Komplementäre Sourceschaltung

OP #7683818
Lesenswert?
• ▲
▼

In Halbleiter Schaltungstechnik 13. Auflage auf Seite 873 ist die angehängte Schaltung, die ich nachgezeichnet habe, enthalten. Eine Ausgangsstufe mit einstellbarer Verstärkung. Ich habe ein bisschen Verständnisprobleme bei folgender Aussage: "Eine weitere Verringerung des Ausgangswiderstands lässt sich erreichen, wenn man die Schaltung zusammen mit einem Vorverstärker gegenkoppelt". Zunächst einmal ist mir dann nicht klar wie sich der Ausgangswiderstand ändern soll, der von R1 und k abhängig ist.

Mein Ziel ist es diese Schaltung für bis zu einigen Hundert Volt durch Stacking der Mosfets zu dimensionieren.

Dazu vorgeschaltet einen diskret aufgebauten Operationsverstärker und diese Ausgangsstufe hängt dann direkt am VAS Ausgang. Müsste ich hier noch die beiden Ausgangstransistoren mit einem Bias versehen? Nach meinem Verständnis nein, da ein Ruhestrom am Ausgang eingestellt wird.

Dazu ist die Frage wie man die Stromquellen am besten dimensioniert. Ich würde da intuitiv Depletion mode Mosfets als Stromquelle nehmen. Welche Mosfet Typen sind hier für Q1 bis Q7 am besten zu wählen?

Angehängte Dateien:
#7684057
Lesenswert?
• ▲
▼

Moin,

Martin schrieb:

Verständnisprobleme bei folgender Aussage: "Eine weitere Verringerung des Ausgangswiderstands lässt sich erreichen, wenn man die Schaltung zusammen mit einem Vorverstärker gegenkoppelt". Zunächst einmal ist mir dann nicht klar wie sich der Ausgangswiderstand ändern soll, der von R1 und k abhängig ist.

Mal OffTopic: Der Ausgangswiderstand ist leider undefiniert, weil die Schaltung gar keinen Ausgang hat.

Gruß, Roland

#7684088
Lesenswert?
• ▲
▼

Martin schrieb:

Zunächst einmal ist mir dann nicht klar wie sich der Ausgangswiderstand ändern soll, der von R1 und k abhängig ist.

Unsinn, R1 bestimmt nur die Verstarkung.

Der Ausgangswiderstand ist definiert dadurch, wue weit die Spannung einbricht, wenn man den Ausgang belastet.

Also Eingang so beschicken, dass am Ausgang im Leerlauf 10V anliegen, mit einem 10 Ohm Widerstand belasten so dass 1A fliesst, Spannung messen und wenn sie auf 9.9V zurück gegangen ist, beträgt der Ausgangswiderstand 0.1 Ohm.

Ein Vorverstärker der nun 10-fach die Differenz zwischen Soll (10V) und Ist (9.9V) verstärkt, regelt nach und senkt damit den Ausgangswiderstand auf 0.01 Ohm, weil die Spannung dank Nachregelung bei 1A Belastung nur um 0.01V absinkt.

OP #7684347
Lesenswert?
• ▲
▼

Michael B. schrieb:

Unsinn, R1 bestimmt nur die Verstarkung.

Dann ist die Gleichung in der Hableiter Schaltungstechnik falsch. Ich habe diese Schaltungs gerade mit ngspice simuliert und mit Verstärkung kann man nur einen begrenzten Strom damit bei voller Aussteuerung treiben. Ich habe hier V1 mal in einer DC Analyse von -100V bis 100V durchlaufen lassen. Ausgangsspannung kann bei einer ohmschen Last von 400Ohm nicht gehalten werden.

Also mal geschaut was passiert wenn man R1 kurzschließt und R2 wegnimmt. Dann kann man die Ausgangsspannung von -100V bis 100V setzen. Dann habe ich allerdings keine Verstärkung mehr und ein vorgeschalteter disketer Operationsverstärker müsste die volle Verstärkung liefern.

Antwort schreiben

Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt. Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten, für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.