Hallo,
wollte mir ein einfaches gebrauchtes zweikanaliges 50 MHz Oszilloskop
zulegen. Brauche nicht das nonplusultra Teil. Also Tektronix oder Le
Croix scheiden aus. Ein asbachuraltes Gerät auch.
Preisvorstellung gebraucht ca 300-400 Eur.
Daher meine Frage:
Wie gut sind z.B. die Geräte von Voltcraft, Phillips oder Grundig?
Danke und Gruß Axel
Voltcraft kann man eigentlich schon zu den Markengeräten
(Tektr.,Hameg,Phillips,Grundig usw.) zählen und die sind alle Brauchbar.
Alles kann keiner aber man kann in jedem Falle damit Arbeiten.
Ich selber Arbeite immernoch mit nem alten Hameg 205-2 (2x20 Mhz +
Digital) den ich irgendwann vor über 10 Jahren gekauft habe.
Den hab ich bis jetzt einmal zum Kalibrieren gebracht (70DM) und bis auf
wenige ausnahmen reicht der auch heute noch volkommen.
Sokange die Geräte nicht vestellt oder die Röhren verbraucht sind
kannste da ruhig zugreifen
Voltcraft ist der effektivste Plastikverwerter,
Philips konnte noch nie Messinstrumente bauen,
Mit einem gebrauchten, gut erhaltenen Hameg habe ich meine Firma
aufgebaut.....
Hameg-Fan
bei Voltcraft gebe ich dir recht, das ist aufgepeppter Müll. Philips
kann ich aber durchaus empfehlen. Habe unter anderem ein PM3264(4Kanal,
mit 2.Zeitbasis) und bin damit hochgradig zufrieden, im Alltagsbetrieb
bleibt das (wesentlich teuere) Tektronix-Digital im Schrank, aber nicht
um es zu schonen...
Naja,wenn ich die Ansprüche weit genug hochsetze dann könnte ich jetz
kontern das unter Tek nix geht weil alles andere Müll ist.
Privat hab ich nur Hameg aber Beruflich arbeite ich auch mit so ziemlich
allem anderen und so wild isses nu auch nicht wie es hier dargestellt
wird.
Für nen Einsteiger ist Voltcraft schon geeignet solange man nicht das
Günstigste Modell nimmt.
wer seinen Oskar gerne in der Gegend rumträgt und nicht gerade
Zimperlich im Umgang ist der sollte sich vieleicht nen dicken
Gummirahmen besorgen.
Vieleicht sollte man mal die Ansprüche Differenzieren.
Ein Anfänger braucht nen "Günstiges" und "Brauchbares" Gerät und keinen
Overkill fürs Konto.
Hallo,
Ich war sehr zufrieden mit meinen Hameg HM1007 bis Ich meinen HP gekauft
habe.
Der Hameg hat alles mit gemacht halt keinen Logik analyzer.
Der HP hat einen Logik analyzer mit 80 kanäle 400M/s und einen 4 kanäler
Oszi mit 400 M/s.
Für den kleinen geld beutel tuts aber auch einen Hameg oder Tektronix
oder Philips.
Grüße Mark.
Was haltet ihr von dem Tektronix-Verschnitt von ELV? Das ist so ein
kleines mit LCD. Es ist wesentlich günstiger als Tek, sieht ein wenig
billiger aus, und hat leider nur ein gemeinsames Einstellrad, wenn ich
das richtig kapiert habe.
Kennt das jemand, hat das jemand schon gekauft?
Armin
@All
Also so richtig konkrete Antworten sind da leider nicht gekommen. Worauf
es im wesentlichen beim Oszi ankommt und wie hier die Basis des
Vergleiches liegt hätte mir gereicht.
Das einige tolle Geräte haben, finde ich zwar Klasse, hilft mir aber
auch nicht wesentlich weiter wenn dann nur die Bedienelemente beurteilt
werden wie hut oder schlecht sie recycelt wurden.
Dann bitte doch mal: wo liegen die qualitativen Unterschiede? Sind die
Eingänge schlecht? Sind die Röhren Mist? Lassen sich die Geräte schlecht
bedienen? Messen einige etwa falsch?
Und wer behauptet Phillips konnte noch nie Messgeräte bauen, der sollte
sich vielleicht mal informieren unter welchen Namen die Firma Phillips
Ihre Messgeräte herstellt und vertreibt und dann sein Urteil vielleicht
noch einmal überdenken.
Bei Oszi´s mag es hinhauen aber pauschale Urteile passen da glaub ich
nicht.
Da haben mir die Antworten von Ratber zur Zeit am meisten
weitergeholfen.
Hi
Haben beide nur 100ms. Viel zu wenig für ein DSO. Da kann man höchstens
Signale mit 20MHz noch halbwegs darstellen. Eher 10MHz. Für den Preis
dann lieber ein gutes analoges. An die Bediehnung mit nur einem Drehrad
möchte ich lieber nicht denken. Zumindest für Empfindlichkeit/Position
und Triggerlevel sollten Drehschalter da sein.
Matthias
Naja,mal wieder zum Thema.
@Axel
Es kommt einfach drauf an was du machen willst.
Um nur mal ab und an ne Kurve zu überprüfen bzw. Darzustellen reicht nen
ganz einfaches aus.
Wer mehr Analog und auch schonmal mit HF Arbeitet dem ist eher mit nem
Analogen um die 50-100 Mhz geholfen.
Wer mehr Längerfristig Darstellen will,Also Langsame Vorgänge,der könnte
vieleicht an nem Digitalen Spaß finden.
Wie auch immer ,es ist ne Frage der Ansprüche was man braucht und danach
richtet sich auch schonmal die Grundpreisrichtung.
Wie Teuer es dann am Ende wird hängt dann davon ab wie weit man es mit
Genauigkeit,Ausstattung und "Hipfaktor" treiben will.
Tektronix hat zwar immernoch den Nibus des Rolllies unter den Oskars
aber die wenigsten braucen ihn wirklich.
Für den Anfänger und gelegenheitsbastler der hauptsächlich kleine
Schaltungen überprüfen will ist da ein Einstiegsgerät (zb. ELV 2030 bzw.
Conrad 630) garnicht verkehrt und auch erschwinglich.
Und auch mal ne Anmerkung zu einigen Obigen Aussagen (Nicht bös gemeint)
Wer weiß was er will der fragt hier nicht also sollte man das
berücksichtigen.
Wenn einer hier nach nem Brauchbaren KFZ fragt kommt dann von euch
"Ferrari","Rolce Royce","Bugatti","Bentley","Porsche" und "Maibach" ???
Sicher würden die meisten ein Schweineteures Tek nicht vion der
Tischkante stoßen aber genau die meisten müssen sich überlegen was
Sinnvoll ist denn der Normalsterbliche wirft nicht mal eben 4000 Euro
aufwärts für nen Oskar aussem Fenster.
Wären wir alle Millionäre dann hätten wir Leute die das für uns machen
anstatt hier mehr oder weniger mühsam nach Informationen und Lösungen zu
Graben.
Ich hab seinerzeit mit nem 10 Mhz Einkanaler angefangen.
Die Auswahl war nicht sehr groß (Grundig,Hameg,Tek und einige Russische
Billigmodelle) und Hameg hatte da für mich die beste
Preis/Leistungs/Verarbeitungskombination.(Haben se auch Heute noch aber
das ist nur meine Meinung)
Das nächste war dann das 205-2 was ich noch heute nutze.
Sicher,es ist "Veraltet" aber solange ich nicht auf Dauer was besseres
brauche bleibt die Kohle bei mir.
Davon kann ich mir besser nen gutes Multimeter,einiges an Werkzeug oder
Zusatzhardware leisten.
Wie gesagt muß man sich genau überlegen was man machen und man ausgeben
will.
Wer genug Kohle übrig hat der kaufe sich nen Luxusbooliden (Mir auch
einen gg)
Gruß
Ratber
PS: Alles was ich oben gesagt habe ist nur meine Persönliche Einstellung
dazu und soll keinen Angriff auf andere Meinungen darstellen.
mal eine frage von mir,
ich hab bei ebay mal ein wenig gescbaut da sind welche für 200-400 euro
drin.
2 kanal usw..
jetzt überlege ich mir eventeull nach dem sommer auch eins zu kaufen,
ich brauch es eigendlich nur für den avr bereich,
auf was sollte ich da achten ?
ich arbeite nicht mit funk oder tv.....
gruß philip
Hi
meiner Meinung nach:
Für 400 Euro solltest du auf Ebay ein 50MHz 2-Kanal von Tek oder Hameg
bekommen. Wenn du sowas findest (ein bischen Geduld aufbringen)
zuschlagen. 20MHz reicht für einfache µC-Anwendungen aber auch.
Matthias
Hi,
wenn ich kein Oszilloskop hätte und nur mit Digitaltechnik zu tun
hätte, frage ich mich ob ein Oszilloskop das richtige Gerät ist ?!?!
Auf ebay sieht man oft recht günstige Logik-Analysatoren, die für diese
Zwecke wesentlich besser geeignet sind als ein Oszilloskop.
Um es gleich direkt zu sagen: Ich habe selbst ein Oszilloskop (HP 2x
100 Mhz) und habe mir schon oft einen Logikanalysator gewünscht ...
Kommentare ?
Gruß
Uboot-Stocki
Hallo, hier meine Erfahrung:
Ich habe mir vor 15 Jahren ein Oszi gekauft,
ein Hameg HM205-3 ein digitales Speicheroszilloskop für 1000 DM.
Das war damals super teuer. Ich habs nicht bereut, habe mitlerweile
den 3.ten PC aber mein Oszi brauche und nutze ich nach wie vor.
Ein Logikanalysator kann niemals ein Oszi ersetzen, denn am
Oszi kann man sehen was los ist. Ob da ein Sinus oder sonstwas
rummschwirrt.
Meine Empfehlung ein gescheites digitales Oszi muß sein.
mfg. MirkoC
Hallöchen!
Ein Logikanalysator ist schon was feines, habe leider auch keinen, aber
ob deine Signale I.O. sind wirst du nur auf dem Oszi erkennen. Ich habe
nun schon meinen 3., und natürlich einen Hameg. Da stimmen wirklich
Preis und Leistung. Ich habe aber in der Vergangenheit auch mit einem
20MHz-Russen gute Erfahrungen gemacht, es ist fast alles abzudecken.
Nur speichern konnte er nicht und da macht es bei langsamen Signalen
keine Freude mehr. Etwas ganz feines ist auch das Read Out, einfach
Messlinien hinschieben und Zahlen ablesen, kein schätzen und rechnen
mehr. Bei rein digital stimmt leider das Preis/Leistungsverh.noch
nicht
und bei den anderen hat Hameg nunmal die Nase vorn.(mein 40MHz-Gerät
macht locker 100MHz, das kannte ich bis jetzt noch nicht)
Also entweder ganz billig (10-20MHz,2Kan) oder richtig Geld auf den
Tisch und dann ein Gerät für viele Jahre.
MFG Uwe
@Mirko
Mal Offtopic:
Biste Sicher das das mit dem 205-3 um 88 war ?
Ich hab mein 205-2 gekauft als es gerade auffen Markt kam und noch gute
16xx DM hingelegt.
Ich hatte das so 88 im Gedächtnis.
Muß ich mal aus Spaß die Unterlagen rauskramen wie alt der Vogel nu
ist.
Hi,
also ich bin nicht der Anhänger von Markenprodukten mit HIP-Faktor.
Was ist mit dem Digital-Skop von ELV/Wittig mit 100Mhz für 899Euro.
Das Tek 1012 und das Hameg 1507-3 mögen ja besser und auch einfacher zu
bedienen sein. Kosten aber auch das doppelte.
Meine Fragen:
Ist das Wittig-Gerät vernünftig bedienbar?
Wo kann ich es mir mal ansehen. Ich bin nicht der grosse Testkäufer im
Versandhandel und dann bei nichtgefallen zurücksenden. Ein
Ladengeschäft mit Ausstellungsfläche ist doch super. Ich komme aus der
Nähe von Bremen.
Oryx
Na dann haste es doch einfach.
Dann ab nach Bremen und in die Filiale auf der Martinistr. und Testen.
Jeder Hersteller hat da seine eigene Vorstellung von Bedienung und
Menüführung aber im Grunde ist der Unterschied nicht so groß als das
man damit nicht klarkommen würde.
Hi
Der Vergleich zwischen dem Tek-Clone von ELV und einem TDS1002 mit dem
es wohl konkurieren soll hinkt und das gewaltig. Das Ding hat nur
100MS/s. Das ist um den Faktor 10 weniger als das Tek. Damit lassen
sich Signale mit etwa 10MHz ordentlich darstellen. Die zwei Oszis
lassen sich einfach nicht vergleichen. Sie spielen in unterschiedlichen
Ligen.
Über die Bediehnung kann man sich hier ein Bild machen:
http://www.wittig-technologies.com
Auch hier gilt:
Mann bekommt für was man bezahlt. Für den Hobbyelektroniker würde ich
eher zu einem ordentlichen gebrauchten 50MHz Hameg raten. Für das
gesparte Geld kann man sich dann noch ein gutes Multimeter und
Labornetzgerät zulegen.
Matthias