Lesen bildet. Blau muss nur dann als N verwendet werden, wenn eine Verwechselungsgefahr besteht. Dort wo es keinen Mittelleiter gibt, kann auch blau für andere Zwecke verwendet werden.
Der Unterschied ist: grün/gelb ist immer und zwingend dem PE zugeordnet.
Anders sieht es bei blau aus.
Lesen und verstehen, scheint manchen schwer zu fallen.
Zusammenfassend würde ich mal sagen: Das hängt davon ab, welche Norm zum Zeitpunkt der Installation gültig war - oder sollte der Normenstand zum Abnahmezeitpunkt dafür relevant sein ;-)
Ansonsten: Strom ist farbenblind und eine Atomuhr besitzt er auch nicht (Phasennummerierung L[1-2-3]). Der kennt nur eine Drehrichtung.
Diese würde sich aber ändern, wenn man Farben vertauscht. Aus dem Grund wäre es schon wichtig zu wissen, ob die Annahme des TO ("braun" - "schwarz") stimmt, oder nicht.
Das kommt drauf an, wo man es betrachtet. In der Straße ist es
noch TN-C, TN-C-S ist es erst nach dem Aufteilen des
PEN (in PE und N) im Hausanschlusskasten oder in der Verteilung.
Ist ja schön dass die 3 Phasen jetzt verschiedene Farben haben, aber ich
kann mir nicht erklären warum man bei L1/L2 die Farben getauscht hat.
Seh ich auch so, die Änderung war zu begrüßen, gibt es nun eine potentielle Verwechslung weniger.
Warum man aber dabei L1 und L2 getauscht hat, keine Ahnung. Evtl. eine Normierung in der EU?
Das kommt drauf an, wo man es betrachtet. In der Straße ist es
noch TN-C, TN-C-S ist es erst nach dem Aufteilen des
PEN (in PE und N) im Hausanschlusskasten oder in der Verteilung.
Das Bildchen ist zwar nett, aber...
Bei älteren Leitungen mit zwei schwarzen Adern liegt eine davon zwischen grüngelb und blau.
Und bei den sehr alten Leitungen konnte rot auch mal Außenleiter sein.
Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich diese sehr alten Leitungen überhaupt schon mal als 5-adrige Version gesehen habe, da man damals das meiste sowieso klassisch genullt hat.
Fazit: Sich auf Farben zu verlassen ist gefährlich, darum: messen, messen, messen!
Bei den Kabelfarben und Installation habe ich gleich auch eine Frage, wohl im Grenzbereich der reinen Lehre.
Ich will hier meine SK2 Heizungsthermostate (ohne PE Anschluß) mit 230V an die Heizkreisverteiler und deren SK2 Stellantriebe anbinden -
und habe hier noch einen 190m Rest 5x1mm2 Ölflex blau nummeriert ohne farblich gekennzeichneten Schutzleiter.
Dürfte ich den ohne einen Schutzleiter mit darinzuhaben verlegen? Er würde ja nicht benötigt.
Wie macht man in so einer nur nummerierten Leitung den Schutzleiter kenntlich - falls man ihn bräuchte?
Darf ich den überhaupt in einer Hausinstallation einbauen? In diesem Falle in Kanälen, wird nicht in Putz gelegt und entsprechend niedrig abgesichert.
So - und nun gerne mit Normverweisen hauen. Allgemeines "Darfst du nicht" führt zur Disqualifikation.
Einfach mal was behaupten, ohne es belegen zu können. Großes Kino.
Großes Kino ist, andere die Arbeit machen zu lassen!
Für Leitungen deren Endgeräte keinen PE brauchen, gibt es Enddosen mit einer Extra-Klemme für den unbenutzten PE, damit dieser nicht "floatend" Ungemach anrichten kann.
Diese Information ist kostenlos, einen Anspruch auf Nachweis hast du nicht.
Nimm´s, oder lass´ es.
Für Leitungen deren Endgeräte keinen PE brauchen, gibt es Enddosen mit
einer Extra-Klemme für den unbenutzten PE, damit dieser nicht "floatend"
Ungemach anrichten kann.
Enddose mit "Extra-Klemme" für den unbenutzten PE.
So wie ich es sehe hat jede AP-Dose einen klemmpunkt für den PE.
Denke man wollte ("per nudging") damit "zwanghaft" den PE immer "durch zu kontaktieren".
Für Leitungen deren Endgeräte keinen PE brauchen, gibt es Enddosen mit
einer Extra-Klemme für den unbenutzten PE, damit dieser nicht "floatend"
Ungemach anrichten kann.
Und bei einer Verbindung zwischen Thermostat und Stellantrieb muss jetzt wo genau eine Dose vorhanden sein?
Und enthält keine Erklärung fürt die Behauptung, dass Kabel ohne PE
nicht erlaubt wären.
Wo steht das im Thread?
Es ging nur um die Norm nach der die Kabelfarben jetzt definiert werden.
Einfach mal beim Thema bleiben und nicht unkotrolliert trollen!
Ich will hier meine SK2 Heizungsthermostate (ohne PE Anschluß) mit 230V
an die Heizkreisverteiler und deren SK2 Stellantriebe anbinden -
Er will die Teile an eine vorhandene Maschine (die Heizungsanlage) anschliessen, die natürlich ordentlich mit Schutzleitersteckdose am Hausnetz hängt.
Auch wenn die Bauteile weit weg sind, wenn sie zusammen mit dem Abschalten der Heizung auch keinen Strom mehr bekommen, sind sie kein Teil der Hausinstallation mehr.
Und (auch 230V~) Motoren einer Maschine werden halt so angeschlossen wir es dafür vorgeschrieben ist - ohne Schutzleiter geht in diesem Fall auch. Nur müssen die aus der Heizung herausgeführten Kabel für die 1mm2 und Leitungslänge passend abgesichert sein.
Er verlegt die Kabel ja nicht mal fest im Haus, sondern locker in Kabelkanälen. Und die Versorgung aus einem gemeinsamen Sternpunkt, der Heizung, verhindert gleichzeitig störende Leiterschleifen.
Du erlaubst dir das? Du bist einfach nur unverschämt.
Wenn Du meinst....
Du gehörst zu den Leuten die denken, daß sie alles kostenlos bekommen
können und wenn ihnen etwas daran nicht passt, auch noch reklamieren.
Und Du gehörst zu den Leuten die denken, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und nichtmal ein "Sorry, hab' mich wohl vertan" über die Tastatur getippt bekommen, wenn sie wie hier nachweislich Mist erzählt haben.
Du bist es nicht wert, daß dir irgendjemand einen guten Rat gibt.
Und du bist es nicht wert, dass dir irgendjemand sein Gehör schenkt.
Es tut mir außerordentlich leid, daß ich dir helfen wollte.
Ist ja auch nun gründlich misslungen. Wobei das "wollen" streit ich dir gar nicht ab, nur das "können" war halt nicht dabei.
Womit wir in einer Schleife gelandet sind, denn das habe ich schon ganz
am Anfang geschrieben:
Ich wollte das nur nochmal klar sagen, ich hatte den Eindruck das ging etwas unter.
Das mit dem Neutralleiter kommt immer wieder aber es wird nicht richtiger.
Aber es gibt einfach überall Deppen die das nachplappern und auch hier werden das wieder Leute aufschnappen und dann wieder nachplappern.
An HÜP und für Zähleranlagen sieht das Teilweise anders aus.
Lokal geregelt in den TAB der EVU.
Das ist dann aber eine rein private Vereinbarung zwischen EVU und einem Elektriker. Die könnten auch Vereinbaren dass der Elektriker nur im Osterhasenkostüm am Zähler arbeiten darf. Mit Normativ, rechtlich oder sonst was hat das nichts zu tun.
Das mit dem Neutralleiter kommt immer wieder aber es wird nicht
richtiger.
Und was macht er Eli, wenn er sowas sieht?
OK. Um nicht zu sehr auf die Folter zuspannen:
Bestandsschutz. Anlage wurde errichtet, wo Bestimmung dagte,
dass Schutzleiter nie zusammen mit Leistung führenden Adern verlegt werden durfte.
Also: Ein 4 qmm Draht durch alle Wohnungen und unten am Fundamenterder angeschlossen mit Verbindung zur Wasserleitung etc.
Der blaue kommt also an die PE gelb grünen der Wohnung.
Und jetzt kommts. Der abgehende ge/gn ist dann der Neutralleiter, der
Energie führt.
Das ist so völlig normemkonform gewesen. Und bringt so manchen Eli zur Weißglut.
Spätestens dann, wenn der Schutzschalter ständig auslöst.
In welchem Land auch immer, Deutschland wird es nicht gewesen sein.
Doch, gab`s! So hab ich es vo mehr als 40 Jahren gelernt. Aber nur für die Steigleitung zum Unterverteiler. Separat den Schutzleiter auf die Pot.-Ausgleichsschiene (Fundamenterder). Die Steigleitung 4 Leiter vom Hausanschlusßkasten/ Zählerschrank zum Unterverteiler.
Alternativ für PEN vom NVB, den gelbgrünen PEN nach dem Hausanschlußkasten/Zählerschrank in Blau N-Leiter und Gelb-Grün in PE getrennt. Den PE hat man dann noch auf den Pot-Ausgleich gelegt um die "Gesamterdung" zu verbessern.
Die Frage ist, ob man sich in Sachen Kabelfarben an die VDE-Empfehlungen halten möchte oder ob man darauf scheißt (ausgenommen PE/PEN)... so einfach ist das.
Ich habe auch schon Kabel für Dahlander-Motoren gesehen, die haben 6x schwarz und 1x gn/ge. Bekommt man auch mit 9x schwarz und 1x gn/ge, falls die Anlage noch Extras hat wie eine Temperaturüberwachung des Motors oder Rückmeldung der Stellung eines Trennschalters am Einbauort des Motors. Die Adern sind dann nur noch durchnummeriert.
Ja das ist richtig Walter S.,
ein Teil der EU Harmonisierung, ein echtes Highlight.
Vereinfachung: denn zwei schwarze Leiter in 5 Ader Leitung, das war manchmal nicht zu verstehen für Laien und so mancher Elektriker hat sich das gut bezahlen lassen beim Herdanschluss zB..
Auch L1,L2,L3 als Bezeichung (davor R,S,T mit den Farben grün,gelb,lila, die Klemmenbezeichnung an Drehstrommotoren U,V,W etc. ist geblieben)
Die erste Ader in schwarz zwischen "Himmel"(blau) und "Erde" (grün gelb), wenn die fabrikmässige Verseilung stimmte konnte man ohne messen davon ausgehen das L1 auch L1 blieb. So um 1980 Ende meiner Lehre BRD als die DDR für die BRD alle Leitungen herstellte ,ja auch für Siemens!
Also umdenken: braun schwarz grau (ist doch schön) blau und gr/glb,
Bei 4 Adern zB Motorenanschluss, Industriemaschinen wäre das dann
braun schwarz Blau oder grau > plus Grün/Gelb, ohjeh der Blaue ist Phase? ja natürlich kann der auch Phase sein.
Es gibt natürlich auch Schalterleitungen ohne grün/gelb, dann nimmt man grau statt blau. Bezeichnung NYM-O ohne Schutzleiter, oder gleich ein 5 Adriges, denn das ist manchmal billiger als vorgenanntes, finde ich persönlich auch besser wenn der Schutzleiter gr/glb der NICHT zum Betriebsstromkreis gehört überall mitgeführt wird, man weis ja nie was kommt bei VDE-Vorschriften die Entwicklung geht stetig weiter und Bezeichnungen sind auch in Englisch anzuwenden Beispiel: SELV und PELV
Noch ältere Farbenreihe bis 1965 Schwarz Rot Grau Blau und davor gab es überwiegend Leiter in einer unbunten Farbe, nämlich SCHWARZ alle Leiter, resultierend aus der Isolierung, Kupfer oder Aluleiter ummantelt mit Teer/Bitumen und umwickelt mit Stoffstreifen, Alu Leiter 2x Zick und einmal Zack AB:).
Davor so 1900 - 1930/40 Auf Putz wie eine Überlandleitung mit Abstandshaltern T- Eisenstäbe mit Porzellanspitzen und Drahtbefestigung und Bügelschaltern wie bei Frankenstein Junior/Zurück in die Zukunft, mit Abreissfunken beim Schalten von Lasten.
Davor so 1900 - 1930/40 Auf Putz wie eine Überlandleitung mit
Abstandshaltern T- Eisenstäbe mit Porzellanspitzen und Drahtbefestigung
und Bügelschaltern wie bei Frankenstein Junior/Zurück in die Zukunft,
mit Abreissfunken beim Schalten von Lasten.
Sowas gab es auch als "Freileitung" in Produktionshallen für 6kV!
Selbst sowas noch 1982 gesehen. Zwar hat man nach 1950 offenbar die "Leitung" gegen direktes Berühren gesichert (Gitter drum rum). Aber es gilt immer noch der alte Spruch: "Was steht, das bleibt!"
als die DDR für die BRD alle Leitungen herstellte ,ja auch für Siemens!
Hübsches Märchen.
Öhhh, die Erdkabeln für das Niederspannungsnetz kamen alle von jenseits des "Antifaschistischen Schutzwall" in die BRD. Von 1982-1985 hab ich die selber "mitvergraben".
Öhhh, die Erdkabeln für das Niederspannungsnetz kamen alle von jenseits
des "Antifaschistischen Schutzwall" in die BRD. Von 1982-1985 hab ich
die selber "mitvergraben".
Öhhh, die Erdkabeln für das Niederspannungsnetz kamen alle von jenseits
des "Antifaschistischen Schutzwall" in die BRD. Von 1982-1985 hab ich
die selber "mitvergraben".
"Alle"?
1960 hatten alle Häuser eine TV-Antenne auf dem Dach. Jedenfalls die Häuser in unserem Dorf - bis auf die, die keine hatten.
als die DDR für die BRD alle Leitungen herstellte ,ja auch für Siemens!
Hübsches Märchen.
Mich würde es nicht wundern. Sowas dürfte in der DDR billig gewesen sein und die DDR hat sehr viele technische Dinge (besonders Haushaltsgeräte) ausschließlich für den Export gen Westen hergestellt, die man in der DDR selbst gar nicht oder nur für sehr teuer Geld kaufen bzw. re-importieren konnte. Genau wie es heute das gesamte Deutschland mit Niedriglohnländern wie China macht.
Öhhh, die Erdkabeln für das Niederspannungsnetz kamen alle von jenseits
des "Antifaschistischen Schutzwall" in die BRD. Von 1982-1985 hab ich
die selber "mitvergraben".
"Alle"?
1960 hatten alle Häuser eine TV-Antenne auf dem Dach. Jedenfalls die
Häuser in unserem Dorf - bis auf die, die keine hatten.