Blankdraht-Durchlauferhitzer und Leckstrom durch das Wasser

OP #7467561
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Hallo, ich plane, mir eine Durchlauferhitzer mit Blankdrahtheizelement (Stiebel DHE18-27) einbauen zu lassen. Zu Geräten dieser Art habe ich eine grundsätzliche Frage:

Wie sorgt der Hersteller dafür, dass das Wasser immer(!!!) auf Nullpotential bleibt und keine gefährlich hohen Ströme über das Wasser fließen, auch bei Phasenausfall, Fehler der Leistungshalbleiter oder der Ansteuerung? Das Wasser bildet ja immer eine Art Sternpunkt des Systems, der unbedingt auf Null-Potential bleiben muss.

Ach ja: Ich habe ein Kunststoff-Rohrnetz und ein Stück geerdetes Metallrohr und/oder ein RCD (FI-Schalter) sind in der Montageanleitung nicht vorgeschrieben.

Erst einmal danke für die Hilfe und Gruß Gerd

#7467569
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Gerd W. schrieb:

Wie sorgt der Hersteller dafür, dass das Wasser immer(!!!) auf Nullpotential bleibt und keine gefährlich hohen Ströme über das Wasser fließen,

In dem Einlass und Auslass Metallverschraubung am Schutzleiter angeschlossen werden.

Zudem sorgen deine Wasserwerke dafür, dass die Leitfähigkeit des Wassers so niedrig ist, dass kein relevanter Strom fliesst, auch ein FI bleibt also drin.

Nur bei Rohrbruch und Dreckswasser kann der mal auslösen.

#7467606
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"Viele moderne Geräte besitzen Blankdrahtheizelemente, deren Heizdrähte direkt vom Wasser umspült werden. Leitungswasser wirkt isolierend gegenüber den stromführenden Drähten, so dass (bis zu dem auf dem Geräteschild angegebenen Leitwert des örtlich vorhandenen Trinkwassers) keine unzulässig hohen Fehlerströme auftreten. Die Heizelemente sind durch eine Vor- und Nachlaufstrecke von den angeschlossenen Rohren getrennt, so dass sich ein genügend langer, isolierender Wasserweg ergibt.". https://de.m.wikipedia.org/wiki/Durchlauferhitzer#Betriebsbedingungen

OP #7467650
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Hallo Michael und Mario, danke für die schnellen Antworten!

Ich hab jetzt ein richtig schlechtes Gewissen: Hätte ich erst einmal etwas gerechnet, und das "Bauchgefühl" außen vor gelassen, hätte sich die Frage erübrigt. Durch meine 2m Kunststoffrohr komme ich bei 230V und dem zulässigen Maximalleitwert des Wassers auf nicht mal 2mA. Wer rechnen kann und es dann auch tut, ist klar im Vorteil......

Gruß Gerd

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