Frage: Wie kann ich einen großen Elko steckbar machen, ohne die Kontakte zu verbrennen?
Hier die ganze Geschichte:
Ich habe eine 12V Schaltuhr. Diese soll ab und zu mal Verbraucher an einen 12V Akku schalten der sonnengeladen wird. Von Batterie - und Laderegler wird nicht fest verdrahtet sondern über 3polige Steckverbinder (siehe Bild auf der Schaltuhr liegt einer).
Als Verbraucher kommen Fiber-modem und 5V DC DC step-down für einen Raspberry. Besonders der DC/DC stepdown macht beim anstecken fast einen Kurzschluß bis seine Elkos voll sind. Das bringt dann manchmal meinen Solarladeregler zum Abschalten.
Daher soll ein großer Elko nah am Verbraucher in der Kiste mit der Schaltuhr sitzen.
Wird nun aber die Schaltuhr Kiste über die 3poligen Stecker mit der Batterie verbunden, wird der Elko ordentlich ziehen und irgendwann sind die 3poligen Stecker verbrannt oder festgeschweißt.
Wie macht man das clever, daß der Elko langsam auflädt aber auf der anderen Seite trotzdem ohne Widerstand abgeben kann?
Frage 2: ist der Elko wirklich von 1980? - war aus einem Nadeldrucker
Was ich nicht will: - keinen 10R Widerstand in Reihe
kein extra Relais mit Widerstand und überbrücken
Es muß doch da etwas geben?
Wie macht man das clever, daß der Elko langsam auflädt aber auf der
anderen Seite trotzdem ohne Widerstand abgeben kann?
Es gibt 1F Elkos für KFZ Endstufen, die nicht schaltfest sind, also beim anklemmen an 12V explodieren /können/ und daher eine Ladeschaltung enthalten, die den Elko über einen Widerstand auflädt bis fast 12V erreicht sind, dann diesen Widerstand überbrückt
Ist der Kondensator oder ein Akku (Batterie) dein Speicher für Solarstrom. Offenbar ist der Kondensator parallel zum Akku, vor dem Schaltkontakt.
Lass ihn einfach weg.
Aber: ich halte deinen Aufbau für unsinnig.
Die Schaltuhr läuft doch dauernd und frisst mehr Strom als abgeschaltet werden kann.
Also ICH bin auch der Meinung das der Kondensator NICHT nötig ist.
Besonders der DC/DC stepdown macht beim anstecken fast einen
Kurzschluß bis seine Elkos voll sind.
Denke Über eine Strom Begrenzung nach!
Der Schalter/Kontakte in der Uhr werden es dir danken.
Entweder mit einen IC oder einen widerstand welcher dann überbrückt wird.
Oder gleich mit einen Transistor oder wie man es heute auch gerne macht mit dünnen kabeln und hoffen das alles geht :-)
Der Elko ist über 40 Jahre alt, der bringt da eh nichts mehr, zumindest nicht das erwartete.
Je nach Leitungslänge(n) kann er aber durchaus gegen das Ladereglerproblem helfen, allerdings kann er es auch verstärken in dem er es selbst auslöst wenn er eingeschaltet wird.
Den Stromverbrauch von Uhr und Schütz solltest du mal gegenrechnen mit der Ersparnis durch das abschalten.
Und als Problemlösung geht nur eine der Lösungen die du nicht willst.
Allerdings geht das auch mit einem Stecker mit voreilenden Kontakten: Masse und Plus sind voreilend und laden den Elko über einen Widerstand auf, ein dritter, späterer Kontakt schließt den Widerstand kurz und erlaubt volle Leistung. Der gezeigte XT60 in der Antispark-Version ist genau das, weil die Modellbauer das selbe Problem haben. Muss man nur "langsam" stecken.
Oder du baust einen Schalter ein, und gewöhnst dir an, den Schalter erst zu schalten wenn der Stecker steckt, bzw. steckst/ziehst nur, wenn der Schalter auf "aus" steht. Der Stecker ist dann immer stromlos (also funkenlos) und der Schalter muss grob genug sein, das er Einschaltstromstroß und Abschaltlichtbogen verträgt.
Evtl. auch ein elektronischer Schalter mit Softstart.
Aner auch da gilt: der Elko muss das vertragen, sonst fliegt er dir irgendwann auseinander. Ein 40 Jahre alter aus einem Drucker ist ziemlich sicher nicht geeignet.
kein extra Relais mit Widerstand und überbrücken
Es muß doch da etwas geben?
Warum muss es das?
Das bringt dann manchmal meinen Solarladeregler zum Abschalten.
Das ist also eigentlich das grundlegende Problem? Warum nimmst du nicht einen Laderegler, der dann per Hiccup wieder einschaltet?
Aber wenn du lieber drumrumbastelst, sattt die Ursache zu beheben, dann machen wir weiter mit den Folgeproblemen:
Wird nun aber die Schaltuhr Kiste über die 3poligen Stecker mit der
Batterie verbunden, wird der Elko ordentlich ziehen
Hast du das gemessen oder vermutet?
und irgendwann sind die 3poligen Stecker verbrannt oder festgeschweißt.
Dann schalte doch einfach ein Relais mit AgSnO2 Kontakten hinter den Stecker:
1
AgSnO2
2
Stecker /
3
+ -------C=---o----/ ----------o-----
4
| : |
5
Batt 1k : |
6
| : |
7
o----[/]--. === 12mF
8
| | |
9
=== 100u | |
10
| | |
11
- -------C=---o---------o-------o-----
Das Relais zieht damit nach dem Einstecken verzögert an und so fließt der hohe Strom erst, wenn der Stecker schon stabil Kontakt hat. Und die AgSnO2 Kontakte des Relais sind etra für hohen Inrush-Current ausgelegt.
Die Schaltuhr läuft doch dauernd und frisst mehr Strom als abgeschaltet
werden kann.
Ja, das dachte ich auch, als ich die aus Spaß bestellt habe.
ABER: 3mA die kann ich mir leisten bei 10Ah Batterie und 100W Panel.
Für den 1,5A des Internet routers reicht es aber dann nicht für 24h weil es auch mal Regentage gibt.
Die Chinesen machen teilweise mittlerweile für 6€ Produkte, die unsere Vorurteile und Erwartungen aus den 80ger Jahren übertreffen.
Hallo,
mit einem P-MOSFET kann man einfach eine Einschalt-Strombegrenzung realisieren. Ich habe auf die Schnelle leider nur eine englische Beschreibung finden können. Wenn dies infrage kommt, dann wird man Dir hier sicher helfen.
Man kann einen Elko auch über eine Drossel Laden um
den Stromstoß zu verringern, muß dann aber parallel
zur Drossel eine Freilaufdiode schalten, sonst hat
man wieder das Problem mit den Lichtbogen beim
abschalten.
Eine klassische Einschaltstrombegrenzug wäre hier wohl das Richtige oder ein DCDC der keinen gigantischen Kondensator am Eingang braucht.
Da der TO was ganz einfaches will geht zur Not auch ein 10 Ohm Widerstand der nach ein paar Sekunden über einen Schalter manuell überbrückt wird, besser als regelmäßig die Stecker zu verschweigen.
Das ist also eigentlich das grundlegende Problem? Warum nimmst du nicht
einen Laderegler, der dann per Hiccup wieder einschaltet?
...
Das Relais zieht damit nach dem Einstecken verzögert an und so fließt
der hohe Strom erst, wenn der Stecker schon stabil Kontakt hat. Und die
AgSnO2 Kontakte des Relais sind etra für hohen Inrush-Current ausgelegt.
Ja, ist mir schon wieder zu aufwendig mit Relais.
Das Problem mit dem Laderegler ist, daß das ein Selbstbau mit ICL7665 ist, und der ist irgendwie empfindlich und zu schnell. Er sieht da einen Spannungseinbruch, schaltet ab, und braucht dann 5min um wieder anzuschalten. Irgendwie geht die Spannung da zu langsam wieder hoch, ist alles hochohmig mit über 1M Gesamtwiderstand. Scheinbar ist der ICL7665 da an der Grenze.
Ich würde auch einen Chinaregler nehmen, aber die brauchen wohl 10mA, was ich mir nicht leisten kann.
Sicher gibts dann auch Regler von Mercedes oder so Firmen, die kann ich mir dann wieder finanziell nicht leisten.
Die hier das ist doch Folie? 0.2uF, das größte was ich habe, und dann noch das komische Russending angeblich 50V 20uF aber von 1981.
Warum darf es kein Elko sein? Dort am SET wird doch nicht umgepolt.