DIY PGA Sockel?

OP #7464314
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Moin,

ich bin gerade auf dem Retro 68k Trip und benötige verschieden PGA Sockel für 68030 und 68k-FPU etc. Nun bin ich auf der Suche nach einer Möglichkeit diese selbst zu bestücken wie ich diese benötige, auf Mouser finde ich (gerade so bei einem Anbieter) noch die benötigte Variante, es wäre aber ein Traum diese einfach selbst bestücken zu können um dynamisch zu bleiben.

In diesem schon fast ebenfalls Retro Thread:

Beitrag "Suche: PGA Sockel"

Wird eine Möglichkeit erwähnt eine leere Grundplatte zu kaufen, nur finde ich bei dem erwähnten Shop (natürlich) nichts mehr dazu (OT: Das ist mal eine schicke Seite...). Google wollte mir auch nicht weiterhelfen oder mir fehlt das passende Zauberwort...

Benötigt wird also eine leere Grundplatte (z.B. die 13x13) und die gedrehten High Precision Pins dazu. Eine Alternative wäre auch eine PCB dazu zu "missbrauchen" wie in diesem kreativen Forum Post:

https://www.exxosforum.co.uk/forum/viewtopic.php?t=3010

Jedoch würde ich Pins von AliExpress stark vermeiden aus Qualitätsgründen, aber woher solche einzelnen Pins beziehen? Der Fachbegriff ist mir auch nicht ganz geläufig, es scheinen wohl Pins aus weiblichen Pin Headern zu sein, nur eben ohne das übliche verbindende Plastik.

Ich wäre über jeden Tipp dankbar!

PS: Ich weiß, dass z.B. Aries custom und auch z.B. PGA-128 etc. Sockel produziert (https://www.arieselec.com/wp-content/uploads/2020/02/14033-pga-socket-header.pdf) aber mein Ziel ist es mir selbst spontan passende PGAs basteln zu können ohne auf Lieferungen aus den USA zu warten. Einzelne Komponenten von dieser Firma sind mir bis jetzt aber nicht vor die Augen gekommen.

#7464325
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Warum so ein Aufwand? Man nehme einfach Streifen mit den gedrehten Kontakten, schneide sie passen zurecht - fertig. Was anderes ist in den käuflichen PGA-Sockeln auch nicht drin. Und wenn die CPU drin steckt, sieht man auch nichts mehr von dem "Stückwerk".

Einziges Problem ist, beim Einlöten die Streifenabschnitte in Position (und gerade) zu halten, dazu steckt man quer halt ein DIL-IC rein.

OP #7464327
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Andreas B. schrieb:

Warum so ein Aufwand? Man nehme einfach Streifen mit den gedrehten Kontakten, schneide sie passen zurecht - fertig. Was anderes ist in den käuflichen PGA-Sockeln auch nicht drin. Und wenn die CPU drin steckt, sieht man auch nichts mehr von dem "Stückwerk".

Einziges Problem ist, beim Einlöten die Streifenabschnitte in Position (und gerade) zu halten, dazu steckt man quer halt ein DIL-IC rein.

Das ist auch eine Möglichkeit, finde ich aber sehr unschön und diese Leisten sind gefühlt einfach immer minimal schief. Das würde ich vermeiden bei einem "wertvollen" Retro Chip, nicht das was abbricht etc.

Zudem sagen mir meine perfektionistischen Züge "wenigstens halbwegs richtig".

#7464331
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Peterle schrieb:

Das ist auch eine Möglichkeit, finde ich aber sehr unschön und diese Leisten sind gefühlt einfach immer minimal schief. Das würde ich vermeiden bei einem "wertvollen" Retro Chip, nicht das was abbricht etc.

Dann setzt man die Leisten leer in die Platine, CPU rein, und dann verlöten. Wenn man beim Löten nicht endlos herumbrät und "springt", wird's auch niemandem zu heiß.

OP #7464334
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Andreas B. schrieb:

Peterle schrieb:

Das ist auch eine Möglichkeit, finde ich aber sehr unschön und diese Leisten sind gefühlt einfach immer minimal schief. Das würde ich vermeiden bei einem "wertvollen" Retro Chip, nicht das was abbricht etc.

Dann setzt man die Leisten leer in die Platine, CPU rein, und dann verlöten. Wenn man beim Löten nicht endlos herumbrät und "springt", wird's auch niemandem zu heiß.

Joa irgendwie würde es bestimmt klappen, sind aber halt trotzdem zusammengebratzelte Stiftleisten. Ich suche auf jeden Fall nach dem oben genannten, die Alternativen die ich bis jetzt in Betracht ziehe ist einen Sockel zu kaufen, aber der Post hier ist ja da um vielleicht jemanden zu erreichen der weiß wo man das gewünschte noch bestellen/bekommen kann :-)

Beitrag #7464422 wurde von einem Moderator gelöscht.

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