ich bin neu auf dieser Plattform. Ich habe ein altes Voltcraft Labornetzgerät TNG 40. Als ich den Strom meines Geräts auf etwa 3A erhöhte, bemerkte ich, dass im Inneren etwas durchbrannte. Beim Öffnen sah ich, dass der Widerstand R48 durchgebrannt und gesprungen war. Meine Recherchen im Internet ergaben, dass die gefundenen Schaltpläne für ältere Versionen gedacht sind. Kann mir in diesem Fall jemand die Eigenschaften des Widerstands nennen?
Sorry, aber es ist nicht mehr möglich, den Titel zu ändern. Ich habe keine Ahnung, wann das Gerät gebaut wurde, aber auf der Leiterplatte steht ‘ELV 9711350AB H0899’ und der Transformator hat die Bezeichnung ‘ALM 7002’.
Da hat jemand einen ELV-Bausatz in ein Voltcraft-Gehäuse eingebaut. Die Platine war ein Bausatz von ELV. Die Bauanleitung findest du hier (s. "Downloads"):
Wenn ELV da steht, könnte man auch bei elv.de mal suchen, ob es
eine Doku gibt?
Man muss einfach nur beim Punkt „Download“ den Punkt „Journarlbericht“ anklicken, dann bekommt man die Bauanleitung zu dem Teil. Das hatte M. H. im Prinzip auch geschrieben.
Da hat jemand einen ELV-Bausatz in ein Voltcraft-Gehäuse
eingebaut. Die Platine war ein Bausatz von ELV. Die Bauanleitung
findest du hier (s. "Downloads"):
Wenn ich die Schaltung so sehe, wird wohl der Schaltregler etwas überlastet worden sein. Den BUZ272 sollte man auch genauer ansehen. Wahrscheinlich hat er geschwitzt?
Wow, was für ein hilfsbereites Forum. Danke an alle erstmal. Anscheinend funktioniert T1 noch. Ich habe ein paar Widerstände mit den Werten 0,15 Ω ±10 % und 0,2 Ω 2W. Welchen sollte ich am besten verwenden?
Wow, was für ein hilfsbereites Forum. Danke an alle erstmal.
Anscheinend funktioniert T1 noch. Ich habe ein paar Widerstände mit
den Werten 0,15 Ω ±10 % und 0,2 Ω 2W. Welchen sollte ich am besten > verwenden?
Du solltest auf jeden Fall weitere Messungen machen, bevor Du das NT nach Tausch des Widerstands einschaltest. Der brennt nicht einfach so durch.
D2 wäre ein möglicher Kandidat, ggf. auch C42. Du kannst ja einfach am Ausgang des NT mit einem Multimeter im Ohmbereich bzw. Diodentest messen.
D1 wäre ein Kandidat wenn z.B. ein verpolter Akku an das NT angeschlossen wurde, aber das hättest Du vermutlich erwähnt.
Der BUZ272 ist ein P-Kanal, im Schaltbild ist ein N-Kanal eingezeichnet.
Verifiziere das am Objekt bitte, sollte ein P-Typ sein.
Bei ELV war ganz bestimmt einfach nur gerade das nötige
P-Kanal-Anreicherungstyp-Mosfet-Symbol ausverkauft.
"Am Objekt" wird vermutlich der angegebene BUZ272 verbaut
sein, oder was ganz Ähnliches. Ein N-Kanäler hätte ja in
dieser Beschaltung von Anfang an nicht funktioniert.
@Petty P. ... on topic - Verdacht zur Ursache:
Mit der im Dokument genannten Speicherdrossel (mit I_sat=
3,15A) ist der angegebene Ausgangsstrom von 4A utopisch.
Normalerweise würde man da wohl bei << 3A oder gar < 2,5A
I_max bleiben. Am simpelsten, indem R17 auf 0,15R erhöht
würde [durch Standard-R 150mOhm und >= 2W ersetzen], das
nämlich wirkte auf alle den I_out betr. Schaltungsteile.
Der Strom in der Speicherdrossel entspricht nämlich beim
CCM Buck/Step-Down (= Abwärtswandler im Betriebsmodus mit
kontinuierlichem Stromfluß in der Speicherdrossel, genau
so einer ist das hier) im Durchschnitt ("average") dem
I_out - zusätzlich ist noch Delta_I überlagert, I_sat muß
also etwas HÖHER sein als I_out (min. um 1/2 * Delta_I).
TNG 40 ist mein treuer Begleiter, also möchte ich es zurzeit nicht wechseln. Ich habe alle Komponenten ausgelötet und gemessen: C42 hat 0,05 ESR, und bei D2 habe ich gemessen, dass von beiden Seiten OL angezeigt wird. Bei D1 zeigt eine Seite 0,162 V. Ich vermute, dass alle in Ordnung sind. Bei ST17 und ST16 gibt es einen Transistor oder Ähnliches, der von beiden Seiten ähnliche Messungen von 0,387 V aufweist.
Jetzt habe ich im Schaltplan gesehen, dass es angezeigt wird. Außerdem hat C5 0,08-0,1 ESR, L1 40 µH, R17 0,11 Ohm. Ich werde versuchen, jede Komponente außer R17 erneut zu verbinden und das Gerät wieder in Betrieb zu nehmen.
Hat das NT vor dem abfackeln von R46 korrekt funktioniert? Hat die Strombegrenzung funktioniert?
Zeigten die LEDs bis zum Defekt die korrekte Betriebsart an, also CV bzw. CC?
War an das NT eine Last angeschlossen als der Widerstand R46 abgebrannt ist? Da offenbar kein Kurschluss am Ausgang vorliegt muss es einen anderen Grund für den Defekt geben. Daher die Frage nach der Last und ob ggf. die Strombegrenzung nicht gegriffen hat. Dann kann die Ursache auch an einem defekten IC liegen, oder an einem anderen defekten Bauteil.
Meine weitere Vorgehensweise wäre die Überprüfung der 2 Hilfsspannungen, nämlich die +/- 5V. Die versorgen symetrisch die Opamps IC1 und IC3. IC2 bekommt nur +5V. Die +5V versorgen u.A. auch die Potis zur Einstellung der Grenz- bzw. Ausgangswerte.
Für diese Messung kann die Speicherdrossel L1 ausgebaut bleiben, dann kann am Ausgang nichts passieren.
Jetzt habe ich im Schaltplan gesehen, dass es angezeigt wird.
Außerdem hat C5 0,08-0,1 ESR, L1 40 µH, R17 0,11 Ohm.
Ich werde versuchen, jede Komponente außer R17 erneut zu verbinden
und das Gerät wieder in Betrieb zu nehmen.
R17 (Shunt) wegzulassen ist keine gute Idee. Dem Spannungsteiler R15/R16 fehlt dadurch der Bezugspunkt. Damit wird die Regelung außer Kraft gesetzt.
Einverstanden, ich habe den Shunt-Widerstand wieder eingesetzt. Und als R46 0.12Ohm und Die Volt- und Ampere-Anzeigen habe ich noch nicht verbunden und die Spannungswerte erneut gemessen.
LM393N: Zwischen Vcc und GND 4,96V
LM358N: 10,09V
TL074: 10,09V
Einverstanden, ich habe den Shunt-Widerstand wieder eingesetzt.
Und als
R46 0.12Ohm und Die Volt- und Ampere-Anzeigen habe ich noch nicht
verbunden und die Spannungswerte erneut gemessen.
LM393N: Zwischen Vcc und GND 4,96V
LM358N: 10,09V
TL074: 10,09V
Das passt.
Waren zum Zeitpunkt der Messungen alle Bauteile wieder eingebaut?
Das NT war vorher voll funktionstüchtig. Ich habe verschiedene 12V- und 5V-Ersatznetzteile. Ich wollte eine Last bauen, die mehr als 3 Ampere zieht, und damit alle Ersatznetzteile überprüfen.
Dann wird neben dem Widerstand nur noch D1 durchlegiert sein. C42 sollte man aber auch noch prüfen, der könnte nach ableben des Widerstands verpolt Spannung bekommen haben.
Aha, du hast also dein Netzteil als elektronische Last missbraucht
und dann hat es für dich unerwartet den Dienst quittiert.
So verstehe ich es auch.
Oder hatte das heißen sollen, daß jenes "TNG 40 Gehäuse mit
ELV Schaltregler" in diesem Kontext eines_der (zu prüfenden/
geprüften) Netzteile gewesen war?
Dann wird neben dem Widerstand nur noch D1 durchlegiert sein. C42
sollte man aber auch noch prüfen, der könnte nach ableben des Widerstands
verpolt Spannung bekommen haben.
Das NT war vorher voll funktionstüchtig. Ich habe verschiedene
12V- und 5V-Ersatznetzteile. Ich wollte eine Last bauen,
die mehr als 3 Ampere zieht, und damit alle Ersatznetzteile überprüfen.
Was soll man mit dieser Information anfangen? Schreibe doch mal ganz deutlich was Du gemacht hast. Salamischeibchen gibt es zu genüge in anderen Threads.
oder wann immer dieser Schrotthaufen gebaut wurde.
Sag mal geht es noch? Was soll dieses rüpelhafte Verhalten? Der TO hat höflich gefragt, da kann man auch in einen vernünftigen Ton antworten. Wenn Du dazu nicht in der Lage bist bzw. nicht helfen kannst oder willst, dann halte doch einfach die Griffel still.
oder wann immer dieser Schrotthaufen gebaut wurde.
Auch diese Deine Meinung ist hier völlig irrelevant. Selbst wenn das Teil nichts Hochwertiges ist, den Ansprüchen des TO scheint es zu genügen, weshalb er es eben wieder reparieren möchte.
oder wann immer dieser Schrotthaufen gebaut wurde.
Sag mal geht es noch? Was soll dieses rüpelhafte Verhalten? Der TO hat
höflich gefragt, da kann man auch in einen vernünftigen Ton antworten.
Wenn Du dazu nicht in der Lage bist bzw. nicht helfen kannst oder
willst, dann halte doch einfach die Griffel still.
oder wann immer dieser Schrotthaufen gebaut wurde.
Auch diese Deine Meinung ist hier völlig irrelevant. Selbst wenn das
Teil nichts Hochwertiges ist, den Ansprüchen des TO scheint es zu
genügen, weshalb er es eben wieder reparieren möchte.
Sag mal geht es noch?
Mit einem aussagekraeftigem Titel wie:
baette ich seinen Fred gar nicht beehrt.
Also: Selbst schuld.
Wenn deine Titel genauso inhaltsarm sind, werde ich mir deinen Nick
auf meine Merkbefreiungsnickliste setzen.
Dann macht es naemlich:
Ich weiß nicht, was ich noch sagen soll. Das Gerät hat nun sein Lebensende erreicht. Das Thema ist nun sehr lang geworden, es gibt keinen Grund, es weiter zu verlängern.
Ich weiß nicht, was ich noch sagen soll. Das Gerät hat nun sein
Lebensende erreicht. Das Thema ist nun sehr lang geworden, es gibt
keinen Grund, es weiter zu verlängern
Na ja, hauptsächlich haben sich welche gestritten um irgendwas, was nichts mit Deinem Thema zu tun hat. Sind halt so selbsternannte Forenpolizisten.
Bei Deinem Netzteil verhält es sich nun wie folgt:
Es ist ein Bausatz, den ELV 1997 veröffentlicht hat, Wert wurde darauf gelegt, daß es aus Standardbauteilen aufgebaut ist. Die Schottkydiode SB360 hat, wie alle Dioden dieser Bauart, eine besonders niedrige Fluss-Spannung. Ebenso typisch ist der erhöhte Sperrstrom, den Dein Komponentester auch anzeigt.
Der verbrannte Widerstand ist unkritisch, ob der nun 0,1 oder 0,15 oder 0,2 Ohm hat, er sitzt als R in der Siebkette zwischen zwei grossen Elkos. Was immer Du da einlötest, zum Test, passt (aus der Auswahl Deines Fotos).
Die verbauten Operationsverstärker sind sämtlich "Pfennigartikel", die bereits ausgelötete SB360-Diode möge ihre Funktion an einem anderen Netzteil unter Beweis stellen: 12 Volt, Autoglühbirne 5 oder 10 Watt, einmal in Reihe je Sperrrichtung und Flussrichtung. Vorteilhaft: Langsam aufzudrehendes Labornetzteil.
Also lass Dich mal nicht so schnell entmutigen. Den originalen ELV-Artikel, der ausführlich die Funktionsweise beschreibt, hast Du ja schon ausgedruckt auf dem Tisch liegen. Messgeräte sind ja auch vorhanden.
Die gesamte Schaltung arbeitet auf der ungefährlichen Seite eines althergebrachten Netztrafos. Ideal zum Üben.
Ich weiß nicht, was ich noch sagen soll. Das Gerät hat nun sein
Lebensende erreicht. Das Thema ist nun sehr lang geworden, es gibt
keinen Grund, es weiter zu verlängern.
Weshalb gibst Du so schnell auf? Die Platine besteht quasi nur aus Standardbauteilen, die auch nicht teuer sind.
Wie ist denn der aktuelle Status wenn Du das NT einschaltest?
Alternativ hast Du ein Angebot von Andrew T. ihm das Teil zuzusenden, bzw. „sein“ Repair Café aufzusuchen.
Das Angebot mir die Platine zuzusenden kann ich Dir auch anbieten. Die Platine würde auch reichen, den Trafo würde ich durch Labornetzteile nachbilden.
Der TO misst 'vor allem' mit zwei verschiedenen Geräten dieselbe Diode und erhält prompt hier schon deutlich voneinander abweichende Werte. Na, klingelts? 😄
Der TO misst 'vor allem' mit zwei verschiedenen Geräten dieselbe Diode
und erhält prompt hier schon deutlich voneinander abweichende Werte. Na,
klingelts? 😄
Nicht bös gemeint...
Ja, ok. Ich habe nur den max. Wert aus der Tabelle genommen, also bei 3A.
Man kann aber freundlicher auf so einen „Fehler“ hinweisen.
Das Angebot mir die Platine zuzusenden kann ich Dir auch anbieten.
Also da würde ich ebfs. mitgehen, denn die Reparatur
ginge ziemlich schnell/einfach. Korrigiert man die
Ausgangswerte (U_aus knapp < U_ein, abh. vom Trafo
etwas oberh. 20VDC und I_aus(max) wie beschrieben
etwas tiefer ansetzen), ist das kein übles Gerät.
Im Prinzip ist das eine Art Vorgänger der heute fast
überall in China gebauten CCCV Buck mit OLED, die in
vielen Varianten erhältlich sind - nur nicht gleich
mit 10A oder gar 20A Ausgang.
Dafür mit klassischem Trafo statt SNT Versorgung, und
zusammen mit der einfach( reparierbar)en Schaltung...
im Grunde potentiell seeeehr lange nutzbar.
Ich danke für die netten Kommentare, va Danke denen, die mir helfen wollten und sogar angeboten haben, dass ich das Gerät ihnen zur Reparatur schicken soll.
Zuerst wurde der Trafo ausgebaut und es war geplant, mit dem XL4016-Modul aus China sowie meinen anderen Modulen und PC-Lüftersteuerungsmodulen ein funktionierendes neues Gerät zu bauen. Aber nach euren letzten Kommentaren wurde entschieden, dieses Gerät wieder zum Leben zu erwecken und erneut elektronische Messungen durchzuführen. Ein Kontaktfehler am oberen Teil von R17 wurde bemerkt und es wurde versucht, ihn zu reparieren. Da dies von oben nicht möglich war, wurde er von unten mit einer Litze an C37 verbunden. Die unterbrochene Verbindung des Amperemeters bei R44 und das abgebrochene Bein des Potentiometers, das während der Reparatur verursacht wurde, wurden erneut an das andere funktionierende Bein angeschlossen. Die D1 SB360 Schottky-Diode wurde durch eine 1N5822 ersetzt, obwohl vermutet wurde, dass diese im Vergleich zu normalen Dioden einen geringeren Spannungsabfall zeigt. Nachdem nun alle Verbindungen neu hergestellt und getestet wurden, funktioniert das Gerät wieder. Das Letzte, was noch getan werden muss, ist das Potentiometer des Amperemeters einzustellen.