In der Beschreibung eines Trafos steht folgendes:
"Universaltransformatoren Typ UE 4
Mit galvanisch getrennten Wicklungen (und Schutzwicklung für die Typen UE 4). Sekundär 2 x 0, 10, 12, 15 V. Die beiden Sekundärwicklungen können hintereinander oder parallel geschaltet werden und ermöglichen dadurch folgende Sekundärspannungen.: 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 10, 12, 13, 14, 15, 17, 18, 20, 22, 24, 25, 27, 30 V."
Ich stehe nun etwas auf den Schlauch, wie soll man ihn verdrahten um z.B. 4V zu erhalten???
Ich kann aus der Beschreibung im Datenblatt auch kein Anschlussbild erkennen. Ich frage mich, hat der Trafo jetzt sekundärseitig 2 x 4 Anschlüsse also 0, 10, 12, 15 und nochmal 0, 10, 12, 15 ???
Oder hat der Trafo für jede Spannung eine einzelne, von allen anderen getrennte Wicklung.
Manifestiert sich in solch unklaren Beschreibungen der Fachkräftemangel oder ist das sonnenklar und bei mir kommt allmählich die Alterssenilität zum Tragen???
Vermutlich. Und der Hang alles Scheisse zu finden weil du es nicht verstehst.
Übrigens dürfte der Trafo auch aus dem vorherigen Jahrtausend stammen. Da konnte man noch Sachverstand beim Anwender voraussetzen. Stecken sie nicht ihre Hauskatze in die Mikrowelle um ihr Fell zu trocknen.
"Universaltransformatoren Typ UE 4
Mit galvanisch getrennten Wicklungen (und Schutzwicklung für die Typen
UE 4). Sekundär 2 x 0, 10, 12, 15 V. Die beiden Sekundärwicklungen
können hintereinander oder parallel geschaltet werden und ermöglichen
dadurch folgende Sekundärspannungen.: 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 10, 12, 13,
14, 15, 17, 18, 20, 22, 24, 25, 27, 30 V."
Ich stehe nun etwas auf den Schlauch, wie soll man ihn verdrahten um
z.B. 4V zu erhalten???
Bei beiden Sek-Wicklungen kann man zwischen 10V und 12V je 2V abnehmen.
In Reihe geschaltet ergibt das 4V.
Oder hat der Trafo für jede Spannung eine einzelne, von allen anderen
getrennte Wicklung.
Nein.
Manifestiert sich in solch unklaren Beschreibungen der Fachkräftemangel
oder ist das sonnenklar und bei mir kommt allmählich die Alterssenilität
zum Tragen???
Ich weiss nicht, was Dein Problem ist. Für mich ist das völlig klar
Laut Datenblatt liefert er sekundärseitig 2x 10/12/15 V
Ich frage mich, hat der Trafo jetzt sekundärseitig 2 x 4
Anschlüsse also 0, 10, 12, 15 und nochmal 0, 10, 12, 15 ???
Oder hat der Trafo für jede Spannung eine einzelne, von allen anderen
getrennte Wicklung.
Zähl einfach die Anschlüsse. Für getrennt Wicklungen für jede der drei Spannung würde der Trafo insgesamt 12 Anschlüsse auf der Sekundärseite benötigen. Siehst du die irgendwo?
Übrigens dürfte der Trafo auch aus dem vorherigen Jahrtausend stammen.
Oh ja, ich bekam als Kind so einen, 1957. Nannte sich "Experimentiertrafo" und war vom Preis her weihnachtsgeschenk-tauglich.
Hatte allerdings Bananenstecker-Buchsen und sogar Bimetall-Sicherungen. Diese Sicherungen haben mich schön erschreckt, weil ich nichts davon wusste und sowas auch gar nicht kannte, ich kannte nur Schmelzsicherungen. "Ist der neue Trafo schon kaputt? Das gibt elterlichen Ärger."
Ich hatte als Kind einen aus der DDR geschenkt bekommen, im schwarzen Bakelitgehäuse und IIRC -4-2-10-8- Schraubklemmen, damit konnte man 2, 4, 6, 8, 10, 12, 16, 18, 20 und 24 V auswählen. Der hat mich lange Zeit begleitet; nachdem das Gehäuse einen Sturz nicht überlebte, wurde der Trafo in ein (bitte nicht schimpfen) Holzgehäuse mit Buchsen umgesiedelt, später kamen auch noch eine Grätzbrücke und ein fetter Elko mit hinein.
Der hat mich lange Zeit
begleitet; nachdem das Gehäuse einen Sturz nicht überlebte, wurde der
Trafo in ein (bitte nicht schimpfen) Holzgehäuse mit Buchsen
In einem Zelluloidgehäuse mit Magnesiumbeschlägen hätte man das Innenleben bewundern können. :)
Diesen bakelit-Trafo mit den bananenbuchsen oben drauf. hatten wir wohl alle. Der Trafo war mit Alu gewickelt, kann das sein? (Hab meinen schon lange nicht mehr).
2 x 0 V gefällt mir, gibt's selten zu kaufen
Bei Reihenschaltung auf die Phasenlage achten!
Stecken sie
nicht ihre Hauskatze in die Mikrowelle um ihr Fell zu trocknen.
Schon krass, dass sowas immer noch gemacht wird.
Jeder weiss doch, wie schnell die Drehteller rotieren,
es müsste doch schon längst Allgemeinwissen sein, dass die Haustiger
Rotationsbeschleunigungen gar nicht vertragen! ;-)
Daraus habe ich mir damals ein fliegendes Netzteil gebastelt, welches im
Bedarfsfall auch heute noch zum Einsatz kommt.
Nun, ich habe meinen Experimentiertrafo selbst gewickelt
mit den Spannungen 1, 2, 4, 8, 16V. Mit Hilfe von einfachen
Umschaltern konnte man da Spannungen zwischen 1V und 31V
mit 1V-Abstufung einstellen.
Mit Hilfe von einfachen
Umschaltern konnte man da Spannungen zwischen 1V und 31V
mit 1V-Abstufung einstellen
Das ist natürlich superpraktisch.
👍
Sowas hatte ich mir auch schon mal für meinen Trafo überlegt. Mit einem 6-stufigen Schalter komme ich aber nur auf 10, 12, 15, 25, 27 und 30 Volt. Für eine feinere Abstufung wäre die Umschaltmimik für speziell diesen Trafo zu komplex.
Mit Hilfe von einfachen
Umschaltern konnte man da Spannungen zwischen 1V und 31V
mit 1V-Abstufung einstellen
Sowas hatte ich mir auch schon mal für meinen Trafo überlegt. Mit einem
6-stufigen Schalter komme ich aber nur auf 10, 12, 15, 25, 27 und 30
Volt. Für eine feinere Abstufung wäre die Umschaltmimik für speziell
diesen Trafo zu komplex.
Ich habe fünf einzelne Umschalter genommen, die ich gemäß des Binärcodes
geschaltet habe.
Vor allem sollte die schwarze Isolierhülle des "Minifurzdrahtes" nicht weiterhin an der scharfkantigen Klemme "220V -5%" scheuern, was sie offensichtlich tut. Die endgültig durchgescheuerte Stelle legt dann den Trafokern an Netzspannung. Seit der Harmonisierung der Netzspannung in Europa auf 230Volt vor mehr als 30 Jahren könntest Du die Netzzuleitung auch gleich umlöten auf +5%.
Vor allem sollte die schwarze Isolierhülle des "Minifurzdrahtes" nicht
weiterhin an der scharfkantigen Klemme "220V -5%" scheuern, was sie
offensichtlich tut. Die endgültig durchgescheuerte Stelle legt dann
den Trafokern an Netzspannung.
Na, so vorbildlich, wie er ist, wird er doch einen grüngelben Draht am Kern dran haben ... ;-)
Das ist grundsätzlich zwar eine gute Idee, aber so habe ich mehr Sekundärspannung zur Verfügung. Außerdem geht der Kern nicht so schnell in Sättigung. Früher hat man noch nicht so mager kalkuliert. Da steckt noch richtig ordentlich Fleisch im Eisen drin.
Na, so vorbildlich, wie er ist, wird er doch einen grüngelben Draht am
Kern dran haben ... ;-)
Nö, temporär habe ich da erstmal nur ein zweiadriges Kabel mit Eurostecker provisorisch am Montagewinkel festgebunden. Sollte aber in Zukunft vernünftig gemacht werden.
Auf der Rückseite des Trafos kommt nämlich kein Draht mehr raus! Oder
darf das offene Ende einfach im Trafo abrupt enden?
Ja, es kann auch sein, daß der Draht an eine Kupferfolie
angelötet ist. Diese Folie geht dann in voller Breite
einmal rum, darf aber nicht kurzgeschlossen sein.
Die Folie befindet sich dann zwischen Primär- und
Sekundärwicklung. Sie schirmt die beiden Wicklungen
von einander ab. Bei Isolationsfehler der Primärwicklung
fliest der Strom dann erst mal auf diesen Schirm, und
nicht zur Sekundärwicklung. Der Eisenkern ist mit
den Schutzleiter verbunden und der löst dann aus.
Weiter hat der Schirm den Vorteil, daß keine HF-Störungen
aus dem Netz auf die Sekundärwicklung gelangt.
Ich habe fünf einzelne Umschalter genommen, die ich gemäß des Binärcodes
geschaltet habe.
Da bin ich die ganze Zeit schon am Rätseln wie das funktionieren soll, ohne dass einzelne Wicklungen kurzgeschlossen werden. Außerdem komme ich mit 6 Umschaltern nur auf 15 Volt.
Ja schade eigentlich. Das Geheimwissen auf der "Innenseite" wird Radio-RIM mit ins Grab genommen haben, ich finde im Katalog von 1977 jedenfalls nichts davon.
Da bin ich die ganze Zeit schon am Rätseln wie das funktionieren soll,
ohne dass einzelne Wicklungen kurzgeschlossen werden. Außerdem komme ich
mit 6 Umschaltern nur auf 15 Volt.
Das Geheimwissen auf der "Innenseite" wird Radio-RIM mit ins Grab
genommen haben, ich finde im Katalog von 1977 jedenfalls nichts davon.
Wie sich diese Spannungen von 2-30 Volt zusammensetzen ist schon klar, aber wie Harald seinen selbstgebauten Trafo mit nur 5 Umschaltern von 1-31 Volt in 1 Volt Abstufungen hinbekommen hat, ist mir bis heute ein Rätsel.
Hier mit der Suche nach "Experimentiertrafo" gefunden:
https://elw-elektronik.com/ET-71-EXPERIMENTIERTRAFO-80-VA
Die Kupferlackdrähte sind verdrillt, aber man könnte sie ablöten und aufdröseln. Damit hätte man einzelne Wicklungen.
Das ist grundsätzlich zwar eine gute Idee, aber so habe ich mehr
Sekundärspannung zur Verfügung. Außerdem geht der Kern nicht so schnell
in Sättigung.
Heinrich K. meinte im Beitrag #7701624:
...verhält sich genau ANDERSHERUM.
Liest (/versteht) man Marcels Sätze WIE FOLGT, dann JA.
"5% höhere Nominalspannung (indem man ein zuvor ungenutztes
Stück Primärwicklung hinzuklemmt) führt 1. zu Reduktion der
Sekundärspannungen um die 5% - 2. ABER ALSO NICHT wie Marcel
wohl meinte zu früherer Sättigung, SONDERN sogar späterer..."
Das ist grundsätzlich zwar eine gute Idee, aber so habe ich mehr
Sekundärspannung zur Verfügung.
Was bis hierhin ja stimmt... es fehlt evtl. ein Absatz,
um das Folgende davon GETRENNT zu lesen, aber sonst...:
Außerdem geht der Kern nicht so schnell in Sättigung.
(Ergänzend - WEIL:)
Früher hat man noch nicht so mager kalkuliert. Da steckt
noch richtig ordentlich Fleisch im Eisen drin.
Also genausowenig falsch.
Ein (fehlender) Absatz = zwei völlig untersch. Bedeutungen.
:-)
Und das ganz ohne Mithilfe von irgendwelchen "juutuup" oder Foren. :-)
Heute liegt beim Mittagessen das Handy daneben und zeigt, wie herum man das Besteck anfassen sollte.
Bei manchen Fragen im Forum schreibe ich ja gerne, ob Schuhe zubinden oder Po abwischen schon eigenständig klappt. Bei dieser muß ich zugeben, die Beschaltung für 4V auch nicht auf Anhieb erkannt zu haben, obwohl sie simpel ist. Knoten im Kopf, die beiden Wicklungen nicht nur vom Ende (0V) her zu betrachten, sondern auch mittendrin (10-12V) abgreifen zu können.
Ist schon jemand aufgefallen, dass der TO abgetaucht ist ?
Genauso habe ich das in meinem Experimentiertrafo auch verwirklicht.
Hoffentlich mit einem unterbrechend schaltenden Drehschalter, böse Falle.
Als Experimentiertrafo habe ich sowas weder gehabt noch vermisst, aber mal als Transistor-Kennlinienschreiber aufgebaut, Bastelzusatz zum Scope. Habe ich leider keine Unterlagen aufbewahrt, das war eine Auftragsentwicklung.
Man kann zusätzlich zu den 20 angegebenen Spannungen auch noch 1V und 9V erzeugen: Beitrag "Anzahl der erzeugbaren Spannungen beim Universaltrafo UE1"
1 = 3-2
9 = 10+3-2
doppelter Strom möglich bei 2, 3, 5, 10, 12, 15.
Hätte der Hersteller Schmidbauer die 6 Sekundärwicklungen einzeln herausgeführt (bei den UE4, UE5, UE6, UE10, UE11, UE12 wäre genug Platz für die 14 Lötösen), gäbe es deutlich mehr Möglichkeiten.
Ist schon jemand aufgefallen, dass der TO abgetaucht ist ?
Da bist Du nicht der einzige. Aber ich glaube, Du haettest besser ein Video zu dem richtigen Umgang mit Trafos gemacht, statt Besteck.
Wahrscheinlicher duerfte daher sein, dass ihm der Trafo auf die Füsse gefallen ist, er jetzt erst mal gehändicapped sein duerfte und der Bastelkeller warten muss.