Kondensatorfrage zur Filterung von Gleichspannung (Lautsprecher)

OP #7708350
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Hallo, ich habe mal eine kurze Frage. Ich stecke gerade eine Schaltung zusammen um einen Hochtöner anzusteuern. Da ich nur eine Gleichspannung zur Verfügung habe wollte ich dem Hochtöner einen Kondensator vorschalten.

Kann mir jemand zur Dimensionierung etwas sagen?

OP #7708478
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sind günstige HT aus China Impedanzangaben gibt es keine. Die Teile werden aber nur eine einzige Frequenz zu sehen bekommen, deswegen ist eigentlich auch keine Frequenzweiche nötig, es muss nur verhindert werden das da DC durchkommt. Wenn ich keine 100 Hz generiere kommen diese auch nicht an den HT, nur möchte ich bei Einsatz eines einzigen Transistors verhindern das der "Membran"-ausschlag nur in die eine Richtung vom Nullpunkt geht und ich so 50% verschenke.

#7708483
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Thomas schrieb:

Da ich nur eine Gleichspannung zur Verfügung

Vermutlich -bisher wird davon ausgegangen- eine unipolare Versorgung eines Verstärkers mit "nur" ganz gewöhnlicher (meist faktisch "Halbbrücke" - nennt man nur bei Audio seltenst so) Endstufe.

Dafür brauchst Du mitnichten einen bipolaren Auskoppel-C, weil an diesem ebenfalls nur die DC-Spannung anliegt, Tonfrequenz-pulsierend.

Und der volle Strom wirkt als DC-Ripple. Falls Du die Kapazität zumindest partiell aus Elkos machen willst, ist das noch etwas kritischer - ausreichende Ripple Spezifikationen haben wohl längst nicht alle.

#7708514
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Thomas schrieb:

bei Einsatz eines einzigen Transistors

Was, bitte, soll denn das bedeuten?

verhindern das der "Membran"-ausschlag nur in die eine Richtung vom Nullpunkt geht und ich so 50% verschenke

"50% verschenkt" wäre nicht das tatsächliche Problem, wenn wir hier denn von Audio sprechen (was man wegen

Thomas schrieb:

Schaltung(...) um einen Hochtöner anzusteuern

eigentlich erst mal annähme).

Bitte beschreibe mal präzise, was genau Du wozu genau plantest, wirklich von Alpha bis Omega - laß nichts aus.

Natürlich auch nicht Dir bekannte elektr. Werte (egal wovon genau), so vorhanden/bekannt oder ... er-meßbar.

[P.S.: In der Überschrift "... zur Filterung von Gleichspannung". Wobei Du aber offensichtlich einen HT treiben willst - an dem alles_andere_als "gefilterte Gleichspannung" liegt.

{DC filtern im Sinne von "glätten" (also eine glattere Spannung gewinnen) würde man mittels Kondensator von + nach GND (oder von - nach GND bei negativer Polarität).

Scheinbar (!) willst Du eine sog. "AC-(Aus-)Kopplung" --- also aus (D)einer pulsierenden DC den AC-Anteil (als AC-Strom durch den LS durch ...) zu kriegen.}

"Fachsprech" war in der Überschrift total schiefgegangen - bitte lege Dich nicht allein darauf fest, sonst könnten weitere Mißverständnisse oder zumindest Unklarheiten die Folge sein.

Bitte "eigene" (Dir bekannte, also "treffende") Worte - dann gibt's bestimmt in Rekordzeit die passende Lösung.]

Und: Übrigens ist egal, ob es um z.B. ein bitterernstes Projekt oder "ne Art Spielerei" geht - bzgl. Ratsuche (so lange kein allgemeingefährlicher Anschlag oder was) gleichwertig.

Bitte nichts verschweigen, um "uns unnötige Arbeit mit einer Spielerei zu ersparen" - entweder ganz, oder gar nicht, es gibt kein (sinnvolles) "Dazwischen"... ;-)))

(Firma: Autotronic) #7708807
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Thomas schrieb:

möchte ich bei Einsatz eines einzigen Transistors

Der Elko würde zwar den Gleichstrom abtrennen, aber du brauchst noch einen zweiten Transistor, um den Elko wieder automatisch zu entladen, damit dein Hochtöner den nächsten Ton wiedergeben kann!

Denn wenn der Elko einmal prall voll abgefüllt ist, dann geht kein Ton mehr in ihm rein und er muss für die Wiedergabe des nächsten Tons vorher entleert werden.

Angehängte Dateien:
#7709720
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Die Bewertung von Beitrag "Re: Kondensatorfrage zur Filterung von Gleichspannung (Lautsprecher)" mit "-" erschliesst sich nicht jedem.

Isophon hatte damals einen Schaltungsvorschlag für 2-Weg-Boxen bekanntgegeben (und auch als Fertigweiche 'FW 1' verkauft:

  • wg. Copyright lasse ich den Link hier weg -) mit jeweils, für 4 UND 8 Ω gleichen 5 µF vorm Hochtöner, und 0,75 mH vorm Tieftöner.

Das sind zwingend verschiedene Verhältnisse bei den beiden Impedanzen!

#7709731
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Thomas schrieb:

verstehe ich nicht, der Wechselstromwiderstand ist doch von der Frequenz abhängig, ...

ja

... da müsste ich dann schon ein Signalsweep drüberlaufen lassen und den Abfall über verschiedene Frequenzen aufnehmen ...

ja, oder einfach bei ein paar ausgewählten Frequenzen Messen. Widerstand in Serie mit deinem Schallwandler und Spannungen/Phase messen

... und dann ist die Frage wie man das mittelt.

Wieso mitteln? Wenn die Impedanz bei verschiedenen Frequenzen verschieden ist, ist das so.

#7709739
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... und dann ist die Frage wie man das mittelt.

Ist doch nicht sinnvoll!
Das Impedanzmaximum üblicher Lautsprecher(-boxen) ist doch mehrfach höher, als deren Minimum. -

Wichtig ist, dass die Impedanz bei keiner Frequenz KLEINER wird, als 80% (übliche Grenze) der spezifizierten 'Nenn'-Impedanz.

Und dieses Minimum kann man näherungsweise mit einem (DC-)Widerstandsmesser herausbekommen...

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