Innenleben eines Inductions Doppel Feld Kocher

OP #7453774
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Hier das Innenleben meines Induktion Doppel Feld Kochers welcher nach 4 Jahren jetzt ausgefallen ist. Das Teil ist recht übersichtlich, Reparatur freundlich aufgebaut. Alle Sicherungen sind O.K. In der Zeit des Ausfalls war Leistungsstufe 1 Links genutzt worden. Jetzt keine Sichtbare Meldediode an. Am linken Feld steht 230V an. Auf der Platine müsste eine 30V Spannung erzeugt werden welche dann das Relais schaltet, welche die 230V an die Rechte Platine leitet.

Wenn das Innenleben für Einige interessant ist, kann ich auch noch weitere Bilder von Einzelteilen machen.

MfG alterknacker

#7453826
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Hallo

Al. K. schrieb:

In der Zeit des Ausfalls war

hä, ich denke das ist jetzt ausgefallen?

Al. K. schrieb:

welcher nach 4 Jahren jetzt ausgefallen ist.

Al. K. schrieb:

Jetzt keine Sichtbare Meldediode an.

Es gibt also auch nicht Sichtbare? oder?

Al. K. schrieb:

Auf der Platine müsste eine 30V Spannung erzeugt werden welche dann das Relais schaltet, welche die 230V an die Rechte Platine leitet.

Und das passiert nicht mehr oder ... ?

Al. K. schrieb:

Wenn das Innenleben für Einige interessant ist

Worum geht es hier? möchtest du Hilfe bei der Fehlersuche, oder es veräußern/verschenken bevor es in den Müll geht oder nur Bilder anbieten oder...?

VG DS

OP #7453858
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Dennis S. schrieb:

Worum geht es hier? möchtest du Hilfe bei der Fehlersuche, oder es veräußern/verschenken bevor es in den Müll geht oder nur Bilder anbieten oder...?

Such Dir was aus, deine Interesse ist eher unterschwellig. ...oder was interessiert dich an diesen Gerät speziell?

Der Thread war im OT.

..aber Dennis hat einen Guten Vorschlag gemacht. Wer kann das Teil gebrauchen, oder Einzelteile. Bis Montag werde ich es noch nicht demontieren.

MfG alterknacker

Beitrag #7453867 wurde von einem Moderator gelöscht.
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#7453920
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Moin nochmal,

Al. K. schrieb:

oder was interessiert dich an diesen Gerät speziell?

Mich interessiert erstmal das was ich gefragt habe. Ansonsten ist so ein Kochfeld natürlich immer interessant. Die Frage ist nur nach wie vor was du hier eigentlich vor hast. Das meiste widerspricht sich oder ist unlogisch hier.

Al. K. schrieb:

Such Dir was aus,

Sag was konkretes, es ist dein Thema.

Al. K. schrieb:

aber Dennis hat einen Guten Vorschlag gemacht.

Das war eine Frage an Dich, zu erkennen an dem Fragezeichen am Ende des Satzes!

Al. K. schrieb:

Bis Montag werde ich es noch nicht demontieren.

Deine Bilder zeigen ein demontiertes Kochfeld, demnach ist auch diese Aussage bedingt unlogisch und wirft mehr Fragen auf. Zum Beispiel was das nun genau heißen soll, für den Leser - wie so ziemlich alles was hier bis jetzt geschrieben wurde.

Du könntest auch schreiben dass du heute noch Kartoffeln beim Lidl einkaufen gehst...

Gruß DS

OP #7453927
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Jetzt ein wenig näher betrachtet. Die Anzeige und Berührungstasten Platine ist mit 5V Versorgung und wird Seriell(Tx/Rx) angesteuert. Jetzt müssten die Berührungstasten nur noch durch Schaufensterglasscheiben Funktionsfähig sein.

Könnten einfach mal an einen Arduino oder ESP32 angeschlossen werden(Pegel Beachten) Jede Platine ist eine komplette E/A Einheit. Mal sehen wie die Rückseite Aussieht?

Hat schon einer mit diesen Platinen Versuche gemacht?

MfG alterknacker

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Gast #7453931
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Für meinen Geschmack ist da zu viel Elektronik drin, die irgendwann kaputt gehen wird.

Muss man da eigentlich aufpassen, welchen Topf man verwendet? Ich meine, dass der eine geeignete Topf vielleicht viel schneller zu heiß wird, als ein anderer geeigneter Topf. Oder passt sich die Elektronik automatisch an (wenn ja, wie)?

Beitrag #7453935 wurde von einem Moderator gelöscht.
OP #7453958
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Dennis S. schrieb:

Deine Bilder zeigen ein demontiertes Kochfeld, demnach ist auch diese Aussage bedingt unlogisch und wirft mehr Fragen auf.

Ein geöffnetes Gerät, nicht demontiert. Deine Ansage klingt so, als wenn du noch nie ein Gerät repariert hast.

Die Demontierten Teile kann man nächste Woche bestaunen oder selbst begutachten.

Kannst du fachlich etwas dazu beitragen?

MfG alterknacker

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#7454013
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Al. K. schrieb:

Am linken Feld steht 230V an. Auf der Platine müsste eine 30V Spannung erzeugt werden

Spannungsangaben findest Du an extra gekennzeichneten Messpunkten:

  • am Steckplatz für den jeweiligen Lüfter, direkt links davon an der schwarzen Diode

  • unten, links vom Trimmpotentiometer, zwei Messpunkte, halbwegs von den Flachbandkabeln verdeckt.

  • auf den Lüftern, die DC- brushless fans, also bürstenlose, elektronisch kommutierte Motore sind

Auf jeder der identischen "Leistungsplatinen" befindet sich ein kleines Schaltnetzteil, der grüne Ferritkernübertrager samt 8-poligem IC, die brauchen eine Rohgleichrichtung der Netzspannung samt Sicherungswiderstand. Die Platine lässt sich durch Lösen der sichtbaren Schraube zwischen den Netzeingangsleitungen sowie der Schraube auf dem Kühlkörper entnehmen. Rechts neben dem Schaltnetzteil IC sitzt wohl der Netzspannungs-Elko mit ca . 400V Spannungsverträglichkeit. Ist dort nix, läuft natürlich auch der Rest nicht. Sollte also zu finden sein.

OP #7454203
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Danke für die Information. Habe mal bissel weiter getestet. Beim Linken Feld gibt es keine 5V und auch keine !8 V für den Lüfter und Schaltrelais welches die 230V Spannung an die zweite Leistungsplatine durchschaltet.

Beim Test zuschalten des Relais für die zweite Platte mit Fremdspannung läuft der Lüfter kurz an. Keine 5V vorhanden, hätte auch wenig Sinn da die 5V nicht auf der Steuerplatine zur Versorgung genutzt werden. Steuerplatine mit 5V Fremdeinspeisung und das rechte Induktionsfeld funktioniert.

Das gefrikele werde ich mir aber nicht antun.

MfG alterknacker

#7454322
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Sind das echte Kupferspulen da drin diese 2 Gebilde von mords Kloppern? Oder ist das ein anderes Material, schaut aber schon nach Cu aus? Da werden bei den heutigen Trafos nicht nur die Bleche u. Cu-Windungen gespart, u. hier wird das gesparte Material wieder verballert. Welchen Vorteil haben solche Induktionsherde eigentlich, sind die strom-sparender als herkömmliche Kochfelder?
Warum eigentlich 2 identische Bilder, der einzieg Unterschied ist die Dateigröße. Von einer eventuell höheren Auflösung ist aber nichts zu erkennen.

#7454357
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Unwichtig schrieb:

Sind das echte Kupferspulen da drin diese 2 Gebilde von mords Kloppern?

Das sind echte Kuperspulen in Flachbauweise, die durch Ferritstücke unterstützt werden.

Unwichtig schrieb:

Welchen Vorteil haben solche Induktionsherde eigentlich, sind die strom-sparender als herkömmliche Kochfelder?

Deren Wirkung ist so schnell wie beim Gasherd. Heizt sofort oder stoppt die Wärmezufuhr under schwächst sie sofort ab wie beim Gasherd.

Es spart indirekt Strom, weil nur der Topfboden erwärmt wird und nur als Nebeneffekt die Gasplatte warm wird, auf der der Topf aufgrund der Schwerkraft stehen muß.

mfg

#7454360
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Al. K. schrieb:

Danke für die Information. Habe mal bissel weiter getestet. Beim Linken Feld gibt es keine 5V und auch keine !8 V für den Lüfter und Schaltrelais welches die 230V Spannung an die zweite Leistungsplatine durchschaltet.

Am völlig netzspannungafreien Gerät einfache Vergleichsmessungen zwischen den identischen Schaltnetzteilen durchführen: Sicherungswiderstand, Dioden auf Schluss/Flussspannung usw. Unterseite der Platine nicht vergessen.

Gast #7454670
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Unwichtig schrieb:

Welchen Vorteil haben solche Induktionsherde eigentlich

Ist das nicht offensichtlich? Sie heizen den Boden von Topf und Pfanne direkt auf. Im Gegensatz zu herkömmlichen Herdplatten ist es dann egal, wenn verbogen sind (nicht plan aufliegen). Sie werden schneller warm und schneller wieder Kalt.

Die Herde mit Infrarotstrahlern haben die gleichen Vorteile, nur weniger stark ausgeprägt.

sind die strom-sparender als herkömmliche Kochfelder?

Vermutlich sparen sie nur wenig Strom, wenn überhaupt.

Wenn dir das wichtig ist, nimm einen Gasherd. Noch ist das Gas aus der Leitung (falls vorhanden) viel billiger als Strom. Zudem können schlichte Gasherde ohne Schicki-Micki viel billiger und umweltfreundlicher produziert werden. Unser 150€ Gasherd mit Ofen enthält überhaupt keine elektrischen Teile und stellt uns seit 19 Jahren zufrieden. Das Ding ist unkaputtbar.

#7454673
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Unwichtig schrieb:

Welchen Vorteil haben solche Induktionsherde eigentlich, sind die strom-sparender als herkömmliche Kochfelder?

Erheblich. Der Wirkungsgrad ist höher, da sämtliche Wärme direkt im Boden des Kochgeschirrs entsteht.

So gibt es weder den thermischen Übergangswiderstand des Luftspalts zwischen Kochgeschirr und Kochstellenoberfläche noch die Abwärmeverluste der Kochplatte bzw. der unter Glaskeramik befindlichen Kochstelle.

Und dazu entspricht das Regelverhalten dem eines Gasherdes.

Gast #7454696
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Al. K. schrieb:

Wie wird übrigens die Topfgrößenerkennung gemacht.

Wie sollen die verschiedenen Topfgrößen Zonen geschaltet werden. Die Induktionsspule hat keine Anzapfungen!

Ich schätze das das gar nicht nötig ist. Denn der Bereich der Spule, welcher den Topfboden nicht erreicht, hat fast keine Induktivität. Daher fällt in dem Bereich nur am Ohmschen Widerstand der Spule Spannung ab, was vermutlich vernachlässigbar wenig ist.

Ist nur eine Vermutung von mir.

OP #7454757
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Gunnar F. schrieb:

Machst Du mal bitte ein Bild von der Oberseite des Gerätes? Also mit Glasplatte und Bedieneinheiten? Danke!

Flache Platte. Ist nicht einfach ein reflexionsfreies Bild zu machen, sogar der Fotograf ist noch erkennbar. ;-))

Der "Fehler wurde vielleicht entdeckt. Ist wahrscheinlich eine Übertemperatur Sicherung welche alles abschaltet. Kann ich testweise auf der Leiterplatte überbrücken. Kabel ist steckbar.

Ist mit dem Ausfallereignis auch erklärbar.

Wasser verkocht. Stufe 1 Schöner Eisentopf wurde zu heiß. Die Si sollte sich doch regenerieren.

Bei den modernen Töpfen ist das Ereignis des öfteren schon eingetreten, aber nichts weiter passiert. Nur die Bockwurst wurde ein bissel geschmort.

Hat wohl doch etwas mit dem Wirkungsgrad zu tun?!

MfG alterknacker

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#7454791
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Ein Bild vom Typenschild bzgl. P-Aufnahme wäre mal was, u. was so ein Teil eigentlich kostet u. was die beiden Platten so an Leistung haben? Mit der Stop-Uhr Vergleiche wären zu viel verlangt, nur wenn ich meine transporrtable Herdplatte ansehe hat die eine wohl so um die 500 bis max. 700 W u. die größere so um die 1,2 - 1,5 kW , Zu den Ceran-Kochplatten war zu lesen, dass sie mind. 1,2 kW pro Platte haben, nur ob sich da der Strom nach der Größe des Topfes richtet der beheizt wird? Ergo wohl nur Schicki micki mit max. einer Zeiteinsparung dafür aber extra Kockgeschirr nötig, nix mehr Edelstahl oder Alu. Ein CE- oder TÜV-Zeichen sollte so ne Platte auch haben, nicht dass in der Umgebung dann plötzlich alle DSL-Anschlüsse zu Mittag down gehen. ;-)

Die Thermo-Si hat so um die 227 Grd ? Ganz schön waghalsig bei dem Plastik aus was das Zeug besteht. Dann wäre vllt. noch der Leistungsteil von Interesse, also was unter den beiden KK zu finden ist! Die lassen sich ja abschrauben.

Es scheint hier ganz schön viel gefrustete Typen auf µC-Net zu geben? So viele Minus-Punkte laufend. Mensch Leute wenn euch das nervt dann bleibt doch fern von solche Threads. Oder aber euch geht einer ab beim Minus-Punkte-verteilen, weil ihr sonst nichts zu melden habt. Nur gut dass man nicht lesen kann wer diese potenten Leute so sind.

OP #7454823
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Ein Arduino Brückenkabel(Buchse/Buchse) hat es erst mal zum Test ins Leben zurückgerufen. Die Temp SI
RYD 22 250V 10A 227 Grad Celsius

https://www.amazon.de/Thermosicherung-Temperatursicherung-Sicherung-227%C2%B0C-250V/dp/B01FM24MRM/ref=pd_vtp_h_pd_vtp_h_sccl_1/250V

Die alte muss abgelötet werden, die neue dran. Löttemperatur sollte nach meiner Meinung mindestens 300 Grad sein.

Wer so ein Teil schon repariert oder untersucht hat, hätte diese Tempsicherung als erste Fehlerquelle benannt. Das kann ich jetzt auch machen, ist auch sehr schnell überprüft.

Es ist auch immer wieder erstaunlich , das auch "negative" Beträge eine Hilfe sein können. ;-)

Warum war der Ausfall? Könnte es sein das ein Eisentopf durch den Wirkungsgrad eine höhere Bodentemperatur erreicht? Zwischen Topfboden und Tempmessung besteht ja ein Abstand.

MfG alterknacker

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#7454829
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Stefan F. schrieb:

Ich vermute, dahinter steckt nur der eine (du weißt schon wer).

Stefan, du sprichst in Rätseln, einer kann es gar nicht alleine sein bei so vielen Minus-Punkten immer. Und dass du dafür schon 3x Minus kassiert hast? Meine besten "Freunde" hier im Forum kenne ich schon, nur deine noch nicht. Ich zähle jedenfalls nicht zu deinen primären "Freunden. Es gibt ja eine gute Theorie dazu, das -Vorzeichen muß man einfach weglassen, dann passt das schon.

Stefan F. schrieb:

Phasenschieber S. schrieb:

Dann hast du überall in der Küche eine fette Schmiere auf den Schränken.

Das wüsste ich aber. Verwechselst du den Gasherd mit Kerzen?

Mit Elektro-Herd wird kein O2 verbraten u. es entsteht aus dem Heizstrom auch keine so hohe LuftFeuchtigkeit wie beim Gasherd. Du scheinst da keine Erfahrungen damit zu haben?

Gast #7454839
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Stefan F. schrieb:

Al. K. schrieb:

Wie wird übrigens die Topfgrößenerkennung gemacht.

Ich schätze das das gar nicht nötig ist. Denn der Bereich der Spule, welcher den Topfboden nicht erreicht, hat fast keine Induktivität. Daher fällt in dem Bereich nur am Ohmschen Widerstand der Spule Spannung ab, was vermutlich vernachlässigbar wenig ist.

Es wird alles Ferrmagnetische warm, was in der Reichweite der Spule ist. Eine Topfgrößenerkennung braucht man nicht, das ergibt sich automatisch. Du kannst auch zwei kleine Töpfe draufstellen, dann werden beide warm.

Die Elektronik überwacht die rücklaufende Leistung an der Spule. Wenn keine Energie abgenommen wird, also das VSWR zu hoch ist, schaltet das Ding ab.

#7454841
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Al. K. schrieb:

Die Si sollte sich doch regenerieren.

Nein, diese Sicherungen sind für einmalige Verwendung gedacht und keine Thermoschalter.

Diese Sicherung ist nur als "letzter Notnagel" vor dem Brandfall in dem Gerät verbaut.

Einen (nach dem Verkochen des darin befindlichen Wassers) leeren Kochtopf zu erhitzen gehört nicht zum vom Hersteller angedachten Nutzungsverhalten des Geräts.

Gast #7454857
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Harald K. schrieb:

Einen (nach dem Verkochen des darin befindlichen Wassers) leeren Kochtopf zu erhitzen gehört nicht zum vom Hersteller angedachten Nutzungsverhalten des Geräts.

Man müsste die Töpfe so bauen, dass die beim Erreichen von 250°C ihren Ferromagnetismus verlieren. Dann stabilisiert sich die Temperatur.

Nach genau diesem Prinzip funktioniert meine Metcal-Lötstation.

OP #7454861
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Harald K. schrieb:

Einen (nach dem Verkochen des darin befindlichen Wassers) leeren Kochtopf zu erhitzen gehört nicht zum vom Hersteller angedachten Nutzungsverhalten des Geräts.

Das ist schon nachvollziehbar. Da dieser Fall betriebsmäßig relativ oft vorkommt, sollte doch daraus nicht ein Reparaturfall werden. Wie ich schon schrieb ist dies mir mit den modernen nichtmagnetischen Töpfen mit Magnetischer Lochplattenbesohlung auch schon passiert. Da gab es keine Abschaltung , aber die Bockwurst war stark verkohlt. Ich musste per Hand abschalten. Bei dem jetzigen Fall mit DDR emaillierten Eisentopf war die Bockwurst ein wenig angebrannt, Emaille aus dem Boden geplatzt.

Das sagt aus, nach dem verkochen des Wassers ist die Temperatur im Topfboden sehr schnell gestiegen. Die Messung der Temp. am Temp Sensor hatte eine höheren Differenz.

Wer einen Induktionskocher hat kann den Test ja selbst machen und ich glaube der Fehler ist reproduzierbar.

Ist bei der Energie Stufeneinstellung z.B. 1 trotzdem die Temperaturüberwachung aktiv.(Elektronik) ?

MfG alterknacker

#7454867
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Al. K. schrieb:

Da dieser Fall betriebsmäßig relativ oft vorkommt,

Äh, nein. Dann ist was anderes kaputt. In den etlichen Jahrzehnten, in denen ich Dinge koche, ist mir das komplette Leerkochen von wassergefüllten Kochtöpfen vielleicht ein-, zweimal passiert.

Danach gewöhnt man sich, wenn man nicht völlig lernresistent ist, an, während des Kochens in der Nähe zu bleiben.

Soul E. schrieb:

Man müsste die Töpfe so bauen, dass die beim Erreichen von 250°C ihren Ferromagnetismus verlieren. Dann stabilisiert sich die Temperatur.

Das kennt man auch von der guten alten Weller Magnastat. Ja, das hätte was, Kochtöpfe für Demenzkranke.

Allerdings gehen viele Induktionskochfelder auch wieder an, wenn der Topf abkühlt und wieder ferromagnetisch wird, es sei denn, irgendein Timeout wird überschritten, und das Kochfeld schaltet sich komplett ab.

Andere Kochfelder haben auch eine konfigurierbare Maximalkochdauer, d.h. sie gehen nach z.B. einer Stunde Dauerbetrieb (ohne Bedieneingriff) von selbst aus.

#7454883
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Al. K. schrieb:

Wie ich schon schrieb ist dies mir mit den modernen nichtmagnetischen Töpfen mit Magnetischer Lochplattenbesohlung auch schon passiert. Da gab es keine Abschaltung , aber die Bockwurst war stark verkohlt. Ich musste per Hand abschalten. Bei dem jetzigen Fall mit DDR emaillierten Eisentopf war die Bockwurst ein wenig angebrannt, Emaille aus dem Boden geplatzt.

Wer Bockwürste kocht bis das Wasser verdampft dem ist nicht mehr zu helfen. Ich kenn das nur so: Wasser erhitzen, Bockwürste rein und Platte abschalten und dann die Würste einige Minuten ziehen lassen. Wenn man dabei einschläft hat man später schlimmstenfall kalte Würste aber keine verqualmte Bude.

Gast #7454895
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Unwichtig schrieb:

Du scheinst da keine Erfahrungen damit zu haben?

Wie gesagt koche und backe ich (bzw. meine Frau) seit 19 Jahren mit Gas.

Ich streite nicht ab, dass es dabei unsaubere Emissionen geben mag. Aber nicht so viele, dass man sich deswegen ins Hemd machen muss. Einmal kurz eine Bratpfanne überhitzen, Fast-Food frittieren oder häufig gemütliche Kerze ab zu brennen, hat einen stärker verschmutzenden Effekt.

Gast #7454901
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Harald K. schrieb:

Aber mit Gas backen --- das ist so unendlich beschissen, das will man nicht.

Wenn du für ein 4 Köpfige Familie nur 1x 16A hast, bleibt dir nichts anderes übrig. Inzwischen wurde die Elektroinstallation aufgerüstet - gut so. Der Gasherd ist aber geblieben, wir haben uns daran gewöhnt.

Wobei der gar nicht so schlecht ist. Bei Brot merke ich keine Nachteile. Eine Tiefkühl-Pizza ist ohne Vorheizen in 7-10 Minuten fertig, das ist doch super. Auch Brötchen sind sehr schnell auf gebacken.

Bei Kuchen muss man allerdings seine Erfahrungen sammeln. Da geht nicht alles gut.

#7454922
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Stefan F. schrieb:

Wenn du für ein 4 Köpfige Familie nur 1x 16A hast

Ok. Das ist allerdings ... krass. Schon in meinem ersten kohleofenbeheizten Studentenwohnloch gabs 3 x 63A, und das bei nur etwa 30 m² Wohnfläche, im damals schon fast hundertjährigen Altbau. Jetzt habe ich auf einem Vielfachen der Fläche "nur" noch 1 x 63A, aber das hält mich nicht davon ab, mein Induktionskochfeld einphasig zu betreiben. Schieflast? In der Großstadt?!

In was für einer Art Elendsgebiet werden komplette Wohnungen mit 16 A abgesichert?

Stefan F. schrieb:

Wobei der gar nicht so schlecht ist. Bei Brot merke ich keine Nachteile. Eine Tiefkühl-Pizza ist ohne Vorheizen in 7-10 Minuten fertig, das ist doch super. Auch Brötchen sind sehr schnell auf gebacken.

Wenn man einen ganz primitiven Elektrobackofen hat, der nur Ober- und Unterhitze hat (also der technische Stand von etwa 1950), dann ist ein Gasbackofen wohl sogar besser. Aber heutzutage ist Heiß- bzw. Umluft normal, und da ist der Elektrobackofen nicht langsamer als der Gasbackofen, nur ist die Hitzeverteilung im Backraum um Größenordnungen besser, und auch das Regelverhalten (man kann eine Temperatur einstellen, statt einer Hausfrauenzahl) ist besser.

#7454926
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Pass beim einlöten der Thermosicherung auf dass die nicht zu heiß wird. Normalerweise werden die an den Beinchen verschweißt da das weniger Temperatur einbringt.

In diesen Thermosicherungen ist normalerweise ein Wachs und ein Federkontakt. Wenn das Wachs schmilzt drückt die Feder den Kontakt auseinander und trennt damit permanent beide Seiten.

Gast #7454929
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Harald K. schrieb:

In was für einer Art Elendsgebiet werden komplette Wohnungen mit 16 A abgesichert?

In der Landeshauptstadt Düsseldorf ist so etwas noch weit verbreitet.

Lass dir bloß nicht einreden, Deutschland sei technologisch ein Vorreiter. Wenn das so weiter geht, bekommen wir bald Spenden aus Afrika, damit unsere Kinder Zugang zu angemessener Bildung bekommen.

OP #7454952
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Stefan K. schrieb:

Wer Bockwürste kocht bis das Wasser verdampft dem ist nicht mehr zu helfen. Ich kenn das nur so: Wasser erhitzen, Bockwürste rein und Platte abschalten und dann die Würste einige Minuten ziehen lassen. Wenn man dabei einschläft hat man später schlimmstenfall kalte Würste aber keine verqualmte Bude.

Wer so spricht hat noch ein junges Gemüt. Mit dieser Art des warm machen sind die Würstchen auch nur warm und nicht heiß. Das verdampfen des Wassers war natürlich nicht eingeplant, aber passiert nun mal..

Es geht auch nur darum zu wissen, wieso das auslösen der Temp.Sicherung nur bei einen Eisentopf passierte. Die Temp-Reglung/Begrenzung ist also nur bei den Neumodischen Beschlagenen Töpfen/Pfannen wirksam. Aber warum.... Die unterschiedlichen Brandnarben der Würstchen, sollten nur für die Fehlerbeurteilung hilfreich sein.

MfG alterknacker

.

#7454956
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Al. K. schrieb:

Wer so spricht hat noch ein junges Gemüt.

Wer so "argumentiert", braucht noch weitere Sicherheitseinrichtungen im Haushalt. Zusätzlich zu den gesetzlich vorgeschriebenen Rauchmeldern ist hier eindeutig ein Hitzemelder für die Küche (oder den als Küche genutzten Raum) ratsam. Und ein Kochfeld, das sich automatisch nach spätestens einer Stunde ohne Bedienung abschaltet.

Das verdampfen des Wassers war natürlich nicht eingeplant, aber passiert nun mal..

Ja, ein, oder zwei Mal, in etlichen Jahrzehnten. Häufiger aber nicht.

OP #7455009
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Harald K. schrieb:

Und ein Kochfeld, das sich automatisch nach spätestens einer Stunde ohne Bedienung abschaltet.

alles vorhanden.

Es geht um die Erkenntnisse warum die Tempsicherung bei einen Eisentopf angesprochen hat. Die Temperaturregelung/Begrenzung nicht einsetzte.

Bei den Neuartigen besohlten Töpfen und Pfannen schaltete die Temp-Sicherung nicht ab.

Es ist ein Techn. Problem, kein Wurstproblem.

Al. K. schrieb:

Wer einen Induktionskocher hat kann den Test ja selbst machen und ich glaube der Fehler ist reproduzierbar.

Ist bei der Energie Stufeneinstellung z.B. 1 trotzdem die Temperaturüberwachung aktiv.(Elektronik) ?

MfG alterknacker

Gast #7455019
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Al. K. schrieb:

Es geht um die Erkenntnisse warum die Tempsicherung bei einen Eisentopf angesprochen hat. Die Temperaturregelung/Begrenzung nicht einsetzte. Bei den Neuartigen besohlten Töpfen und Pfannen schaltete die Temp-Sicherung nicht ab.

Ich finde, dass du zu schnell Schlüsse aus deinen Beobachtungen ziehst.

Du hast die Sicherung nur ein einziges mal ausgelöst, ohne zu wissen, was genau der Auslöser war. Neben dem Material des Topfes könnte auch sein Inhalt oder die momentane Heizleistung relevant sein, oder die Raumtemperatur, oder ein Küchentuch, dass die Belüftung beeinträchtigt hat.

Oder dass die Wölfe den Mond an geheult haben. Manchmal brennen diese Sicherungen einfach so ohne erkennbaren Grund durch. Da steckst du nicht drin.

Gast #7455039
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Stefan F. schrieb:

Ich finde, dass du zu schnell Schlüsse aus deinen Beobachtungen ziehst.

Sehe ich auch so. So wie es aussieht, ist solch eine defekte Sicherung das erste Mal im Leben des Al.K. aufgetaucht. Jetzt daraus Schlüsse zu ziehen, daß die Ursache in einem erhöhten Wirkungsgrad eines gußeisernen Topfes zu suchen wäre, ist abenteuerlich.

#7455050
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Al. K. schrieb:

Es geht auch nur darum zu wissen, wieso das auslösen der Temp.Sicherung nur bei einen Eisentopf passierte.

Also es gibt Modelle, die in der Mitte des Kochfeldes einfach eine Diode sitzen haben unter der Glasplatte, über deren Flußspannung die Temperatur gemessenn werden kann. Diese dient der Schutzabschaltung sowie der Temperaturregelung, wenn man den Modus für geregelte Temperatur verwendet, sofern vorhanden. solche Dioden gehen gerne mal kaputt. Ob beim vorliegenden Modell das so aufgebaut ist, entzieht sich meiner Erkenntnis.

mfg

#7455102
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Al. K. schrieb:

Ist bei der Energie Stufeneinstellung z.B. 1 trotzdem die Temperaturüberwachung aktiv.(Elektronik) ?

Die "besseren" Geräte haben einen Temperatursensor anstelle einer -sicherung eingebaut und regeln ab ehe der Topf zu glühen beginnt. Wenn Du regelmäßig die 250° an der Stelle knackst wird sich auf Dauer der Kunststoff, mit dem die Wicklung fixiert ist, desintegrieren... Wegen dem Krampf mit den Minusbewertungen: bei mit hält Noscript den Bullshit vom Bildschirm fern. Da können hunderte sein und die stören mich nicht weil ich die gar nicht erst angezeigt bekomme.

#7455236
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Harald K. schrieb:

Nein, diese Sicherungen sind für einmalige Verwendung gedacht und keine Thermoschalter. Diese Sicherung ist nur als "letzter Notnagel" vor dem Brandfall in dem Gerät verbaut. Einen (nach dem Verkochen des darin befindlichen Wassers) leeren Kochtopf zu erhitzen gehört nicht zum vom Hersteller angedachten Nutzungsverhalten des Geräts.

Das ist ein beschissenes Gerätedesign. Bei meinem Wasserkocher ist Trockenlauf auch nicht vorgesehen. Passiert es trotzdem, macht es in dem nach etwa 5 Minuten 'Knack' und er funktioniert weiterhin. Schlecht für den Umsatz.

Soul E. schrieb:

Nach genau diesem Prinzip funktioniert meine Metcal-Lötstation.

War das nicht die Erfindung von Weller?

Al. K. schrieb:

Da dieser Fall betriebsmäßig relativ oft vorkommt, sollte doch daraus nicht ein Reparaturfall werden.

Bringt keinen Umsatz.

Stefan K. schrieb:

Wer Bockwürste kocht bis das Wasser verdampft dem ist nicht mehr zu helfen. Ich kenn das nur so: Wasser erhitzen, Bockwürste rein und Platte abschalten und dann die Würste einige Minuten ziehen lassen. Wenn man dabei einschläft hat man später schlimmstenfall kalte Würste aber keine verqualmte Bude.

So soll das gehen. Dennoch sehe ich das wie Al. K., ein Fehler sollte keinen Totalausfall zur Folge haben.

#7455240
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Al. K. schrieb:

Mein gezeigtes Gerät hat Beides.

Mein erster Doppelinduktionskocher von Globus ohne Sensortasten und ohne Abschalt-Relais für 90€ etwa in 2008 (hatte etwa vier Jahre überlebt ) hatte nur die Dioden und konnte eine Pfanne gut und gerne zum Rauchen bringen, wenn man die Aufsicht vernachlässigte. Bevor der Museumsreif wird, mache ich noch einen Reparaturversuch mit den nachgekauften Ersatzteilen. Bei der 1,5 kW-Seite hat es das Schaltnetzteil und den IGBT zerschossen. Die 2 kW-Seite geht noch.

Der später gekaufte Doppelinduktionskocher von Lidl für 70€ mit Sensortasten und Abschalt-Relais war schon sehr in der Vehemenz zurück genommen, 10-Stufig, bzw. mehr auf Sicherheit getrimmt: Er schaltete gerne früh auf "Error", so daß solche Überhitzungen gar nicht erst möglich waren. Also zum Braten war der gar nicht geeignet, ging aber nie kaputt, sondern nur der billige Ventillator der häufig genutzten 1,5 kW-Stelle begann zu rumpeln und stottern, wenn er nicht richtig in Schwung kam aufgrund Abnutzung und Mangelschmierung.

Das sind eben Billigprodukte, die nicht für jahrelangen täglichen Gebrauch gedacht sind. Eher nur für's Ferienhaus, den entlegenen Winkel seiner Villa oder die Gartenlaube gelegentlich. Hält der Leistungsteil durch, fallen die Billigventillatoren aus. Geht der Leistungteil früh genug kaputt, stört sich an den Billigventillatoren wieder keiner mehr. Bei mir sollten die nur einmal am Tag Kochen, so kurz wie möglich.

Die Leistungs-Kondensatoren sind zwar speziell für die Anwendung ausgelegt, aber erscheinen mir trotz allem als zu klein, um da Kilowatt in Resonanz herumschwingen zu lassen.

mfg

Gast #7455251
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Manfred P. schrieb:

Soul E. schrieb:

Nach genau diesem Prinzp funktioniert meine Metcal-Lötstation.

War das nicht die Erfindung von Weller?

Weller (Magnastat) heizt resistiv. Der Curie-Effekt wird nur zum Schalten des Heizelementes genutzt. Die Wärme kommt regulär von hinten in die Spitze.

Metcal heizt induktiv. Die Spitzen-Oberfläche ist ferromagnetisch beschichtet, über den Curiepunkt stellt sich die Oberflächentemperatur ein. Die Spitze wird also direkt vorne erwärmt.

#7455350
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Peter N. schrieb:

Hat das eigendlich einen Grund, warum die Weller Magnastat Spitzen hohl sind?

Wie kommst Du auf die Idee, daß das der Fall sein soll? Hast Du eine aufgesägt?

Oder verwechselst Du eine WECP-Spitze mit einer Magnastat-Spitze?

https://www.myvolt.de/bundles/mk2020theme/assets/media/loetspitzen/Weller-ET-Loetspitze.jpg

https://www.myvolt.de/bundles/mk2020theme/assets/media/loetspitzen/Loetspitze-Weller-Magnastat.jpg

Gast #7455401
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Ich habe 30 Jahre lang mit einer Magnastat gelötet. In die Spitzen reingeguckt habe ich nie. Es erscheint aber logisch, dass die Magnastat-Spitzen denen der Temptronic entsprechen bis auf den eingepressten Temperaturstempel.

#7455421
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Das war dann wohl eine neue Magnastat-Lötspitze, wie?

Nötig ist es natürlich nicht, daß die Lötspitze hohl ist, aber die sowieso nicht berühmte Wärmeleitung dieser indirekt beheizten Lötspitzen verbessert das nicht.

Man müsste zum vergleich mal 'ne alte aufsägen, ich hab bloß kein Opfermaterial dafür da.

/Vermutlich/ ist das eine Folge der Kostenoptimierung, denn wenn man die beiden Spitzentypen (WTCP ./. WECP) vergleicht, ist so eine "neue" Magnastatsptitze einfach eine WECP-Spitze mit hinten "drangemachtem" Temperaturmetallplättchen.

So muss letztzlich nur ein Typ Lötspitzen gefertigt werden, und in einem zusätzlichen Schritt kann dann noch 'ne Magnastat-Spitze draus gemacht werden. Deren Nutzerzahlen dürften ja wohl stark rückläufig* sein, also wird es wirtschaftlich wenig sinnvoll sein, dafür 'ne komplett andere Fertigungsstraße in Betrieb zu halten.

*) ja, auch Du, Brutus. Ich gestehe, nach 35+ Jahren Magnastat jetzt bei innenbeheizten T12-Lötspitzen angekommen zu sein. Asche auf mein Haupt, aber ... was besser ist, ist halt besser.

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#7455490
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Peter N. schrieb:

Und genau solche Adapter lassen sich aus alten Lötspitzen herstellen.

Ja, das ist naheliegend. Man muss die ja nur an der richtigen Stelle absägen und mit einer Feile bearbeiten - dabei auf Winkligkeit der entstehenden Fläche achten, damit es zwischen der neuen Spitze und dem Adapter nicht zu übermäßiger Spaltbildung kommt.

Gibt es eigentlich hochtemperaturfeste Wärmeleitpaste?

#7455510
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Harald K. schrieb:

Peter N. schrieb:

Und genau solche Adapter lassen sich aus alten Lötspitzen herstellen.

Ja, das ist naheliegend. Man muss die ja nur an der richtigen Stelle absägen und mit einer Feile bearbeiten - dabei auf Winkligkeit der entstehenden Fläche achten, damit es zwischen der neuen Spitze und dem Adapter nicht zu übermäßiger Spaltbildung kommt.

Oder einfacher: Abdrehen (lassen).

Bei Zugriff auf eine Standbohrmaschine kann man erst absägen, dann den Spitzenstumpf einspannen und auf eine Feile oder Sandpapier drücken, bis die Fläche plan ist.

Harald K. schrieb:

Gibt es eigentlich hochtemperaturfeste Wärmeleitpaste?

Wi steht es mit dieser Kupferpaste?

#7455644
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Al. K. schrieb:

Mit welchen Lot wird die Temp-Sicherung 227 Grad gelötet.

Entweder gar nicht, sondern Crimpen/Quetschen/Klemmen/Schweißen, oder aber mit ausreichend langen Anschlussdrähten und einer Flachzange, in der zur Wärmeableitung der Anschlussdraht zwischen Lötstelle und Körper der Sicherung eingeklemmt wird.

Kein Schrumpfschlauch, Silikon- oder Teflonschlauch, oder besser noch dieser Hochtemperatur-Glasfaser-Gummischlauch.

#7455817
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Soul E. schrieb:

Nach genau diesem Prinzp funktioniert meine Metcal-Lötstation.

War das nicht die Erfindung von Weller?

Weller (Magnastat) heizt resistiv. Der Curie-Effekt wird nur zum Schalten des Heizelementes genutzt.

Bekannt!

Metcal heizt induktiv.

Bekannt.

Die Spitzen-Oberfläche ist ferromagnetisch beschichtet, über den Curiepunkt stellt sich die Oberflächentemperatur ein.

Danke für die Erklärung, von der Regelung über den Curieeffekt habe ich bisher nichts gehört. Dann müsste also, ähnlich Weller, die Temperatur durch Tausch der Lötspitze bestimmt werden?

Die Spitze wird also direkt vorne erwärmt.

Metcal war wohl der erste Hersteller mit schneller Aufheizung und zügiger Nachlieferung von Wärme.

Ich kann mich erneut ärgern, dass hier nicht drei Stück im Regal stehen - ich hätte damals in der Firma nur zügig zufassen müssen.

Beitrag #7456029 wurde von einem Moderator gelöscht.
OP #7456036
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Harald K. schrieb:

Wenn man so "kocht", wie Du es tust, dann ist das sehr sinnvoll.

Das ist mal Blödsinn was du wieder schreibst. Die Kochweise sollte niemals einen Totalausfall eines Kochers zur Folge haben.Noch dazu so ein alltäglicher Fall, da müssten massenweise Kocher ausfallen. Sogar du hättest schon in 10 Jahren 4 Totalausfälle. ...du solltest blos etwas ehrlicher werden.

;-))

Das techn. Konzept sollte doch überarbeitet werden, gibt es auch nicht mehr wie ich informiert bin. ...noch dazu wo es zwei Platten sind.

MfG alterknacker

#7456070
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Al. K. schrieb:

Sogar du hättest schon in 10 Jahren 4 Totalausfälle. ...du solltest blos etwas ehrlicher werden.

Wie ich schon schrieb, ist Dein "Betriebsfall" bei mir in bald 40 Jahren des Kochens genau zwei Mal vorgekommen. Im einen Fall waren die Pellkartoffeln am unteren Ende verkohlt, im anderen Fall gerade noch nicht, da war es nur eine ziemliche Asterei, den Kochtopf wieder sauber zu bekommen, da der stärkehaltige Kochwasserschmodder natürlich eine schöne Kruste bildet, wenn er einkocht.

Und das ist eben /kein/ alltäglicher Fall.

Wenn man sich nicht im Griff hat, wenn man nicht lernfähig ist, dann ist es verdammt gut, daß Sicherungseinrichtungen vorhanden sind, die schlimmeres verhindern helfen.

Stell' Dir mal vor, Du hättest nicht eine Wurst in Wasser erhitzen wollen, sondern irgendwas in schön viel Öl/Fett anbraten wollen -- und das dann genauso verpeilt. Das hätte sehr, sehr ungut für Dich und Dein Umfeld ausgehen können.

OP #7456090
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Harald K. schrieb:

Stell' Dir mal vor, Du hättest nicht eine Wurst in Wasser erhitzen wollen, sondern irgendwas in schön viel Öl/Fett anbraten wollen -- und das dann genauso verpeilt. Das hätte sehr, sehr ungut für Dich und Dein Umfeld ausgehen können.

Wieviel Tausende Total AusFälle würde es in unseren Lande jedes Jahr statistisch geben.

Bei mir ist dieser Ausfall das erste mal in 20 Jahren passiert.

Warum bist du nur so verpeilt? Du bist eben nicht ehrlich ... das ist alles und nur ein Fall in 40 Jahren ist 100% tig gelogen.

Es hätte gereicht wenn eine Platte abschaltet, das techn. Konzept ist eben Mist.

..übrigens, kochst du mit Eisenpfannen und Töpfen?

...aber hier geht es um die Technik, wenn du über das kochen diskutieren willst, gehe in ein Kochforum.

MfG alterknacker

#7456091
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Al. K. schrieb:

Bei mir ist dieser Ausfall das erste mal in 20 Jahren passiert.

Ach. Und dann heulst Du groß rum, daß das ja ein normaler Betriebsfall sein soll, und regst Dich darüber auf, daß das Kochfeld deswegen "kaputt" ist?

Al. K. schrieb:

Warum bist du nur so verpeilt? Du bist eben nicht ehrlich ... das ist alles und nur ein Fall in 40 Jahren ist 100% tig gelogen.

Mir Lügen zu unterstellen ist schon etwas arg dreist.

Troll' Dich, aber zünde nicht Häuser an, in denen noch andere Menschen wohnen. Denen geht es schon schlecht genug, weil sie Dich ertragen müssen.

OP #7456098
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Harald K. schrieb:

Ach. Und dann heulst Du groß rum, daß das ja ein normaler Betriebsfall sein soll, und regst Dich darüber auf, daß das Kochfeld deswegen "kaputt" ist?

Es geht mir um die Technik! So ein Konzept der Absicherung ist Mist.

Harald K. schrieb:

Mir Lügen zu unterstellen ist schon etwas arg dreist.

Das glaubt dir Keiner!

Troll' Dich, aber zünde nicht Häuser an, in denen noch andere Menschen wohnen. Denen geht es schon schlecht genug, weil sie Dich ertragen müssen.

Jetzt kommt der alte Harald wieder zum Vorschein. Hat nicht lange gedauert.

MfG alterknacker

OP #7456142
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Stefan F. schrieb:

Ich habe in dem Bild mal den Temperatursensor markiert. Das Gerät hätte nie so heiß werden dürfen, offenbar hat die Regelung versagt.

Werde ich auch noch testen. Aber deswegen hatte ich auch gefragt ob bei Heizstufe 1 die elektronische Temperatursicherheitsbegrenzung auch betriebsmäßig funktioniert.

Ich hatte einen Eisentopf, bei Stufe 1 genommen.

Ein Eisentopf nimmt etwa die Doppelte Leistung eines besohlten Nirotopfes auf, bei gleichen Größenverhältnissen.

MfG alterknacker

#7456419
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Al. K. schrieb:

Hier die Verbindungsstellen der Temp_Sicherung 227 Grad.

Erinnert mich an das preiswerte Rührgerät meiner Frau. Da war eine Temperatursicherung mit 105°C Auslösetemperatur an der Statorwicklung angebracht. Nach dem ersten etwas schwereren Teig hatte meine Frau das Gerät funktionierend in den Schrank verfrachtet und beim wieder herausnehmen war das Gerät tot. Gab anstandslos Ersatz. Garantie. Das Nicht mehr funktionierende durften wir behalten. Darin befindet sich jetzt seitdem eine Sicherung mit 125°C die nun auch schwerere Knetaktionen problemlos wegsteckt.

OP #7456761
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Al. K. schrieb:

Die Kochweise sollte niemals einen Totalausfall eines Kochers zur Folge haben.

Der hier aufgetretene Fehlerfall zeigt das dieses Konzept nicht genügend durchdacht ist.

Das totale abschalten bewirkt das die Überhitzung weiter steigt, da der Kühllüfter natürlich auch abschaltet.

In den neuen Kochern könnte dies natürlich alles anders sein.

MfG alterknacker

OP #7456814
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Heinrich K. schrieb:

So ein Schmarrn, die Leistungsstufe wird auch abgeschaltet!

Das wurde nun schon des öfteren gesagt aber nicht präzise .

Nach Notabschaltung sollte der Lüfter weiterlaufen. Das linke Leistungsteil bleibt unter Netz-Spannung, aber die elektronische Ansteuerung dafür ist abgeschaltet.

Nur das Netzteil des rechten Kochfeldes und auch dessen Leistungs-Netz-Einspeisung ist getrennt.

Es wäre noch hilfreich wenn hier einige ihr Wissen preisgeben könnten welche damit wirklich schon zu tun hatten, vielleicht auch das gleiche Fehlerbild.

MfG alterknacker

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