weg. Bekommt man eben nicht geschenkt.

Wenn man sich stattdessen lieber mit einer Mosfet Reihenschaltung und ihren Nettigkeiten herumplagt, kann man das ja ersatzweise tun. Viele Wege führen zum Ziel.

#7433886
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Michael schrieb:

600V 1A SOA im DB war gefragt und das schafft der.

Im Datenblatt. Im Laboraufbau.

In einer realen Schaltung? Wie lange? Mit welcher Kühlung?

Ich habe nicht mal lange gesucht. Gibt deutlich leistungsfähigere auch als Modul mit ein paar KW.

600W zuviel für das Gehäuse?

Ganz sicher, der hat nur TO-3PN.

Man nehme mehrere IGBTs mit positiven Temperaturkoeffizienten, die für einfache Parallelschaltung gedacht sind.

Im Schaltbetrieb! Nicht im Linearbetrieb!

Mit CU Heatspreader, Flüssigmetall Wärmeleitpaste und einer anständigen Kühlung bekomt man aber auch 600W weg.

Mach mal, ich bin gespannt.

Gast #7434076
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Falk B. schrieb:

Im Datenblatt.

Das ist nunmal die Bibel und die Grundlage aller Entscheidungen.

Im Laboraufbau. In einer realen Schaltung?

Ein Laboraufbau ist eine reale Schaltung.

Wie lange? Mit welcher Kühlung? Vorzugsweise mit einer ausreichenden und dann beliebig lange.

Von 600W Dauerleistung war nie die Rede. Der IGBT muss Kurzschluss aushalten bis die Schutzschaltung greift.

Er kann also das Problem lösen das EIN IGBT mit sich bringt, oder die Probleme die VIELE Mosfets in Reihenschaltung + zahlreicher Umgebungsbeschaltung mit sich bringen. Geschenkt bekommt man beides nicht.

#7434124
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Michael schrieb:

Falk B. schrieb:

Im Datenblatt.

Das ist nunmal die Bibel und die Grundlage aller Entscheidungen.

Dort liegt dein Problem. Du nimmst die Bibel wörtlich und glaubst alles ;-) Wiederspruch ist Ketzerei, nicht wahr?

Im Laboraufbau. In einer realen Schaltung?

Ein Laboraufbau ist eine reale Schaltung.

Jaja.

Wie lange? Mit welcher Kühlung? Vorzugsweise mit einer ausreichenden und dann beliebig lange.

Bist du Theo- oder Tautologe?

Von 600W Dauerleistung war nie die Rede. Der IGBT muss Kurzschluss aushalten bis die Schutzschaltung greift.

Dafür muss er kein DC bei 600V/1A aushalten, denn soche Schutzschaltungen sind übelicherweise eher schnell. Mikro bis Millisekunden.

Er kann also das Problem lösen das EIN IGBT mit sich bringt, oder die Probleme die VIELE Mosfets in Reihenschaltung + zahlreicher Umgebungsbeschaltung mit sich bringen. Geschenkt bekommt man beides nicht.

So wenig wie eine Schwalbe einen Sommer macht, so wenig macht ein 600V IGBT einen +/-300V Linearverstärker. Denn da braucht es incl. Reserve eher 800-900V Sperrspannung.

#7434144
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Falk B. schrieb:

Jens W. schrieb:

Geht natürlich nur, wenn der TO nur DC bis einige Hz braucht. Wenn es DC bis einige 100Hz sind, dann geht das natürlich schnell nicht mehr.

AHA! Und zeig mir mal einen Schaltregler mit bipolarer Ausgangspannung an EINEM Ausgang!

Naja, du beziehst den aufs negative Rail. Und 0V am Ausgang entsprechen dann 50% Tastverhältnis.

Gast #7437268
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Falk B. schrieb:

Wiederspruch ist Ketzerei, nicht wahr?

Wieder und wieder sprechen, weil man es nicht aushalten kann nicht die einzige Koryphäe für einfach alles auf mc.net zu sein? Nö, das ist nur langweilig.

Falk B. schrieb:

Mach mal, ich bin gespannt.

Ach die Nummer schon wieder? Mach Du mal und beweise das Du Recht hast. Dir scheint das ja sehr viel zu bedeuten, also warum sollte ich dir etwas beweisen das ich mir längst bewiesen habe?

Halten wir fest: Es gibt mehrere Methoden: 1: Reihenschaltung von zu schwachen Einzelhalbleitern. 2. Parallelschaltung von zu schwachen Einzelhalbleitern 3. Einen Halbleiter verwenden der das alleine packt.

Jede dieser Methoden hat ihre Vor- und Nachteile.

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